Zum Inhalt springen

Flugplatz Dübendorf soll verschwinden


Tobisky

Empfohlene Beiträge

Es geht Schlag auf Schlag...

 

Leider kein Wort über die Klein-Aviatik aka GA.

 

Grüsse,

Fabian

 

Aber mit langsamen Schlägen:

Erkenntnis B6: Eine vollständige Uebergabe der Aufgaben an den zivilen Flugplatzbetreiber ist nicht vor 2019 zu erwarten. Ein Vollbetrieb ist nicht vor dem Jahr 2030 realistisch.

Seite 155 des Berichtes.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Urs Wildermuth
Leider kein Wort über die Klein-Aviatik aka GA.

 

wie zu erwarten war....

 

ob dann, wenn die Biz Jets nach Dübi gehen in ZRH für uns wieder Platz ist? :001:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das wäre jetzt ein Fall für AOPA. Die Kleinen der General Aviation müssten von Anfang an mitreden bei diesem Projekt. Zürich würde bestimmt profitieren davon, immerhin sind es von Dübendorf an den Zürcher HB bloss 18 Minuten per SBB. Mir fällt als Vergleich der GA-Flugplatz Sabadell LELL von Barcelona ein.

 

...und jetzt wieder zurück ans Luftrecht lernen... :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Schön gemacht dieser Bericht, aber....

 

Es fehlt die politische Machbarkeit und Aussagen zur Akzeptanz der umliegenden Bevölkerung zu den einzelnen Varianten. Ohne eine Zustimmung der Bevölkerung und der politischen Parteien ist das Projekt völlig chancenlos.

 

Dafür betriebswirtschaftliche Aussagen über möglichen Werkverkehr; Emmen, Buochs und neu auch Payerne buhlen auch um Ansiedelung von Aviatikunternehmungen. Man könnte meinen, solchen Unternehmungen blühe ein Boom. Ebenso wird über mögliche Baurechtszinsen in den Jahren 2020 und später spekuliert, aber ohne jegliche Sensivitätsrechnungen.

 

Obschon die Richtung grundsätzlich stimmen kann, ist dieser Bericht unvollständig und nur eingeschränkt verwertbar.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Das wäre jetzt ein Fall für AOPA. Die Kleinen der General Aviation müssten von Anfang an mitreden bei diesem Projekt.

 

Ich kann Dir versichern, dass die Verbände die Entwicklungen sorgfältig mitverfolgen und sich entsprechend einbringen. Der Aero-Club bspw. hat bereits im November 2011 ein entsprechendes Positionspapier veröffentlicht, dass Du aktuell wieder auf der Webseite findest:

 

http://www.aeroclub.ch/downloads/Medienmitteilung%202011-12-02%20AeCS%20Haltungspapier%20Flugplatz%20Duebendorf_2011.pdf

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Sorry, dass mein erster Post gleich so harsch ist, ich werde mich bessern ;-)

 

Dennoch: eine solche Umfrage kann man getrost rauchen, weil sie nicht ein Kriterium der Repräsentativität erfüllt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erfreulich am Bericht ist, dass erstmals auch eine mögliche Perspektive für die Kleinaviatik beleuchtet wird (wenn auch mit vielen Einschränkungen, unter anderem im Bezug auf die möglichen Flugzeiten, die völlig offene Finanzierung und den auch im besten Fall sehr langen Zeithorizont). Leider setzen sich die öffentlich sichtbaren Flugplatz Dübendorf-Befürworter nicht für die Kleinaviatik ein. Rita Fuhrer beispielsweise erwähnt sie mit keinem Wort:

«[…] Wir stellen uns eine gemischte Nutzung vor, die zur Bevölkerung passt – mit flugnahem Gewerbe, Sanitätstransporten, einer besonderen Nutzung wie zu Zeiten des WEF in Davos und natürlich mit den historischen Flugzeugen- […]»
http://www.tagesanzeiger.ch/ipad/zuerich/Ich-verstehe-die-Aufregung-nicht/story/13875887

 

Martin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Und noch zwei Beispiele:

«Etwas gar weit gehen die Pläne des Bundes für John R. Hüssy, Leiter der Task-Force Flugplatz Dübendorf. Ein Meilenstein sei zwar der Grundsatz-Entscheid, den Flugplatz weiterhin fliegerisch zu nutzen. Eine weitgehende Verlagerung der General Aviation nach Dübendorf lehne er aber ab, auch wenn es weltweit einzigartig sei, dass ein intakter Flugplatz in unmittelbarer Nähe zu einem Grossflughafen selbständig funktioniere. Anzustreben sei, dass der Flugplatz seine aviatische Originalität mit eingeschränkten Betriebszeiten erhalten könne. Die Stossrichtung des Bundes sei aber richtig: Eine militärisch-zivilaviatische Mischnutzung weise den höchsten volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen aus.»
«Aviatische Originalität?» :confused:
«Klare Vorstellungen hat auch der Luftfahrtdachverband Aerosuisse. Laut Vizepräsident Dieter Neupert soll die Zahl der Flugbewegungen in Dübendorf nicht erhöht werden, sondern bei den heutigen rund 14 000 stagnieren. Ziel müsse ein bevölkerungsverträglicher Flugplatz mit hoher Wertschöpfung sein. Als Kandidaten für Verbündete in einer Betriebsgesellschaft sieht er Firmen und Organisationen wie Jet Aviation, Execujet, Ruag, Rega oder Air Service.»

 

http://webpaper.nzz.ch/2013/03/02/zuerich-und-region/K5ATB/den-flughafen-zuerich-entlasten?guest_pass=d0b5050793%3AK5ATB%3A03ecc218f92cda3693c7e7d23ba8262ad8c45e5f

 

Martin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 6 Monate später...
könnten sie die Dübendorfer Pisten künftig am Samstag von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr nutzen.

 

Nicht gerade attraktiv, vor allem der Sonntag. Zumindest bis SS sollte es schon sein, sonst wäre auch das eine ziemlich harte Einschränkung.

 

Die Grundsatzfrage ist aber immer noch die gleiche: Ist so ein Konzept gegen den Widerstand der Lokalpolitik durchsetzbar? Und was geschieht mit der Kleinfliegerei? Genau die ist ja in ZRH am meisten bedroht, von der hört man aber in Dübi nicht sehr viel. Und genau die würde die Einschränkung am Wochenende wohl am meisten treffen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Die Grundsatzfrage ist aber immer noch die gleiche: Ist so ein Konzept gegen den Widerstand der Lokalpolitik durchsetzbar? Und was geschieht mit der Kleinfliegerei?
Die Kleinfliegerei war bislang leider kein Thema. Ein Flugbetrieb primär für Bankster und andere Reiche mit ihren Business Jets dürfte schwierig durchzusetzen sein … als Dübendorfer sehe ich persönlich auch keinen Grund, einen solchen Flugbetrieb zu befürworten, zumal damit wieder Jet-Fluglärm zurückkehren würde.

 

Martin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Immer noch besser als eine vom Bund beschlossene Schliessung. Es wird von doppelt so vielen Flugbewegungen ausgegangen als heute. Wo sollen die sonst herkommen als von der GA? Allerdings befürchte ich auch, dass die Lokalpolitik das noch zu verhindern weiss, und sollte es tatsächlich einen Flugplatz für die GA geben, kann ich mir nicht vorstellen, dass der landegebührenmässig unter meiner Schmerzgrenze liegt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Es wird von doppelt so vielen Flugbewegungen ausgegangen als heute. Wo sollen die sonst herkommen als von der GA?
General Aviation dürfte in erster Linie Business Aviation bedeuten. Im letzten Jahr zählte der Flughafen Zürich beispielsweise knapp 19'000 «andere gewerbsmässige Flüge».

 

Martin

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Dieser Kompromissvorschlag war zu erwarten. Dies macht m.E. auch am meisten Sinn. Ein verkleinerter Flugplatz Dübendorf (mit welchem traffic auch immer) braucht niemals einen solchen Umfang, man betrachte mal, wie viele movements in LSZG oder LSZR auf ziemlich kleiner Flughafenfläche durchgeführt werden (IFR und VFR). Der Vorschlag der Pistenlänge ist für mich zu lang, 1000m hätten es vorig getan. Obwohl die 1800m deuten evt. darauf hin, dass man immer noch mit Bundesrats-Jets (bis F900) operieren will.

Punkto Politik: Wenn man von 29000 movements ausgeht, sind das ca. 80 movements pro Tag, d.h. ca. 5 movements pro Stunde. Da ist die Autobahn ja noch lauter....

 

Aber ich glaube noch gar nichts, das wird wohl noch 10-20 Jahre dauern.

 

Viele Grüsse, Stefan

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Monate später...

 

Naja News...dass der Flugplatz Dübendorf nach 2014 höchstens noch zivil-aviatisch mit Militärhelikopter-Basis betrieben wird, war ja schon lange angekündigt. Die Frage ist, ob sich für die Zivil-Aviatik eine Betreibergesellschaft für den Flugplatz findet, eine Werknutzung wäre sicher zu prüfen.

 

Viele Grüsse, Stefan

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Mit der geplanten Reduktion auf einen reinen Helibetrieb in Dübendorf wird die Beteiligung der Armee an Unterhalt von Pisten und deren Infrastruktur obsolet.

Sollte künftig eine Mischnutzung Zivil/Armee von Dübendorf wahr werden, dürften die Betriebs- und Unterhaltskosten der Pisteninfrastruktur vollständig beim zivilen Betrieber verbleiben. Eine Hürde mehr für einen interessierten Betreiber.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

...das wäre aber schade wenn die Zivilaviatik nicht mehr Dübendorf haben könnte...:eek:

 

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Stapi-begruesst-Ende-des-Militaerflugplatzes-17890082

 

ich denke da auch den WF in Davos wo Dübendorf doch eine ideale Basis dafür ist...! Alle wollen fliegen aber keine will's haben...:007:

 

salve

Ed

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 2 Wochen später...

Nur vorhin kahm im Radio die MEldung das dieser Geldvernichtungs PArk auf gutem Weg sei...

 

Ich hoffe echt der Flecken Geschichte bleibt ein Flugplatz

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

×
×
  • Neu erstellen...