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Zurück zu Windows7?


Gast

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Ich bin total verärgert! Diese "Sch..-Programm" Windows10 legt ein Eigenleben an den Tag das mich Zeit, Nerven und auch Geld kostet!!!

Ich habe drei Pcs bzw. Laptops auf denen es läuft und in den letzten Tagen werde ich durch stundenlange Updates die dieses Gangsterprogramm ohne Vorankündigung einfach startet, genervt. Eigentlich ist es ein Strafbestand der Nötigung!

Ein etwas älterer Laptop kam mit dem Update scheinbar nicht klar, die Performance ging völlig in Keller. Dieses Ereignis führte dazu, dass ich einen neuen gekauft habe. Für den Urlaub wollte ich mein Reisenotbook mit Software präparieren, da fährt mir diese Updatekrampf in die Parade.Von diesem Windows 10 "Sch...." habe ich echt genug! Ich hatte  auch automatische Updates ausgeschaltet gehabt, ich habe aber keine Lust bei jedem kleineren Update zwischendurch hinterher die Sicherheitseinstellungen zu überprüfen. Meine Autowerkstatt kommt ja auch nicht einfach morgens um 7.00 und nimmt einfach mal das Auto zum Service mit.......

Gibt es Kollegen die ähnliche Erfahrungen machen oder sind wir alle schon nur folgsame Lämmer? Es gab mal einen Film "Brasil" von Terry Gilliam (ex Monty Phyton) , da hat ein "Techniker" sehr subversiv eine IT-Anlage mal mit der Kanalisation verbunden. Wenn ich Microsoft höre, träume ichinzwischen von Aktionen in diese Richtung.......

 

Gruss einstweilen

 

Bernhard (LSZH)

 

 

 

 

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T*schuldigung!

Bin zwar kein Moderator: Frage mich trotzdem:

 

Bist Du hier mit Deinem Anliegen an der richtigen Adresse gelandet?

 

Richard

Bearbeitet von reverser
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Ich bin total verärgert! Diese "Sch..-Programm" Windows10 legt ein Eigenleben an den Tag das mich Zeit, Nerven und auch Geld kostet!!!

 

...vielleicht würde einer dieser vielgescholtenen Macs Abhilfe schaffen? :)

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Ich kann den Ärger verstehen, teilweise. Mich nervt diese Update-Politik im W10 auch schon lange, jedoch bin ich zumindest mit meinen Geräten oft genug online, dass ich bisher von einem Zwangsupdate im dümmsten Zeitpunkt verschont geblieben bin. Und seit dem Creators Update lässt sich die Kiste wenigstens auch runterfahren, OHNE dass das Update installiert wird (gerade bei mobilen Geräten hilfreich).

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vielleicht würde einer dieser vielgescholtenen Macs Abhilfe schaffen?

Genau, da kauft man wenigstens keinen einwandfreien Computer und legt ihn dann mit einem Produkt von Microsoft lahm, der ist schon von Anfang an auf den Willen des Herstellers festgelegt, und erlaubt dem User viel mehr  ;)

Das traurige ist, dass dieses "Sekundärprodukt" das eigentlich Werkzeug sein soll, am Ende die "Primärprodukte" lahmlegt, schließlich arbeiten ja die meisten Flugzeughersteller, Airlines, Flughäfen, Flugsicherungen, Behörden, MROs auch am Computer... Airbus hat nicht ohne Grund bis vor ein paar Jahren noch Windows NT als Standard im Engineering gehabt...

Nichts ist nerviger als aus der Mittagspause ins Meeting zurückzukommen, und auf beiden Präsentationsleinwänden zu lesen "Windows updatet ihren Computer, auf gar keinem Fall abbrechen"... Oder festzustellen, das mit dem letzten Update leider mal wieder der Zugang zu vielen wichtigen Tools nicht mehr funktioniert, weil die Seite des Flugzeugherstellers plötzlich ein Sicherheitsrisiko darstellt, und man nicht mehr an die Handbücher etc. kommt.

Letztes Jahr in England im Pub erlebt: Champions-League Endspiel, Volles Haus, Manschaften marschieren ein, plötzlich auf dem Großbildschirm "Die Software ihres Fernsehers wird aktualisiert. Bitte schalten sie das Gerät nicht ab. Dieser Vorgang wird c.a. 90 Minuten dauern". Könnt ihr euch das Geschrei vorstellen? Zwei Minuten später war der Pub leer :D.

Man stelle sich so einen Spaß am Check-In Schalter vor... "Ich kann sie gerade nicht einchecken, mein Computer aktualisiert gerade den Virenschutz, bitte kommen sie in einer Stunde wierder". Nicht umsonst laufen die meisten Geldautomaten noch auf Windows XP.

 

Aber so ist das moderne Leben, und so wird es früher oder später auch bei den Flugzeugen kommen, wenn selbst die Flugsteuerungssoftware drahtlos upgedated werden kann, und die Cybersecurity-Branche erstmal ihre Finger daran bekommt, und der Schutz regelmäßige Updates braucht.

Im Bereich Wartung geht der Trend auch gerade in diese Richtung, man wird abhängig von den Computern, der Software, und deren regelmäßige Datenübertragung im Hintergrund.

 

Und ich dachte, ich hätte das hinter mir gelassen, als ich mich in meinem beruflichen Werdegang für die Luftfahrt und gegen die IT entschieden habe...

 

Gruß

Ralf

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Ich kann mich den Kritikern nur vollen Herzens anschließen! Ich habe zwei PC's (einer davon für den Flugsim) und zwei Laptops. Meine Politik: Beim Sim-PC (Windows Vista! :o aber läuft nach viel Ärger jetzt ganz klaglos) ist das Internet deaktiviert, desgleichen auf einem Laptop (Windows XP, weil ich den für's "ernsthafte" Rechnen und Schreiben benötige). Internet-Surfereien und Downloads (immer seltener) erfolgen auf den anderen Rechnern, danach Virenckeck (G-Data, kostet mich rund 50 Euronen pro Jahr) und Datenzäpfchen-Transport auf die Stand-Alone-Rechner. Nebenbei: Bei mir schlagen die Updates immer dann zu, wenn ich endlich ins Bett will ("Schalten Sie den Computer nicht ab"), Fällt das eigentlich noch unter Nötigung oder schon unter Körperverletzung?  :004:

 

Gruß

Peter

Bearbeitet von PeterH
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Wenn mein Rechner mit Win 7-Lizenz das Zeitliche segnet, pfeif ich auf die Redmonder "Schnüffel- und Bevormundungssoftware" als Haupt-OS! Dann lege ich mir wieder eine Linux-Distribution mit virtualisiertem Win 7 (die Lizenz habe ich ja auf ewig) zu. Hatte das bereits mal für 2 Jahre und das lief ganz gut, man muss halt bissl einarbeiten und die ein oder andere Sache umgewöhnen. Mit fetter Grafik flüssig Prepar3D wird halt mit einer Virtualisierung nix...

 

Ich lasse mir sowas wie Win 10 als zahlender Konsument jedenfalls nicht bieten...; wenn ich kein Update will, dann will ich keines!! Habe schon mal was gelesen, dass neue Rechner nicht mehr zulassen sollen, dass man Win7 oder 8.1 installiert, finde den Artikel aber nicht mehr. Denke aber, dass man mit etwas Ahnung und Recherche da schon was hinzukriegen vermag.

 

Gruss

Johannes

 

@Reverser: Leider ist der Offtopic-Corner nicht mehr allen zugänglich, weshalb man zwangsläufig hier posten muss.

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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Ich hatte bisher noch nie ein Problem mit Updates auf Win 10. Allerdings habe ich auch noch einen Rechner mit 8.1 (auf dem gar kein Update mehr möglich ist: Es gibt kein Updateservice mehr für die schnellen Intel CPUs...).

 

Meiner Meinung kann man Updates terminieren. Wenn ein Update kommt, fragt es einem, ob es jetzt updaten bzw. neustarten soll oder später. Man kann dann in den Einstellungen das festlegen. Etwas suchen hilft. Ich würde mich primär mal an Freund Google halten, dann aber auch in der Systemsteuerung und Softwareaktualsierung.

 

Dani

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. ...Etwas suchen hilft. Ich würde mich primär mal an Freund Google halten, dann aber auch in der Systemsteuerung und Softwareaktualsierung.

 

Natürlich hatte ich gesucht und die Einstellungen so gewählt, dass die Persönlichkeitsrechte möglichst hoch gesichert sind. Ich empfinde es aber schon skandalös, dass ich als Kunde tief ins Einstellungsmenü einsteigen muss um dem Programm beizubringen, dass ich bestimmen möchte man und welche Updates gemacht werden. Dann werden meine Einstellungen aber scheinbar durch ein kleines Zwischen-Update, dem ich nicht so viel Bedeutung zu Mass, ausser Kraft gesetzt. Dann hat MS freie Bahn ohne zu Fragen ob es überhaupt passt. Mir hat es überhaupt nicht gepasst!!

ich sehe nur beim einen für ca. 2h  und beim anderen PC über 3h für einen blauen Bildschirm mit kreisenden Punkten.......

Wie gesagt, hoffentlich kommt meine Autowerkstatt nicht auch noch auf solche Ideen.....

 

Bernhard (LSZH)

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Immerhin kannst Du bei Windows was einstellen, während Dich Apple auf allen Ebenen bevormundet und Dir vorschreibt was Du machen darfst. Nicht mein Ding!

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Bernhard

 

das hat m.E. auch was mit Produkthaftung zu tun, insbesondere in den USA. Szenario:

 

Otto Normalo hat die Skills nicht, kann die Einstellungen einfach verändern (da vielleicht unsicher) und fängt sich ein grobes Thema ein, mit grossem Schaden auf was auch immer auf dem PC.

 

Ok, ob er dann die Knete hat, die kleinen Weichen aus Redmond zu verknacken, bleibe dahingestellt.... ;)

 

Markus, happy mit W7 und 8.1

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Bernhard

 

das hat m.E. auch was mit Produkthaftung zu tun, insbesondere in den USA. Szenario:

 

Otto Normalo hat die Skills nicht, kann die Einstellungen einfach verändern (da vielleicht unsicher) und fängt sich ein grobes Thema ein, mit grossem Schaden auf was auch immer auf dem PC.

 

 

 

Aber gerade da wird`s ja ganz heiss. z.B. hat einer in seiner Arztpraxis mit Win10, wegen mir sogar ein operativer tätiger Arzt. Während eines Eingriffs hat er kein Zugriff auf notwendige Daten weil Win10 gerade ein Update macht. Da ist dann der richtig teure Haftungsfall nicht weit weg...

 

Bernhard (LSZH)

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Immerhin kannst Du bei Windows was einstellen, während Dich Apple auf allen Ebenen bevormundet und Dir vorschreibt was Du machen darfst. Nicht mein Ding!

Da würden mich jetzt schon mal Beispiele dazu interessieren, was man bei Windows "einstellen" kann, was bei OSX wegen "Bevormundung" nicht geht. Meine Erfahrung aus über fast 28 Jahren Windows (u.a. als einer der deutschen Beta-Tester von Win 3) und über 10 Jahren OSX läßt sich in zwei Erkenntnissen zusammenfassen:

1. OSX ist viel besser konfigurierbar - allerdings geht vieles über die Shell bzw. konfig-Dateien und nicht mit bunten Schaltern, was die Hürde zwar etwas höher aber die Konfiguration viel nachvollziehbarer und übertragbarer macht.

2. Win, OSX und Linux geben sich bezüglich Systemstabilität nix. Das einzige, das Win scheinbar instabiler macht sind Ist das das Verhältnis zwischen Erfahrung/Können der Nutzer einerseits und "Bastelwillen" andererseits bei Windows im Durchschnitt am schlechtesten ist. Linux-Nutzer wissen typischerweise viel besser, was sie tun und OSX-Nutzer basteln typischerweise nicht so viel rum. Ausserdem gibt es für den Pinguin und OSX lang nicht so viele Zeitschriften mit wöchentlicher DVD mit Schrottprogrammen, die man dann einfach mal "probeweise" installiert und nie mehr wirklich los wird.

 

Das hier teilweise vorgeschlagene "einfach nicht patchen" ist - zumindest für Rechner die ab und zu ach mal am Internet hängen - eine dumme und in wahrscheinlich sogar teure Idee: Ungepatchte Rechner mit alten Betriebssystemständen sind (übrigens auch unabhängig ob Win, OSX oder Linux) sind Schadsoftwareverteilstationen. Wer so etwas betreibt schädigt aktiv andere Internetnutzer. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Gerichte verstehen, dass ein ungepatchter Rechner am Ende nix anderes ist, als ein Stand mit Molotow-Cocktails am Rand einer Attac-Demo. Da kann sich der Betreiber auch nicht drauf rausreden, dass er "ja nicht wusste, dass jemand anderes damit Schaden anrichten kann".

 

Florian

 

P.S.: Wer kein so drastisches Beispiel mag: Wenn ich mein Auto mit offen mit eingetecktem Zündschlüssel an der Strasse stehen lasse und ein Kind steigt ein und baut damit einen Unfall, dann trage ich auch eine Mitschuld - obwohl ich sicher nicht wollte, dass mit dem Auto ein Schedn verursacht wurde, sondern "nur" das Auto nicht genug gegen unbefugten Zugriff geschützt habe. Die parallele zum ungeschützten Computer ist da recht nahe.

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Mit Windows 10 wurde ein elementares Prinzip verletzt, nämlich dass alles, was auf einem PC installiert ist und sich dort befindet, aucb lokal verwaltet wird und werden kann. Mit Win  10 ist das, was vorher in der Registry war, in einer Cloud ausgelagert, auf die man u.U. nicht, nicht mehr oder zeitweise nicht einfluss hat. Ein unliebiges Programm, legal gekauft, kann seitens Microschrott für W10 user per lässiger Knopfdruck weltweit deaktiviert werden. Oder eine bestimmtes Userprofil kann in Gruppen organisiert werden, so dass man einfacher

- pot. Kunden

- pot. Täter

- potentiel später berühmte Leute

- potentiel Andersdenkende

 

usw. zusammenfassen, bewerben, einschränken, filtern

..oder ganz einfach verkaufen kann.

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Florian fordert also erzwungene "Herdenimmunität" für Computer-User unter der Argumentation von potentiellen volkswirtschaftlichen Schäden. Wie exekutieren? Lizenz entziehen oder gleich in den Knast? ;)

 

Es wäre ja nicht so schlimm, wenn MS die Patches und Updates nicht hin und wieder in Kombination mit Umstellungen in Settings und anderen "Abtörnern" vollziehen würde; das ist irgendwie "Malware-mäßig". Als Linux-User war ich stets sofort dabei, wenn es ein Update gab, weil ich wusste, dass dies zu meinem Besten ist. Bei MS und Apple weiß man nie, ob nachher noch alles so funzt wie vorher, oder ob - wie auch auf Smartphones - nach dem Update nicht alles langsamer ist als vorher und man nicht mehr zurück kann. In vielen Apple Geräten kann man ja nicht mal RAM nachrüsten. Zufälligerweise kommt aber eh grad ein neues Modell heraus und so kauft man halt den Nachfolger, wo bis zum nächsten großen OS-Update alles wieder flüssig läuft. Aber geplante Obsoleszenz und derlei Praktiken sind schliesslich unbeweisbare VTs und wenn die Masse nicht mehr stets das neueste Neue kaufte, würde ohnehin "die Wirtschaft" kollabieren, also ist es gut so, dass man das 900-Euro-Handy oder das hippe McBook oder MS Surface nach 1 bis 2 Jahren austauscht...

 

Gruss

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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Nach meiner Meinung hat dieser Thread durchaus Berechtigung in einem Aviatikforum, ist doch Windows der Unterbau der PC-Simulation. Ob er besser im dortigen Bereich angesiedelt sein sollte, kann man vertreten. Dort wird übrigens auch über Hardware diskutiert.

 

Windows 10 hat ein paar Eigenschaften, die offenbar User nerven. Insbesondere die Updateprozedur stösst sauer auf, wird doch die freie Wahl eingeschränkt ob ein Update eingespielt werden sollte. Microsoft hat diese Restriktion jedoch sicher nicht leichtfertig vorgenommen, wird ihnen doch auch immer wieder vorgeworfen, zu wenig gegen Schadsoftware jeglicher Art zu tun. Aber was nützt verbesserter Schutz wenn der User diesen Schutz aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen einfach nicht installiert. So trägt dieser User dazu bei die Verbreitung von Schadsoftware zu fördern. Microsoft unterbindet dieses nachlässige Tun mit dem Zwangsupdate. Ein Zwang, der bei „grösserer“ Software (SAP, Oracle etc.) seit langem üblich ist.

 

Dass nun unter Windows gelegentlich Software nicht mehr korrekt funktioniert, kann durchaus sein, da diese Software Lücken im Windows nutzt, die nun laufend geschlossen werden. Lücken, die aber auch von Schadsoftware genutzt wurden! Softwareentwickler die Lücken genutzt haben, müssen nun ihre Software anpassen gemäss Windowsrichtlinien.

 

Win 10 gibt es in verschiedenen Versionen (Home, Pro, Enterprise, Education, IoT Core, Mobile, Mobile Enterprise). Einige Versionen ermöglichen die Einrichtung von Gruppenrichtlinien und dort besteht die Möglichkeit die Update’s zeitlich zu steuern und in gewissen Fällen die Update’s sogar auszublenden.  Es stellt sich nun die Frage, ob beim Arzt, bei welchem mitten in der Tätigkeit ein Zwangsupdate startet  oder in einer  Firma mitten in einer Präsentation der Notebook updaten will, die für ihren Zweck die richtige Windowsversion installiert ist.

 

Ich persönlich bin froh, dass Microsoft mit ihren Mitteln die Schadsoftware bekämpft und nehme auch in Kauf, dass solche Update’s gelegentlich störend wirken. Genau so nehme ich auch in Kauf, dass in der Luftfahrt zugunsten der Sicherheit Passagiere ärgerliche Kontrollen überstehen müssen.

Bearbeitet von Walter_W
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Win 10 gibt es in verschiedenen Versionen (Home, Pro, Enterprise, Education, IoT Core, Mobile, Mobile Enterprise). Einige Versionen ermöglichen die Einrichtung von Gruppenrichtlinien und dort besteht die Möglichkeit die Update’s zeitlich zu steuern und in gewissen Fällen die Update’s sogar auszublenden.  Es stellt sich nun die Frage, ob beim Arzt, bei welchem mitten in der Tätigkeit ein Zwangsupdate startet  oder in einer  Firma mitten in einer Präsentation der Notebook updaten will, die für ihren Zweck die richtige Windowsversion installiert ist.

 

Danke für diese Präzisierung. Selbst an meiner Provinz-Uni hat es die doch eher bescheiden agierende IT fertig gebracht, dass W10 Rechner erst geupdated wurden, wenn die IT dies "bewilligt" hat. Meist geschah dies über Nacht und niemand hat was gemerkt. Das Beispiel mit dem Arzt oder dem CEO, welcher mitten in einer wichtigen Tätigkeit von einem Update eingebremst wird, klingt zwar unterhaltsam, hat aber mit der Realität reichlich wenig am Hut. Ansonsten ist eben iwo anders ein gröberer Fehler passiert...

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Urs Wildermuth

Danke für diese Präzisierung. Selbst an meiner Provinz-Uni hat es die doch eher bescheiden agierende IT fertig gebracht, dass W10 Rechner erst geupdated wurden, wenn die IT dies "bewilligt" hat. Meist geschah dies über Nacht und niemand hat was gemerkt. Das Beispiel mit dem Arzt oder dem CEO, welcher mitten in einer wichtigen Tätigkeit von einem Update eingebremst wird, klingt zwar unterhaltsam, hat aber mit der Realität reichlich wenig am Hut. Ansonsten ist eben iwo anders ein gröberer Fehler passiert...

 

Für den Durchschnittsuser, der keine IT Abteilung hinter sich hat, nicht wirklich. Und auch die IT Abteilungen schaffen es nicht immer. Man sieht immer mal wieder Anzeigetafeln oder andere Dinger, die urplötzlich runterfahren und dann mal 2 Stunden updaten. Oder mal eine Präsentation halten dann halt nicht ging weil der Rechner beim Hochfahren erst mal "Windows wird vorbereitet" bringt und dann mal 2 Stunden installiert.

 

Mir selber auch schon passiert, obwohl die Updaterichtlinie gesetzt war. Beim Runterfahren bei Arbeitsende wollte der Laptop dann gute 90 Minuten nicht ausgeschaltet werden.... sooooonst könne man ihn gleich wegschmeissen.

 

Dazu kommt natürlich auch dass die Geräte dann auch wirklich immer über Nacht laufen müssen, sonst können sie sich auch nicht updaten und machen's dann am Tag.

 

Das war so bei 7 oder XP nicht. Auch bei 8.x nicht, da kam ein deutlicher Hinweis man solle jetzt Updaten und konnte das dann bequem über Nacht laufen lassen.

 

 

da hat ein "Techniker" sehr subversiv eine IT-Anlage mal mit der Kanalisation verbunden

Den Verdacht hab ich seit längerem beim Fernsehprogramm...

 

:wacko:  :unsure:  :004:

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Einige Versionen ermöglichen die Einrichtung von Gruppenrichtlinien

Was wiederum Haftungsfragen aufwirft... Damit ist Microsoft ein bisschen mehr aus dem Schneider, der Firmenadmin aber sitzt voll in der Tinte.

 

Versuchen wir noch mal die Kurve zur Luftfahrt zu bekommen ;)

Was würden wir einem Piloten an Avionik / FBW-Computern zumuten wollen? Eine, bei dem er alle Einstellungen gemäß seinen Bedütfnissen vornehmen kann, oder einen bei denen der Hesteller klipp und klar alles vorgibt, icl. bekannten Glitches die man dem User verschweigt,  Systeme die man u.U. ohne Wissen des Piloten updated (der Mechaniker der die Version aufgespielt hat weiss es...) bzw. dem Piloten nur ganz bestimmte Informationen über das Update zukommen lässt (per Handbuchänderung etc.).

Wollen wir, dass Airlines über Gruppenrichtlinien oder Piloten über Checkboxen bestimmte Funktionen verändern/installieren/deaktivieren können? Oder will man Standards und klare Verantwortung?

Es wird nicht mehr lange dauern, und auch unsere Flugzeuge werden sich drahtlos updaten, werden über Internet von der Zentrale aus gewartet und überwacht.

Brauchen wir dann klare Verantwortung und strikte, standardisierte Einstellungen? Müssen dann alle Computer "dem Redmont Standard" entsprechen?

 

Die Zeiten haben sich geändert, Computer sind von Werkzeugen für Experten mehrheitlich zu Unterhaltungselektronik geworden. Die Entmündigung des durschnittlichen Users entspricht seiner durchschnittlichen Ahnung von der Materie.

Die gleiche Entwicklung haben wir im Cockpit, da ist kein Flugingenieur mehr, der alle Systeme bis ins kleinste Detail kennt, da ist ein User, der vom Computer erwartet ihm nur bestimmte Dinge zu zeigen, und die anderen im Hintergrund einfach richtig zu machen, weil er die Details ohnehin nicht verstehen würde. Auch unter den Piloten gibt es Technikfreaks, die ihr Flugzeug bis ins Detail kennen. Es gibt aber auch die, für die es nur ein Job ist, den Flieger von A nach B mit minimalem Aufwand zu bewegen. Die Computer und die Software werden für den Standarduser gemacht, und der ist happy damit, wenn der Computer einfach macht, was "richtig" ist... 

 

Gruß

Ralf

Bearbeitet von Volume
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Urs Wildermuth

 

Es wird nicht mehr lange dauern, und auch unsere Flugzeuge werden sich drahtlos updaten, werden über Internet von der Zentrale aus gewartet und überwacht.

 

Ja aber da geh ich schon davon aus, dass dies dann durch die Maintenance passiert und nicht im Flug...

 

Wäre irgendwie schon peinlich, wenn mitten im NATL Flug auf FL350 das ganze Mäusekino auf Blue Screen geht und dann bis SFO braucht um sich wieder aufzurappeln... wo man doch eigentlich in NY runter wollte.....

 

Mein Androides Phone teilt mir jedenfalls vor einem Update freundlich mit, wenn ich in den nächsten Tagen mal Zeit habe würde mann dann, aber wirklich nur wenn's mir auch passt? Wieso soll das Windows nicht tun?

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Ja aber da geh ich schon davon aus, dass dies dann durch die Maintenance passiert und nicht im Flug...

Aber erst auf dem nächsten Flug merkst du, ob das Update erfolgreich war... Welche Funktion plötzlich nicht mehr existiert.

Und ob es "deine" Maintenance sein wird, oder die des Herstellers, ist auch nicht klar. Wenn du dazu nicht mehr physisch ans Flugzeug brauchst, wenn dein Flugzeug nur in der Nähe eines Funkmasten geparkt zu sein braucht, dann kann das jeder machen (der dazu authorisiert ist). Im Sinne der Effizienzsteigerung wäre es allemal, es den Hersteller machen zu lassen, und vor Ort die Arbeitsplätze einzusparen. Im Sinne der Cybersecurity wohl auch, wenn nur der Hersteller die Zugangscodes hat, und nicht jeder MRO auf der Welt...

 

 

Mit Windows 10 wurde ein elementares Prinzip verletzt, nämlich dass alles, was auf einem PC installiert ist und sich dort befindet, aucb lokal verwaltet wird und werden kann.

Ich denke, das hat schon lange vor Windows 10 angefangen. Das Konzept, Sofware (incl. Betriebssystem) zu kaufen und dann zu "besitzen" und die alleinige Entscheidungsgewalt darüber zu haben ist schon länger hinfällig.

Windows 10 zeigt uns nur, wo es hingeht. Aufhalten werden wir diese Entwicklung nicht. Zeitversetzt werden wir sie überall erleben. Und es ist ja auch so fürchterlich praktisch, dem werden sich nur wenige entgegenstellen. Und die werden als ewig gestrige Spinner, Bedenkenträger, Fortschritsverweigerer, Neinsager, "früher war alles besser" etc. ignoriert.

 

Gruß

Ralf

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Mein Androides Phone teilt mir jedenfalls vor einem Update freundlich mit, wenn ich in den nächsten Tagen mal Zeit habe würde mann dann, aber wirklich nur wenn's mir auch passt? Wieso soll das Windows nicht tun?

 

Keine Ahnung, welche Windows 10 Version ihr nutzt, aber seit dem Creators Update macht mein W10 genau das. Ich kann seither auch wieder runterfahren, OHNE das Update zu installieren. Was anders ist: man kann das Update einfach nicht mehr verweigern, sprich iwann MUSS man es installieren.

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Florian fordert also erzwungene "Herdenimmunität" für Computer-User unter der Argumentation von potentiellen volkswirtschaftlichen Schäden. Wie exekutieren? Lizenz entziehen oder gleich in den Knast? ;)

Erstens fordere ich das nicht, sondern erwarte einfach, dass das in relativ naher Zukunft kommt.

 

Und zweitens ist das nichts Neues (und es geht auch nicht um irgendwelche abstrakten volkswirtschaftlichen Schäden), sondern nur die Übertragung dessen, was in der physischen Welt Gang und Gäbe ist. Wenn ich ein gefährliches Werkzeug besitze (ganz egal, ob Waffe, Auto, etc.), dann bin ich verpflichtet, dieses angemessen gegen Missbrauch durch andere zu schützen. Eine Waffe muss ich in Deutschland z.B. verschlossen und getrennt von der Munition aufbewahren. Tue ich das nicht, dann mache ich mich für Schäden haftbar, die ein anderer mit dieser Waffe anrichtet. Das gleiche gilt z.B. wie gesagt, wenn ich mein Auto mit steckendem Schlüssel irgendwo stehen lasse.

Das bedeutet nicht, dass ich alles, was jemand Anderes evtl. Missbrauchen könnte nur in einem Tresor aufbewahren darf, aber ich muss halt übliche Sorgfalt walten lassen.

 

Es gibt überhaupt keinen Grund, warum das bei Computern anders sein sollte: Regelmäßige (Sicherheits-)updates gehören dort zur üböichen Sorgfalt. Vernachlässige ich die und jemand anderes missbraucht mein Gerät für einen konkreten Angriff auf einen Dritten, dann bin ich mitverantwortlich. Die Rechtsfolgen davon braucht man sich auch nicht neu zu überlegen: In der Regel (ausser bei sehr grober Fahrlässigkeit) wird das sicher kein Gefängnis sein. Aber der Schadenersatz der fällig wird, wenn ein Unternehmen nachweisen kann, dass genau von Deinem Rechner der Angriff auf ihr Netzwerk erfolgte, ist in der Regel dann schon Strafe genug...

 

Florian

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Man muss es auch historisch sehen: Microsoft wurde jahrzehntelag kritisiert, dass es seine Hardware nicht im Griff habe. Im Gegensatz zu Apple. Ein rigider Updatezyklus der Betriebssysteme schränkt natürlich die Freiheit deren Nutzer erheblich ein. Man kann nicht alles haben.

 

Die gleiche Diskussion findet ja auch bei Android stattt. Auch da wird das System strenger werden.

 

Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis alle und jeder ein Teil davon wird, wie es Florian voraussieht. Man denke nur an die Milliarden von Geräte in Asien und Afrika, die teilweise nicht mal am Datennetz angeschlossen sind.

 

Dani

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