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Aktuelle Lage in der kommerziellen Luftfahrt


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Geschrieben

Richtig, so what. Ist (momentan) vorbei.

Nur in Deutschland noch nicht. Wahnsinn das tägliche Geraffel.

Gesendet von meinem SM-S906B mit Tapatalk

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb Gulfstream:

Nur in Deutschland noch nicht. Wahnsinn das tägliche Geraffel.

 

Deutschland hat aus der Geschichte was "gelernt" und zerstört sich gleich mal in vorauseilendem Gehorsam selbst, bevor es in Zukunft Mist bauen kann. Allerdings könnte es damit die gesamte EU mit in den Abgrund reissen, und am Ende erst recht wieder als "Schuldiger" dastehen, etwa wenn Europa in absehbarer Zeit am Boden liegt.

 

Ein alter Mann im Zug sagte mal treffend: "Die Deutschen waren immer 'die Klassenbesten' in dem, was sie sich auf die Fahnen schrieben. Das war beim Faschismus so, aber auch beim Kommunismus (DDR)." [Anmerkung: Das mit dem "Klassenbesten" war von dem Herren nicht ideologisch gemeint, sondern u. a. auf die Eiferei der Deutschen bezogen]

Das zieht sich offenbar nun bei Covid, Klima und freiwilliger Deindustrialisierung sowie einem freiwilligen Zurückstufen auf Schwelleland-Niveau (u. a. in der Energie-Politik) weiter durch. Die "Ampel-Teletubbies" hoffen nun, dass der erzwungene und bewußt herbeigeführte Druck die Innovation massivst zum Laufen bringt und hieraus dann unser aller Rettung durch neue Technologien und dgl. erwächst, welche uns aus der wohl bald grassierenden "neuen Armut" zurück auf die Weltbühne holen soll - nämlich als den ersten grünen und CO2-neutralen Kontinent, wo alle woke, happy und sozialistisch drauf sind und alle anderen vor Neid erblassen werden...

Man schlachtet also diesmal im Voraus alle Pferde, verbrennt das Heu, die Kutschen und hofft quasi, dass dann irgendwer plötzlich das Automobil erfindet, eiligst Raffinierien und Straßen baut und dgl. Fas-zi-nie-rend...

 

Back to Topic, bevor noch jemand schnappatmet...

Gab's hier eigentlich einen Thread, dass LH seine erste B787 erhalten hat? Früher war sowas ein Thema wert...

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Nicht uninteressant - bei uns kriegte man das nicht so wirklich mit. Es geht um die Probleme, die SWA in den letzten Wochen hatte. Mir persönlich gefällt die Sache mit dem Ramp Agents, die einfach drauf gepfiffen haben...

 

O'Leary köönte man sowas auch "vergönnen"..., aber am Ende leiden immer die normalen Mitarbeiter, die ggf. Kredite und so zu zahlen haben, am meisten, also kann man sich über sowas an sich nicht freuen.

 

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Geschrieben
1 hour ago, Phoenix 2.0 said:

Nicht uninteressant - bei uns kriegte man das nicht so wirklich mit. Es geht um die Probleme, die SWA in den letzten Wochen hatte. Mir persönlich gefällt die Sache mit dem Ramp Agents, die einfach drauf gepfiffen haben...

 

O'Leary köönte man sowas auch "vergönnen"..., aber am Ende leiden immer die normalen Mitarbeiter, die ggf. Kredite und so zu zahlen haben, am meisten, also kann man sich über sowas an sich nicht freuen.

 

 

Gruß

Johannes

Immer dieser Käse mit dem "Swiss Cheeeese model", so ein Stuss!

Das Marketingleute und Youtuber sowas bemühen, na ja... aber bitte nicht von Ökonomen und anderen Wissenschaftlern.

 

 

Die A+B Ausliefer und Bestellungsstatistik von 2022: (guter Indikator für die Branchenstimmung)

 

(beide Hersteller: Die Zahlen sind ausschliesslich für den kommerziellen Bereich, resp. Privatkunden, zivile Kunden)

 

Brand                                            Airbus                   Boeing

Flotte weltweit in Betrieb            12986                 >10'000**

Bestellungen  Backlog E. 2022     7239                     4578

-davon  Y 2022*                              820                        774

Auslieferungen 2022                       661+2^                  480

 

* Annulationen abgezogen

**  https://www.boeing.com/commercial/#/overview

^   2 A320 für Russland mussten zurückgenommen werden aufgrund der Sanktionen

 

Detail Total Bestellungen (alle Varianten, mit Frachter und Business-Versionen)

Boeing: 4312x 737; 1x 747,  106x 767, 440x 777, 571x 787, davon 2022:  561x 737MAX, 114x 787, 31x 767, 68x 777, 128x Freighter (767-300,777)

Airbus: 6620x A220,A320; 619x A330, A350; 

 

 

 

Source: https://www.airbus.com/en/products-services/commercial-aircraft/market/orders-and-deliveries

 

https://www.boeing.com/commercial/#/orders-deliveries.

 

Full-Year-2022-ODs-infographic.jpg

 

cosy

 

  • 1 Monat später...
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Die Krise scheint vorbei zu sein.

Nun ist wieder Pilotenmangel, trotz Krieg

American zahlt Pilotinnen und Piloten künftig bis zu 590.000 Dollar im Jahr. (50 000) im Monat.

Delta legte vor, American Airlines zieht nach und auch United wird folgen müssen. Die großen Fluglinien in den USA heben die Bezahlung ihrer Cockpitcrews drastisch an - um bis zu 40 Prozent.

American Airlines biete an, dass die Bezahlung über vier Jahre durchschnittlich um 40 Prozent steigt. Ein Kapitän oder eine Kapitänin auf der Kurz- und Mittelstrecke könne dann bis zu 475.000 Dollar (rund 450.000 Euro) verdienen und somit 135.000 Dollar mehr als bisher.

Auf der Langstrecke werden es bei American Airlines bis zu 590.000 Dollar (knapp 560.000 Euro) sein und damit 170.000 Dollar mehr als bislang. Dazu wird sich Gewinnbeteiligung verdoppeln oder sogar vervierfachen, falls die Fluglinie mehr als 2,5 Milliarden Dollar Gewinn macht. Dann könnte es Richtung 750 000 gehen.

Konkurrenzkampf um Cockpitcrews

Man wirbt sich gegenseitig derzeit Piloten ab.  Zudem ist allen Airlines noch mehr als sonst daran gelegen sein, nicht nur genügend Cockpitpersonal zu haben, sondern auch das besten der Branche.

Druck auf Billigflieger wächst

Der von seinen Crews so unrühmliche behandelte United-Chef  machte schon im Dezember deutlich, dass die steigenden Löhne im Cockpit für die drei großen Airlines nicht nur in den USA teuer werden.

Denn das bedeutet dass auch alle Billigfluggesellschaften jetzt auf diese viel höheren Lohnsätze kommen werden müssen.

 

Während die großen Fluggesellschaften mehr Spielräume haben, könnte das eng kalkulierte Geschäftsmodell mancher Billigairline gewaltig unter Druck geraten.

Grüße Frank

 

https://www.aerotelegraph.com/american-zahlt-pilotinnen-und-piloten-kuenftig-bis-zu-590-000-dollar

 

 

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Der Originaltitel im Link lautet übrigens

Quote

American zahlt Pilotinnen und Piloten künftig bis zu 590.000 Dollar

(also ohne die Worte "im Jahr"). Auch den Text kann man so interpretieren, dass die genannte Summe für 4 Jahre gilt...

Bearbeitet von ArminZ
Geschrieben

Das stimmt schon "pro Jahr". Dort drüben geht derzeit die Post ab. Wäre ich 10 Jahre jünger, würde ich jetzt rübermachen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 33 Minuten schrieb FalconJockey:

Das stimmt schon "pro Jahr". Dort drüben geht derzeit die Post ab. Wäre ich 10 Jahre jünger, würde ich jetzt rübermachen.

 

Wir haben ein paar Kollegen die jetzt in die USA wechseln.

Aber prinzipiell haben die jetzt sehr gut verdienenden Piloten dort vorher einige Jahre Mistjobs als Fluglehrer und Pilot im Regionalverkehr bei weniger gutem Gehalt verrichtet, bis sie bei Delta und Co. angestellt wurden. Und als Anfänger ist man am Anfang einer Krise auch sofort wieder ohne Gehalt freigestellt.

Bei uns kann man dagegen als anfang 20-jähriger bei Lufti und Co. gleich auf A320 ausreichend zum Leben verdienen und kommt dank Kurzarbeitergeld auch eher dauerhaft angestellt durch diverse Krisen.

 

Gruß Alex

Bearbeitet von Alexh
Geschrieben

Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass die Airlines mit 20-30% höheren Personalkosten langfristig durchkommen. Es sei denn, die Preise werden massiv angehoben, was hingegen ja schon teilweise passiert oder die Verkäufe gehen (mit besseren Preisen) nach oben. Einfach so mit höheren Kosten auf der P&L - nein. 

 

Das Thema ist nicht nachhaltig und wird dazu führen, dass bei einem rückläufigen Markt genau diejenigen dann wieder schneller auf der Strasse stehen. Nun kann man sich diese Zeitspanne vergolden lassen - kommt auf das Alter an, könnte dann schon Sinn machen und mit diesem Fallschirm in Rente gehen....

Geschrieben

Im Gegensatz zu Europa wird man bei den Airlines in den USA - gute Gewerkschaften vorausgesetzt! - oft auch nicht direkt gekündigt, sondern nur temporär freigestellt bzw. beurlaubt (furlough). Somit fällt man nicht komplett durchs System und sobald es wieder losgeht wird man der Seniorität folgend zurückgerufen. Man behält alle seine vorher erarbeiteten Privilegien (Rang, Seniorität, Urlaubsanspruch, Krankenversicherung etc.), sollte es zu Rückrufen kommen. Davon können wir in Europa nur träumen! Ich hatte ja 2020 meinen Job temporär verloren, wobei wir rechtlich gesehen gekündigt wurden. Zum Glück gab es wenige Monate später einen Rückruf für alle Betroffenen, weil - oh Wunder! - während Corona der Markt für Privatflüge explodierte. Wären wir nur beurlaubt worden, hätte man sich viele Umstände erspart.

 

In den USA wird bei den großen Airlines schon seit langer Zeit viel besser als bei uns in Europa bezahlt! Piloten bei FedEx, UPS, United, American, Delta etc. bringen schon seit geraumer Zeit bis zu 1 Million Dollar (vor Steuern) nach Hause. Da ein signifikanter Teil der Gehälter aus Bonuszahlungen stammt, geht das natürlich nur in profitablen Jahren. Man müsste mal bei PPJN nachlesen, wer dort gerade wieviel als Grundgehalt erhält und was die Boni ausmachen. Altgediente Kapitäne liegen schon lange bei 500k im Jahr, der Bonus kann dann dies noch verdoppeln. Besser als wenn das Geld an Aktionäre oder Investoren abfliesst: Das Fussvolk - dazu zähle ich uns Kutscher auch - gönnt sich damit einen schönen Lebensstil und bringt das Geld durch Konsum in die Gesellschaft ein, anstatt dass es ins Ausland abfliesst.

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb FalconJockey:

Im Gegensatz zu Europa wird man bei den Airlines in den USA - gute Gewerkschaften vorausgesetzt! - oft auch nicht direkt gekündigt, sondern nur temporär freigestellt bzw. beurlaubt (furlough). Somit fällt man nicht komplett durchs System und sobald es wieder losgeht, wird man der Seniorität folgend zurückgerufen. Man behält alle seine vorher erarbeiteten Privilegien (Rang, Seniorität, Urlaubsanspruch, Krankenversicherung etc.), sollte es zu Rückrufen kommen. Davon können wir in Europa nur träumen!

 

Ich vergleiche einfach mal mit Major Carriern hier im deutschsprachigen Raum (LH, LX,…). Da gab es kein fourlough, man blieb während Corona angestellt, bei ausreichend Gehalt, Rente, KV, etc. Bei uns hätte es gewerkschaftlich ausgehandelt aber auch solche Regelungen bezüglich Wiedereinstellungen gegeben. Und das ohne die komplizierten Voraussetzungen um bei der Airline überhaupt reinzukommen (was momentan in den USA allerdings scheinbar leichter ist).

Da ist mir persönlich unser Modell lieber. 

 

Gruß Alex

 

Geschrieben

Beide Modelle haben ihre Stärken und Schwächen. In den USA besteht halt nachwievor dieses Problem, dass man gesetzlich erst 1500 Stunden sammeln muss, um überhaupt von den Airlines angeschaut zu werden. Die Folge ist, dass die Mehrheit der Fluglehrer aus Piloten zusammensetzt, die gerade selbst erst ihre Lizenzen erhalten haben und eigentlich "nichts" können. Tolles System.

Geschrieben



Besser als wenn das Geld an Aktionäre oder Investoren abfliesst:


Na ja, ohne Investoren gäbe es grundsätzlich die Firma beim Start nicht, ohne Aktionäre wäre kein Kapital vorhanden. Und es ist ja auch so, dass die Gewinnverwendung von der GV bestimmt wird und dabei fliesst bei weitem nicht alles ab, sondern ein Bruchteil in Form von Dividenden, der Rest bleibt im Unternehmen. Firmen, welche Aktien hingegen mit dem Gewinn zurückkaufen, haben in Umkehrschluss keine Fantasie für Investitionen und Wachstum.

Sicher sollte man seine Schlüsselpersonen und Leistungsträger vernünftig bezahlen und den Gewinn zu Lasten höherer Personalkosten schmälern. Wie hoch diese sein sollen, überlasse ich jedem Einzelnen....

Ganz soooo schlimm ist es also nicht.

Gesendet von meinem SM-S906B mit Tapatalk

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Bei einer Airline in Amerika erhalten Flugbegleiter ca. 25.000 € im Jahr. Es gab seit 2019 keine Gehaltserhöhung mehr.

Bei dem Gehalt kann man Lebensmittelmarken beantragen. Als Wohnort bleiben da nur die übelsten Absteigen übrig. Wenn du da Alleinerziehend bist,

dann wird man sich noch einen Job nebenher suchen müssen. Nur wer passt da auf die Kinder auf?

Wahrscheinlich gibt es da keine funktionierenden Gewerkschaften mehr? Oder die Airlines sehen den Job als Flugbegleiter als eine Art Hobby an?

Geschrieben (bearbeitet)
3 hours ago, LS-DUS said:

Bei einer Airline in Amerika erhalten Flugbegleiter ca. 25.000 € im Jahr. Es gab seit 2019 keine Gehaltserhöhung mehr.

(...)

Z.B. das Bureau of Labor Statistics nennt einen Medianwert von 68370 USD für 2023. Der Wert is also ziemlich anders als bei Focus (das sich offensichtlich auf eine einzige Airline bezieht?)
EDT: der Link hinter Focus nennt übrigens American Airlines, und für Neueinsteiger einen Lohn von 27,315 USD. 

Bearbeitet von ArminZ
Ergänzung
Frank Holly Lake
Geschrieben (bearbeitet)

Bei den großen Airlines wird mehr verdient.

AA zahlt zwsichen 3000 - 7000 $ (Purser) monatlich . 36-etwa 80K$

Bei kleineren  Airlines, den privaten Zubringern,  sind es 25K oder sogar weniger.

 

Übrigens  Swiss:  Flugbegeiter  36.700 CHF und 62.400 CHF

Die meisten Gehaltsangaben bewegen sich zwischen 41.840 CHF und 46.980 CHF

 

https://de.jobted.com/gehalt/flugbegleiter

 

Anscheinend finden die aber noch für das Gehalt genügend Leute, die bereit sind, dafür zu arbeiten.

 

Ich erinnere mich an den Sky Link Absturz, der bei den Piloten zu Veränderungen führten.

Aber nur bei den Piloten. Dort wurde bekannt, wie hart das Brot für ATPL für New Bees ist. 

Mal abgesehen von den großen Airline, keine Airline stellt da einen Piloten ein, der keine 500H auf dem ATPL

in einer Maschine hinter sich hat.

Auch heute ist noch zahlt ein Pilot um seinen Schein zu erhalten oder Stunden voll zu bekommen selber, um überhaupt fliegen zu dürfen, wenn er keine Festanstellung hat. 

 

In dem Absturz Sky link  ging es um fehlende Ruhezeiten, Dienstzeitüberscheitungen und die schlechte Bazahlung der Piloten.

Es war damals Standart, sich im Crew Rest der Airline auf dem Sofa zu schlafen, weil die Piloten zu wenig Geld hatte, um sich ein Hotel zu leisten zu können.

Bezahlt wurde nur beim Einsatzflügen und keinerlei Grundgehalt.

Das hat sich mit neuen Vorschriften geändert, zumindest was die Dienszeiten der Piloten angeht.

 

Bei kleineren Fluggesellschaften ist das immer noch so für Flugbegleiter. Kein kostenloses Hotel und

mit wenig Gehalt ein übernachten auf dem Sofa, wenn man nicht bei einer großen westlichen Airline ist.

Grüße Frank

 

 

Bearbeitet von Frank Holly Lake
  • 2 Jahre später...
Geschrieben (bearbeitet)


Ryanair CEO T. O'Leary "warnt". Kann natürlich reine Taktik sein, um auf den Busch zu klopfen, oder aber auch nur eines der weiteren "writings on the wall", das die "ewige Party" langsam zu Ende geht...

Ryanair CEO tells Europe to ready for biggest airfare hike in history

BRUSSELS, Oct 20 (Reuters) - European airfares will see their "biggest increase in history" next year, Ryanair (RYA.I), opens new tab CEO Michael O'Leary said on Tuesday, with airlines largely unhedged against higher jet fuel costs.

 

O'Leary forecast there ‌would be fewer seats available next year as a result of bankruptcies and takeovers among airlines, which together with the unhedged positions would result in fares increasing by as much as 20%.
 

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"You're going to see airfares rise next year in Europe, I think by 10, 15, maybe 20%. You're going to see the biggest increase in airfares, ⁠I would say, in history in Europe for the next 12 months," O'Leary told a news conference in Brussels.
 

The Iran war has driven jet fuel prices sharply higher, squeezing margins for airlines that were unhedged.

 

O'Leary said that Ryanair and other European airlines had strong hedge positions on jet fuel for 2026, adding that Europe's largest airline was 80% hedged at $67 per barrel to March 2027 when the conflict began at the end of February.
 

The Ryanair CEO said that from April 2027 most European airlines had very little hedging in place. Ryanair has just ‌15% ⁠of its fuel costs for next year at $85 a barrel, compared with spot rates around double that level, he said.

 

QUELLE: reuters.com

______________________

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Phoenix 2.0:


Ryanair CEO T. O'Leary "warnt". Kann natürlich reine Taktik sein, um auf den Busch zu klopfen, oder aber auch nur eines der weiteren "writings on the wall", das die "ewige Party" langsam zu Ende geht...

Ryanair CEO tells Europe to ready for biggest airfare hike in history

 

 

 

"You're going to see airfares rise next year in Europe, I think by 10, 15, maybe 20%. You're going to see the biggest increase in airfares, ⁠I would say, in history in Europe for the next 12 months," O'Leary told a news conference in Brussels.

Ein Bekannter hat kürzlich einen Ryanair Flug von Nürnberg nach Girona gebucht für 45 Euro. Das macht 54.- € im zukünfigen "worst case szenario" bei 20% Preiserhöhung.

Die allfälligen 54.- zahlt er aus der Portokasse.

 

Gruss Richard

Geschrieben (bearbeitet)

Systemtheoretisch betrachtet kann nicht nur FR alleine dieses Problem haben, wenn es jenes denn hat. Ryanair ist mir persönlich wurscht, von mir aus können sie abhausen! Aber was bedeutet das für andere Airlines?

 

Zitat

The Ryanair CEO said that from April 2027 most European airlines had very little hedging in place. Ryanair has just ‌15% ⁠of its fuel costs for next year at $85 a barrel, compared with spot rates around double that level, he said

 

Außerdem leben wir in einer Phase, in der in immer mehr Bereichen in der Breite die Preise anziehen (außer in der Schweiz). Wenn bei einem Malle-Wochentrip alles um im Schnitt um 20% teurer wird, wird der gesamte Trip um 20% teurer, so wie auch zuhause die Energie, der Sprit der Einkauf. 

 

Wer glaubt, das DAS keinen Impact hat, der glaubt auch an Verteilungsgerechtigkeit! Bei Lindt und Milka etwa konnte man in den letzten 12 Monaten gut beobachten, dass es für Konsumenten einen Breaking- bzw. Tipping-Point gibt und der Mist dann auf den Paletten bleibt und abverkauft oder in die Ferne exportiert oder eingeschmolzen werden muss.

 

Den Tipping-Point gibt es auch bei LCCs, deshalb ist O'Leary so ein Knauser und harter Verhandler! Für mich gibt es sowas auch bei OS. Wenn ich für einen Trip auf eine griechische Insel zukünftig z.B. return-trip 700 Euro zahle, statt wie derzeit 450 (und vor 2 Jahren noch tw. 350), dann plane ich anders. Dann muss sich das auszahlen, und nicht mehr z.B. nur für 4 Nächte oder so. Da verschieben sich dann die Dinge und Prioritäten; manche machen dann einmal im Jahr sowas, statt bisher zwei oder gar dreimal (in meinem Umfeld ist das Usus, dass man dreimal im Jahr wohin fliegt).

 

Ich bin immer noch erstaunt, wie viele glauben, das was rundherum geschieht, würde keinen gröberen Impact haben! Nein, nein - "die Dems werden die Midterms gewinnen, dann wird vieles wieder gut und so wie früher!" Genau... 🤦🤪

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0

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