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EK18

Jahreszeitenwechsel leicht gemacht - Madrid und Hamburg über Ostern

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EK18

Moin zusammen!

Für ein besseres Verständnis der folgenden Erzählung und dem damit verbundenem Bericht muss ich ein bisschen weiter ausholen und kurz vom Jahre 2016 erzählen.
Denn dort brachte mich ein Freund im Sommer auf die Idee eines Praktikums bei der Lufthansa Technik in Hamburg, welches er zu der Zeit gerade absolvierte. Daraufhin erkundigte ich mich bei LHT und es stellte sich heraus, dass ich mich via das Portal „Career – Be Lufthansa“ für ein solches Praktikum bewerben konnte. Jedoch war im Sommer 2016 keine Anzeige dafür draußen und so musste ich mich bis Oktober gedulden, als dann endlich die ersehnte Seite freigegeben wurde. Circa 3 Wochen nach meiner Bewerbung kam die Mail von LHT, dass ich im März/April 2018 das Praktikum antreten kann. Die Freude war riesig!

Das war vor 1 ½ Jahren. Die Zeit verging wie im Flug und eh man sich versah war 2018 da. Also noch schnell die erforderlichen Arbeitsschuhe gekauft und los ging‘s. Am Montag (26.3) hieß es um 5:30 aufstehen, sodass ich pünktlich um 7 Uhr an der Basis stand.
Nach der Arbeit ging‘s jedoch noch schnell zum Cafe Himmelschreiber, von wo ich diese schöne VY Sonderlackierung bei weniger schönem Wetter aufnehmen konnte:
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Dann ab ins Auto und runter nach Finki. Dort erwischte ich einen Testflug des Alaska A321 in „More to Love“ c/s – Abflug:
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Welcher Vogel hat jetzt das Sagen am Himmel? ;)
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Rto des ersten TAP A20Ns:
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Belugas gibt es hier in Hülle und Fülle:
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B6 kehrte vom Testflug zurück:
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Dann kam auch das Objekt der Begierde wieder:
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Selbst ohne Sonne ein Augenschmaus… :)
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Danach fuhr ich wieder zurück in die Stadt. Am nächsten Tag wieder der gleiche Ablauf im Betrieb und eine neue Runde Finkenwerder. Schonmal das „Warmziehen“ beim täglichen Germania A319:
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Dann ab zum Wall und hoffen, dass meine Hände nicht zittern. Auf dem Weg zum Threshold...
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...und der Start nach Paris Orly mit Sticker. Seltene Einstellungen von Blende 5.6, 1/100 Sek., ISO 1250 und +1/3:
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Dem Start folgte die Fahrt auf die andere Elbseite. Der Mittwoch war vom Dauerregen geprägt, jedoch konnte ich im Hangar unter der SOFIA lang schlendern und den tschechischen A319 beim Fahrwerkstest beobachten – nicht allzu häufige Erlebnisse :)
Der Nachmittag wurde im Museum verbracht, weder Verkehr noch Wetter luden zum Spotten ein. Der Donnerstag hielt jedoch einige Highlights bereit. Das erste war Emirates blaue Expo Triple, welche ich dank einer Verfrühung von 15 Minuten nur noch hinter zwei Lampen verschwinden sah, als ich gerade ins P1 ging :( Mit den dummen Karren habe ich NIE Glück…
Jedoch kam der GAF A343 von einem Testflug heim und setzte wenig später zur Landung auf Runway 23 an. Dank Schnee und Hintergrund entstand ein (meiner Meinung nach) sehr gelungenes Bild:
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Als Erinnerung: Wir schrieben den 29, März (nicht Winter wohl gemerkt). Am HSC konnte ich dann noch den CZ AF A319 aufnehmen…
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...und meine Pechsträhne hielt an. EK nahm den vorderen Taxiway, womit kein gescheites Bild möglich war – Danke Emirates/HH-Airport! Im Flieger saß jedoch mein „neuer Freund“ auf dem Weg nach Dubai – somit doch ein Grund diese Notaufnahme hier zu zeigen:
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Keine 3 Minuten später saß ich im Auto nach Finki, doch dank Stau wurde es eine sehr sehr knappe Aktion. An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an den Pegasus A20N, der für eine Warteschleife der Volaris sorgte und somit überhaupt erst ein Bild ermöglichte. Zwei Minuten später, wäre das Licht und der Flieger weggewesen:
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Mit diesen Fischen klappte es also auch noch ordentlich – was eine Versöhnung mit XFW:
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Am Karfreitag hatten Praktikanten frei, was bereits seit einiger Zeit bekannt war und ich so bereits früh einen Ryanair Flug nach Madrid gebucht hatte. Also ging es Freitagmorgen bei ca. 0 Grad in wärmere Gebiete. Aus dem Terminal konnte ich jedoch vorher noch eine 735 von Blue Air erlegen - endlich mal mit Licht:
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Dann wurden wir wie eine Horde Tiere noch vor STA des vorherigen Routings unserer Maschine (EI-DHB) in eine Glaskammer getrieben und mussten erstmal warten… Eine Treppe runter und wieder ein paar Minuten warten – nur dieses Mal bei knappen 10 Grad :( Ungefähr 15 Minuten nach Zusammenpferchen der PAX in der Glaskammer wurde geboardet. Ich saß relativ weit vorne am Fenster, das sehr dreckig war. Der Flug war nciht gerade angenehm! Keine Sitztaschen, kein Platz (weder vorne, noch an der Seite), ganz schön abgenutzter Flieger und trotz einer Flugzeit von nur 3h, war ich nachher kaputter/mitgenommener als nach einem Flug nach Dubai, welcher von hier ca. 6h dauert. Aber was erwartet man bei Ryanair bitte anderes? Irgendwo muss ja der Preisunterschied sein. Ich habe es einmal ausprobiert und muss vorerst nicht so schnell wieder mit FR fliegen.
In MAD angekommen gab es das nächste tolle Erlebnis. Am Gepäckband durften wir 45 Minuten warten, bis das erste Gepäckstück kam. Dies wurde auf mehrfache Nachfrage mit „Personal Change“ begründet und kostete mich obendrein die Cubana IL96 bei der Ankunft – das gefiel mir gar nicht!
Beim Autovermieter ging alles zügig und ungefähr 2 Stunden nach Arrival unseres Fliegers war ich im Hotel, wohin die Fahrt nicht einmal 10 Minuten dauerte.
Zum Vergleich: Im Herbst bin ich mit LATAM FRA-MAD geflogen und war trotz Satellitenparkposition binnen einer Stunde mit Gepäck an dem gleichen Hotel!
Mein Fazit: Ich kann Ryanair nur "Tagestriplern“ empfehlen. Ohne Einschränkung kann ich aber dafür das Hotel Maydrit Barajas, was nicht einmal 500 Meter von einer Metrostation entfernt ist, noch dazu ordentlich war und mit gutem Essen überzeugte. Außerdem dauert es zum morgendlichen Anflugspot der 34L (welche oft in Betrieb ist) bei guter Verkehrslage nicht einmal 10 Minuten – wenn die Normalen der Familie noch ausschlafen, kann man schonmal schnell in den Anflug fahren :)

So back to topic… Während des Fluges (der Verlauf von Winter zu Frühling):
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Die Ankunft der Cubana, welche bereits mehr als eine Stunde verspätet war, ging mir wie gesagt durch die Lappen, deshalb musste ich dann im Eiltempo zum Spot am Friedhof. Doch das Flimmern war oben relativ stark…
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...weshalb ich runter ging zum Stein-/Staubhügel, der deutlich näher war. Dort traf ich einige Locals die ebenfalls auf die CU warteten.
Und wenn man vom Teufel spricht, dann kommt er. So war es; Cubana kam bereits um die Ecke getaxelt. Ich war mir bis zur letzten Sekunde nicht sicher, welche Brennweite ich wählen sollte und so vergab ich die Chance beim Eindrehen mit Streulicht und der einzigen 90-Grad Möglichkeit.
Naja, so musste der Start reichen und so schlecht war das Bild dann auch nicht:
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Nachdem das Highlight durch war kam ein alter AEA A332:
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Der Hausherr legte nach:
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Der Kobold von der Insel:
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Dann zog ein starkes Gewitter an uns vorbei, welches den Nordrand des Airports noch traf. Zum zweiten „To-do-Listen“-Flieger war das Schlimmste bereits durch und so wurde das Bild trotz nicht vorhandener Sonne doch noch ganz okay:
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Danach kraxelte ich wieder zum Spot am Friedhof hoch und kaum war ich oben angekommen, kam die Sonne wieder:
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Los Gewitter de Aeropuerto Adolfo Suarez Madrid-Barajas:
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Das war‘s schon vom Freitag. Am Ostersamstag klingelte jedoch um 7 Uhr mein Wecker, da Estelar ins Helle verspätet war – eine seltene Möglichkeit einer guten Aufnahme. Ich war schon im Anflug der 18R, als man aus Spaß mal die Runways drehte und nun 34er Betrieb war - also runter zum Carefour!
ETA der Estelar war 8:44, ETA des Mietwagennavis 8:42… Was soll ich sagen? Knapp war‘s am Ende dank einer extra Warteschleife doch nicht, aber ein Nervenkitzel allemal:
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Dann gab‘s ein wohl verdientes Frühstück und danach standen diverse Museen an, woran es in Madrid nicht gerade mangelt. Auch am Sonntagmorgen stand Kultur auf dem Plan, aber pünktlich zur Korean „Painted B777“ war ich wieder am Aeropuerto. Zuerst konnte ich im Anflug der 34L jedoch noch das ein oder andere Geflüg‘ aus dem Hause Boeing erlegen:
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Dann zog der Schleim vor die Sonne, welcher sich bis zur KE 77W hielt – leider. Am Staubhügel gab es vorher jedoch noch den spanischen Allianzenträger:
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Frankreichs größte Airline legte nach:
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Dann kam bereits das Objekt der Begierde.
Bunt? Ja. Schön? Nein.
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Lange keine Skyteam mehr, gel?
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Und AEA specials auch nicht ;)
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So, das war‘s schon aus Spanien, denn am Montagmittag brachte mich EC-LRG zurück nach „Hamburgo“. Wieder alles andere als angenehm, aber wenigstens gab es dieses Mal eine Sitztasche. Ich saß in der Mitte (11E), sodass es nur einen kleinen Gruß vom FL370 gibt – den Snack habe ich mir selber mitgenommen:
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Das war der Montag. Am Abend verpasste ich dank eines Flightradarfehlers noch den Europapark A320 von EW! Bis Donnerstag passierte erst einmal nichts nennenswertes mehr, außer das die SOFIA am Mittwoch (mal wieder) vor der Halle stand – dieses Mal sogar mit mit laufender APU. Am Tag danach (Donnerstag) gab sich Hekla Aurora auch mal wieder die Ehre und stattete dem Hamburger Flughafen einen Besuch ab. Zur Ankunft schaffte ich es dank Arbeit leider nicht, sodass ich mich mit dem Abflug zufrieden geben „musste“. Die Ankunft (tlws.) mit Licht, der Start ohne:
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Am Folgetag war mein Praktikum bereits vorbei und am letzten Arbeitstag konnte ich schon vorzeitig das Gelände verlassen. Dann traf ich mich endlich mit einem Freund/Kollegen von Spotterguides.net und wir konnten zusammen die Qeshm erlegen:
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Ebenfalls zu Gast war Aeroflots „Pfairdebus“ ;)
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Genauso farbenfroh war der S04 unterwegs:
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Nach einem Mittagessen bei der nächstgelegenen Fatsfoodfiliale ging‘s zum Speckenbarg-spot, von wo ich folgende Flieger erlegen konnte:
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Das Highlight des Tages war jedoch die orangene Expo Boeing 777, die am Abend aus Dubai kam. Kann sich noch wer an die Story mit der blauen Expokarre erinnern? Genau, ich hatte Pech! Ja, auch dieses Mal war das Glück nicht auf meiner Seite. Pünktlich zur A6-EPO zog nämlich Schleim vor die Sonne, der das Bild leider nicht gerade verschönerte :(
15 Minuten vor der Ankunft war noch schönes starkes Abendlicht, aber was soll‘s – erstmal haben:
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Am Samstag ging es nach Hause und am Sonntag wieder zurück nach Hamburg, da die omanische B747SP kommen sollte. Morgens um 6:25 klingelte das Handy, da der Flightradar-Alarm angesprungen war – sie war unterwegs! Also schnell was gegessen und ab ins Auto. Kurz hinter Hannover dann die enttäuschende Nachricht: A4O-SO war in Antalya gelandet! Na super, das war ein Schock… Aber keine 50 Minuten später wieder ein Klingeln; Flightalert! Inzwischen war ich am Flughafen Hamburg angekommen und traf mich erstmal mit Freunden aus HAJ und PAD. Danach ging‘s noch „schnell“ ins Line-Up der Bahn 05, da ich den Iran Air Airbus bei der Landung verpasst hatte. Start war für 12:20 geplant und um 12:45 erschien die Maschine dann endlich auf dem Radar… Eh sie unten war am Threshhold vergingen weitere 15 Minuten, sodass ich schon um den Omaner bangen musste – aber am Ende hat‘s doch noch mit beiden alten Kisten geklappt:
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Und wenig später dann an der Speckenbargwiese:
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Dann wurde erstmal gegessen und daraufhin bewegte ich mich wieder gen Heimat, da mir die Romandie und Emirates Expo (mal wieder) zu spät waren. Und im Endeffekt kam es, wie es kommen musste… Der Schleim zog wieder pünktlich zu den Specials vor die Sonne – wenigstens hatte nicht nur ich kein Glück mit arabischen Expojets ;)

An dieser Stelle nochmal ein RIESEN Dankeschön an Herrn Grothe, Zur, Rebbelmund und Hentschel für die Hilfe während meines Aufenthaltes :) Ohne Euch wäre in HH nicht ansatzweise so eine schöne Kollektion zusammengekommen! Außerdem auch Grüße an all die Kollegen, die ich in dieser Zeit kennenlernen konnte oder wiedertraf :) Spottertechnisch waren es also zwei sehr erfolgreiche Wochen, dafür, dass ich eigentlich nur Arbeiten wollte/sollte ;)

Außerdem habe ich selten in so kurzer Zeit alle Jahreszeiten gehabt:
In Hamburg teilweise Minusgrade und Schnee, in Madrid purer Sonnenschein und 25 Gard und dazwischen 10 Grad und ein Misch aus Sonne und Regen ;)

Ich kann das Praktikum nur jedem empfehlen, da ich viel über die LHT selbst, Luftfahrttechnik und mögliche Berufe gelernt habe. Es war sehr interessant & vielfältig und macht sich in jedem Lebenslauf gut ;)

Ich hoffe, es hat Euch gefallen – bis zum nächsten Mal...
VG Severin

bearbeitet von EK18
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