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mds

2015-09-20 | Glasair RG HB-YEA | Muhen (bei Aarau) | Flugunfall

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mds
Heute Vormittag ist anscheinend zwischen Holziken und Schöftland (?) ein «Sportflugzeug» verunfallt, wobei auch ein Auto betroffen war. Pilot und Lenker scheinen überlebt zu haben.

 


 

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TK1907

Ort kann als Muhen editiert werden.

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Heinz Richner

Ein schnelles Teil, bin mit J.P. auch mal in der YEA mitgeflogen. Kaum in Grenchen gestartet, schon im Birrfeld gelandet.

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LUV2FLY

Der geistesgegenwärtige Retter hat einen Orden verdient!

Und dem erfahrenen J.P. wünsche ich baldige Genesung mit möglichst wenig Spätfolgen!

Gemäss ersten Berichten hat möglicherweise inflight smoke and/or fire den Piloten zu einer verzugslosen NOLA gezwungen.

Ein schwieriges Unterfangen in der schnellen Glasair.

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Roger Richard

Nun gibt es auch wieder viele Experten die ihre Meinung kundtun müssen.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Der-Pilot-hat-wohl-seine-Lage-falsch-eingeschaetzt--31129868

 

Herr Brunner fordert mehr Pflichtstunden. Was dies mit dem Motorausfall und der missglückten Notlandung zu tun hat, kann ich gar nicht nachvollziehen.

 

 

 

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Voni
Herr Brunner fordert mehr Pflichtstunden.

 

Dieser Herr Brunner wird immer wieder als Experte beigezogen und ist es nach meiner Meinung nach nicht. Nicht das erste mal macht er falsche Aussagen :(

 

PS: Laut Polizei ist der Pilot leider verstorben.

Edited by Voni
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FlyingCream

Brunner:

 

"Eine andere Idee wäre, Privatpiloten auch in obligatorischen Kontrollflügen zu bewerten, wie es in der Linienfliegerei üblich ist."

 

Die gibts ja bereits: Medical, Prof-check und zumindest mein Verein hat einen Jährlichen Refresher als Pflicht mit FI.

 

Grüsse,

Fabian

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MarkusP210

Naja, Herr Brunner flog ja wohl auch noch zu Zeiten der Swissair und nach seinem (geschätzten) Alter zu urteilen ist das schon eine ganze Weile her. Nichts desto trotz hat er mit seinen Aussagen bezüglich dem Ablauf der Ereignisse in so einem Fall nicht ganz unrecht. Vergessen zu erwähnen hat er dass zur Suche nach dem geeigneten Notlandefeld wohl in diesem Fall auch noch der Stress mit dem Brand an Bord kam, ganz zu Schweigen von der hohen Geschwindigkeit die bei best glide immer noch beachtliche 110 kts beträgt.

 

Auch erwähnen können hätte er explizit dass nur ein einziger Versuch zur Verfügung steht ('...und überprüfen, ob man den ausgewählten Platz im Gleitflug erreichen kann')  und wenn dabei etwas übersehen wird (z.B. ein Hindernis) dann sind der Alternativen bald einmal keine mehr.

 

Wie auch immer, der Verlust von Sepp stimmt mich ziemlich traurig.

 

Markus

Edited by MarkusP210
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Urs Wildermuth

Es ist wirklich schade, wenn Herr Brunner einen solchen Unfall vor jeglicher Ursachenfindung zum Anlass nimmt, für die GA höchst problematische Forderungen zu stellen. Gerade als Ex Airline Pilot sollte man bedacht und nicht einfach zum Effekt und weil man was sagen wollte irgendwelche Thesen aufzustellen, die dann von anderen "Experten" aufgesogen werden wie ein Schwamm und bei der nächsten Regelflut sofort Eingang finden, denn sie kommen ja von einem Profi...

 

Höhere Pflichtstunden, höhere Forderungen nach Proficiency Checks (von denen ja jeder von uns schon seinen EASA Trainingsflug macht und die meisten noch x Checkflüge mit Fluggruppen) höhre Forderungen mit noch mehr Kostenaufwand, bis schlussendlich keine Regeln mehr gebraucht werden, weil die GA eingeht.

 

Leute, die einfach in diese Bresche hauen, ohne aber wirklich in der GA zuhause zu sein, sollten sich was schämen solche tragischen Unfälle zur Selbstdarstellung zu nutzen.

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daruit

RIP J...

Und Danke für deine ewige Freundlichkeit!

 

Vom LSZF Hangar 5...

Dan

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M-IRKO

Brunner: "Privatpiloten müssen alle zwei Jahre einen medizinischen Test bestehen."

Ich kenne das anders. In beide Richtungen. Hat es geändert?

 

Brunner: "Diese Tests sind umfangreicher als Prüfungen zum Autofahren."

Man hat mich, aber es ist schon lange her, auch zum Autofahren zugelassen. An einen Medizincheck kann ich mich da nicht erinnern. Hat das geändert?

 

Brunner: "Es wird ein Minimum von nur zwölf Stunden pro Jahr vorausgesetzt."

Ich kenne das anders. Hat es geändert?

 

20min: "Olav Brunner ist ehemaliger Swissair-Pilot und Aviatik-Experte. "

Aha, da schreibt 20min wenigstens ehrlich, dass er ein "ehemaliger [...] Aviatik-Experte" sei.

[EIn Sprachexperte würde ggf. vorschlagen, dass man schriebe, "O.B. ist Aviatik-Experte und ehemaliger Swissair-Pilot" (von denen übrigens wie Sand am Meer gibt)].

 

Zum Unfall fällt mir nicht viel ein. Ein Beispiel, das zeigt, dass vielfach erst der Boden das Problem ist. Der Pilot lebte, als er aus dem Flieger kam, das ist also schon mal eine geglückte Notlandung. Dass er an Verbrennungen starb, die mit dem Aufprall nicht direkt zu tun haben sondern nur indirekt (Flieger brennt schon oder fängt rasch Feuer), muss man hier unbedingt festhalten. Nur zu einfach wäre es, hier ein "Absturzopfer" zu sehen. Denn hätte es nicht gebrannt, wäre er vielleicht noch am Leben (gestützt auf die Medienaussage, dass er seinen Verbrennungen erlag) und es wäre schlicht eine Notlandung mit Verletzungsfolge.

Edited by bleuair
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DaMane

................ ehemaliger Swissair-Pilot" (von denen übrigens wie Sand am Meer gibt)].

Na, so riesengroß war die Swissair dann auch wieder nicht. :) Es ist wohl eine Frage des Maßstabs ;)

 

...........Zum Unfall fällt mir nicht viel ein. Ein Beispiel, das zeigt, dass vielfach erst der Boden das Problem ist.

Eigentlich fast immer, außer bei midair's z.B....

 

.........Nur zu einfach wäre es, hier ein "Absturzopfer" zu sehen. Denn hätte es nicht gebrannt, wäre er vielleicht noch am Leben (gestützt auf die Medienaussage, dass er seinen Verbrennungen erlag) und es wäre schlicht eine Notlandung mit Verletzungsfolge.

Und was ändert das? Auch bei Unfällen im Straßenverkehr werden m.W. alle, die innerhalb eines Jahres an den Verletzungsfolgen sterben, zu den Verkehrstoten gerechnet.

 

Gruß

Manfred

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Urs Wildermuth

Brunner: "Privatpiloten müssen alle zwei Jahre einen medizinischen Test bestehen."

Ich kenne das anders. In beide Richtungen. Hat es geändert?

Ab 50 jedes Jahr für PPL.

 

 

Brunner: "Diese Tests sind umfangreicher als Prüfungen zum Autofahren."

Man hat mich, aber es ist schon lange her, auch zum Autofahren zugelassen. An einen Medizincheck kann ich mich da nicht erinnern. Hat das geändert?

 

Aeltere Fahrer müssen glaub ich auch alle paar Jahre beim Hausarzt eine Fahrbefähigung erlangen... sicher aber kein Vergleich zu dem was wir Piloten machen.

 

 

Brunner: "Es wird ein Minimum von nur zwölf Stunden pro Jahr vorausgesetzt."

Ich kenne das anders. Hat es geändert?

 

Für die SEP Erneuerung werden 12 Stunden in den letzten 12 Monaten gefordert, darin enthalten sein muss ein Trainingsflug mit FI.

 

 

 

Zum Unfall fällt mir nicht viel ein. Ein Beispiel, das zeigt, dass vielfach erst der Boden das Problem ist.

 

Das was man hört würde dem widersprechen, da wird nämlich berichtet dass die Notlandung wegen Feuer an Bord eingeleitet wurde, die Maschine also nicht erst bei der Landung in Brand geriet. Dieses Szenario wäre wohl eines der schlimmsten, die man als Pilot in der Luft haben kann, egal ob Kleinflugzeug oder Grossflugzeug.

 

Was bei diesem Unfall speziell ist ist sicher die Rettungsaktion durch zwei Passanten, die unter erheblichem persönlichem Risiko den Piloten bargen. Dies ist in der heutigen "Leser Reporter" Generation leider nicht mehr selbstverständlich, umsomehr meine Hochachtung an die Retter.

Edited by Urs Wildermuth
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Luftkutscher
........... ehemaliger Swissair-Pilot" (von denen es übrigens so viel wie Sand am Meer gibt)].

Na, so riesengroß war die Swissair dann auch wieder nicht. :) Es ist wohl eine Frage des Maßstabs ;)

 

Gruß

Manfred

 

 

Ja Manfred, riesig war die Swissair wirklich nicht, aber "Piloten gibt's wie Sand am Meer". Es gibt davon sogar ein köstliches Buch von Rudi Rödig, selber ein Sandkorn in der Masse der Piloten. Und auch "Swissair-Piloten" gibt es immer noch tausende. Die allermeisten mit gefühlten 48 Lebensjahren in den wohlverdienten Ruhestand geschickt... Alle mittlerweile ein bisschen älter und um die jahrelang verdrängte Erkenntnis reicher, dass auch andere Menschen riesige Passagierflugzeuge sicher von A nach B bringen können. Das ganze ohne je eine SLS besucht zu haben oder mindestens Militärpilot gewesen zu sein.

 

Dass ein alternder Ex-Swissair Grossraum-Flugzeugoperateur Olaf Brunner als Aviatik Experte für Kleinflugzeug-Unfälle hinzugezogen wird, ist vielleicht nicht ganz glücklich. Aber wer wäre die Alternative gewesen? Sepp Moser etwa? Psychologen gar?

 

Es ist der Boulevard, welcher uns nervt. Und trotzdem lesen wir alle nur die Überschriften und das Fettgedruckte. Wir sind faul geworden. Die Masse ist intellektuell bald wieder da, wo sie schon im Mittelalter war. Dem tumben Volk wird gar keine Zeit mehr gegeben, das Kleingedruckte zu lesen. Es ist viel zu sehr mit seinen Gadgets und mit arbeiten beschäftigt. Was in einer www.20min.ch , am Schweizer Farbfernsehen oder in einer BILD Zeitung steht wird unreflektiert als Wahrheit empfunden.

 

Weiss man mittlerweile, warum das Flugzeug gecrasht ist?

 

Renato

 

 

PS  :  Ein "must" für alle hier im Forum, die zwei wirklich lustigen Bücher von Rudi Rödig über die teilweise verklärte Profession des Berufsluftfahrzeugführers : "Der lange Weg nach vorne links" und "Piloten gibts wie Sand am Meer."

Edited by Luftkutscher
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Volume

 

Für die SEP Erneuerung werden 12 Stunden in den letzten 12 Monaten gefordert, darin enthalten sein muss ein Trainingsflug mit FI.

Ich glaube da sind wir uns alle einig, dass das wirklich ein absolutes Minimum ist.

Für so ein heisses Gerät wie die Glasair halte ich das in der Tat nicht für ausreichend, aber niemand baut sich über Jahre ein Flugzeug, um es dann nur 12 Stunden im Jahr zu betreiben. Von daher gehe ich davon aus, der Unfallbericht wird wesentlich höhere Zahlen in punkto Flugerfahrung aufführen.

Die allermeisten Piloten sind vernünftig genug, sich entweder wirklich in Übung zu halten, oder es dranzugeben. Die, die tatsächlich nur 12 Stunden im Jahr fliegen, hören meist nach wenigen Jahren auf.

Von daher gibt es eigentlich keinen weiteren Regelungsbedarf. Es wäre allenfalls noch hilfreich, auch bestimmte Mindeststartzahlen zu fordern, aber man will ja die SEP-Kutscher nicht strenger behandeln, als Langstrecken ATPLler ;)

 

Immer wieder traurig, wenn es so knapp ist. Das wäre beinahe eine geglückte Notlandung geworden.

Und immer wieder ermutigend zu sehen, dass es doch noch echte Helden gibt, die bereit sind ihr Leben (oder wenigstens ihre Gesundheit) zu riskieren, um anderen den A**** zu retten. Chappeau.

 

Gruß

Ralf

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Walter_W

Ja die Experten...

Oftmals werden sie von den Medien angerufen und sollten aus dem Stillstand heraus möglichst "griffige" Statements abgeben. Manchmal ohne dass sie über Mehrwissen verfügen bei einem aktuellen Vorfall als die Oeffentlichkeit schon weiss. Da wird leider gelegentlich Allgemeinplätze "verschwurbelt", besser wäre es wenn der Experte dann sagen würde "Ich weiss es nicht", dies würde aber bedeuten, dass er seinen Expertenstatus für die Medien soeben verloren hätte. Lässt dies sein Ego zu?

Wenn O.B. gewusst hätte, dass es aus dem Flugzeug bereits "usse grouchnet" (für Zeugen sichtbare Rauchbildung) hat, dann wäre seine Aussage vermutlich anders herausgekommen.

So ein schnelles Flugzeug bei einer Notlandung unter der Hochspannungsleitung durch und über die Strassenleitplanke bei möglicherweise durch Rauchbildung eingeschränkter Sicht runterzubringen, ist sehr anspruchsvoll. Leider ist der Pilot an seiner Brandverletzung gestorben.

 

 

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Voni

O.B hatte beim Absturz der Crossair in Bassersdorf im Fernsehen gesagt, "zum Glück ist keine Feuer ausgebrochen", dabei sah man deutliche Brandspuren und es wurde von schwer verbrannten Passagieren berichtet, ist das ein Experte ?

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cosy

Mein Beileid an die Angehörigen!!!

 

Zum Medical:

Die Regeln für das Class 2- Medical wurden Europaweit (respektiv EASA-weit) vereinheitlicht, je nach Land zu verschiedenen Zeitpunkten, aber die Meisten auf April 2013 hin:

Vorher: bis 40 Jahre alle 5 Jahre, danach alle 2 Jahre

Seit Mai 2013: bis 40 alle 5 Jahre, 40..50 alle 2 Jahre, ab 50 alle Jahre  (Berufspiloten haben die gleichen Alterslimiten aber die Fristen 1/Jahr/1 Jahr/6Monate, dann hängt es noch in Multicrew von der tatsächlichen Aktivität ab..)

 

Somit kann man sagen, dass die Verschärfung ja bereits stattgefunden hat!

 

Zur Presse:

Ein ehemaliger Berufspilot im Ruhestand ist mit Bestimmtheit kein Experte in Sachen flugmedizinische Untersuchungen. Dies so darzustellen, ist einfach fader, banaler Studenten/Praktikantenjournalismus.

Übrigens hat 20Min in der Ausgabe von heute Dienstag 22.9.15 genau den gleichen Müll wie der Blick verbreitet,  Interogé par "20Minuten", Olav Brunner, ex-pilote de Swissair, penche pour une panne moteur..

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Urs Wildermuth

Renato,

 

im Gegensatz zu Herrn Brunner hat Sepp Moser immerhin massig GA Erfahrung und kann sich bestens in die Situation einer Notlandung in wirklich schlechtem Gelände mit einer Einmot versetzen. Man kann von Sepp denken was man will, aber in GA Belangen ist er mir eigentlich nie negativ aufgefallen.

 

Es wäre wirklich sinnvoller wenn die Medien bei solchen tragischen Unglücksfällen sauber recherchieren und dann faktuell mit menschlichem Einschlag berichten. Das ist sehr gut möglich, braucht aber halt etwas mehr Energie als nur gerade die üblichen Verdächtigen für Statements abzuholen. Es würde sich aber lohnen.

 

Der Boulevard ist ein Zeichen der Zeit, daran werden wir kaum was ändern. Aber auch der Boulevard kann durchaus einsehen dass sinnvolle Berichterstattung schlussendlich mehr bringt als sich durch jegwelche Experten in die negativen Schlagzeilen zu bringen.

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MarkusP210

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/23325219

 

Und schon ist die leidige Diskussion wieder auf dem Tapet...

 

Permanenter Auslöser der Diskussion ist immer noch der (übrigens durch einen ehemaligen Swiss-Kapitän sprich: Experte) 2007 verursachte Unfall mit der Express 2000 in Basel.

 

Markus

Edited by MarkusP210

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