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Ernst Dietikon
Geschrieben

FRA-1 und ESP-1 sind inzwischen gelandet und AUT-2 fährt so auf die Grenze zu, dass sie auch nächsten landen müssen. In der Nacht? Während POL-1 und SUI-1 effektiv in der Lage sein dürften die Nacht hindurch zu fahren und dann sind sie auf dem 2. und 3. Platz.

Geschrieben (bearbeitet)

SUI-1 als einziger noch in der Luft (21:55 CEST)
EDIT: eventuell  ebenfalls gerade gelandet (speed 0 hdg 0)

Bearbeitet von ArminZ
Geschrieben (bearbeitet)

Die So-Abendausgabe des GB TV ist spannend.

SUI-2 musste östlich von Helsinki landen, weil sie nach ihrer haarigen Überquerung des finnischen Meerbusens mit mehrfachem Abstieg, extremem Tiefflug, schlechtem Wetter, und naher russischer Luftraumgrenze, keinen Ballast mehr hatten. Die sind insgesamt mehr über Wasser als über Land geflogen.

 

SUI-3 berichtet von massiven Schwierigkeiten (Nachtsichtflug Navigation) durch GPS-Spoofing bei Kaliningrad.

 

Bearbeitet von spornrad
Geschrieben (bearbeitet)
50 minutes ago, spornrad said:

(...)

SUI-2 musste östlich von Helsinki landen, weil sie nach ihrer haarigen Überquerung des finnischen Meerbusens (...)

SUI-2 gab tagsüber ein Interview aus dem Ballon***, als sie über Estland waren (vor der Überquerung des finnischen Meerbusens Richtung Finnland). Darin wurden die Turbulenzen und die lange Fahrt über die Ostsee während der Nacht in niedrigen Höhen angesprochen.
Ich denke, dass "Baltic Sea" im Interview nach der Landung wohl eher Bezug auf diesen ersten Teil der Reise nimmt (und weniger auf den finnischen Meerbusen/die Querung von Estland nach Finnland, welche ca von 11-18 CEST bei Tageslicht stattfand).

EDIT: ***  Gordon Bennett TV,  -> Sunday morning Update, Zeit bei ca 21:10

Bearbeitet von ArminZ
Urs Wildermuth
Geschrieben

Sieht so aus wie wenn alle gelandet sind jetzt oder seh ich das falsch?

 

 

Geschrieben
4 minutes ago, Urs Wildermuth said:

Sieht so aus wie wenn alle gelandet sind jetzt oder seh ich das falsch?

Ja, alle gelandet

Ernst Dietikon
Geschrieben (bearbeitet)

Frieden (SUI-1) spricht von einem Gasverlust, welche sie zur Landung zwang. Sonst hätten sie wohl den zweiten oder dritten Platz erreicht.

Gruss
Ernst

Bearbeitet von Ernst Dietikon
Urs Wildermuth
Geschrieben

Unter den Bedingungen doch ein sehr interessantes Rennen finde ich... dass so viele Besatzungen es geschafft haben, die Suwalki Lücke zu bewältigen ist schon sehr beachtenswert!

 

Gratulation an Sui 2 und alle anderen Teams, die sich trotz der widrigen politischen Verhältnisse an das Rennen gewagt haben. 

Geschrieben (bearbeitet)

Was für ein Krimi! Besonders der Husarenritt von SUI-2. Nach Start bei Dunkelheit VFR im Tiefflug über die norddeutsche Tiefebene. Tausende Windräder! Nur ganz tief gabs Wind aus Südwest, alle Anderen sind höher gestiegen und daher nach Osten abgeflogen. Die hatten den Nordkurs ausgeschlossen, weil die Wettervorhersage für die Ostsee sehr schlecht war und die Windvorhersage das Risiko eröffnet hat, dass man nicht nördlich genug kommt und von westlichen Winden dann in den Luftraum Kaliningrad eingeblasen wird. Danach der lange, haarige Tiefstflug unter mehreren Wetterfronten über die Ostsee an die schwedische Küste. Das Höhenprofil spricht Bände, die mussten mehrmals auf Wellenkammhöhe runter. Eine ähnliche Lage später bei der Querung des finnischen Meerbusens. Die meiste Zeit über offenem Meer gefahren, in marginalem VFR Wetter und auch bei Nacht. Sehr hoch gepokert, und souverän gewonnen.

 

Weiss eigentlich jemand, ob die Ballons eine Rettungsinsel dabeihaben?

 

Gruss

Albrecht

Bearbeitet von spornrad
Ernst Dietikon
Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb spornrad:

Weiss eigentlich jemand, ob die Ballons eine Rettungsinsel dabeihaben?

 

Gruss

Albrecht

Offenbar ja. Nur wären sie bei Wasserlandung disqualifiziert worden.

Gruss
Ernst
 

Ernst Dietikon
Geschrieben

Sehe ich dies richtig? Der Start erfolgt jeweils im übernächsten Jahr im Land des Siegers? Da vor einem Jahr Frieden/Wietprächtiger und in diesem Jahr Wicki/Erni gewannen, wird in den nächsten beiden Jahren in der Schweiz gestartet.

Ich denke, diese Jahr wären eigentlich die Oesterreicher dran gewesen, mussten aber verzichten und dann sprang Deutschland ein.

Gruss
Ernst

Flieger-Chrigel
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Ernst Dietikon:

Sehe ich dies richtig? Der Start erfolgt jeweils im übernächsten Jahr im Land des Siegers? Da vor einem Jahr Frieden/Wietprächtiger und in diesem Jahr Wicki/Erni gewannen, wird in den nächsten beiden Jahren in der Schweiz gestartet.

So wäre es in der Theorie. Aber man muss zuerst einen Veranstalter finden, der den hohen Anforderungen gerecht werden kann. Die Schweizer Kandidatur für 2027 wurde zurückgezogen.

Geschrieben (bearbeitet)

ist wohl auch ein Problem, den Wasserstoff (Gefahrstoff) vor Ort an die zahlreichen Ballone zu bringen?

 

Es gab 2017 einen Start in der Nähe von Gruyères, wäre schön, wenn das wieder mal möglich wäre. 

 

Bearbeitet von Dierk
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb spornrad:

Die hatten den Nordkurs ausgeschlossen, weil die Wettervorhersage für die Ostsee sehr schlecht war und die Windvorhersage das Risiko eröffnet hat, dass man nicht nördlich genug kommt und von westlichen Winden dann in den Luftraum Kaliningrad eingeblasen wird. 

 

Was würde passieren, wenn man in den verbotenen Luftraum einfährt? Ist man dann automatisch disqualifiziert? Oder geht es doch weiter? Könnte ja sein, dass man trotzdem "spontan" eine Freigabe erhält.

 

Gruss

Diego

Flieger-Chrigel
Geschrieben

Dann ist das Ziel möglicherweise ziemlich rasch Sibirien 😉

Geschrieben (bearbeitet)

https://youtu.be/RWUZt_KuPik?t=1261

 

Hier (min. 21) beschreibt Baltasar die schwierige Situation über dem finnischen Meerbusen, wo der Wind stoppte, sie dann Richtung russischer FIR trieb, und wo sie eine Menge Ballast verbraucht haben. Die letzten Reserven sind dann draufgegangen, um ganz knapp die Restricted Area um das Kernkraftwerk Källa zu vermeiden, direkt südlich von Loviisa.

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Bearbeitet von spornrad
Geschrieben (bearbeitet)
1 hour ago, spornrad said:

Die letzten Reserven sind dann draufgegangen, um ganz knapp die Restricted Area um das Kernkraftwerk Källa zu vermeiden, direkt südlich von Loviisa

Genauer: Nicht Restricted, sondern Prohibited Area P10.
Källa und Källaviken ist der geografische Name der Halbinsel/Bucht nördlich des Kernkraftwerks. Das Kernkraftwerk selber nennt sich Loviisa (auf einer Insel namens Hästholmen/Pferdeinsel)

Bearbeitet von ArminZ
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Dierk:

ist wohl auch ein Problem, den Wasserstoff (Gefahrstoff) vor Ort an die zahlreichen Ballone zu bringen?

 

Es gab 2017 einen Start in der Nähe von Gruyères, wäre schön, wenn das wieder mal möglich wäre. 

 

Der Speaker von G.B. TV beschrieb das sehr gut in einem der Talks mit dem Rennleiter nach Eröffnung des Rennens. 

Die Logistik ist eine Herausforderung, weil a) die Tanklastwagen speziell zugelassen sind und dünn gesäht sind b) die Fahrer resp. "Tankwarte" Spezialkurse vorweisen müssen (die auch noch gültig sind) und das im Mehrschicht oder Nachtschichteinsatz, c) während des Füllvorgangs der Startplatz als Gefahrengebiet gesichert und von nicht notwendigen Leuten geräumt werden muss, d) im Moment eine Beschaffung von H2 in grösseren Mengen auf dem Markt fast unmöglich ist. Trotz rekordhohen Preisen kriegt man das Gas nicht zusammen. 

 

Gladbeck sei eine Ausnahme: die haben eine Wasserstoff - Pipline die direkt durch das Startgelände führt. Die ortsansässigen Spezialisten und das notwendige mobile Anzapf-Material sei von den Firmen vorort gemanaged. Der Füllvorgang dauerte statt der üblichen bis zu mehreren Stunden lediglich eine halbe Stunde oder weniger (das ist die Zeit, wo sich nur absolut notwendiges Personal im Gefahrenkreis befinden darf). Das sei eine einmalige Chance gewesen- der Wettbewerb hätte abgesagt werden müssen wenn Gladbeck nicht eingesprungen wäre.

Cosy

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb spornrad:

Danach der lange, haarige Tiefstflug unter mehreren Wetterfronten über die Ostsee an die schwedische Küste. Das Höhenprofil spricht Bände, die mussten mehrmals auf Wellenkammhöhe runter. Eine ähnliche Lage später bei der Querung des finnischen Meerbusens. Die meiste Zeit über offenem Meer gefahren, in marginalem VFR Wetter und auch bei Nacht. Sehr hoch gepokert, und souverän gewonnen.

SUI-2 war während der Querung der Ostsee in stetigem Kontakt mit den Hochseeschiffen, welche sozusagen auf Augenhöhe des Ballons die See durchpflügten. Ich glaube es war Baltasar der ein Hochseepatent hat und im Vido ein Handfunkgerät für Schiffsfunk hochhob er sagte auch, es hätte für ihre Positionsverifizierung sehr geholfen und die Chats mit den Seeleuten sei ein Highlight. Ich finde das Video nicht mehr auf dem G.B. Kanal- es war vermutlich life.

 

Cosy

swissglobaltraveller
Geschrieben

Der Wettbewerb fasziniert mich jedes Jahr wieder auf‘s Neue. Über die zwei, drei Tage komme ich kaum vom Handy weg. Die fliegerische Präzision ist gewaltig. Es gibt Piloten, die hätten die 36km breite Lücke selbst in einem Flächenflugzeug verpasst 😉. Der Flug von SUI-2 ist ein Highlight. Die Meteorologin des Teams gab in ihrem Blog - wie auch schon die letzten Jahre - immer Einblick in den „Maschinenraum“; welche Abwägungen und Einschätzungen sie vorgenommen hat und wie sie die Entwicklung der nächsten Stunden erwartet. 

Geschrieben (bearbeitet)

Nochmal der Link zum Blog SUI-2

  

On 8/29/2026 at 8:58 PM, wendezeiger said:

Noch ein guter Link ist der Blog von Meteorologin Fabienne Muriset, die für das Team SUI-2 arbeitet, das gerade in Führung liegt:

https://www.fotometeo.ch/das-69-gordon-bennett-rennen-in-gladbeck-nordrhein-westfalen-d/

 

 

Link zum Blog von SUI-1: 

https://gordonbennettrace.wordpress.com/

Mit Video von einem unmarkierten Windrad im Nachtsichtgerät!

Bearbeitet von spornrad

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