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The best of two Worlds: Australien und Neuseeland [110x1000]

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Hallo zusammen,

 

ich habe mal wieder einen „kleinen“ Trip gemacht…

 

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So ging es also eines Tages los, in der wunderschönen Triple Seven der Singapore. Goodbye Alps…

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…hello Australia!

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Na das ist aber Service – im Endanflug auf Perth lässt sich schon mal der Sightseeingposten „Skyline“ abhaken. Praktisch, denn wir sind nur knapp 24 Stunden in der Stadt!

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Die 1,5 Millionen-Metropole empfängt uns mit dem gewohnten Sonnenschein (schon die Aborigines nannten sie Alunga – Ort mit viel Sonne) und 41°C. Das ist ein etwas grosser Kontrast nach den Minusgraden in Europa! Wir suchen also schnellstens Abkühlung, und versuchen es mit einem Bootsausflug an den Küstenvorort Fremantle. Zuerst aber nochmals ein Blick zurück auf die Sykline

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Der Plan ging leider nicht ganz auf: Der Bootsmotor gab so viel Wärme ab und die Sonne brannte dermassen nieder, dass die Temperatur im Schiff drin noch einiges höher war als draussen. Auch Fremantle selber überzeugte nicht so recht – statt dem erwarteten Fischerdörfchen mit netter Strandpromenade und mediterranem Flair finden sich dort mehrheitlich Industrie- und Hafenanlagen. Einziger Strand…

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…und einziger einigermassen netter Strassenzug

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Nächster Versuch, der Wärme zu entkommen: Ab in die Höhe! Zugegeben, der Effekt war genauso wie die Höhe marginal, aber immerhin bot der Kings Park einen traumhaften Blick auf die Skyline!

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Am nächsten Tag liessen wir Perth und die Küste hinter uns, und machten uns auf ins ‚Red Centre‘. Die 717 war gut gefüllt

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Netter Flieger, und der Sound ist hinten auch nicht zu verachten!

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Viel mehr als der Sound begeisterte aber die Landschaft. Das Grün der Küste war schnell vergessen, und immer unwirklichere Landstriche zogen unter uns vorbei. Hier eine von vielen Ansammlungen von Salztümpeln…

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Der hier ist schon ein veritabler Salzsee

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Das Rot nimmt immer mehr Überhand…

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…bis wir nach 2 Stunden schliesslich Ayers Rock erreichen. Und hier nimmt die Glückssträhne ihren Anfang – die Piloten wählten den Anflugweg perfekt an der Felsformation Kata Tjuta vorbei!

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Kurz später drehen wir auf die Piste ein, und im Hintergrund steht auch schon der Grund, wieso dieser Airport mitten in der Wüste mehr Passagiere zu Gesicht bekommt als bspw. Bern.

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Der Flughafen steht wirklich mitten in der Wüste!

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Natürlich war der Anblick aus der Luft noch nicht genug. Am Flughafen stand schon der Mietwagen bereit, und wir fuhren erst eine gute halbe Stunde zur Kata Tjuta-Formation.

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Einer der Felsen aus der Nähe

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Karge Vegetation

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Noch ein Eindruck…

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…dann geht’s schon wieder zurück, Uluru bound!

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Zuerst begutachten wir den Koloss aus der Nähe

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Der Mietwagen hat sich auch noch aufs Bild geschlichen ;)

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Dann wurde es aber Zeit, zusammen mit hunderten anderen den Aussichtspunkt aufzusuchen, von wo man beim Sonnenuntergang den besten Blick auf Ayers Rock geniesst

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Wir blieben nur eine Nacht (die Hotelkosten sind astronomisch!), danach ging’s schon wieder weiter. Und bei der Sitzplatzwahl hatten wir den richtigen Riecher…

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…wir starteten genau an Uluru vorbei!

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Achtung, Kontrast!

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Nach drei Stunden war Sydney erreicht und der Kontinent durchquert! Kaum angekommen, nutzten wir das schöne Wetter, und verschafften uns vom 305m hohen Sydney Tower einen Überblick über die 3,6 Millionen Einwohner zählende Stadt…

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…und die idyllischen Vororte

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Die meiste Zeit der 3 Tage Aufenthalt verbrachte ich am Flughafen. Für die zwei Hauptsehenswürdigkeiten war aber natürlich auch noch Zeit: Opernhaus

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Harbour Bridge

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Schon geht’s eine Station weiter. Wir schnappen eines der Shuttles, die im Halbstundentakt (!) verkehren: Eine komplett volle 767 bringt uns nach Melbourne!

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Auch hier zieht’s uns zuerst wieder in die Höhe – da kommt der 2006 erbaute Eureka Tower gerade recht!

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Das Wohngebäude ist mit seinen 297 Metern der zweithöchste Wolkenkratzer der Südhalbkugel, und die Aussichtsplattform im 88. Stock liegt höher als diejenige der Türme in Sydney oder Auckland. Also ab nach oben!

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Wir genossen unser Nachtessen unten am Fluss, als plötzlich der Himmel glühte! (erinnert mich immer wieder an CSI Miami :))

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Typische Stadtszene mit der Flinders Street Station (1909) und einem der historischen Trams, welche gratis (!) auf einem Rundkurs durch die Innenstadt rumpeln

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Zu unserem Abschied von Melbourne und Australien gab’s sogar noch ein Feuerwerk!

(Natürlich war das mehr dem Australia Day als uns gewidmet…:))

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Nach einer guten Woche in Australien hüpfen wir nun (in einer alten Qantas/Jetconnect B733) über die tasmanische See nach Neuseeland.

Kurz vor unserem Ziel, Wellington, schon ein erster Indikator für die schönen Landschaften, die uns noch bevorstehen!

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Doch zuerst steht die Hauptstadt auf dem Programm. Der Grossteil der 500'000 Einwohner wohnt in diesen niedlichen Holz-Terrassenhäuschen

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Auch hier zieht’s uns sogleich in die Höhe. Mit dem Cable Car (Schweizer Bauart!) geht’s zum botanischen Garten

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Viel besser ist die Aussicht allerdings vom Mount Victoria auf der anderen Seite der Stadt, wo stündlich ein Bus hochfährt. Leider spielte das erste Mal auf der ganzen Reise das Wetter nicht so recht mit – aber das ist halt Neuseeland…;)

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Am Nachmittag klarte es aber schon wieder auf, und am Abend präsentierte sich der Himmel wolkenlos – gerade recht für ein nettes Skyline-Bildchen!

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Umso grösser dann der Schock am nächsten Morgen: Eigentlich wollten wir frühmorgens an die Westküste der Südinsel fliegen, um dann mit dem Zug über die Alpen nach Christchurch zu kommen. Doch Wellington war in dichten Nebel eingepackt, der sich bis zum Mittag nicht auflöste. Nach einigen Malen Schlange stehen am Customer Service Desk, konnten wir uns glücklich schätzen, überhaupt noch an diesem Tag nach Christchurch zu kommen – wenn auch ohne die Zugfahrt.

Dafür ging es via Nelson, einem kleinen Regioairport im Norden der Südinsel – alle Direktflüge nach Christchurch wären schon ausgebucht gewesen. Umso besser!

 

Ready for boarding – endlich, nachmittags um 3 (wir waren seit 7 Uhr am Airport…)

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Doch die Landschaft entschädigt für vieles: Aussicht auf Blenheim an der Nordspitze der Südinsel

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Schon im Anflug auf Nelson

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Die Umsteigezeit war nur gerade 15 Minuten, aber das reichte am kleinen Airport von Nelson gut. Zudem kannte ich den Flugplatz bestens – vor 3 Jahren war ich dort ebenfalls einen Tag gestrandet, auch wegen dem Nebel in Wellington.

Off we go!

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Die Region um Nelson ist bekannt für die schönen Küsten- und Sandlandschaften

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Nach einem 270°-Turn ein Blick zurück auf den schön gelegenen Airport

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Leider zogen dann Wolken auf, die die Aussicht limitierten. Schliesslich Touchdown in Christchurch – endlich!

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Willkommen in Christchurch!

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Auch hier verkehren historische Trams; im Gegensatz zu Melbourne fahren sie aber eine weit kleinere Route und kosten auch noch 20 Dollar; kann man sich definitiv sparen…

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Jetzt blieb noch, das mit der verpatzten Zugfahrt wieder hinzubiegen.

Unsere ursprüngliche Destination an der Westküste wird leider von Christchurch nicht bedient. Von meinem letzten Aufenthalt war ich aber mit dem Air New Zealand-Streckennetz noch vertraut, und da fiel mir das kleine Nest Hokitika ein, welches von Christchurch aus bedient wurde. Und wahrlich – die Flüge gab’s noch, Platz war auch vorhanden, und so hiess es am nächsten Morgen: Auf nach Hokitika!

 

Der tolle Nebeneffekt war, dass wir damit sogar noch einen Alpenflug inklusive hatten: Von Christchurch im Osten geht es zuerst über die topfebenen Canterbury Plains, dann über die Southern Alps und schliesslich an die Westküste.

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Frühmorgens der Abflug in Christchurch, bei traumhaftem Wetter. Schon begegnen wir dem Waimakariri River, der ebenfalls in den Alpen entspringt und nahe Christchurch ins Meer fliesst.

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Der Flug fand mit einer Beech 1900D statt – meinem Lieblings-Regioflieger.

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Weiter oben begegnen wir nicht nur dem (nun schon beträchtlich schmaleren) Waimakariri wieder, sondern auch die Bahnstrecke ist am rechten Bildrand ersichtlich

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Schon nach kurzer Zeit haben wir die Alpen erreicht…

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…und auch einige schneebezuckerte Gipfel lassen nicht lange auf sich warten

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Ein untrügerisches Zeichen, dass wir an der Westküste angelangt sind: Wolken stauen sich auf der Westseite der Alpen

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Ankunft am Grossflughafen von Hokitika – aber für die 2 täglichen Beech-Flüge aus Christchurch reicht es allemal…

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Früher sah es hier zwar noch bedeutend idyllischer aus:

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Aber auch heute ist das Ambiente nicht übel

(offenbar brauchen Plätze, die keine Maschinen über 100 Personen händeln, in Neuseeland keine Absperrungen – und übrigens auch keine Sicherheitskontrollen für die Passagiere [!!])

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Willkommen in Hokitika – im 3‘000-Seelen-Dorf platzten wir auch gleich ins (wohl) Highlight des Jahres, die Driftwood-Competition: Hier gilt es, aus angespülten Dingen Figuren zu basteln

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Noch ein gelungenes Exemplar ;)

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Wir mussten jedoch bald weiter. Mit dem Bus geht es erst ins Städtchen Greymouth, von wo täglich der TranzAlpine-Zug seine vierstündige Reise quer durch die Alpen nach Christchurch beginnt.

Von den üppigen Wäldern auf Meereshöhe…

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…schlängeln wir uns langsam empor…

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…bis wir auf dem 739m hohen Arthur’s Pass angelangt sind

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Danach durchquert der Zug erst weite Täler und dann enge Schluchten, passiert einige Tunnels und Viadukte, und brettert die letzte Stunde über die flachen Canterbury Plains. Die Reise wird als eine der besten Zugfahrten der Welt gehandelt – so wirklich umgehauen hat mich das ganze allerdings nicht, und an vielen Orten in der Schweiz kann man mindestens gleich schöne Fahrten erleben. Und das zu einem Bruchteil des exorbitant überrissenen TranzAlpine-Preises.

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Tags darauf verliessen wir Christchurch schon wieder – der Überlandbus kämpfte sich über enge Strassen in immer höher liegende, immer karger werdende Gebiete vor…

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…bis wir schliesslich nach 4 Stunden am einmalig schönen Lake Tekapo eintrafen (Foto vom Hotelzimmer aus, schlicht genial!)

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Einfach traumhaft!

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Kaum hatte ich den Hügel (im oberen Bild) erblickt, musste ich da natürlich hochkraxeln (das liegt den Schweizern wohl so im Blut). Die Aussicht von oben war wunderbar –dass sogar eine Strasse hochführt (das liegt den Neuseeländern im Blut) und Busse fleissig chinesische Reisegruppen hochscheffelten, trübte die Freude kaum.

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Panoramabild – am rechten Rand des Sees ist das kleine Dorf Tekapo zu erkennen

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Abendstimmung, wiederum vom Hotelzimmer aus. Im Bild auch die Church of the good Shepherd (1935), ein starkes Touristenmagnet und besonders beliebt für asiatische Hochzeiten…

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Auch hier blieben wir nur eine Nacht. Es folgte die Weiterfahrt nach Queenstown im Süden der Insel. Doch zuerst galt es noch, Neuseelands höchsten Berg, den Mount Cook (3‘754m) zu bestaunen, wozu der Überlandbus extra kurz an einem weiteren See anhielt. Ein Dankeschön auch an Petrus, der die Wolken irgendwo anderweitig beschäftigte und uns für diese Traumetappe einen Traumtag bescherte!

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Die wiederum 4-stündige Reise führt über diverse Hochplateaus…

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…und gewundene Passstrassen in einer sehr kargen Umgebung.

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Langsam wird der Sinkflug in Richtung Queenstown eingeleitet. Wir treffen auf den Kawarau River, der sich in teils tiefen Schluchten durchs Tal gräbt. Hier wurden auch die ersten kommerziellen Bungee-Sprünge angeboten…

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Nach all den eher kargen Landschaften ist der Anblick von Queenstown und dem tiefblauen Lake Wakatipu einfach ein Traum!

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Auch das Städtchen selber ist wunderschön gelegen, mit der dominanten Bergkette der ‚Remarkables‘ im Hintergrund. Queenstown ist bekannt für sein breites Angebot an Abenteuersportarten – im Winter kommen aber auch viele Neuseeländer und Australier zum Skifahren her.

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Queenstown ist auch das Tor zur Fjordland-Region an der Südwestküste, eine von Schneebergen und Fjorden geprägte, äusserst sehenswerte Region. Von Queenstown gibt es täglich Bustouren zu *dem* Touristenort schlechthin, dem Milford Sound. Wegen der zerklüfteten Topographie gibt es keine direkte Strasse – vielmehr dauert ein Weg um die 6 Stunden.

Aber wieso sollte man sich das antun, wenn’s auch so geht?

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Am Airport von Queenstown gibt es auch ein halbes Dutzend Flightseeing-Unternehmen, die die Touristen per Flieger in den Fjord bringen. Wir haben uns für die kleine Air Milford entschieden. Bei Tripadvisor kam sie am besten weg, und die eingesetzten Flieger garantieren beste Sicht nach unten (nicht so bspw. die Islanders, die auch sehr verbreitet sind – dort guckt man an die Triebwerksgondel). Dass wir dann die tolle Caravan (ehemals China Southern, siehe Farbe von Tail und Cheatline) erwischten, war wiederum Glück – aber toll allemal!

Auf geht’s also, mal wieder in Richtung Westküste

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Wir starten auf der Graspiste, die quer über die Asphaltpiste führt. Zweimal gibt es einen lauten Knall, als wir über die Enden des Hartbelages rattern, doch schliesslich steigt die Cessna brav in den Morgenhimmel. Dann folgt eine 180°-Kurve und wir passieren nochmals den Airport, inkl. einem (für meine Begriffe etwas spät abhebenden?) ANZ-Airbus.

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Schon bald zeigt sich die wunderschöne Landschaft um Queenstown. Der Airport wäre am linken Bildrand, am rechten Rand sind die Anfänge der Innenstadt zu sehen.

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Wunderschön zeigt sich wenig später das andere Ende des gleichen Sees, beim kleinen Städtchen Glenorchy

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Der Dart River in der Nahaufnahme

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Wir nähern uns den Bergen!

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Der Pilot –der übrigens einmal für die Schweizerische Zimex mit Twin Ottern afrikanische Ölfelder anflog- bot das volle Programm, und die Felswände waren teilweise zum Greifen nahe

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Blick auf (wohl) ewiges Eis!

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Und hier kommt das Faszinierende an dieser Region: Wir befinden uns auf über 2000m, passieren verschneite Gipfel (im Hochsommer!), und hinten wartet schon der Ozean!

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Der Sinkflug ist verständlicherweise etwas schnell. Schon biegen wir in den Fjord ein.

Leider gab’s von der Landung keine gescheiten Bilder, da Gegenlicht

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Vom Flugplatz ist’s ein 15-minütiger Fussmarsch zu den Ausflugsboten. Links das Lieblingssujet der Touristen, der Mitre Peak, dessen Gipfel 1‘692m über der Wasseroberfläche –also dem Meer- liegt!

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Die Rundfahrt auf dem Fjord ist äusserst imposant. Wiederum haben wir Glück (neben der Tatsache, dass wir in einer der regenreichsten Regionen der Welt einen wolkenlosen Tag erwischt haben): Wir treffen auf eine Robbenkolonie…

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…und auch Delfine lassen sich kurz blicken!

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Viel zu schnell ist der schöne Cruise vorüber, und wir sitzen wieder in der Caravan. Schon lassen wir den Milford Sound Airport –eingebettet zwischen steilen Bergflanken- hinter uns

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Noch ein Blick auf Mitre Peak

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Traumhafte Aussicht!

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Tiefblauer Bergsee

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War die Landschaft zuvor noch üppig grün, ist sie hier plötzlich felsig und karg. Neuseeländische Kontraste halt…

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Schon sind wir zurück in Queenstown, wiederum im Anflug auf die Graspiste

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Der nächste Tag, schon wieder sind wir am Airport. Nur wartet diesmal etwas grösseres Gerät auf uns, und es geht auch etwas weiter weg (die Regi täuscht allerdings)…

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Airborne

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Schliesslich ist die Zeit gekommen, die kontrastreiche Südinsel (wieder Schneeberge und Meer, davon krieg ich nie genug!) zurückzulassen

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Anderthalb Stunden später erreichen wir Auckland auf der Nordinsel. Die mit Abstand grösste Stadt Neuseelands beherbergt 1,3 Millionen Einwohner, und damit etwa einen Drittel der gesamten Bevölkerung Neuseelands. Und woher der Spitzname ‚City of Sails‘ kommt, dürfte auch klar sein…:)

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Natürlich darf ein Besuch auf dem beeindruckenden SkyTower nicht fehlen.

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Die Aussicht auf den CBD, den Hafen, den Vorort Devonport am anderen Ufer, sowie die Vulkaninsel Rangitoto, die sich vor 600-700 Jahren unter einigem Getöse aus dem Wasser erhob

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Blick auf den Yachthafen und die Harbour Bridge bei Sonnenuntergang - wer genau hinschaut erkennt auch die Yacht "Triple Seven", die ich schonmal auf Korfu gesichtet habe.

Die Lage der Stadt erinnert stark an Sydney, nur mit etwas mehr „Luft“, da alles weiter auseinander liegt.

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Für mich ging dann noch ein Traum in Erfüllung: Eine Reise mit dieser Lady hier, Jahrgang 56, auf eine kleine Insel mitten im Ozean. Doch darüber gibt’s dann mal einen eigenen Bericht…:D

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Dann war aber leider endgültig fertig. Wiederum mit der Triple Seven der Singapore verliessen wir Aotearoa, wie Neuseeland in der Sprache der Ureinwohner Maori heisst, definitiv…

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Zehn Stunden später, kurz vor Sonnenuntergang, finden wir uns im Final auf den Changi Airport von Singapore wieder – mit der gewohnt überwältigenden Anzahl Frachtkähne, die dort rumdümpeln

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Danach hängten wir noch einige Tage Badeferien in Thailand an – Erholung hatten wir auch bitter nötig!

 

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Damit war diese Mammutreise beendet. Fazit: Wir sind durch beide Länder mit einer schon fast unverschämten Geschwindigkeit durchgerast, und haben sicherlich nur die ultimativen Tourist-Spots gesehen. Aber schon diese alleine waren die Reise mehr als wert. Die atemberaubenden Kontraste, von der glühenden Wüste um Ayers Rock bis zu den Fjorden Neuseelands, sind kaum zu überbieten. Bis auf vielleicht Perth (hatte aber zu wenig Zeit, um die Stadt richtig kennen zu lernen) und die Zugfahrt in Neuseeland ist alles Besuchte überaus empfehlenswert.

 

 

Ich hoffe, der Trip Report hat gefallen, und vielleicht auch den einen oder anderen zu inspirieren vermocht. Wer noch mehr von Neuseeland sehen möchte, findet unter folgendem Link meinen Reisebericht aus 2006/7, als ich drei Monate dort lebte und danach einen Monat lang beide Inseln bereiste: http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=52469

 

 

Wer sich für die GPS-Logs aller Flüge (sowie der Bus- und Bahnfahrten) interessiert, findet sie hier:

http://en.wikiloc.com/wikiloc/user.do?name=Tis

 

 

 

Beste Grüsse,

 

Tis

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