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Dierk

Infraschall und aktives Noise cancelling bei offenem Schiebefenster

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Dierk

Hallo,

 

Ich habe das Bose A20 und bin etwas genervt, wenn bei offenem Seiten-Schiebefenster Infraschall entsteht (Propellerblast oder Turbulenzen besonders am rechten Seitenfenster der Katana), der die Elektronik überfordert und sich in gelegentlichen lauten Plopp-Geräuschen auf der rechten Kopfhörerseite äussert.

 

Kennt das Problem jemand?

 

Ich habe mir gedacht, vielleicht bringt es etwas, analog zum Ploppschutz bei Gesangsaufnahmen ein Stück Schaumstoff auf die Aussenmikros aufzukleben. Also ich meine die Mikros aussen an den Kopfhörermuscheln für die noise-cancelling Elektronik und nicht das Sprechmikro am Bügel (das hat ja schon Schaumstoff).

 

Wenn das Seitenfenster geschlossen wird, verschwinden die Störgeräusche. Zur Zeit ist's aber zu heiss und das Cockpit ist ein Brutkasten.

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Chipart

Hallo Dierk,

 

hatte solche Probleme auch schon - allerdings habe ich das nicht auf Infraschall zurück geführt (für den sollte die ANR-Elektronik nicht anfällig sein; habe aber auch nicht nachgemessen, ob es Infraschall gibt), sondern schlicht darauf, dass der Luftstrom ungünstig am ANR-Mikro vorbei zieht und deswegen an der Öffnung ein "Flöteneffekt" entsteht - so wie wenn man im richtigen Winkel über eine Flasche pustet. Das headset versucht dann ein Pfeifen zu kompensieren, dass es gar nicht gibt.

Da der Winkelbereich in dem das passiert relativ klein ist, passiert das immer nur sehr kurz und wenn man den Kopf ein paar Grad gedreht hat, ist es wieder weg.

 

Bei mir hat es schon geholfen, das Fenster ein ganz klein bisschen weniger zu öffnen, so dass der Luftstrom etwas anders zieht.

Ansonsten sollte ein Stück dünner Stoff auch schon reichen und man braucht keinen Schaumstoff, bei dem ich Bedenken hätte, ob er nicht zu sehr dämpft.

 

Florian

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Dierk

Hallo Florian,

 

Hm, danke, das mit dem Flöteneffekt ist eine gute Erklärung. Der Schall tritt also real in unmittelbarer Nähe des Mikros auf, in der Kabine jedoch nicht. Ich könnte das Headset mit Hilfe einer Fahrradpumpe oder sonstigen Strömungsquelle testen und optimieren. Damit müsste sich der Flöteneffekt nachweisen lassen... Vielleicht kann man einfach ein kleines Pflaster lose draufkleben. Versuch macht klug!

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Dierk

Übrigens scheint das Phänomen auch strömungs- oder temperaturabhängig zu sein. Ich hatte heute beide Schiebefenster ganz offen bzw manchmal nur eines, egal welche Seite. Das Problem trat nicht auf. Die Aussentemperatur war so knapp über Null Grad und das Headset hatte im Flieger übernachtet, war entsprechend kalt. Vielleicht ist die Mikrofonmembran dann straffer, oder es lag an der fast frontal auftreffenden laminaren Strömung (Flug war sehr ruhig).

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