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[Tripreport] Japan 2010 - mit LH/LX nach Hiroschima & Kyoto


foxyankee

Empfohlene Beiträge

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Fukuoka, Hiroshima und Kyoto

 

 

Hallo zusammen!

 

Wieder einmal nehme ich Euch mit auf einen für mich ganz besonderen Trip.

Er liegt schon etwas zurück und gehört leider auch zu den Berichten die ich mit einem schlechten Fotoprogramm mit noch schlechteren Einstellungen (ja, ich weiß – selber schuld!) vorbereitet habe. Da dies aber schon einige Zeit zurückliegt und ich keine Lust und keine Energie habe dies alles nochmal zu machen könnt Ihr damit vorlieb nehmen oder es eben sein lassen.

 

Zum Trip:

Ich hatte zwar schon einige Flüge in C und F hinter mir, aber es war noch keiner dabei der mit der Lufthansa oder Swiss geflogen wurde – dies sollte sich jetzt ändern.

 

Geplant war diesmal der südliche Teil von Japan im Schnelldurchgang zu besuchen und ein paar Eindrücke von dort mitzunehmen und gleichzeitig einschätzen zu können ob die Region für mich für einen längeren Urlaub taugt. Dies ist ja oft der Vorteil von recht flotten Trips: Man bekommt nen Eindruck und kann danach viel einfacher entscheiden ob sich an bestimmten Ort längere Aufenthalte später lohnen würden.

 

Mein Ausflug begann wie gewöhnlich im ICE der Deutschen Bahn nach Frankfurt. Nach der Ankunft checkte ich erstmal die Fakten meines Fluges:

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Aha. Die Golf X-Ray war geplant nach Nagoya und eine Verspätung lässt sich auch nicht erkennen.

 

Also auf ins FCT – einer meiner ersten Aufenthalte dort wenn ich mich recht erinnere. Deswegen gibt es auch ein paar Fotos…

 

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Erstmal Platz nehmen, die PA kommt dann auch mit der Bordkarte wieder…

 

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Im First Class Terminal war es recht ruhig und nach dem checken der letzten Mails (man bekam als First-Gast doch tatsächlich gütigerweise 2 Stunden Internet geschenkt- welch Gnade!) und den Verabschiedungstelefonaten bei den Liebsten zu Hause …

 

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… begab ich mich in den Restaurantbereich.

 

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Sogar eine der recht seltenen Schinkenschneidemaschinen steht dort! Historisch, aber aufbereitet.

 

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Das Buffet war recht üppig und von kalten und warmen Vorspeisen und Desserts wurde alles geboten bis hin zu „á la Carte-Service“ am Platz.

 

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Dann war Boarding angesagt!

Vorbei am neu errichteten Tower (die Indienststellung war ja dann erst dieses Jahr) ging es…

 

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… mit einem kleinen netten Gefährt zu einer A346! Das Fluggerät wurde kurzfristig getauscht, vermutlich wegen eines Defektes der ursprünglich geplanten Maschine.

 

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Ich wurde sehr freundlich begrüßt und gleich von vorne bis hinten bemuttert – es stellte sich zufällig heraus dass es die Frau eines Arbeitskollegen war die ich aber vorher nicht kannte. Auch die Purserette war gleich zur Stelle obwohl sie viel zu tun hatte. Denn beim Flugzeugwechsel ging so einiges schief und sie musste mit vielen bösen Telefonanrufen aus der Galley das wieder geradebiegen. Vergessene Nav-Kits, keine Kaffeekannen und andere vergessene Cateringartikel brauchten ewig um den Weg in den richtigen Flieger zu finden und am Telefon flogen richtig die Fetzen, zumindest war die Wortwahl sehr deutlich.

 

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Ich habe das alles live mitbekommen weil es bei mir im Bereich sehr ruhig war – der einzige Gast war ich.

 

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Es rollte erst die Condor 753 an uns vorbei und nebenan sah ich das erste mal live die 76 mit den großen Ohren – eigentlich recht schick finde ich.

 

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Ich kam noch etwas mit dem Personal ins Gespräch – man hatte ja kaum was zu tun jetzt außer warten. Die Chemie stimmte und so stand einem traumhaften ersten LH First-Flug nichts im Wege.

 

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Stardust mit seiner Öger-bemalten von Miami-Air gemieteten B738 war auch da.

 

 

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Irgendwann erhoben wir uns von der 25R dann auch in den grauen hessischen Mittagshimmel, gaaanz gemächlich und mit einem typischen Summen des Luftbusses im Hintergrund.

 

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Flott wurde die Bar aufgebaut, dabei wollte ich den Mädels doch die Arbeit so einfach wie möglich machen und hatte sie schon darauf hingewiesen dass ich keinen Wein trinke. Aber bitte.

 

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Gruß aus der Küche – KEINEN Gruß zurück im Übrigen: Bäh!

 

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Lang gibt’s diese Version nicht mehr! Sorry, damals hatte ich glaube ich noch kein Superweitwinkel oder zumindest nicht dabei.

 

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Das Gedeck stand bereit, mein kleines „Frühstück“ im FCT war auch schon verdaut – es konnte also losgehen.

 

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DIE klassische Vorspeise. Versucht habe ich es – ist schon ganz lecker mit den ganzen Zutaten. Ich weine dem Kaviar aber auch keine Träne nach wenn ich ihn nicht mehr bekommen würde.

 

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Die berühmte LH-Butter 

 

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Hier die Menüfolge aus dem Gedächtnis (ich habe die Speisekarte irgendwo zu Hause):

- Huhn mit irgendeinem abgefahrenem (bäh) Mango-Paprika-Chutney

- Salat mit abgefahrenen Pilzen

- Zwei Gänge kombiniert: den saisonalen Spargel zusammen mit dem angebotenen Pfeffersteak (?). Die wollten den Spargel einfach so als Hauptgang servieren. Seit wann serviert man Beilagen als Hauptgang? *g*

- Champagnercreme (?) auf nach nichts schmeckender Beerengrütze. Nuja….

 

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Unter uns zog mittlerweile Helsinki vorbei…

 

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… und bald wurde ich zu einer Verkostung der Pralinen gezwungen. Die Mädels wollten mich nicht eher von der Bar vorne gehen lassen! Fast wurde mir sogar damit gedroht vorher das Bett nicht zu machen!

Na gut, dann mal los!

 

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Noch war es hell, ich versuchte aber trotzdem ein wenig zu schlafen. Die Vorbereitungen dafür hatte ich bereits weit vorher dafür getroffen: Wie so oft blieb ich die Nacht vor so einem Flug wach – somit bin ich dann irgendwann wirklich so müde dass ich schlafen kann. Wende ich westbound und eastbound an – und man kann in Ruhe in der Nacht vor dem Abflug packen.

Ich wurde noch ein wenig abgehalten vom Schlafen da mir vom Cockpit mitgeteilt wurde dass es bestimmt was zu knipsen gäbe: Wir würden bald einen großen Kollegen 2000 Fuß unter uns überholen der direkt bei uns fliegt – nur gaaanz leicht links versetzt. Die Chemtrails waren zu sehen – aber überholt haben wir den gaaaaanz lange nicht!

 

Dann eben: Gute Nacht!

 

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Und schon war es Zeit für ein leckeres kleines Frühstück:

Ein paar Früchte, sehr guten Tee und …

 

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… frisches Rührei mit Schnittlauch!

 

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Schon waren wir über den schneebedeckten Bergen Japans im Anflug auf Nagoya. Dorthin führte mich schon damals mein erster LH Businessclass-Flug überhaupt, damals gebucht als Schnäppchen über die Meilenauktion die es damals gab.

 

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Skigebiete scheint es hier zu geben!

 

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Nagoya selber ist ein großes Häusermeer mit…

 

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… großen Automobilfabriken!

 

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reger Schiffsverkehr

 

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DEN habe ich auch noch nie live vorher gesehen!

Hier werden Flügelteile der 787 produziert und müssen nach Everet geflogen werden, deswegen ist dieser aufgebohrte Jumbo Stammgast hier in RJGG.

 

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Wir werden schon erwartet denn wir haben unsere Verspätung nur zum Teil aufgeholt.

 

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Da sind wir!

 

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Auf dem Weg zur Immigration hat man einen guten Blick auf so manche Serviceleistung dieses Flughafens: Hochzeitsfeier im Flughafen – anybody?

 

japan2010-050.jpg Für meinen innerjapanischen Anschlussflug musste ich komplett neu einchecken und ich lernte wiedereinmal die Vorliebe der Japaner für viel Papier kennen. Ersteinmal wollten die freundlichen und zurückhaltenden Damen ein Papierticket von mir sehen – dummerweise gibt es das ja in der Regel schon lange nicht mehr. Uiuiui…..grande Problem! Aber nach kaum 8 Minuten Herumgetippe ging es dann doch plötzlich und ich bekam einen Zettel und eine Einladung in die ANA Lounge.

 

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Mit dieser ANA Check-IN-Notice begab ich mich zur Sicherheitskontrolle wo ich nach dem Einscannen des Barcodes einen weiteren kleinen Fresszettel bekam auf dem ich nichts lesen konnte außer meinem Namen.

 

Nach dem Konsum der neusten Meldungen der Nachrichtenagenturen auf meinem Laptop (Netzwerkkabel gibt es am Empfang, WLAN ist in Japan im Allgemeinen NEIN beliebt bzw. NEIN verbreitet) und einer Cola zum wach werden begab ich mich bald auch schon Richtung Busgate. Kurz vor dem Gate tauschte man den einen Zettel gegen einen neuen und direkt am Gate bekam jeder Gast die eigentliche Bordkarte aus einem Automaten ausgedruckt, dies aber auch nur nach dem Scan einer der Zettel die ich schon mit mir rumtrug. Ts…

Wiedereinmal verwunderte mich Japan: Hochtechnisiertes Volk könnte man meinen – Erfinder so vieler Geräte und der Automatisierung. Aber mit Papier und Zetteln kommen die am besten klar – wehe es fehlt irgendwo ein Zettel!

 

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Mit dem Bus ging es zur wartenden Dash 8 samt spezieller Treppe.

 

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Während der umgebaute Superjumbo mittlerweile seinen Vorderteil umgeklappt hatte um die Flügelteile aufnehmen zu können erhoben wir uns in die Lüfte. Mein Lufthansa-Airbus war auch schon wieder so weit um nach Frankfurt zurückkehren zu können.

 

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Tschüss Nagoya!

 

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Nach einem recht unruhigen Flug und einem Freigetränk waren wir nach etwas über einer Stunde im Endanflug auf Fukuoka was gleichbedeutend ist mit „über der Innenstadt“ weil der Flughafen quasi mitten in der Stadt liegt.

 

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Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls ein Terminal.

 

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Abermals eine Busposition.

 

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Ich besorgte mir erstmal Bargeld aus einem gigantischen Automaten der bestimmt auch Pizza backen, Videos verleihen und Versicherungen verkaufen konnte. Dann erblickte ich wieder ein Beleg für das moderne, hochtechnische Japan:

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Toll! ISDN hat ja zwei Leitungen – deswegen auch zwei Telefonhäuschen!

 

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Während ich durch die Stadt hirschte wurde es langsam dunkel.

Macht aber nichts, denn man bekommt es in der Innenstadt eh kaum mit: Dort ist alles untertunnelt und man kann dort auch unter der Erdoberfläche gut Strecke zurücklegen. Aber nicht so großzügig wie z.B. in Singapore, sondern eher so etwas rustikale Unterführungen.

 

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Der große Yahoo-Dome war direkt neben dem….

 

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… Hard Rock Cafe. Ein Pflichtbesuch stand natürlich an und ich kam nett ins Gespräch mit der Verkäuferin die schon mehrmals in Deutschland war.

 

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Der Tag neigte sich langsam dem Ende und ich fand am Ufer des Kanals eine große Auswahl traditioneller Restaurants bei denen auch Locals (ich war sowieso der einzige westliche Mensch dort *g*) vor Ort waren und wo man sich um einen Platz aktiv bemühen musste.

 

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Auf der einen Seite der Brücke waren einige einzeln stehende Buden. Englisch kann man dort nicht, aber es wird frisch gekocht und auch eine Langnase wird bedient – man verständigt sich mit Händen und Füßen.

 

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Am Ufer des Kanals war die Hakata Canal City, ein großer Komplex mit Einkaufszentrum, Restaurants, Hotels und so weiter. Aber sehr lokal angehaucht und keine dieser riesengroßen Malls die überall auf der Welt stehen könnten.

 

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Coole Abendstimmung!

 

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In einem offenen Innenhof floss auch ein Teil des Kanals durch und dort installierte man eine Wassershow die von Musik untermal wurde, sehr schön anzusehen!

 

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Am nächsten Tag war das mein Zug gen Norden wie man lesen kann....

 

japan2010-080.jpg ... so, jetzt kann man es auch wirklich lesen!

 

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Diese „Zug-MD83“ brachte mich an meine nächste Reisestation: Hiroshima und verließ natürlich pünktlich die achtgrößte Stadt Japans in nördliche Richtung.

 

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Dort war die Hölle los – unendlich viele Touristen und ich brauchte eine ganze Stunde um ein Schließfach zu bekommen! Glück gehabt – denn mit Koffer laufe ich bestimmt nicht durch die heiße Stadt!

 

Am Bahnhof von Hiroshima boten viele Händler alle möglichen Waren zum Verkauf an, es sah aus wie ein großer Markt auf dem Bahnhofsvorplatz der geprägt war von einem kleinen Tram-Bahnhof. Etwas altertümlich, aber das Fahrzeug war modern: Ein Siemens Combino wartete auf mich!

 

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Nach meiner viertelstündigen Fahrt durch die Innenstadt (der Bahnhof liegt ein wenig außerhalb) nahm ich mir Zeit die verschiedenen Straßenbahntypen abzulichten die unter anderem auch Sonderfahrten für Schulklassen machten (zur Info: Es war Sonntag!).

Schulausflug in den Heiwakinen Park samt Schuluniform am Sonntag scheint dort normal und beliebt zu sein!

 

Und dann, dann stand ich da:

 

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Direkt am Atomic Bomb Dome der die offizielle Gedenkstädte ist zum Andenken an den ersten kriegerischen Einsatz der Atombombe am Morgen des 6. August 1945 bei dem über 150.000 Menschen Ihr Leben verloren!

 

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Im Friedenspark war wie erwähnt viel los. Schulklassen beim Ausflug, Familien beim Picknick, auch eine Musikertruppe aus der Uni war zugegen und spielte ein Platzkonzert mit meist europäischen Werken.

 

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Blick auf das Friedensmuseum.

 

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Ich spazierte noch etwas durch die Stadt und genoss die Sonne an diesem so furchtbar historischen Ort.

 

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Danach ging es natürlich mit der Straßenbahn (Hiroshima hat übrigens das größte Straßenbahnnetz Japans) zurück zum Bahnhof wo mich einer der zahlreich verkehrenden Shinkansenzüge weiter gen Norden brachte.

 

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Die 300 Kilometer nach Shin-Osaka legt der Zug in etwas über einer Stunde zurück.

 

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Zwischenstation Shin-Osaka

Von hier machte ich mich mit der S-Bahn auf zum….

 

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… Universal Park, aber nur um dort vor den Pforten das örtliche Hard Rock Cafe zu beehren.

 

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Auf dem Weg vom eigenen Bahnhof zum Parkeingang gab es viel zu sehen: Artisten, Shops und vieles mehr.

Sehr beeindruckt hat mich die Show dieses Affen. Unglaublich was der alles konnte, und zwar ohne mit Futter ständig geködert zu werden. Wahnsinn – echt! Ich kann mir aber auch vorstellen dass da gleich die Tierschützer wieder gut am Diskutieren sind und da unseriöse Trainingsmethoden unterstellen. Zumindest bei der Show gab es keine Anwendung von Gewalt, es gab keinen Rohrstock und keine Peitsche – und wie gesagt auch kein Happa-Happa!

 

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Die letzten Schreie hallten noch in den Häuserecken als ich schon wieder weiter zog, es war noch ein kleines Stückchen bis zu meinem Tagesendziel Kyoto. Osaka an sich ließ ich aus – vielleicht kommt man da spöter mal wieder hin.

 

Zwischen Osaka und Kyoto fahren verschiedene Bahngesellschaften die alle einen eigenen Bahnhof haben – etwas undurchsichtig ist das System schon weil eben so vielfältig. Und auch wenn es eine S-Bahnstation mit dem selben Namen gab wie der Bahnhof der Eisenbahnstrecke nach Kyoto – der Fußweg durch endlose Gänge, auf Brücken, durch Unterführungen, wieder um die Ecke und wieder hoch und wieder runter….endlos – und das mit Gepäck!

 

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Als ich dann endlich im Maystays-Hotel (sehr gute und preisgünstige Kette, also bei denen immer Daumen hoch – ich war schon in mehreren! Homepage der Kette ist nur in japanisch, sie sind aber über viele andere Seiten wunderbar buchbar!) war brach nach einem leckeren Abendessen im Japaner nebenan und einem Einkauf bei Family Mart (ein japanischer/chinesischer 7-11-Abklatsch) schon die Dunkelheit ein.

 

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Ein Blick von einer Attraktion Kyotos: dem Hauptbahnhof!

Der nach Nagoya zweitgrößte Bahnhof Japans besteht aus unzähligen Ebenen und einem „offenen Treppenhaus“ samt Kaufhaus, dass sich an der Außenseite entlang gehangelt: In jeder kleinen Etage eine Abteilung!

 

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Auf dem Dach lässt es sich herrlich entspannen! Aussicht, Sonne und Zeit und Platz zum Essen (es gibt unzählige superleckere Möglichkeiten sich dort mit Leckereien zu versorgen!) auf bis zu 15 Etagen!

 

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Nach einer kleinen Busfahrt in den Ostteil der Stadt war ich nicht mehr weit entfernt von einer der größten Touristenattraktionen der Stadt, deren Innenstadt übrigens größtenteils zum UNESCO-Weltkulturerbe gezählt werden darf: der Otowa-san Kiyomizu-Dera Tempelanlage.

Mehr Infos hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kiyomizu-dera

 

 

Man läuft erst noch eine größere Strecke bergauf die voll ist von Souvenirläden, egal ob es um T-Shirts, Kekse, Davotionalien und auch gastronomische Betrieben reihen sich Meter an Meter für die ganze Strecke bis zum Eingang der Tempelanlage.

 

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Hier sieht man einen Tempel der unter dem eigentlichen Tempel eine Besonderheit aufweist:

Dort ist ein großer Stein mit einem eingemeißelten Götterbild. Um dem nicht nur körperlich ganz Nahe zu kommen gibt es einen Pilgerweg an diesem Stein vorbei im Untergeschoss, allerdings ist der Gang unbeleuchtet. Wenn mal jemand wissen will was Laufen in absoluter Dunkelheit bedeutet: Bitteschön dort hin!

Schuhe muss man übrigens ausziehen und Treppen sind ebenfalls in diesem „Pilgerweg“ zu bewältigen. Eine ganz interessante Erfahrung!

 

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Blick in die Stadt

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Hier zu sehen der Haupttempel mit der Holzterrasse. Von dort sprangen einige die 13 Meter herunter denn es wurde versprochen dass man dann jeden Wunsch erfüllt bekommt. Ein Sprung heute ist aber verboten.

 

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Nach weiteren Spaziergängen im Osten der Stadt besuchte ich bei herrlichem Wetter noch einige weitere Tempelanlagen. Diese sind stets sehr schön angelegt und gepflegt und es gibt auch viele schöne, ruhige Anlagen die nicht von Tausenden Touristen „überfallen“ werden.

 

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Die Fußwege entlang der Geschäfte im Stadtzentrum sind fast alle überdacht.

 

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An der Burg Nijo (dem Sitz des Shoguns hier in der ehemaligen Hauptstadt Japans) entlang gibt es einen netten kleinen Kanal, dort war ich nach dem Kulturteil noch etwas Geocachen.

 

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Dann brach auch die Dunkelheit wieder über die Stadt herein und ich genehmigte mir…

 

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… eine Mischung aus japanischer Pizza und Burger. Es war wohl kleingeraspelte Kartoffel die für die Basis dieses Gerichts herhalten musste.

Zwischen die Lagen der Kartoffelpuffer kamen immer verschiedene Zutaten und immer wieder wurde das Ding gegrillt und gebacken.

Zum Schluss gab es noch eine Soße drüber und ein paar Maiskolben drauf, deswegen war das auch die USA-Version. Man kann wie bei Pizza unzählige Versionen bestellen wenn man denn japanisch könnte, die Sprachgewandtheit des Personals ließ wieder mal zu Wünschen übrige, aber es gab immerhin eine uralte, englischsprachige Karte die zwar mehr als „basic“ war, aber immerhin wusste man ungefähr was man da bestellte.

 

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Nein, ich war nicht betroffen, aber das war das Bild am Flughafen für Passagiere die eigentlich nach Amsterdam wollten. Uiiii, dabei war diese Aschegeschichte doch eigentlich schon länger rum, aber das war noch so ein „Nachkömmling“.

 

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Meine Unterlagen für den Heimflug. Die erste Etappe sollte mich nach China führen – meine Premiere!

 

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Auch nicht schlecht: In Osaka werden die Schalter recht flexibel mit Bildschirmen beschriftet, also auch die großen Übersichten nicht nur die einzelnen Schalter!

 

Achso, noch ein Wort zum Flughafentransfer:

 

Ich wählte den Kyoto-Irgendwas-Pass, eine Tageskarte für die ganze Region. Die ist aber für Ausländer aber billiger als eine Einzelfahrkarte zum Flughafen Osaka, man muss nur das Ding vorher kaufen und samt Flugticket (nein, E-Ticket geht nicht – die wollen ganz unbedingt einen Ausdruck damit sie da einen Stempel drauf machen können! *kopfschüttel*) und Pass am Bahnhof erscheinen. Am Automat oder kurzfristig gibt es das Ticket nicht!

 

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Großes Dach, aber etwas tief. Man befindet sich aber auch nicht auf Straßenhöhe sondern schon in fortgeschrittenen Obergeschossen, das erklärt das vielleicht. Denn: Da man sich auf einer künstlichen Insel befindet kann man die Technik natürlich nicht im Keller unterbringen weil es keinen gibt. So verschieben sich die einzelnen Etagen eben etwas nach oben.

 

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Ich hätte nicht gedacht dass ich jemals mit Vladivostok Air und Uzbekistan Airways in eine Lounge gehe 

 

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Innen war es aber ganz funktional eingerichtet, aber sehr voll.

Und NUR Männer, das ist hier richtig aufgefallen.

Internet gab es wieder (wie auch in den Hotels) per Kabel welches an der Rezeption bereit lag wie bei anderen Lounges zur Begrüßung Bonbons da liegen.

 

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Die B767 der ANA war gut gefüllt und hat eine 2-1-2-Bestuhlung in der Businessclass.

 

 

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Immer schön verneigen, so ist es brav!

 

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Bald sind wir auch schon auf der Bahn und starten erstmal gen Osten.

 

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Recht flott beginnt die sehr herzliche Crew mit dem Service.

Champagner und ein Säcklein mit gemischten Kräckern die teilweise extrem scharf sind.

Speisekarten und Schlappen lagen schon beim Boarding aus, frische Kopfhörer ebenso.

Das PTV-System ist gut und lässt sich auf Deutsch umstellen, auch viele Filme in deutscher Sprache – perfekt!

 

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Das japanische Essen: Sieht manchmal etwas komisch aus, ist aber fast immer delikat. Die Japaner legen sehr viel Wert auf gute Nahrungsmittel und deren Verarbeitung und so schmeckte beispielsweise diese kleine Tomate beim Hauptgericht so richtig toll nach Tomate und der Broccoli schmeckte nach Broccoli! Und sooo außergewöhnlich war das alles nicht, nur etwas fremdländisch zubereitet:

- Kleiner Kartoffelsalat

- Mit Käse gefüllte Rinderroulade mit Reis

- Diverse Vorspeisenkleinigkeiten wie Fisch, Tofu, Gemüse

- Süßkartoffelkuchen

 

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Kackwetter in China!

 

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Grau in grau war der Himmel in Pudong.

 

Die Einreise ging recht flott, ich musste nur ca. 15 Minuten noch auf den Supervisor warten der mein Ticket für den morgigen Tag noch bei Swiss rückbestätigen musste und dann bekam ich meinen Stempel für die Visumsfreie Einreise im Transit.

 

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Ein weiterer Höhepunkt meiner Reise: Meine erste Fahrt mit dem Maglev-Train. Ja, das ist der Transrapid, aber unter dem Namen kennt man ihn hier nicht.

 

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Typisches Beweisfoto.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit muss der Zug diese auch nicht sehr lang halten, denn dann muss der Bremsvorgang eingeleitet werden.

Fahrtzeit 8 Minuten und der Nachteil: Die Endstation liegt keineswegs im Zentrum von Shanghai sondern am Stadtrand!

 

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Man muss also danach mit dem Taxi oder der U-Bahn weiter, die Station ist direkt nebenan und eine Fahrt kostet ja nach Entfernung nichts oder auch gar nichts. Ungefähr zumindest *g*.

Blöderweise muss man Gepäck (Taschen, Rucksäcke, Koffer) durchleuchten lassen vor der Fahrt, etwas rückständig finde ich, aber bitte – so sind hier eben die Regeln.

Was auffällt: Es ist alles sehr schmuddelig um nicht zu sagen: Saudreckig!

Nicht die Metro selber, aber alles drumherum: Die Imbissbuden, der Vorplatz – überall Müll und Dreck. In die Küche will ich definitiv nicht schauen!

Die Züge sind modern, verschwenden aber viel Zeit beim Türenschließen und –öffnen. Der takt ist dicht und mittlerweile (damals noch nicht!) kann man mit der U-Bahn auch bis ins Zentrum fahren und man muss nicht mehr Maglev fahren. Es dauert natürlich etwas länger, kostet dafür aber immer noch sehr sehr wenig!

 

 

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Für die Übernachtung in Shanghai ist mir eingefallen dass ich bei Hyatt ja noch eine Übernachtung frei hatte – das Gewinnspiel damals war ja echt gut gewesen, da hat ja fast jeder gewonnen *g*

 

So prüfte ich im Internet die Verfügbarkeiten und tatsächlich:

Im Park Hyatt in Shanghai war noch ein Zimmer frei, der normale Preis für eine Übernachtung beträgt über 350 EUR!

Das war sofort gebucht und ich freute mich schon auf diese Erfahrung!

Dieser 492 Meter hohe Wolkenkratzer ist das höchste Gebäude in China, das vierthöchste Gebäude der Welt und beherbergt unter anderem dieses Luxushotel in den Etagen 79 bis 93. Wow!

 

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Es ist alles vorhanden was man sich vorstellen kann und noch mehr!

 

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Der Smog in Verbindung mit Nebel und Regen macht die Sicht nicht grade gut, aber man kann das Nachbarhaus erkennen: Der Jin Mao Tower mit nur 412 Metern Höhe ist direkt vor meinem Fenster zu sehen, genauso wie die Innenstadt und der Fluss der direkt hinter dem Fernsehturm vorbeifließt.

 

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Und ja, sie putzen auch in dieser Höhe freischwebend die Fenster! Unglaublich!

 

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Auch das war ein Rekord für mich: Der höchste Pool der Welt! Im 85. Stock erwartet dich das feuchte Nass mit Blick auf die stark aufsteigende Metropole Shanghai.

 

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Ein paar Meter wieder raus zum Aufheizen, herrschen hier doch Temperaturen von etwa 30 Grad – auch wenn es nicht so aussieht!

 

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Fernsehturm mit EXPO-Werbung

 

Meine Reise im Sommer nach Shanghai zur Expo ist bereits hier schon im Forum zu begutachten:

 

http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=82743

 

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Da ist er mal von außen: Der Flaschenöffner wie er liebevoll genannt wird.

Über der Öffnung ist die oberste Etage der Besucherplattform – übrigens mit Glasboden!

 

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Tja, was soll ich sagen: Bewegungsmelder überall. Als ich das Badezimmer betrat schaltete sich automatisch das TV-Programm ein welches ich im Zimmer nebenher laufen hatte – und zwar in einem unsichtbaren Bildschirm integriert in den Badezimmerspiegel!

 

Der Hammer war aber der separate Raum für die Toilette!

Neben den üblichen, eher japanischen Spielereien an der Klobrille (in Japan kennt man das ja schon, egal ob Musik zur Übertönung gewisser Geräusche oder die Möglichkeit sich alles mögliche automatisch säubern zu lassen) waren auch dort technische Raffinessen eingebaut:

Die Klobrille öffnete sich automatisch wenn man der Schüssel näher kam und beim Aufstehen wurde auch automatisch (Drucksensoren!) die Spülung betätigt – an alle Details erinnere ich mich glaube ich gar nicht mehr.

 

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Der Aufzugknopf beweist es: Die Rezeption im 87. Stock!

 

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Mit viel Holz eingerichtete Aufzugshalle

 

Ich verbrachte den Abend mit einer schnellen Suche des Hard Rock Cafes, aber an der Adresse war nur eine große Baustelle, so zog ich weiter und unterschätzte etwas die Entfernung zum Treffpunkt mit Kingair. Er war geschäftlich in Shanghai und wir verbrachten einen sehr netten Abend bei Bier und lokalen Köstlichkeiten und natürlich viel Fachsimpelei – die Abendessenrevanche steht noch aus, ich habe nichts vergessen!

 

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Am nächsten Morgen stand mein persönliches Highlight auf dem Plan:

Swiss First!

 

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Pünktlich schlug ich in Pudong auf und hielt Ausschau nach dem Schalter der Swiss.

 

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Dort gab es wie üblich bei Swiss ein kleines Briefing für den Flug.

 

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Außerdem die Bordkarte mit der Loungeeinladung. Die Vielfliegernummer und den Status kann die Crew in PVG nicht übernehmen, ich habe es bei mehreren Abflügen immer wieder versucht – keine Chance.

Allerdings bekommt man auch schon die Bordkarte für den Weiterflug nach Frankfurt, dort ist die US-Vielfliegernummer vermerkt und lässt sich nicht rauslöschen!

 

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Die Shanghai-Airlines-Lounge ist nach der Auswanderung und geteilt in einen First- und einen Businessbereich. Der Firstbereich ist recht überschaubar, es gibt ein Buffet mit ….

 

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… kalten Speisen …

 

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… warmen Speisen …

 

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… und Obst. Aber appetitlich angerichtet nenne ich das nicht so wirklich. Da der Abflug ja schon frühmorgens um kurz nach 9 Uhr ist kann ich aber bis zur Verpflegung noch warten, ich bekomme ja im Flieger was Ordentliches und begnüge mich jetzt mit einem O-Saft.

 

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Das Boarding startete überpünktlich, leider mussten wir dann noch schön auf die Anlassfreigabe warten.

Da aber sowieso schon eine sehr hohe Flugzeit vorausgesagt war wurde die Crew etwas nervös was die Flugdienstzeit angeht, da wir mittlerweile schon eine Stunde auf die Freigabe warteten. Die Route sollte uns heute umwegmäßig direkt nach Peking führen bevor wir gen Westem abdrehen und dann entlang des Himalaya, südlich an Russland vorbei. Die Swiss hatte zu diesem Zeitpunkt keine Überflugsrechte in Russland – das war ein weiterer Faktor für die heutige Flugplanung.

 

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Auch andere Ausländer waren da.

 

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TWR PVG – der steht hinter den beiden Terminals direkt zwischen den beiden Runways.

 

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Irgendwann ging es aber los und ganz langsam erhob sich der weiße Flieger mit dem Kreuz in die chinesische Morgenluft.

Relativ zügig wurde ein Amuse Gueule serviert, heute war es eine gebratene Jacobsmuschel mit Gemüse und einer bestimmten Sauce, dazu Gebäck.

 

Die Crew war sehr herzlich und mir war von Anfang an klar: Es sollte ein wunderbarer Flug werden!

 

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Da ich ja immer noch nichts zum Frühstück hatte (ich musste ja aufgrund der frühen Abflugzeit sehr zeitig auschecken) einigten wir uns darauf mit dem Service gleich zu starten – ich hätte mir aber auch jede andere Uhrzeit wünschen können. Bei Swiss entscheidet der Kunde wann er speisen möchte!

 

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Die Vorspeisen werden vom Wagen serviert – ich wählte von fast allem eine kleine Portion und lernte somit den unbeschreiblich guten Balik-Lachs kennen!

Ein Gedicht – ich freue mich schon vor jedem Swissflug auf diesen Lachs!

 

 

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Irgendwo über China

 

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Wie beschrieben die heutige Route

 

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Der krönende Abschluss des ersten Service! Mhhmmmm…..

 

Jetzt hieß es: „Schlaf nachholen!“ Die Nacht war kurz genug und so machte man/frau mir das Bett.

Der Sitz der Swiss F ist sowohl zum sitzen als auch zum liegen und auch zum rumlümmeln superbequem und so schlief ich wie ein Stein bis fast nach Europa.

 

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Sochi – dahin führte mich meine Reise im August. Nachzulesen hier:

http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?t=84243

 

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Der zweite Service begann etwa 90 Minuten vor der Landung. Teigwaren mit Spinat, dazu Salätchen…

 

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… und bissel was Süßes.

 

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Dann war der Blick nach unten endgültig von Wolken verschlossen.

 

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Langsam wurde auch das Buffet zusammengepackt und die Maschine zur Landung vorbereitet.

 

japan2010-210.jpg Es gab zum Abschied noch ein wenig Schoki

 

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„Schon“ waren wir im Endanflug kurz hinter der deutschen Grenze.

 

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Ich hatte trotz der leichten Verspätung noch Aufenthalt in Zürich und kurz vor dem Boarding nach Frankfurt gab es nochmal was aus der FirstClass-Lounge-Küche. Hmmhmmm….

 

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Aber auch das Dessert kann sich sehen lassen!

 

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Wer sich nicht bedienen lässt kann gerne am Buffet zugreifen.

 

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Direkten Vorfeldblick bieten die Sitzmöglichkeiten an.

 

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Ich verließ die Lounge und stapfte zu meiner letzten Etappe nach Frankfurt.

 

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Auch dieser Flug war leicht verspätet, dies hing aber mit dem schlechten Wetter in Frankfurt zusammen.

 

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Dieses Muster fehlt mir noch. Die kleine Schwester 340 habe ich jetzt ungeplanterweise schon zweimal auf der Rechnung gehabt, aber die lange fehlt mir noch! Grrr….

 

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Über den Wolken…..*träum*

 

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Naja….aber für den Hüpfer. Ich probierte das Birnenbrot und den Käse samt Bündnerfleisch und zum Abschluss der Reise einen schönen Bailyes!

 

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Kurz vor Touchdown.

 

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Regen, Regen und nochmals Regen.

Herzlich willkommen zu Hause!

 

 

 

Ein spannende und unglaublich schöne Reise ging zu Ende.

Sehr viele Eindrücke aus dem tollen Japan habe ich gewinnen können, die man hier nicht niederschreiben kann. Man muss solche Dinge einfach mal erleben.

Auch sehr beeindruckende Bilder aus China habe ich mitgenommen, wobei das für mich ein deutlich gewöhnungsbedürftiges Land ist.

 

Auch flugtechnisch war das Ding ein wahnsinniges Erlebnis und die vielen Eindrücke muss man erstmal verarbeiten.

 

Wie immer: Bei Fragen und Hinweise einfach melden!

 

Ich hoffe Euch hat die Reise wieder gefallen und freue mich aufs nächste Mal wenn es wieder heißt: „Frank unterwegs“

 

Bis demnächst

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...Und der zweite Wahnsinns-Beitrag an einem Tag!

Auch du hast mir wirklich die Tea-Time versüßt. Und wieder einmal mein Interesse an japanischen Toiletten erweckt. Wirklich lustig diese Dinger!

 

Dass deine Bilder eher suboptimal sind, finde ich überhaupt nicht. Ich freue mich sehr, dass du "trotzdem" den Urlaub mit uns teilst und einen seltenen Einblick gewährst. Wie du bereits erwähnt hast, ist es wirklich erstaunlich, dass trotz all der bunten Automaten immer noch der "Schrieps" als besser befunden wird.

 

Deiner Reise an sich kann man wohl nicht viel hinzufügen. Service vom Feinsten, es hat Spaß gemacht dabei gewesen zu sein und einige Kochinspirationen geweckt.

 

Was den kurz erwähnten Flugzeuglack angeht...

Die "Flugrevue" hatte mal einen Beitrag davon, da hat es sich um ca. 5 Tonnen Lack gehandelt. Dabei muss man allerdings auch von Grundierung, Rostschutz usw ausgehen.

Eine Umlackierung dürfte sich laut Internetquellen (überflogen, verglichen, als real empfunden) auf ca. 500kg belaufen, je nach Anstrich.

Ob jetzt aber die Lackierkosten oder das erhöhte Gewicht die Mehrkosten bestimmen, kann ich nicht sagen.

 

BTT

Vielen Dank für die Rundfahrt. Hat wirklich Spaß gemacht!

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Frank

Deine Berichte sind vom Feinsten. Du erlaubst uns, in die Premium-Welt einzutauchen.

Auch wenn die Bilder von der Qualität her nicht das Non-Plus-Ultra sind, daher sind sie umso interessanter.

 

Danke für die Mühe.

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Hallo Frank

 

Wieder einmal ein Spitzenbericht. Darf man fragen, wie du wieder zu diesen Flügen gekommen bist? Was ich aus dem Text herauslesen kannst, hast du diese ja bezahlt und nicht mit Meilen gekauft?

 

Gruss Dani

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Moin!

...

Was den kurz erwähnten Flugzeuglack angeht...

Die "Flugrevue" hatte mal einen Beitrag davon, da hat es sich um ca. 5 Tonnen Lack gehandelt. Dabei muss man allerdings auch von Grundierung, Rostschutz usw ausgehen.

Eine Umlackierung dürfte sich laut Internetquellen (überflogen, verglichen, als real empfunden) auf ca. 500kg belaufen, je nach Anstrich.

Ob jetzt aber die Lackierkosten oder das erhöhte Gewicht die Mehrkosten bestimmen, kann ich nicht sagen.

...

 

???

Ich kann Dir nicht folgen.

Was für ein Flugzeuglack?

Postest du im richtigen Thread?

 

 

 

Hallo Frank

Wieder einmal ein Spitzenbericht.

 

Danke.

 

Darf man fragen, wie du wieder zu diesen Flügen gekommen bist? Was ich aus dem Text herauslesen kannst, hast du diese ja bezahlt und nicht mit Meilen gekauft?

 

Darf man, natürlich.

 

Nein, auch dieses Ticket habe ich ganz bestimmt nicht normal gekauft. Das kann ich mir nämlich nicht leisten und will es auch gar nicht bei den Preisen.

Das war schon auf Meilen gebucht, allerdings nicht mit hart ersammelten Meilen sondern mit gekauften Meilen bei Dividend Miles, dem Vielfliegerprogramm von US Airways. Da dies mein erster Flug mit denen war und das schon sehr früh zu guten Konditionen gebucht werden konnte gab es diese 5 Flüge komplett zu einem Preis der grade noch so dreistellig war (in EUR gerechnet). Da kann man nicht meckern - sogar ein normal gekauftes Ticket in Eco wäre teuer gewesen bei dem Routing!

 

 

 

Gruß

 

Frank

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