cosy Geschrieben 6. September Geschrieben 6. September (bearbeitet) vor 15 Minuten schrieb Flieger-Chrigel: Sehe ich als Local anders. Von der Stelle aus wäre man Richtung Meggen / Emmen völlig frei von Bergen. Die kleine Erhebung des Meggerwalds hätte er längst überstiegen. Ich als VFR-ler würde das zwar auch nicht machen, aber mit der Ausrüstung und einem späteren ohnehin geplanten IFR-Pickups wäre das mE. die bessere Option gewesen. Ja, das stimmt so. Ich interpretierte Dich so, dass dein Track am Punkt des Aufschlags nach Norden fèhrt. Übrigens hab ich den Abschnitt korrigiert, hatte da zu schnell getippt-verwurstelt. Dann ist da noch ein Gedanke zu Deinem Vorschlag (ich nehme an LUMEG-IEM oder direkt IEM): - da haben wir Privatpiloten echt Hemmungen. Das müsste Emmen koordinieren. Ich denke, in einem Notfall würde das Buochs direkt mit Emmen absprechen, der Pilot hätte im initialen Steigflug in IMC sicher kaum Zeit, um FRQ zu rasten. Mil und Helibetrieb (Spital Luzern...) sind ja auch potentiale Risiken. Das könnte ein Grund sein, um eine solche Steigroute in IMC nicht oder nur zögernd zu wählen... Was ich (im Nachhinein) als "Notsicherung" sehe, ist die Seehöhe plus z.B. 500ft im eigenen Hirn zu ''verriegeln', um.. - unter keinen Umständen darunter zu gehen - den Kurs sauber über Wasser zu wählen bis zum Final 24 oder Eindrehpunkt - dann stabilisiert absinken und landen (die Sichtweite am Platz hätte das zugelassen), ausserdem haben die gute starke Befeuerung Cosy Bearbeitet 6. September von cosy Zitieren
Flieger-Chrigel Geschrieben 6. September Geschrieben 6. September Ja, das würde der TWR Buochs sicherlich koordinieren. Machen sie öfters auch bei normalen Bedingungen. Und sie hören Emmen und Alpnach auch immer mit. 1 Zitieren
Maxrpm Geschrieben 6. September Geschrieben 6. September On 9/2/2026 at 1:59 PM, Beno said: Die SUST hat die Untersuchung eingestellt und hinterlässt mehr Fragen als Antworten: https://www.sust-stsb.admin.ch/media/publications/aviation/reports/AV_20250728_02/3360-de.pdf Eine indirekte Ursache für den Unfall wird im Bericht erwähnt, es wird aber nicht weiter darauf eingegangen. Dennoch zum Klarstellung. Wenn ein System an Bord versagt ist es natürlich erfreulich wenn sich das Problem über ein Reset einer Steuerungseinheit beheben lässt. Wenn das Wartungshandbuch allerdings zusätzlich einen Test des Systems verlangt, dann ist da mehr als bürokratische Übervorsicht. Der Test ist durchzuführen sonst ist das Fluggerät nicht airworthy. wolfgang Zitieren
LS-DUS Geschrieben 6. September Geschrieben 6. September (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb cosy: Hinterher sind wir immer schlauer.. Ich verstehe das nicht. Da sitzt man in einem erstklassigen IFR Flugzeug mit den besten Leistungswerten (Steigleistung usw.) und versucht eine Wolkenuntergrenze zu unterfliegen, um nach vorne wieder Sichtkontakt zu haben. Der See selber ist ja kein Orientierungspunkt. Der Pilot sieht noch seitlich aus dem Fenster etwas von dem Uferrand, was er noch zur Orientierung nutzt! Auch da braucht nur eine Wolke zu kommen und ich sehe nichts mehr. Dazu fehlt dann der Blick auf die Instrumente (Syntetic Vision). Ich fahre auch nicht auf der Autobahn mit 180 km/h und habe nur noch Sichtkontakt zur seitlichen Leitplanke. Bearbeitet 6. September von LS-DUS Zitieren
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