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Fotodruck ohne Erlaubnis


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@ ALL: Unser Hans Müller aus dem FF hat rein gar nichts damit zu tun!!!!

 

Nicht das Hans noch angegriffen oder beschuldigt wird...

 

Sorry Hans, war eine schlechte Wahl was den namen betrifft....

 

Gruß Mike

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Viktor D.
Digimarc hilft!

Nur der Vollständigkeit halber: Digimarc verändert in einem bestimmten Muster die Werte von Pixeln und hinterlegt so Informationen im Bild. Leider werden diese Informationen bei JPEG-Komprimierung, bei Skalierung oder spätestens beim Druck teilweise oder ganz unlesbar.

Airliners.net versieht meines Wissens alle hochgeladenen Bilder auch mit so einem unsichtbaren Wasserzeichen.

Meines Wissens sind diese digitalen Wasserzeichen rechtlich gesehen als Nachweis eh fraglich.

 

Das Problem ist aber auch nicht das Nachweisen (der Bilderdieb müsste ein Original des verwendeten Bildes vorweisen können), dass es wirklich dein Bild ist, sondern überhaupt zu bemerken dass es geklaut wurde.

Und wenn ich ein sichtbares Wasserzeichen ins Bild mache, ist die Wahrscheinlichkeit größer dass der potentielle Bilderdieb es sein lässt, weil er sieht, dass das Foto jemandem "gehört". Fotos ganz ohne (sichtbares) Logo o.ä. sind potentiell noch gefährdeter, geklaut zu werden.

 

Es gibt faktisch kein sicheres Mittel gegen Diebe, außer eben die Abschreckung durch das, was Mike hier macht. Oder man behält eben alle Bilder für sich.

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1. Keine Bange, niemand hält unseren Herr Müller für "den" Herr Müller... das ist Scherziritis.

 

2. Nicht viel wird sich zeigen, ausser das einer gewinnt und der andere verliert - das ist fast immer so in einem "Zweikampf". Finanziell ist Mike nach eigener Aussage abgesichert.

 

3a. Martin, Du hast recht, nur beinhaltet deine Meinung ziemliches Thrillerszenario. Der grenzt an einem Einschüchterungsversuch dein Ratschlag. :p

 

3b. Nix Spielverderber, dein Thriller wird nur halb so spannend wie Mike's Storry ;)

 

4. Ich halt jetzt die Klappe :D

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INNflight
Zur Erinnerung:

Hier geht es nicht um ein kostbares Werk, in welches weder -zig Arbeitsstunden noch tausende von Euronen gesteckt wurden.

Hier geht es lediglich um 1, in Worten ein pobliges Photo welche zu tausenden im Internet zu finden sind!

 

Kostbar ist doch relativ, mir sind meine Bilder schon einges wert, und bez. Arbeitsstunden und Geld kannst du das auch nicht sagen. Die meisten von uns Spottern stecken jede Menge in Reisen um an exotischen Flughäfen Bilder zu machen und planen lange voraus, wo die besten Standorte sind, etc...

 

Wie gesagt.... wenn dir deine Fotos nix wert sind, kannst du sie ja auch verteilen, aber eben jedem das seine. Ich würd's genauso machen, und Gnade vor Recht ergehen lassen würde keine einzige Firma deren Eigentum du unerlaubt verwendest, also wieso grossherzig tun.

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Ueli Zwingli
Aber für Dich, ich habe einen Fachanwalt für Urheberrecht gewählt. Stundensatzt lieg in der regel bei Privatpersonen um die 220 EUR, das spricht für sich. Habe auch nur gutes über ihn gehört.
Ich hoffe doch schwer, dass Du ihm diesen Lohn für seine Arbeit zahlst. Er will doch auch seinen gerechten Lohn wie Du für Dein Bild.
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Hans Mueller
...bei Skalierung oder spätestens beim Druck teilweise oder ganz unlesbar. ...

 

Dies ist so nicht richtig. Bis Du den Digimarc Code aus dem Bitmap entfernt hast, ist vom Bild auch nicht mehr viel da. Meine Englischkenntnisse sind zu begrenzt, auf der Digimarc Seite sollte das erklärt sein. Selbst aus einem geschützten Bild, welches gedruckt wurde, lässt sich der Ursprungscode herauslesen. Ich habe in meinem Beruf einmal lediglich ein solches Bild erhalten, es weigerte sich tapfer, von RGB zu CMYK umgewandelt zu werden, gab jedesmal eine WWW Adresse an, bei der man die Rechte am Bild erwerben könnte. Der Kunde verzichtete im übrigen auf dieses Bild und nahm ein anderes, dieses sei ihm einfach so zugelaufen und ihm hätte es noch gefallen.

Zum Ausprobieren: IMG_1821_Digimarc2.jpg

 

Digimarc verzuzzelt.jpg

 

Da ich keine schützenswerte Bilder habe; ihr könnt darauf wüten. Hier ist nur ein Testdigimarc eingebaut, welcher nichts verbietet, jedoch auslesbar ist. Bei Interesse, Digimarc Seite lesen.

Mike, sorry für die Auslassung, in Deinem Fall ist ein solcher Filter nicht relevant, er wäre es geworden, hätte Herr Müller sich beim ersten Mal gleich dummgestellt. Der Nachweis, dass es Dein Foto ist, welches ich habe, ist recht schwierig zu führen, wenn ich das Bild in unwesentlichen Dingen abändere. Es sei denn, Du hast ein Merkmal eingebaut, welches ich übersehen habe, dann wird es für mich peinlich.

Einewäg, schönen Sonntag wünscht allen

Hans

 

PS: Ich bin im übrigen ebefalls der Ansicht, dass es sich nicht um ein poppeliges Bild handelt sondern um die prinzipielle Erwägung, soll ich mir auf den Kopf scheissen lassen oder nicht. Mamu hat hier seine Ansicht, ich die meine.

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Viktor D.

@Ueli: Wie Mike schon früher angemerkt hat, kümmert sich wohl darum die Rechtsschutzversicherung... Wozu hat man sonst eine?

 

@Martin: Du hast vermutlich recht, es geht mehr ums Prinzip als um diese Euros, die die Mühe vielleicht gar nicht wert wären. Aber warum sollte man nicht das Prinzip, also die Verteidigung der Ehre eines Fotografen (ja, auch wir Hobbyisten haben eine!), verfolgen? Und ich bin Mike dankbar, dass er das durchzieht - so tut er seinen Teil dazu, unser aller Bildern einen Wert zu sichern, der in der heutigen Gesellschaft vielerorts schlicht verkannt/ignoriert wird.

 

Wenn es ein Bild ist, das jeder hätte so machen können, dann kann der werte Herr Müller gerne mit seiner 100€ Kompaktknipse an den Flughafen fahren, das Bild machen, und dieses dann selbst verwenden. Hält ihn ja keiner davon ab.

Dummerweise ist er dafür zu faul, hat nicht das nötige Equipment, weiß nicht wo man solche Bilder machen kann, etc. Und wenn man etwas nicht selbst hinbekommt, muss man auf Leute zurückgreifen die es tun - in diesem Fall Mike mit seinem Foto, genau wie ein Softwarehersteller der genau für deine gesuchte Problemstellung eine Lösung hat. Und hier spielt es auch keine Rolle, ob man zum Zeitpunkt der Erstellung irgendwelche Verkaufsabsichten hatte - man wurde schließlich beim Klau auch nicht gefragt ob man das möchte.

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Im Prinzip muss ja einer, der einen Schokoriegel geklaut hat, rechtlich genauso belangt werden, wie einer, der die ganze Ladenkasse geklaut hat, oder?!.

 

Es steht Dir frei, in den nächsten Supermarkt zu gehen und Dich beim Diebstahl eines Schokoriegels erwischen zu lassen. Bitte berichte dann von Deinen Erfahrungen, wenn Du vom Polizeirevier zurückgekehrt bist...

 

Falls nichts passieren sollte, dann nenne mir bitte die Adresse des Supermarktes. Ich esse gerne Schokoriegel, und wenn man sie folgenlos umsonst mitnehmen kann spare ich mir doch gerne das Geld.

 

Gnade vor Recht ist an sich eine tolle Sache. Gutmütigkeit wird jedoch dann zur Dummheit, wenn sie sich durch Dreistigkeit ausnutzen lässt.

 

Gruss,

Thomas

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Du willst mit dem Foto von einem Flugzeug Kohle machen? Wäre ich der/die Flugzeughersteller/Fluggesellschaft, würde ich Dir ne Rechnung schicken... :001:

 

Das ist sicher Herr Müller, jetzt weiss ich wo ich Clubber Lang gehört hab,

der hat den Kampf aber verloren - weil auch ihm an Respekt mangelte.

 

Clubber Lang - eine Botschaft an Mike? :D

Mike vorsicht, vielleicht meint er diese Botschaft:

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Es steht Dir frei, in den nächsten Supermarkt zu gehen und Dich beim Diebstahl eines Schokoriegels erwischen zu lassen. Bitte berichte dann von Deinen Erfahrungen, wenn Du vom Polizeirevier zurückgekehrt bist...
Hast Du Dich im Thema geirrt? AFAIK geht es in dieser Diskussion um ein digitales Bild, das mutmasslich ohne Einwilligung des Urhebers verwendet wird, und nicht um einen Bilddiebstahl beim Urheber daheim … :rolleyes:

 

Martin

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Viktor D.
Hast Du Dich im Thema geirrt? AFAIK geht es in dieser Diskussion um ein digitales Bild, das mutmasslich ohne Einwilligung des Urhebers verwendet wird, und nicht um einen Bilddiebstahl beim Urheber daheim … :rolleyes:

Thomas hat doch nur das hinkende Beispiel aufgegriffen, das Mamu weiter oben genannt hat :confused: Groß ist der Unterschied dennoch nicht.

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Thomas hat doch nur das hinkende Beispiel aufgegriffen, das Mamu weiter oben genannt hat :confused: Groß ist der Unterschied dennoch nicht.
… doch, der Unterschied ist riesig – und das Unverständnis gegenüber diesem Unterschied leider auch. Ein grosser Teil der Probleme mit Immaterialgütern wie beispielsweise digitalen Bildern resultiert aus dem fehlenden Verständnis für die völlig unterschiedliche Natur einerseits von Dingen, die physisch ein einziges Mal und eindeutig fassbar existieren, und andererseits solchen, die immateriell sind, das heisst Informationen, die an unzähligen Orten gleichzeitig vorhanden sein können und deren beliebige Vervielfältigung zu geringsten Kosten möglich ist.

 

Martin

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Martin,

 

ich stimme Dir zu, dass der Unterschied riesig ist. Dennoch, wie Viktor schon sagte, ging es mir in erster Linie darum, dem von Mamu angestellten Vergleich zu folgen. Um diesen Vergleich (Schokoriegel vs. Ladenkasse) auf das immaterielle Gut "Bild" zu übertragen, bin ich sicher, dass Mike nicht den Gegenwert eines einzigartigen Kunstwerks von Helmut Newton einfordern wird/kann, so dass die Verhältnismässigkeit gewahrt bleibt.

 

Aus Gutmütigkeit komplett auf die Durchsetzung seiner Rechte zu verzichten halte ich allerdings für unklug, denn durch solches Zurückweichen sinken die Hemmschwellen immer weiter.

 

Gruss,

Thomas

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Aus Gutmütigkeit komplett auf die Durchsetzung seiner Rechte zu verzichten halte ich allerdings für unklug, denn durch solches Zurückweichen sinken die Hemmschwellen immer weiter.
Klar – wer über ein Recht verfügt und Sinn in dessen Durchsetzung sieht, soll entsprechend vorgehen. Leider können sich allzu häufig nur noch jene die Durchsetzung ihrer Rechte leisten, die über genügend Ausdauer in zeitlicher und vor allem auch finanzieller Hinsicht verfügen.

 

Martin

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Viktor D.
Die andere ist provozieren.

Falsch, die zweite sinnvolle Variante wäre, mit Gegenargumenten zu zeigen, warum er es nicht tun sollte. Dummerweise findet sich da nicht so viel, da muss man wohl zur Provokation übergehen :009:

 

Ehrlich gestanden, geht mir Mike mit seiner Geschichte eh am Arsch vorbei.

Bei der Wortwahl hättest du hier im Thread auch einfach gar nichts schreiben können, der Nutzen wäre der gleiche.

 

So wie ich Mikes Eingangsposting verstehe, fragt er nicht ob er dagegen vorgehen soll, sondern eher wie. Auch im Kontext seiner weiteren Postings scheint für ihn die Möglichkeit, den Herrn Müller einfach tun zu lassen, nie in Frage gekommen zu sein.

Die Diskussion, ob es korrekt ist, kam ja erst durch ein paar Antworten hier zustande.

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Leider können sich allzu häufig nur noch jene die Durchsetzung ihrer Rechte leisten, die über genügend Ausdauer in zeitlicher und vor allem auch finanzieller Hinsicht verfügen.

 

Da Mike bereits in Kontakt mit einem Anwalt ist und dessen Stundensätze kennt, unterstelle ich einfach mal, dass er zuvor mit seiner Rechtschutzversicherung abgeklärt hat, ob solche Streitigkeiten dadurch abgedeckt sind. Sollte ich - nebenbei erwähnt - auch mal selbst tun... ich habe schon seit 20 Jahren eine Rechtschutzversicherung, diese aber bisher nie in Anspruch nehmen müssen.

 

Gruss,

Thomas

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Viktor D.
So, jetzt möchte ich aber wirklich von euch wissen, was ich da scheinbar nicht kapieren soll!

Und bitte, persönliche Argumente und nicht so allgemeiner Kram wie, weil es ein Urheberrecht gibt oder weil man dies nicht tut oder was wäre, wenn dies jeder tun würde! Es geht mir auch nicht ums Prinzip! Das kenne ich jetzt.

Das Prinzip und die Verteidigung eigener Rechte ist aber eben der größte Beweggrund, wenn es nicht um das Geld geht.

Es scheint einfach ziemlich schwer zu verstehen, dass Fotografen eine Ehre haben und sich durch unerlaubte Nutzung (ohne Namensnennung!) ungerecht behandelt fühlen - und für dieses Recht steht man dann eben ein.

 

Ich hatte mal eine Anfrage wegen zwei meiner Bilder vom Flughafen Nürnberg erhalten, sie wollten die Bilder zur Bebilderung ihres Flugplans haben. Der freundliche Kontakt sowie die von ihnen direkt angebotene Namensnennung waren für mich Grund genug, ihnen die Bilder ohne weitere Forderungen zur Verfügung zu stellen.

Vielleicht macht so ein Beispiel etwas plastischer, wo der Unterschied liegt - weiß einer zu schätzen, dass ich mich an den Flughafen stelle und bei Hitze oder bei Kälte meine teure Ausrüstung benutze und nimmt sich die Zeit, kurz nachzufragen - oder ignoriert er geltendes Recht und mich und klaut das Bild einfach.

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Und nicht vergessen: Meine Frage bezieht sich auf ein Bild eines Hobbyfotografen, der mit seinen Bildern nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten muss; sprich, wo es um den ideelen und nicht um den materiellen Wert geht!

 

1. Das Urheberrecht macht in Deutschland keinen Unterschied, ob ein Werk von einem Profi oder Laien gefertigt wurde. Genauso wenig kann einem Laien untersagt werden, durch einzelne Bildverkäufe sein - doch recht teures - Hobby zumindest teilweise gegenzufinanzieren.

 

Da Dir diese Argumentation ja zu "grundsätzlich" ist, ein konkretes Beispiel:

 

2. Nimm an, Du sitzt in der Kommunikationsabteilung einer Airline und möchtest ein simples Foto in einer Publikation verwenden, das eines Deiner Flugzeuge zeigt. Es geht dabei nicht um eine besonders künstlerische Bildkomposition, sondern soll schlicht und einfach den Flieger zeigen. Sofern Du kein eigenes Bildarchiv hast (bzw. alle vorhanden Bilder schon X-mal verwendet hast), bestehen folgende Optionen:

 

a) Du nimmst eine Kamera, gehst auf den Tarmac und machst selbst ein Bild. Dies setzt voraus, dass Du eine geeignete Kamera überhaupt im Büro hast und kostet auch einiges an Zeit (=Geld). Ein Mitarbeiter dürfte locker 1-3 Stunden beschäftigt sein, je nach Flughafen, Wetter usw.

 

b) Du kaufst ein Bild bei einer Bilderagentur oder bei einem professionellem Fotografen. Minimaler Aufwand (auswählen, anklicken, bestellen, entgegennehmen, verwenden) und eine grosse Auswahl mit zig Varianten: Flugzeug von rechts, von links, einzeln, mehrere, in der Luft, am Boden, bei Sonne, Regen, usw... oder

 

c) Du gehst ins Internet und bedienst Dich einfach. Das ist gratis - und da derjenige dessen Bild Du verwendet hast ja ein Laie ist, hat er auch kein Anrecht, dafür eine Entlohnung zu erwarten. Wenn er es doch tut, ist er ein Spinner und Du kannst gegebenenfalls mit Deinem Anwalt drohen, damit er die Klappe hält. Als Untervariante gibt es dann noch den - ich nenne ihn mal positiv "Idealisten" - der seine Fotos gerne gratis hergibt. Die Bilderauswahl ist dabei dank praktischer Datenbanken wie a.net genauso gross wie bei Variante b)

 

Welche Methode würdest Du nun in Zeiten knapper PR-Budgets wählen? Freiwillig einen Profi (b) oder eigenen Mitarbeiter (a) bezahlen, wenn man es auch gratis bekommen kann?

 

Die Bilderverschenkerei und das Ducken gegenüber Unternehmen schadet in erster Linie denjenigen, die davon zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts bestreiten. Aber wie ich schon an anderer Stelle bemerkte - viele sehen darin keinerlei Problem. Zumindest so lange nicht, bis sie in ihrem eigenen Arbeitsgebiet durch Dumping-Konkurrenz Nachteile erfahren.

 

Konkret genug?

 

Gruss,

Thomas

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@Thomas

 

Da deine Geschichte rein rhetorischer Natur ist, mag ich nicht weiter darauf eingehen. :)

 

Rhetorisch? Vielleicht. Aber auch tagtägliche Realität. Ich habe selbst schon an Publikationen mitgearbeitet - und bei uns respektiert man die Leistung anderer...bei anderen Firmen schaut es eben leider anders aus.

 

Es geht dabei auch nicht nur um Geld - es gibt auch andere Formen der Gegenleistung, z.B. eine Betriebsführung, ein Flugzeugmodell, ein Link auf die Website des Fotografen, o.ä. . Egal wie, jedenfalls ein Zeichen der Wertschätzung, das für beide Seiten vertretbar ist.

 

Gruss,

Thomas

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@Martin: Du hast vermutlich recht, es geht mehr ums Prinzip als um diese Euros...

 

Richtig, es geht hier mir mittlerweile nicht mehr ums Geld, sondern ums Prinzip. Denn kopiere ich mir ein Bild von der Homepage eines großen Stahlherstellers aus NRW (Deutschland), füge diese auf meine kommerziellen Homepage ein um damit für mich Werbung zu machen, muss ich damit rechnen, dass mir das Unternehmen auch Kosten droht.

 

Eine andere Sache war mal, ob es stimmt keine Ahnung ich habs nur mitbekommen, in einem anderem Forum hatte ich mal etwas negatives über ein Unternehmen geschrieben bezug auf die Kundenfreundlichkeit. Da erfuhr ich, dass Mitarbeiter dieses mitgelesen hätten. Darauf wollte man mich wegen Rufschädigung verklagen. Jedoch habe ich nie etwas davon gehört...

 

Deshalb bin ich der Meinung, das auch Herr Müller merken soll, dass er auch Fragen muss und nicht sich Dinge einfach aneignen darf.

 

Freunde, wie wäre es denn andersrum?

 

Wenn es ein Bild ist, das jeder hätte so machen können, dann kann der werte Herr Müller gerne mit seiner 100€ Kompaktknipse an den Flughafen fahren, das Bild machen, und dieses dann selbst verwenden. Hält ihn ja keiner davon ab.

 

Das habe ich mir auch gedacht gehabt. Wenn er den Flieger schon für sich oder für Jemanden anderes verkauft, dann hätte er auch selber zum Flughafen fahren können...

 

 

Kostbar ist doch relativ' date=' mir sind meine Bilder schon einges wert, und bez. Arbeitsstunden und Geld kannst du das auch nicht sagen. Die meisten von uns Spottern stecken jede Menge in Reisen um an exotischen Flughäfen Bilder zu machen und planen lange voraus, wo die besten Standorte sind, etc...[/quote']

 

Das sehe ich auch so. Man fährt 5 Stunden mit dem Auto nach Hamburg eine Tour, übernachtet dort und fährt am nächsten Tag wieder zurück. Somit kommenauch schon gute 200,00 EUR zusammen, Spritkosten und Übernachtungsgebühren.

 

Das mit dem "freundlichen Kontakt" finde ich alleweil die bessere Variante als der Weg übers Gericht. Da ich aber den Hintergrund zu Mikes Kontaktaufnahme zu seinem Kontrahenden zuwenig kenne, möchte ich mich diesbezüglich hier nicht weiter äussern.

 

Am Anfang war alles sehr freundlich bis zur zweiten Rechnung. Dort fing er an mich zu beleidigen. Darauf schrieb ich ihm nur, dass er doch bitte sachlich und nicht beleidigend mir gegenüber werden sollte. Darauf bekam ichaber schon keine Reaktion mehr.

 

Selbstverständlich habe ich auch schon an verschiedenen Luftfahrtunternehmen gerade in der Geschäftsluftfahrt oder Flugschulen Bilder gratis abgegeben, jedoch haben diese mich anderes entlohnt für die Mühe. Thomas hat es oben schon angesprochen!!!

 

Bereichern kann man sich sowieso nicht von den Geldern welche man bekommt, weil man seine Bilder oft weit unterm Marktpreis anbietet wenn Bedarf besteht.

 

Gruß Mike

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Hallo

 

.... Egal wie, jedenfalls ein Zeichen der Wertschätzung, das für beide Seiten vertretbar ist.

 

Gruss,

Thomas

 

Genau so landete ein schönes Modell der IL76 bei mir auf dem Regal,was mir in dem Fall mehr Freude machte als Geld.

 

In dem Fall von Mike(l24) würde ich aber genau auch so vorgehen wie er.

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FlyRudolf

Hallo zusammen!

 

Nur ein kleiner Input: Ich habe schon mehrmals diverse Fotografen kontaktiert, direkt und teilweise auch über die Kontaktanschrift des Providers, mit Anfragen betreffend einzelnen Bildern und der Bitte um Verwendung derselben. Und wisst Ihr was das feedback war?

 

Nichts, nada, niente. Manchmal kam etwas wie "ich werde mich bei Ihnen/Dir melden", aber wirklich geschehen ist nichts. Ich KONNTE niemanden dazu bewegen, einen Kontakt herzustellen und die Bilder "legal" verwenden.

 

Ich habe das so gehandhabt: nach dreimaliger Anfrage ohne feedback habe ich die Bilder verwendet für was auch immer ich Lust dazu hatte...

 

Nun kann man mich hängen :005:

 

Mit besten Grüssen

Ruedi

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Viktor D.
Nun kann man mich hängen :005:

Ganz so hart sind die Strafen für Urheberrechtsverstöße nicht (auch wenn die Musikindustrie das gerne anders hätte :D)...

 

Es sollte dir aber bewusst sein, dass wenn ein Fotograf die unrechtmäßige Nutzung bemerkt, du u.U. das (marktübliche) Honorar in doppelter Höhe zahlen müsstest.

Wo kein Kläger, da auch kein Richter - gut finde ich deine Herangehensweise nicht. Wenn ein Fotograf nicht antwortet, dann hat er kein Interesse - gleichbedeutend mit einem NEIN. So höflich, eine Ablehnung als Antwort zu schreiben, sind leider nicht alle.

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Hallo zusammen!

 

Nur ein kleiner Input: Ich habe schon mehrmals diverse Fotografen kontaktiert, direkt und teilweise auch über die Kontaktanschrift des Providers, mit Anfragen betreffend einzelnen Bildern und der Bitte um Verwendung derselben. Und wisst Ihr was das feedback war?

 

Nichts, nada, niente. Manchmal kam etwas wie "ich werde mich bei Ihnen/Dir melden", aber wirklich geschehen ist nichts. Ich KONNTE niemanden dazu bewegen, einen Kontakt herzustellen und die Bilder "legal" verwenden.

 

Ich habe das so gehandhabt: nach dreimaliger Anfrage ohne feedback habe ich die Bilder verwendet für was auch immer ich Lust dazu hatte...

 

Nun kann man mich hängen :005:

 

Mit besten Grüssen

Ruedi

 

Hallo Ruedi,

 

das ist leider Realität.

 

Selbst unter Spotter wird Geld verlangt. Sei es auch nur für den privaten Gebrauch, sprich also Poster fürs Arbeitszimmer, Computerzimmer, Hobbyraum wie auch immer. Spreche da aus Erfahrung, gerade die Spotter bei Anet.

 

Gruß Mike

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