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Neue Kampfflugzeugevaluation - was kommt in Frage?


Kuno

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Die Deutsche Verteidigungsministerin hat eben bekanntgegeben, dass etwa 100 der eingemotteten Leopard ll Kampfpanzer wieder aus der Scheune geholt werden sollen - damit käme die Bundeswehr dann auf einen aktiven Kampfpanzerbestand von 300.

Dachte erst da ist ein Schreibfehler, aber stimmt erstaunlicherweise:

Deutschland hat momentan 225 aktive Kampfpanzer, die Schweiz hat 134!

 

Bei den Panzerhaubitzen (wo man zurecht diskutieren könnte, ob das eine defensive Waffe ist...) ist es noch krasser.

Schweiz 133

Deutschland 154

Britische Armee 89

 

Hört auf die schweizer Armee klein zu reden. Man kann die Qualität der Ausrüstung und der Ausbildung hinterfragen, aber die Schweiz hat definitiv eine grosse Armee gemessen an der grösse des Landes

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Das wird noch weitere Diskussionen geben. Rund um Europa werden von primitiven Gesellen "Ungläubigen" Köpfe abgeschnitten.

 

Und wir reden von Abrüstung. Auch auf diesem Forum glauben einige, dass uns wegen der Nato nichts passieren kann!

 

Und wenn die NATO weiterhin so ein Kindergarten bleibt, werden unsere Kinder oder Enkel einen Schreihals von einem Backsteinhaufen hören, keine Kirchenglocken mehr.

 

Darum müssen auch wir kleine Schweizer uns bewaffnen, und natürlich nur mit dem besten was es gibt.

 

Wir wissen uns zu wehren.

 

Florian, auch wenn du uns als kleine Sandkörner in der Welt beschreibst.  (Nicht direkt, aber deine vielen Aussagen gegen Schweizer Investitionen sehe ich so an).

 

Lass uns doch ein bisschen Freude haben, dass wir als rohstoffarmes Land, eine ausgezeichnete, hochqualifizierte Industrie und Wirtschaft haben.

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Und wenn die NATO weiterhin so ein Kindergarten bleibt, werden unsere Kinder oder Enkel einen Schreihals von einem Backsteinhaufen hören, keine Kirchenglocken mehr.

Wie viele Muslime gibt's eigentlich mittlerweile in der Schweizer Armee? Die Probleme liegen da ganz woanders...

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 Schreihals von einem Backsteinhaufen hören, keine Kirchenglocken mehr.

 

 

Sorry, aber wer so abfällig über die Kultur anderer Menschen redet, der hat vielleicht auch nix anderes verdient!

 

Florian

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... jetzt wollte ich ja nur fragen, welche Flugis denn so in Frage kommen würden. Mittlerweile sind wir aber bei Kultur und Religion (welche ich lieber nicht gleichsetzen möchte) gelandet.

 

Die Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges ist wahrscheinlich nicht so schwierig (obwohl.. die Schweiz kauft ja nie etwas "von der Stange" und die "Helvetisierung" macht's dann auch nicht billiger).

 

Die Problematik liegt aber offensichtlich im ganzen Davor und Drumherum. Da sieht sich die Schweiz (und deren Bewohner) mit Problemen konfrontiert - einige kann man formulieren, andere eher weniger. Was uns eindeutig fehlt ist ein richtig böser Feind, der uns an den Kragen will und gegen den man sich dann stemmen kann.

 

Und damit wird es schwierig. Die Chinesen zeigen wenig Eroberungsgelüste, die die Schweiz territorial bedrohen könnten. Die Russen haben zwar teilweise in ihre alte Rolle zurückgefunden sind aber noch lange nicht wieder zu ihrer alten Macht & Grösse aufgestiegen und eher mit ihren drekten Nachbarn beschäftigt. Italien? Seit dem Untergang des römischen Reiches ist aus dem Süden mit keiner Bedrohung mehr zu rechnen. Oesterreich hat sich im Ersten Weltkrieg bereits aus der oberen Liga der potentiellen Feinde herausgelöst. Frankreich? Da war ich grad über's Wochenende (in La Ferté Alais) - die kugeln sich zwar vor lachen über unsere "Bürozeiten-Luftwaffe" aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sie diese Situation zur Eroberung von Genf ausnutzen wollten (Genf würde ich ihnen eh' überlassen aber sie zeigen gar kein Interesse). Deutschland... nun, Deutschland ist doch auch durch. Die ganze Schweiz hat zwar damals aufgeheult, als "Peitschen-Peer" uns mit der Kavallerie drohte - aber sind wir ehrlich, die Zeiten als die Wehrmacht bis vor Moskau marschierte sind (glücklicherweise) lange vorbei. Es bleiben noch die USA - als weiteren Bundesstaat wollen die die Schweiz wohl kaum annektieren (die sind zufrieden, wenn sie die in der Schweiz ansässigen Grossbanken nach Belieben und Gutdünken "büssen" können)... und ansonsten fliegt die US Air Force (und Artverwandte) doch nach Belieben über das Eidgenössische Territorium.

 

Um nochmal kurz auf die Muslime zurückzukommen... wenn ich aus meinem Arbeitsumfeld Leute zitieren müsste, die sich ganz eindeutig und klar zur Schweiz stellen... dann sind die meisten davon Menschen mit Wurzeln im Ausland. Menschen, die hier ihre Chance zu Ausbildung und Arbeit genutzt und sich etwas aufgebaut haben - und die damit einen wertvollen Beitrag an unsere Gesellschaft leisten. "Dummerweise" haben sie halt noch die Namen, die ihre Herkunft verraten.

 

Und: Eine Vorführung des Gripen mit dem Schweizer Wappen drauf hätte sich am Wochenende in La Ferté Alais auch gut gemacht - so bleib halt nur der Hunter, die "Swissair"-DC-3 und die fliegende Bierreklame der JUAIR. Acho - ein "eingedeutschter" P-2 war auch noch da :-(   

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Das wird noch weitere Diskussionen geben. Rund um Europa werden von primitiven Gesellen "Ungläubigen" Köpfe abgeschnitten.

 

Und wir reden von Abrüstung. Auch auf diesem Forum glauben einige, dass uns wegen der Nato nichts passieren kann!

 

Und wenn die NATO weiterhin so ein Kindergarten bleibt, werden unsere Kinder oder Enkel einen Schreihals von einem Backsteinhaufen hören, keine Kirchenglocken mehr.

 

Darum müssen auch wir kleine Schweizer uns bewaffnen, und natürlich nur mit dem besten was es gibt.

 

Wir wissen uns zu wehren.

 

Florian, auch wenn du uns als kleine Sandkörner in der Welt beschreibst. (Nicht direkt, aber deine vielen Aussagen gegen Schweizer Investitionen sehe ich so an).

 

Lass uns doch ein bisschen Freude haben, dass wir als rohstoffarmes Land, eine ausgezeichnete, hochqualifizierte Industrie und Wirtschaft haben.

Was für ein peinlicher Beitrag... Wer redet hier von abrüsten? Hier wurde wohl eher diskutiert, ob ein Kampfjet das geeignete Mittel z.B. gegen Kopfabschneider mit EU-Pass ist.

 

Während du voller stolz dem Kirchengeläut zuhörst, sind inzwischen über eine Million Erasmus Babies auf die Welt gekommen, Europa ist vernetzter denn je, nicht nur wirtschaftlich... jeder hat Freunde oder Verwandte in Europa. Vor wem hast du Angst?

 

Aber wenn wir unser Geld bei der Bildung noch weiter kürzen, wird die Zahl der hirnlosen Kirchgeläut-/Schreihals-fans noch weiter steigen... Ideologisch mit 2000 Jahren Rückstand mit Waffen des 21. Jahrhunderts lässt es sich gut aufeinander einschlagen, ob mit Kreuz oder Halbmond als Entschuldigung ist wurscht, es ist nämlich genau derselbe Mist.

 

Im Übrigen bombardiert die NATO wenigstens die Kopfabschneider und benutzt die Jets wofür sie gebaut wurden. Was tust du dagegen? Wie weit kommst du 2015 im mentalen Reduit?

 

Gruss Simon

Bearbeitet von onLoad
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Mein persönlicher Schluss: 1) Lage analysieren 2) Armee, Mittel und Aufgaben definieren 3) Das kaufen, was es braucht um die Aufgaben erfüllen zu können.... und zwar in dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt.

 

Realistisch gesehen werden usnere Politiker aber bereits am Schritt 1 scheitern - ich gehe davon aus, dass die Lageanalyse grundsätzlich für politisches Geplänkel missbraucht wird. Das wird eventuell so lange fortgeführt, bis uns jemand anders die Analyse vorlegt. Wenn wir uns auf die Geschichte der Luftwaffe beschränken... keine neue Erfahrung.

 

 

Leider sehe ich das ähnlich. Wer soll die Lage und deren möglichen zukünftigen Entwicklungen analysieren?

Etwa die Armee selbst auf dass dann z.B. die Armeegegner der Armee unterstellen ihren eigenen Auftrag zu schreiben "um sich selbst ein Existenzberechtigung" zu geben?

Oder etwa die Personen aus der Sozialindustrie um sich selbst ein grösseres Stück vom Finanzkuchen abzuschneiden und die eigenen Stellen zusichern?

Oder etwa Wirtschaftsvertreter welche sich gewinnbringende Aufträge erhoffen?

Mit genügend Egoismus bringt man jedes System zum scheitern.

Eine saubere Lageanalyse funktioniert meines Erachtens nur, wenn jemand selbstlos dies angeht. Und solche Menschen muss man heute suchen und findet sie wohl kaum in der Politik.

 

Das selbe Problem stellt sich dann mit der Aufgabendefinition. Des weiteren gibt es meines Erachtens gesellschaftliche Indikatoren (z.B. politisches Hickhack, Verrohung der Umgangsformen, Scheidungsquote usw.) die leider dafür sprechen dass die Gesellschaft immer weniger fähig ist echte ehrliche Konsense zu finden. Und da ist das Definieren der Aufgaben und was unter der jeweiligen Aufgabe wie mit welchen Mitteln verstanden wird ein Ding der Unmöglichkeit.

Von einem konsequenten Umsetzen, sich an den Gedanken, Regeln und Bestimmungen halten seitens Politik, Wirtschaft und Armee um die Glaubwürdigkeit und die Durchdachtheit zu unterstreichen, mal ganz zu schweigen.

Vielles steht und fällt mit der Kultur.

 

 

Aber wenn wir unser Geld bei der Bildung noch weiter kürzen, wird die Zahl der hirnlosen Kirchgeläut-/Schreihals-fans noch weiter steigen...

 

Wie kommt man darauf, dass "mehr Geld" für Bildung zu weniger religiösem Fanatismus führt? Sorry, ich sehe da leider keinen Zusammenhang ausser man macht es sich trügerisch einfach und sieht die Religionen per se als Hirngespinste die man mit der guten, über alle Zweifel erhabenen Bildung beseitigen kann. Man kann noch so viel Geld in die Bildung buttern; es wird nichts bringen wenn nicht eine bestimmte Geisteshaltungen/Kulturen vorhanden sind.

 

Und um zurück zu kommen zur Armee und den Jets: Man kann noch so viel Geld in eine Armee buttern und es wird nichts bringen, wenn nicht eine entsprechende Gesellschafts- und Wirtschaftkultur vorhanden ist auf das unter anderem aus dem Geld für die Armee das Beste gemacht wird.

Das selbe gilt für die Jets; man kann noch so viele und teure Jets kaufen, diese bleiben im Fall der Fälle so oder so am Boden wenn nicht eine entsprechende Gesellschaftskultur vorhanden ist.

Ich für mich gehe davon aus dass in einem Kriesenfall die RUAG und die Fliegertruppe still stehen wird.

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Wie kommt man darauf, dass "mehr Geld" für Bildung zu weniger religiösem Fanatismus führt? Sorry, ich sehe da leider keinen Zusammenhang ausser man macht es sich trügerisch einfach und sieht die Religionen per se als Hirngespinste die man mit der guten, über alle Zweifel erhabenen Bildung beseitigen kann. Man kann noch so viel Geld in die Bildung buttern; es wird nichts bringen wenn nicht eine bestimmte Geisteshaltungen/Kulturen vorhanden sind.

 

Das ist nicht richtig. Religiöser Fanatismus ist (wie der Name schon sagt) in erster Linie Fanatismus und nur in zweiter Linie religiös. 

 

Bildung kann und sollte nichts gegen Religion unternehmen - und diese schon gar nicht beseitigen. Was Bildung aber kann, ist dafür zu sorgen, dass Religion (oder jede andere Geisteshaltung) nicht zu Fanatismus wird. Dies geschieht tatsächlich sowohl direkt, indem gebildetere Menschen tendenziell tatsächlich einsehen, dass Gewalt keine Lösung ist, als auch indirekt, indem Bildung den Wohlstand verbessert und Menschen denen es gut geht nicht so sehr zum Fanatismus neigen.

 

Florian

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Wenn ich am Montag morgen zur Arbeit gehe, dann sieht es an der Bahnhaltestelle meistens nicht mehr so schön aus. Die Abfallkörbe quellen über, der Billetautomat ist gerne mal verschmiert, jemand hat über eine Bank gekotzt und im WArtehäuschen hat man offensichtlich gefeiert und danach vergessen die Flaschen und den Verpackungsmüll zu entsorgen.

 

Das Aufräumen besorgt dann ein Betrieb, der von der Bahn dafür angestellt wurde. Ein anderer Betrieb reinigt den verschmierten Automaten und im Winter ist es wieder jemand anderes, der den Schnee wegräumt. Für die Sicherheit sorgen heute "Security" mit Stichschutzweste und der tollen Leuchtweste darüber, selbstverständlich mit martialischem Kurzhaarschnitt und Kampfstiefeln versehen.

 

Vor noch nicht allzu langer Zeit war dieser kleine Bahnhof noch "besetzt" - das heisst, dass effektiv Personal der SBB jeden Tag da war und für den Unterhalt und den Betrieb gesorgt hat. Diese Leute haben zumeist auch noch im selben Dorf gewohnt. Und obwohl der Bahnhofvorstand keine Kampfstiefel und Pfefferspray hatte - es war Ordnung auf dem Platz.

 

Es hat gereicht, dass jemand da war, der einfach da war - und es kam zu keinen Sachbeschädigungen, die Papierkörbe wurden geleert, wenn sie voll waren und nicht nach Turnus... und wenn trotzdem einmal jemand meinte, über die Stränge schlagen zu müssen, dann wusste der Vater bereits Bescheid, bevor wir zuhause waren.

 

Und wenn wir nun anstelle der kleinen Bahnstation den Schweizer Luftraum nehmen, dann haben wir doch irgendwie eine ähnliche Situation zu beobachten. Wenn man nicht mehr in der Lage (oder willens) ist, für die eigenen Dinge zu schauen, wenn man alles auf das Minimmum herunterfährt und wenn man alles "outsourced", dann verliert man nicht nur sehr schnell die lange angeeignete Kompetenz im Geschäft, am verliert auch die Kontrolle... und auch den Respekt der anderen.

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2 F/A 18 müssen die Schweiz schützen.

 

Hier >Luzerner Zeitung, ganzer Artikel leider nur mit Abo.

Bearbeitet von Uli G.
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2 F/A 18 müssen die Schweiz schützen.

Ja, der Leser der Tagespresse wird überrascht sein, aber die CH-Luftwaffe wahrscheinlich nicht. Das wird ja schon immer kommuniziert, dass 32 F/A-18 Flottengrösse eben nicht 32 im CAP bedeuten, also kreisend über den Alpen.

Als vergleich: Momentan sollen ja 6 Drohen beschafft werden, damit kann aber nur 1 (!) Gebiet über längere Zeit permanent überwacht werden: 1 Drohne aktiv in der Luft, 1 auf dem Hin- oder Rückweg, 1 als Reserve einsatzbereit, und 3 in der Maintenance. So stellen sich diese Flottenzahlen zusammen. Netto ist jeweils nicht mehr viel übrig.

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Nun ja, da heute Sonntag war, waren es 0 FA18 die uns vom Feind beschützt haben.

 

Da auch die Ruag quasi nur zu Bürozeiten arbeitet sind die Flieger entsprechend länger in der Werkstatt... fragt mal bei der Maintenance am Flughafen Zürich nach wie die Arbeitszeiten so sind.

 

es gibt also noch viel Potential nach oben, obwohl natürlich klar sein muss, dass mehr Flugstunden auch eine schnellere Abnutzung bedeuten - was aber bei Alarmbereitschaft nicht der Fall wäre.

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Nun ja, da heute Sonntag war, waren es 0 FA18 die uns vom Feind beschützt haben.

 

Da auch die Ruag quasi nur zu Bürozeiten arbeitet sind die Flieger entsprechend länger in der Werkstatt... fragt mal bei der Maintenance am Flughafen Zürich nach wie die Arbeitszeiten so sind.

 

es gibt also noch viel Potential nach oben, obwohl natürlich klar sein muss, dass mehr Flugstunden auch eine schnellere Abnutzung bedeuten - was aber bei Alarmbereitschaft nicht der Fall wäre.

 

Das Einführen von Schicht- und Wochenendarbeit würde aber dazu führen, dass man mehr Personal einstellen muss, was zu höheren Personalkosten führen würde, um nur einen Grund zu nennen.

Da wäre dann der Aufschrei - z.T. auch in diesem Forum - vorprogrammiert, wenn das VBS mehr Geld benötigen würde um dies abzudecken!!

 

Die schnellere Abnutzung bei der Alarmbereitschaft wäre jedoch in der Tat der Fall, da die Flugzeuge, je nach Bereitschaft, die gesamten Systeme (z.B. Avionik) bereits hochgefahren bzw. warm sein müssen.

 

Sarkasmus on: Und stellt euch einmal die ach so gestresste und (am Wochenende) ruhe suchende Bevölkerung vor, wenn Sie bei einer Wanderung in der Innerschweiz plötzlich von einem startenden FA-18 völlig unvorbereitet aus dieser Idylle gerissen werden! :Sarkasmus Off

 

Gruss Ciril

Bearbeitet von alpha1
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Und wenn wir nun anstelle der kleinen Bahnstation den Schweizer Luftraum nehmen, dann haben wir doch irgendwie eine ähnliche Situation zu beobachten. Wenn man nicht mehr in der Lage (oder willens) ist, für die eigenen Dinge zu schauen, wenn man alles auf das Minimmum herunterfährt und wenn man alles "outsourced", dann verliert man nicht nur sehr schnell die lange angeeignete Kompetenz im Geschäft, am verliert auch die Kontrolle... und auch den Respekt der anderen.

Du vergleichst aber jugendliche 'Halbstarke' mit Schwerverbrechern und den SBB-Wart mit einem schwer bewaffneten Kämpfer. Es gibt keine halbstarken, die unbedacht unseren Luftraum gefährden. Wenn das jemand tut, dann ist es etwas ernster und dann steht auch noch etwas mehr dahinter...

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Du sagst es - ich habe einen Vergleich gezogen. Ich habe aber nicht versucht, die beiden Fälle in ihrer Schwere und den möglichen Konsequenzen einander gleichzustellen...

 

...sonst hätte ich ja bestimmt vorgeschlagen, dass man die "freigewordenen" Bahnhofsmitarbeiter zur Überwachung des Schweizer Luftraums heranziehen könnte....

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Du sagst es - ich habe einen Vergleich gezogen. Ich habe aber nicht versucht, die beiden Fälle in ihrer Schwere und den möglichen Konsequenzen einander gleichzustellen...

 

...sonst hätte ich ja bestimmt vorgeschlagen, dass man die "freigewordenen" Bahnhofsmitarbeiter zur Überwachung des Schweizer Luftraums heranziehen könnte....

Jo, ich will damit nur sagen, dass der Vergleich eben hinkt. Was wir zur Zeit machen ist den SBB-Wärter den Hells Angels gegenüberstellen. (Falls es sie denn mal in das Kaff verschlagen würde, was niemand für sonderlich realistisch hält, zumal alle Strassen dahin gut bewacht sind...)

Bearbeitet von sirdir
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Immerhin - der Bahnhofvorstand hatte damals noch eine rote Kelle. Unsere Luftwaffe muss aktuell grad mit nur mal zwei Flugis auskommen :wacko:

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Immerhin - der Bahnhofvorstand hatte damals noch eine rote Kelle. Unsere Luftwaffe muss aktuell grad mit nur mal zwei Flugis auskommen :wacko:

Trotzdem ist der Luftraum aufgeräumter als der Bahnhof ;)

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2 F/A 18 müssen die Schweiz schützen.

 

Hier >Luzerner Zeitung, ganzer Artikel leider nur mit Abo.

 

Da haben ein paar Logistiker der Armee bzw. Fliegertruppe ein schönes faules Ei gelegt. Durch die Beschffung en Block und gleichmässigen Nutzung der Flotten fallen bei allen der Ersatz oder die Reivision der verschlissenen, erodierten, korrodierten oder  gealterten Bauteile gleichzeitig an. Wenn es dabei nur Bauteile sind die man frühzeitig ohne Verfalldatum beschaffen, ans Lager legen und rasch gewechselt werden könnten, dann wäre es kein grosses Problem. Nur ist es bei Flugzeugen die ganze Zelle an sich die irgend wann ermüdet und Risse bekommt. Und da dies bei alles zeitgleich geschieht, fällt dann eines Tages die Verfügbarkeit rasch runter von geschätzten 70% auf 30%. Ich vermute mal, dass die Armee so weise ist und bei jedem einzelnen Flieger der sich im grösseren Unterhalt oder Upgrade befindet auch gleich die Struktur teilweise saniert wird. Aber das Grundsätzliche Problem ist die Beschaffung en Block.

Für die Logistiker ist dies praktisch weil man so bei der Flottenübernahme gleich alle Flugzeuge miteinander vergleiche kann (falls jemand sich den Spass erlauben darf alle Details bei jedem einzelnen Flugzeug miteinander zu vergleichen). Und man hat so dann nur eine Konfiguration zu verwalten bis zum ersten Upgrade. Des weiteren lassen sich so die Beschaffungskosten für den Moment etwas reduzieren auf Kosten der Qualität. Der Boomerang kommt aber operativ dann zurück wenn man ....... bei allen die ersten unerwarteten Risse sanieren muss, Ersatzteile beschaffen will die eigentlich nicht mehr Hergestellt werden weil die Flugzeugproduktion eingestellt wurde, bei Nachbeschaffung von Flugzeugen da diese Typ nicht mehr hergestellt wird und man folglich Zeit- und Kostenintensiv ein neuer Typ evaluieren muss, und bei Upgrades da man dabei gleich die gesamte Flotten Upgraden muss anstelle die ältesten Flieger einfasch sein zu lassen und tot zu fliegen.

Da macht es die USA, Frankreich und Russland nachhaltiger in dem sie quais eine rollende Beschaffung haben. Manche Flugzeuge sind Fabrik-Neu und beinhalten schon die neusten Upgrades sowie die Strukturverstärkungen und weiteren Erkenntnisse, die man aus den abgeflogenen Maschinen gewinnen konnte.

 

Das Ganze ist somit letztendlich das Ergebnis unserer Rüstungspolitik.

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Hans - bei den wenigen Flugzeugen, die die Schweiz kauft möchtest du auch noch alles auf verschiedene Baulose verteilen? Du ziehst den Vergleich mit den USA und Russland... die kaufen sich gerne mal hunderte Flugzeuge vom selben Typ, da geht es gar nicht anders, als das auf verschiedene Lose zu verteilen. Verschiedene Baulose heisst dann auch gerne, dass die Flugzeuge leicht unterschiedlich sein können - die Wartung wird dadurch nicht unbedingt einfacher gemacht.

 

Noch wegen der Verfügbarkeit: Wenn ich mich recht erinnere, dann ist die bei den F/A-18 der Schweizer Luftwaffe 47%. Nicht 70% wie du geschrieben hast. Und jetzt ist es ja nicht so, dass wegen den gefundenen Rissen gleich alle Flugzeuge am Boden bleiben müssen sondern dass einige sich auch noch im Ausland befinden und deswegen anscheinend nur noch zwei F/A-18 in der Schweiz zur Verfügung standen. 

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kuno - stelle eher das grundsätzliche gegenwärtige Konzept in Frage mit praktisch nur 32 Flugzeugen. Mit den ursprünglich geplanten 100 Flugzeugen verteilt auf drei Lose/Blöcke sähe es etwas anders aus. Hier muss sich die Politik bewusst werden was sie will, was die Folgen sind und dies dem Stimmbürger erklären.

P.S. 2 einsatzbereite + 8 in Skandinavien dividiert durch 32 ergibt 31%. Wobei, ursprünglich wurden 34 beschaft. Das ergibt eine Verfügbarkeit von nur 29%. Bin gerade selbst erstaunt wie gut die Schätzung war.
 

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Vielleicht hast du dich dann für mich einfach etwas zu kompliziert formuliert.

Aber den mit den Losen nehme ich dir immer noch nicht ab - ich bin überzeugt davon, dass wenn an einem Flugzeug eines Typs ein Riss auftacht, mindestens alle Flugzeuge des selben Typs auf ähnliche Schäden untersucht werden - und unter Umständen bis alles abgeklärt ist nicht fliegen dürfen.

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... fällt dann eines Tages die Verfügbarkeit rasch runter von geschätzten 70% auf 30%.

 

Hmmm; dass du nun erstaunt bist, dass deine Schätzung von 30%, wenn 10 von 32 Flugzeugen Einsatzfähig sind so gut zutrifft erstaunt jetzt mich wieder etwas.... 

 

Wo du allerdings um Längen daneben gelegen hast: Die normale Rate der einstzfähigen Flugzeugen liegt halt nicht bei deinen geschätzten 70% sondern soviel ich weiss bei eta 47%. Laut dem ehemaligen Chef der Schweizer Luftwaffe, Markus Gygax, an einem kürzlichen Vortrag ist diese Rate im internationalen Vergleich auch noch sehr gut.

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Ich möchte ein Flugzeug mit dem wir Schweizer das mir wichtige erfüllen können.

 

Luftpolizei 24h

Schutz von internationalen Konferenzen

Sprich ein Flugzeug, das technisch gut genug ist um Verkehrsfugzeuge abzufangen.

Kein super Fighter der gegen jeden Feind im Luftkampf besteht. Also können wir mal mit diesen krassen für 10 Jahre jedem Feind überlegenen aber 2/3 in mainenance Fliegern aufhören?

Ist ja sowieso lächerlich. Auch wenn wir immer 4 oder 6 Flugzeuge in der Luft haben.

Wie sollen wir ernsthaft etwas verteidigen?

Da müssten wir doch hunderte Flugzeuge haben.

Und ich will ganz bestimmt nicht irgend ein Spielzeug für 9 till 5 Spass Piloten.

Sorry so kommt es halt momentan für viele Bürger rüber.

Können wir nicht einfach ein geeignetes Flugzeug beschaffen und dies seriös betreiben??

Ich würde auch lieber einen Dreamliner fliegen. Und das Ansehen meiner Airline würde enorm gesteigert werden.

Aber passt nicht!

Sev

Bearbeitet von Mangold
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