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Saddam gefasst (?)


Cesco - fv154

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Original geschrieben von oldchris

Ja,ja Sadam ist eigentlich doch viel netter als dieser böse Bush. Wegen den paar hunderttausend, welche Sadam hat umbringen lassen und den paar Kriegen, welche er angezettelt hat (ca 1 Million Tote) muss man ihm jetzt wirklich keinen Vorwurf machen. Sieht doch lieb aus, der müde Mann..........

Bei 500000 gemetzelten Männern, Frauen und Kindern in Ruanda sah man auch weder Peace-Fähnchen noch irgendwelche Demos in der Schweiz......schliesslich waren dort ja nicht die bösen Amis oder Rassisten sondern nur verständliche Stammeskämpfe.

Ich liebe Bush auch nicht,, bin aber froh und den USA dankbar, dass sie dem Treiben des blutrünstigen und sich jetzt als kleiner Feigling entpuppenden Diktator SH im Irak ein Ende setzten. Die grosse Mehrheit der Iraker sind bestimmt auch dieser Meinung, wenn dies auch bei SF DRS nicht allzu deutlich und immer mit dem "aber" gezeigt wird. Möchte noch jemand Bilder von tausenden mit Giftgas ermordeten Kurden (viele Frauen und Kinder) sehen ?

 

Kann mich Chris nur anschliessen. Leider haben viele Leute die Relationen verloren.

 

Gruss

Lorenz

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Original geschrieben von fv154

 

Wieso können die denn nicht begreifen, dass es dort erst ruhig wird, wenn sie endlich weg sind

 

Dann erzähl uns doch einmal, wer auf welche Weise die Macht im Irak übernehmen würde, wenn die Amerikaner jetzt gleich "endlich" weg wären.

Auch wenn es in der Berichterstattung nicht zum Ausdruck kommt, bin ich überzeugt, dass die ganz grosse Mehrheit der irakischen Bevölkerung den USA dankbar sind, ähnlich wie die Franzosen etc vor 58 Jahren. Damals suchten doch die Amis in Europa Oel.........oder ?

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Ich gebe Chris recht! Einfach verschwinden würde das Land in bürgerkriegsähnliche Zustände bringen. Das ist nicht die Lösung. Vielmehr muss eine Regierung geschaffen werden, welche von allen Seiten akzeptiert werden kann. Aber das ist natürlich eine sehr schwere Aufgabe! Was im Moment viel bringen würde, wäre endlich die Stromversorgung, sowie die Wasserversorgung aufzubauen, was die Amis ja noch nicht geschafft haben. Aber da braucht es die Unterstützung aus anderen Ländern, beziehungsweise aus der UNO. Allerdings haben die Amis das Gefühl, sie könnten weiterhin die Vorherrschaft im Irak behalten

und die UNO müsste sich nach ihnen richten. Da macht die UNO allerdings kaum mit, was ich auch gut finde so!

 

Gruss Tobi

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ich teile deine Meinung sehr, in den letzten Tagen wurden immerwieder Bilder der getöteten Kurden, vor allem der Kinder, im Norden des Iraks gezeigt, und sonstiges Elend, welches Saddam angerichtet hat. Genauso die auf Krieg ausgerichtete Politik, die er seit Anfang seiner Herrschaft mit "Hilfe" europ. Staaten, vor allem Frankreich (Atomtechnik und Reaktor Osirak), und auch Deutschland (Chemie Fabrik + Technologie von Degussa), betrieben hat zeigt wie kaltblütig und skrupellos Saddam war. Egal wie sehr jemand gegen George Bush eingestellt ist, ein jeder Mensch kann froh sein, dass Saddam endlich gefasst ist. Ich finde, er sollte vor ein internationales Gericht gestellt werden, da seine Raketenangriffe auf die Kurden und auch auf Israel und den Iran und natürlich Kuwait, einfach nicht mehr nur als Verbrechen im Irak verurteilt werden dürfen.

Ich bin froh - und auch überzeugt - das der echte Saddam endlich gefasst wurde.

 

Unter der Annahme, dass es der richtige ist, bin ich auch froh, dass er gefasst wurde. Ich bin nun eben der Meinung, dass man die Herren Bush, Blair, Aznar und Sharon auch noch fassen dürfte. Die sind um keinen Deut besser.

 

Dann erzähl uns doch einmal, wer auf welche Weise die Macht im Irak übernehmen würde, wenn die Amerikaner jetzt gleich "endlich" weg wären.

Auch wenn es in der Berichterstattung nicht zum Ausdruck kommt, bin ich überzeugt, dass die ganz grosse Mehrheit der irakischen Bevölkerung den USA dankbar sind, ähnlich wie die Franzosen etc vor 58 Jahren. Damals suchten doch die Amis in Europa Oel.........oder ?

 

Ich bin völlig einverstanden mit Dir. Ich habe aber versucht, die Problematik von der Irakischen Perspektive zu schildern. Und dessen Meinung ist eben, dass sie endlich weg sollten. Das kann man nicht ändern.

Edit: Ich hätte es tatsächlich besser formulieren sollen, etwa im Stil: "Wieso begreifen sie nicht endlich, dass sie das Problem dort sind, und dass es erst wieder ruhig werden kann, wenn sie weg sind."

Alles andere anzunehmen wäre utopisch.

Noch ein Wort zum 2. WK: Natürlich gab es in Europa kein Öl. Aber meinst Du, die Amis wollten tatenlos zusehen, wie sich eine Grossmacht entwickelt, die bald mächtiger gewesen wäre als die USA selbst? Das waren auch nur eigene Interessen.

 

MfG Cesco - fv154

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Original geschrieben von fv154

Noch ein Wort zum 2. WK: Natürlich gab es in Europa kein Öl. Aber meinst Du, die Amis wollten tatenlos zusehen, wie sich eine Grossmacht entwickelt, die bald mächtiger gewesen wäre als die USA selbst? Das waren auch nur eigene Interessen.

 

MfG Cesco - fv154

Bei Kriegen handelt es sich immer ein Stückweit um eigene Interessen! Bisher war jeder Krieg von eigenen Interessen geleitet, auch der 2. WK, da hast du recht! Aber Frankreich wäre heute kaum das, was sie sind, wenn die USA nicht in den Krieg eingegriffen hätte!

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Aber Frankreich wäre heute kaum das, was sie sind, wenn die USA nicht in den Krieg eingegriffen hätte!

Auch Deutschland nicht, weil die Amerikaner sehr tatkräftig die Wirtschaft im zerstörten Deutschland wieder aufgebaut haben. Da gebe ich Chris recht. ohne die USA wäre Europa nicht, was es heute ist. Leider ist der Wiederaufbau der ehemaligen Kriegsgebiete in Vietnam, Kambodscha, Afghanistan, Irak usw von den USA nicht mehr finanzierbar, die Kriege sind zu teuer geworden und so bleibt kein Geld mehr dafür übrig. :( :(

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Original geschrieben von Ueli Zwingli

Leider ist der Wiederaufbau der ehemaligen Kriegsgebiete in Vietnam, Kambodscha, Afghanistan, Irak usw von den USA nicht mehr finanzierbar, die Kriege sind zu teuer geworden und so bleibt kein Geld mehr dafür übrig. :( :(

Ich bin eher für die Aussage, die Kriege werden zu teuer geführt von den westlichen Mächten und die technische Übermacht ist nicht sehr nützlich gegen den Guerillakrieg, was wir ja im Irak und in Afghanistan beobachten können! Mogadischu ist das beste Beispiel eines Desasters einer "Supermacht" gegen einfache Kämpfer!

 

Allgemein denke ich aber, man kann den 2. WK nicht als Vergleich zu heutigen Konflikten bringen. Die Situation war zu dieser Zeit eine völlig andere!

 

Gruss Tobi

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Hallo zusammen

 

Original geschrieben von fv154

Ich bin völlig einverstanden mit Dir. Ich habe aber versucht, die Problematik von der Irakischen Perspektive zu schildern. Und dessen Meinung ist eben, dass sie endlich weg sollten. Das kann man nicht ändern.

 

Wenn die Amerikaner jetzt zusammenpacken und nach Hause gehen, kritisiert man, dass sie den Wiederaufbau nicht unterstützen. US-Kritiker findet immer etwas...

 

Original geschrieben von fv154

Noch ein Wort zum 2. WK: Natürlich gab es in Europa kein Öl. Aber meinst Du, die Amis wollten tatenlos zusehen, wie sich eine Grossmacht entwickelt, die bald mächtiger gewesen wäre als die USA selbst? Das waren auch nur eigene Interessen.

 

Also ich hab im Geschichtsunterricht ja nicht immer aufgepasst, aber den von Dir erwähnten Grund ist soweit akzeptiert ;) Nur, kann mir mal jemand sagen, was den die Amis davon hatten, als sie sich im Balkan-Konflikt einsetzten? Bin gespannt. Wenn die UNO, und diese Organisation ist in meinen Augen für solche Angelegenheiten zuständig, nichts unternimmt, muss es meiner Meinung nach irgendwann jemand anderes anpacken. Es geht aber auch darum, wie man es anpackt und da sind die Amis nicht beispielhaft vorgegangen... Meine Meinung :)

 

PS: Sucht noch jemand eine Wohnung?

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Original geschrieben von Roemer

Also ich hab im Geschichtsunterricht ja nicht immer aufgepasst, aber den von Dir erwähnten Grund ist soweit akzeptiert ;) Nur, kann mir mal jemand sagen, was den die Amis davon hatten, als sie sich im Balkan-Konflikt einsetzten?

Die Amis schauen normalerweise schon wer an der Macht ist, bevor sie sich irgendwo einmischen. Im Balkan wren es wohl die falschen Personen. Diese zeigten klare Abneigung gegenüber den USA, vorallem Serbien. Wenn man dann denjenigen "stürzt" kann man einen Besseren einsetzten, was wiederum die wirtschaftlichen Beziehungen verbessert! So kann man schlussendlich wieder profitieren. Es muss nicht immer gleich Oel sein. Oft sind die Hintergründe komplizierter!

 

Übrigens der Balkan wird von der UNO überwacht (Blauhelmsoldaten) und der Kosovokrieg war ein Angriff der NATO, welche auch in Verbindung mit der UNO steht.

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US-Kritiker findet immer etwas...

 

Stimmt, ich finde es langsam auch sehr übertrieben, dass den Amerikanern ALLES was sie tun schlecht gemacht wird !

 

@ Tobisky

 

Aus dem Kosovo + ex Jugoslawien wüsste ich ehrlich gesagt nicht, welchen wirtschaftlichen Nutzen die Amerikaner an sich dort herausziehen sollten. Wie du schon sagtest wird das Land jetzt von der UNO überwacht, da haben die Amis wirklich keine Möglichkeit sich nun besonders wirtschaftlich zu betätigen, zumal das Gebiet wirklich nicht gerade lohnenswert für die Wirtschaft ist. Milosevic hat dort Völkermord auf brutalste Art und Weise begangen - wer zufällig auch die Aufzeichnungen der Verhandlungen über Milosevic in Den Haag gesehen hat weiß wovon ich rede (Kosovo-Albanische Zeugenaussagen von Personen, wo das gesamte Dorf niedergemetzelt wurde zum Beispiel) - und die NATO, nicht die USA alleine, da war Deutschland, Frankreich, Italien genauso beteiligt wie GB und die USA, haben diesem Treiben ein Ende gesetzt, sehr erfolgreich wie man heute sieht. Also alles kann man an den Amerikanern wirklich nicht schlecht machen.

 

MfG Michael F. EDDT

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Original geschrieben von fv154

...die Herren Bush, Blair, Aznar und Sharon auch noch fassen dürfte. Die sind um keinen Deut besser.

 

 

 

Durch Deine "Brille" sieht das vielleicht so aus. Bush, Blair etc mit Sadam Hussein auf die gleiche Ebene stellen finde ICH persönlich und auch ein eventuelles Menschenrechts-Gericht definitiv daneben.

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Ohne meine Position erläutern zu wollen, hier eine Perle, die wohl beide Seiten amüsiert:

 

Geht mal auf Google und gebt folgendes Suchwort ein: "miserable failure" . . .

 

:D

 

Mit unpolitischen Grüssen,

Philip

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Im Irak scheint es nicht sonderlich Eindruck gemacht zu haben, dass der Schlechter verkrochen wie ein Wurm gepickt wurde.

 

Neuste Bilanz, min. zehn Sehlen mehr im Jenseits auf einen Chlapf.

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Neuste Bilanz, min. zehn Sehlen mehr im Jenseits auf einen Chlapf. [/b]

Laut CNN ein gewöhnlicher Verkehrsunfall eines Tanklasters mit Benzin. Es wurde kein Sprengstoff festgestellt.

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@Michael

Versteh mich bitte nicht falsch!

Ich habe ja auch geschrieben, dass der Kosovo von der NATO angegriffen wurde!

Aber der Balkan kann wirtschaftlich wertvoll sein. Man muss das Land ja wieder aufbauen, d.h. es müssen Rohstoffe und Materialien geliefert werden und davon kommen sicherlich einige aus den USA. Aber ich will die USA nicht für alles verantwortlich machen oder sie schlecht stellen. Sie haben im Balkan auch ohne "eindeutige" Ressourcen geholfen. Was ich damit sagen will, ist, dass nach einem Krieg immer in irgendwelcher Weise Vorteile für den Sieger entstehen. Sei es auch nur sich als Befreier profilieren zu können, was einem grösseres Ansehen bei anderen Staaten bringt.

 

@Roy

Propaganda machen die Amis sowie die Irakis seit Beginn der Spannungen. Ich hoffe aber du hast das bemerkt. Heute gehört Propagande zum Krieg wie die Gewehrkugel zum Gewehr.

Der Anschlag wäre unlogisch gewesen. Keine Polizeistation, noch eine militärische Basis in der Nähe. Auch im Irak passieren Unfälle!

 

Gruss Tobi

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Ich glaube, wir müssen zwei Dinge auseinander halten: Erstens der Wunsch nach Demokratie und zweitens die aktuelle Politik der USA.

Natürlich wäre es wünschenswert, dass alle Diktatoren der Welt abgesetzt würden. Nur: Das ist erstens nicht möglich, und zweitens ist nicht sicher, ob man damit mehr Frieden erreichen wird. Der Irak wird nie mit solchen Mitteln friedlich werden, weil es zuviele Players gibt, die gar nicht an Demokratie interessiert sind. Jetzt wird noch ein paar Jahre gebombt, dann die Amis rausgeekelt, dann kommt die nächste Diktatur, wahrscheinlich eine religiös gerechtfertigte.

Das zweite Problem ist, dass die USA eindrücklich aufgezeigt haben, dass sie nicht fähig sind, ein mittelgrosses Land anzugreifen und zu halten. Da schwingt bei vielen Schadenfreude mit. Aber das ist ein elendes Problem. Weil damit zeigt der Westen den Diktatoren, dass sie eine Chance haben. Man muss nur möglichst stark dagegen halten und dann in den Untergrund gehen, "assymetrisch" angreifen, wie der Stratege so schön sagt. In Zukunft wird die Welt sehr viel unsicherer sein, und das ist ein Riesenproblem. Es wäre besser gewesen, die USA hätten vom Nimbus der unbesiegbaren High-Tech-Macht gelebt und nur solche Fälle in Angriff genommen, die auch wirklich gewinnbar sind.

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Etwas, was das Thema vielleicht nicht ganz trifft, aber sich wieder einmal gezeigt hat!

 

Leider kann die Menschheit nicht aus der Geschichte lernen! Es ist ja nicht das erste Mal, dass die USA ein Land angreifen und es nicht "halten" können. In Vietnam kam es am deutlichsten zum Vorschein. Jede noch so gut ausgerüstete und organisierte Armee hat keine Chance gegen den Guerillakrieg! Man versuchte es wieder in Somalia, in Afghanistan und jetzt im Irak. Nirgends hat es funktioniert!

Wenn man noch ein wenig weiter zurückblickt sieht man, dass dies keine Einzelfälle waren, wo man aus der Geschichte nicht lernen wollte. Ich nenne da immer gerne ein Beispiel. Im 1. Weltkrieg bauten die Franzosen einen riesigen Verteidigungswall gegen die Deutschen entlang des Rheins auf. Die Deutschen marschierten aber durch Holland un Belgien und fielen dem Feind

fast in den Rücken. Im 2. Weltkrieg machten die Franzosen das Gleiche noch einmal. Sie verschanzten sich am Rhein, aber die Grenze zu Belgien war fast nicht gedeckt. So war es ein leichtes für die Wehrmacht Frankreich einzunehmen! Es gäbe noch unzähige Beispiele welche dieses Problem der Menschen aufzeigt.

 

Primär geht es also den Menschen um Macht und Profit, egal was die Folgen davon sind. Seien es auch Millionen von Toten.

 

Gruss Tobi

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Leute sagt nicht mehr Ami, das gehört anscheinend zur schlechten Ausdrucksweise ;) Es heisst Amerikaner!

 

Bitte, Florian fühlt sich angegriffen.

 

Naja, die CNN erzählt uns von einem Unfall... Und wie ich hier so schön über die Bedeutung von Propaganda aufgeklärt werde, behaupte ich mal es war kein Unfall. So wenig wie anfags einige mitgeteilte Helikopterunfälle der Medien im Irak einen Unfall waren.

 

Bestimmte Amisrikaner wollen einen Sinn hinter Wurms Festnahme sehen. Nicht?

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hallo,

ich möchte auch noch ein paar Gedanken in die Runde werfen, so zum Thema Saddam und USA...

 

Als die Kurden mit Giftgas angegriffen wurden, war das den Amis relativ egal; sie haben erst mit einiger Verzögerung und auf internationalen Druck hin den Irak halbwegs verurteilt. Warum?

 

1983 (heute vor genau 20 Jahren!) war Rumsfeld im Irak, und ist Saddam ziemlich tief in den Hintern gekrochen, als es darum ging, eine Pipeline vom Irak ans Mittelmeer zu bauen. Damit konnte der Iran die Öltanker nicht mehr angreifen. Wenn es um Pipelines geht, sind ein paar hundert Kurden vernachlässigbar.

 

http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB82/

 

Also ist es eher widerlich und Scheinheilig, wie jetzt die Amis auf Saddam loshauen; schliesslich war der mal ihr bester Freund :001:

 

Abgesehen davon, was jetzt im Irak passiert, ist eigentlich klar; eine Minderheit (Sunniten) hat mit grober Hand das Land zusammengehalten (Schiiten und Kurden); jetzt zerfällt das Land in die 3 Gruppen. Die Schiiten werden das Land regieren, da sie die Absolute Mehrheit stellen, und sich evtl. an den Sunniten rächen wollen. Die Sunniten wiederum, denen es unter Saddam relativ gut ging, haben nur noch zu verlieren, und werden sich entsprechend wehren. Die Kurden werden erfahrungsgemäss zwischen Hammer und Amboss landen. Der Bürgerkrieg wird meiner Meinung nach kommen, weil Saddam als "Stabilisierende Macht" im Land fehlt, und die Amis das nicht ersetzten können. Aber nebensache, solange die Erdölfelder gesichert sind.

 

Interessant ist auch die Botschaft, die die Amis in die Welt hinausposaunen:

 

1. Wir müssen nicht beweisen, dass ihr schuldig seid, ihr müsst beweisen, dass ihr unschuldig seid. Krasse Umkehr vom Unschuldsprinzip. Wo sind übrigens die WMD? Damit wurde der Krieg begründet, und nicht dadurch, dass Saddam ein "böser Mann" ist.

 

2. Wenn ihr wirklich WMD habt, so werden wir euch in Ruhe lassen, so wie Nordkorea. (Ich finde Nordkorea wesentlich gefährlicher als den Irak, aber das ist eine persönliche Meinung)

 

3. Der Kampf gegen den Terrorismus rechtfertigt ALLES und darf nicht hinterfragt werden.

 

 

Gruss,

Alex

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Hallo Alex

 

Du sprichst etwas an, was nicht ohne ist. Und der Irak ist nicht das einzige Land, welches benutzt wurde. Im 1. Afghanistankrieg unterstützten die USA die Taliban mit Waffen und Ausbildnern. Ein paar Jahre später sind sie nicht mehr zu gebrauchen und man beseitigt sie.

Saddam war ein Unruhestifter in der arabischen Welt, was verhinderte, dass die Araber zusammenfanden und eine Macht werden konnten. Dies wird jetzt kaum noch geschehen. Zu zerstritten sind die arabischen Länder und Israel ist ja auch noch da.

Die Massenvernichtungswaffen wären ein guter Grund gewesen für einen Angriff, wenn es welche gäbe. Gefunden wurde bis jetzt zumindest noch nichts. Aber der Hauptgrund ist wohl allen klar. Das Oel! Der nette Nebeneffekt, einen Diktator aus der Welt geschaffen zu haben, fällt natürlich auch noch ab, ist aber nicht s wichtig. Ausserdem kann man jetzt die "Kontrolle" über den mittleren Osten erlangen.

 

@Roy

Es heisst auch nicht Amerikaner! Das ist nur der Kontinent. Dieser ist wiederum aufgeteilt in Nord-und Südamerika, welche wiederum aus erschiedenen Staaten bestehen. Mit dem Wort Amis weiss jeder um wen es sich handelt und sonst doch einfach USA. Denn Kanada wird nicht gerne mit den USA gleichgestellt! ;)

 

Gruss Tobi

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flo-e ist Florian

 

Das weiss ich, dass es nicht böse gemeint ist. Mich nervt die ständige Tüpflischiisereii. Man sieht aus dem Zusammenhang wer gemeint ist.

 

Ami Amerikaner Nord- Süd, Speedbrak Spoiler Ground- Flight- Roll-.... bla bla... ääääk.

 

Ist ja gut und recht wenn man die Dinge beim richtigen Namen nennt, aber man kanns auch übertreiben. Alles zu seiner Zeit oder?

 

Gruss Roy

 

PS: Ein Tipp, wenn jemand eine Frage hat und schnell eine Antwort will, dann frage er nicht sondern stelle einfach eine Behauptung ins Forum, dann klappts mit der Info wie am Schnürchen :D :p

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