SirGalahad Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni Die beiden "vorderen" NLG Tore müssen geschlossen werden. Dazu sind am NLG Panel Schalter eingebaut. Gruss Stefan Zitieren
FalconJockey Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni Mir ging es um die Türen des Hauptfahrwerks: Die sind (auch) offen und das ist nicht der Standard. Ergo wurde am System herumgespielt/getüftelt und vielleicht wurde der Pin vergessen. 1 Zitieren
SirGalahad Geschrieben 4. Juni Geschrieben 4. Juni vor 53 Minuten schrieb SirGalahad: Die beiden "vorderen" NLG Tore müssen geschlossen werden. Dazu sind am NLG Panel Schalter eingebaut. Gruss Stefan Hier in Bild des Panels and NLG: 1 Zitieren
KoS Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni Frage an die Boeing Spezialisten da draussen: Im gezeigten TikTok Boeing 787 Dreamliner Landing Gear Door Closing Process Video wird von Hydraulikarbeiten gesprochen und dass ein zweiter Kollege im Cockpit die laufende Hydraulik überwacht. Bei diesen Arbeiten sehe ich jedoch beim Bugfahrwerk lediglich den Sicherheits-Pin für den Steuerungszylinder, nicht aber einen zusätzlichen Pin als Einfahrschutz. Wann wird / muss dieser als Sicherheitsmassnahme eingesetzt sein ? Wieso lässt die Elektronik bei "Weight on Weels" überhaupt zu, dass die Hydraulikzylinder des Fahrwerks aktiviert werden können ? Bei einer Kontrolle des Fahrwerk Einziehmechanismusses, wird ja der ganze Flieger aufgebockt. LG Simon Quelle AAIB Bulletin: Boeing 787-8, G-ZBJB Zitieren
motoknut Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni Hallo. Also zu meiner Zeit vor mehreren Jahren konnte man (allerdings am Airbus) den Zustand der berührungslosen Endschalter umkehren, also von Ground auf Flight und umgekehrt. Sollte es am Dreamliner auch möglich sein ist ein einfahren ohne gesteckten Sicherheitspin möglich. Würde auch die offenen Hauptfahrwerktore erklären.Lg Alex Gesendet von iPad mit Tapatalk Zitieren
SirGalahad Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni vor 4 Stunden schrieb KoS: Frage an die Boeing Spezialisten da draussen: ... Wieso lässt die Elektronik bei "Weight on Weels" überhaupt zu, dass die Hydraulikzylinder des Fahrwerks aktiviert werden können ? Bei einer Kontrolle des Fahrwerk Einziehmechanismusses, wird ja der ganze Flieger aufgebockt. Ich vermute mal, dass für Wartungsarbeiten am Fahrwerk oder den Toren Hydraulikdruck nötig ist, ohne gleich das Fahrwerk ein- und auszufahren. Im Bericht aus dem UK war ja vermerkt: " The LAE consulted the DDG which confirmed rectification of the three NLG solenoid faults could be deferred providing the NLG doors were recycled to determine that they functioned correctly. To recycle the NLG doors, the landing gear downlock safety pins would have to be fitted to prevent the landing gear from retracting on the ground, the hydraulics applied to the aircraft and the landing gear selector lever set to up and then back to dn (Down) ... Das Aufbocken einer 787 dürfte eine "gröbere" Angelegenheit sein, die Stunden, wenn nicht sogar Tage in Hangar bedingt. Ich erinnere mich, dass das Aufbocken einer Tiger F-5E schon aufwendig war und Stunden dauerte. Nur eben, die Safety Pin's in den Fahrwerken müssen montiert sein, wenn da "rumgebastelt" wird. Und ich vermute mal, dass das nicht gemacht wurde. Gruss Stefan Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni (bearbeitet) Beim z.B A380 dauert das keine 2 Stunden. 3 Böcke, welche unter die Flügel und am Heck (oder Bug Nahe eines Spantes) in die Aufnahmen gestellt werden. Manchmal müssen die Aufnahmen angeschraubt oder freigelegt werden. Diese Böcke sind verbunden und man achtet beim anheben, dass die Flugzeuge in der Waage bleiben. Gehoben wird so ein auf der Nase liegendes Flugzeug mittels Luftkissen unter dem Rumpf, macht weniger Schäden als mit Schlinge durch die Türen nahe am Cockpit. Dann wird das Bugrad ausgeklappt und verriegelt. Und viel Last ist da nicht drauf , ist ja das Nose Wheel -- dann ab in den Hangar Grüße Frank Aufbocken Bearbeitet 5. Juni von Frank Holly Lake Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni (bearbeitet) hier ein paar ältere Vorfälle B787 A330 und B747 Bearbeitet 5. Juni von Frank Holly Lake Zitieren
FalconJockey Geschrieben 5. Juni Geschrieben 5. Juni Wie kommen wir eigentlich auf einen Test des Fahrwerks? Die Techniker haben eher in einem der Fahrwerksschächte etwas prüfen/reparieren müssen, wozu die Fahrwerkstüren geöffnet werden mussten und bei diesem Vorgang ist etwas schiefgegangen. EDIT: Aero weiss mehr Zitat Nach Informationen von aero.de ging für die D-ABPQ am Vorabend ein Technikauftrag ein. Grundlage war laut zwei mit der Sache vertrauten Personen eine Fehlermeldung: "MLG DOOR NORM CLOSE SOL L WITH MM: ...". Ob an der 787-9 vor dem Flug nach Los Angeles noch ein Fahrwerkscheck stattfand ist unklar, Zitieren
cosy Geschrieben 6. Juni Geschrieben 6. Juni Am 5.6.2026 um 11:20 schrieb SirGalahad: ch erinnere mich, dass das Aufbocken einer Tiger F-5E schon aufwendig war und Stunden dauerte. (schmunzel) ich stellte mir Sir Galahad eher als einen sonnengebräunten Schlangenkünstler mit Turban vor, als ein ehemaliger Schweizer BAMF Mitarbeiter oder so... ;-)) Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 10. Juni Geschrieben 10. Juni (bearbeitet) Jetzt habe ich das mit dem Dream Liner verstanden Bearbeitet 10. Juni von Frank Holly Lake 1 Zitieren
Peter Gloor Geschrieben Montag um 17:18 Geschrieben Montag um 17:18 Am 4.6.2026 um 16:16 schrieb danlu: .. vor ca. 26 Jahren beim bekannten Fall, als ein Crossair-Cpt in LFSB seinem Schüler genau dies mitteilte - Es war auch ein bekannter Pilot... Ich meinte, es war in LSZH. Zitieren
MarkusP210 Geschrieben Montag um 18:23 Geschrieben Montag um 18:23 Könnte mir vorstellen, dass die mit ihrem Test inmitten der Einfahrsequenz waren (gear doors offen) und die Kniehebelverriegelung am Bugfahrwerk dadurch entriegelt war was anschliessend zum Einfahren führte. Zitieren
Flieger-Chrigel Geschrieben Montag um 18:23 Geschrieben Montag um 18:23 Ja, in LSZH. Derselbe Pilot, der das Wallis mit dem Aostatal verwechselte und beim Absturz in Bassersdorf 2001 ums Leben kam. Der Untersuchungsbericht stellte damals gravierende Mängel am Pilotenkönnen und an der Sicherheitskultur der Airline fest. Zitieren
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