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B737-800 Pilot mit Trainingsdefiziten


Manfred J.

Empfohlene Beiträge

Dani, egal ob ein Flieger komplizierter zu fliegen/landen ist oder nicht: Man braucht meist ein Quäntchen Glück, um eine kiss-landing hinzukriegen. Egal ob das Fahrwerk geschleppt ist (wie bei den elenden Jumbolino-Beschei**ern :D) oder nicht, man kann jedes Flugzeug weich landen (wenn es Sinn macht).

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Nein, du hast das Gas nicht am Gate rausgenommen, sondern davor! Das "Gate" (ich nenne es mal Zeitpunkt des Flare) ist nämlich nicht geografisch festgelegt, ist nicht bei einer fixen Fussanzahl. Dein Gate ist

vielleicht die Threshold. Aber der Flarepunkt ist bei Gegenwind später.

 

Das seh ich etwas anders. Es ist ja nicht so, dass ich den Flare plötzlich 3 mal so schnell machen kann. Ich hätte einfach etwas Gas stehen lassen sollen bis kurz vor dem Aufsetzen, den Flare hab ich aber schon zum richtigen Zeitpunkt begonnen. Es sei denn, man definiert jetzt eben gleich 2 Gates, eines für den Flare und eines für's Gas, aber das führt mir dann doch zu weit.

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Ob es Glück braucht ist nicht die Frage, sondern wieviel; Wieviel Glück braucht es bei welcher Konfiguration und Definition zwischen, Typ, Bedingung und Pilot? Glück ist immer an einem Manöver zwischen 0.0001% und 99.9999% beteiligt. Da bin ich mir zu 100% sicher. :)

 

Das darf ein Airlinepilot einfach nicht sagen, dass ist der springende Punkt. ;)

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Ohne Glück geht im Leben nix, aber auch garnix!

Folgedessen muss man natürlich auch das Quenchen Glück haben.

 

Das beste Glück mit dem Quenchen beim landen ist wohl

immer noch, gute Schulungen Trainings für die Piloten!

 

Manni

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Ohne Glück geht im Leben nix, aber auch garnix!

Folgedessen muss man natürlich auch das Quenchen Glück haben.

 

 

Jetzt weiß ich endlich, woher meine guten Landungen kommen!

Ich bin ein Glückspilz! :p:p

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Jetzt weiß ich endlich, woher meine guten Landungen kommen!

Ich bin ein Glückspilz! :p:p

 

 

Hallo Othmar,

 

na, ich weiss ja, dass du das ironisch meinst,

deshalb o.k. :cool:

 

Aber ernsthaft gesehen: Danix darf man jetzt nicht hinstellen

als wenn er nur von Glück spricht, was sanfte sichere Landungen angehen.

Sooo meinte er das doch nicht :rolleyes:

 

Gruss vom Manni ;)

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Aber ernsthaft gesehen: Danix darf man jetzt nicht hinstellen

als wenn er nur von Glück spricht, was sanfte sichere Landungen angehen.

Sooo meinte er das doch nicht :rolleyes:

 

Gruss vom Manni ;)

 

Das wollte ich auch nicht - natürlich war das ironisch gemeint.

Bezüglich der Landungen haben wir SEP-Piloten ohnehin einen völlig unterschiedlichen Zugang als die Boeing- oder Airbus-Kutscher. Sie haben, je nach Beladung und äußeren Umständen (Temperatur) unterschiedliche Landegeschwindigkeiten, die sie auf den Knoten genau schon sehr früh einnehmen und bis zum "Aufschlag" beibehalten. Letztlich geht es bei denen um die Philosophie: Wann (in wie viel feet) Gas raus, wann flairen. Und weil sie stets auf Pisten landen, die für Start/Startabbruch reichen müssen, haben sie auch kaum Stress mit dem Bremsweg.

 

Wie schön und abwechslungsreich sind dagegen unsere Anflüge. Auf großen Plätzen, mit 2 Jets im Nacken, bei guten Bedingungen "high speed" bis zum Inner Marker (idle mit der Turbine ist eine super Luftbremse), Aufsetzpunkt ruhig variabel halten (wo ist das GAT?). Bei "scharfem IFR-Anflug" natürlich ab OM in Landekonfiguration und entsprechend langsam.

Dann ein Anflug auf einen kleinen Platz, wo der einzige Taxiway schon nach 400 m abbiegt (die Piste ist natürlich viel länger) - hier übt man seine Kurzlandetechnik. Oder wenn ein "Short Approach" notwendig ist, um vor anderem Verkehr zu landen und die Base womöglich von Midfield aus geflogen wird und der final turn praktisch mit der Landung endet...

Wenn diese unterschiedlichen Techniken und Manöver dann mit einer sauberen Landung enden, hat man seine Hausaufgaben gemacht. Und vielleicht auch manchmal ein bissl Glück gehabt ;)

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