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Geschrieben

Wenn die Huthis das Rote Meer sperren sollten, kann das Barrel Rohöl auf 200 Dollar steigen. Dann werden die ersten Airlines pleitegehen. Bei einem längerfristigen Ölengpass werden  alle Airlines Probleme bekommen. 

Übriges konnten die Saudis den Jemen nicht besiegen. Jemen hatte angefangen die Ölanlagen der Saudis im letzten Krieg ins Visier zu nehmen. Daraufhin haben die Saudis die Angriffe auf den Jemen beendet. 

JD Vance soll jetzt die Verhandlungen leiten. Das macht Hoffnung auf diplomatische Lösungen. 

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb LS-DUS:

Wenn die Huthis das Rote Meer sperren sollten, kann das Barrel Rohöl auf 200 Dollar steigen. Dann werden die ersten Airlines pleitegehen. Bei einem längerfristigen Ölengpass werden  alle Airlines Probleme bekommen. 

Übriges konnten die Saudis den Jemen nicht besiegen. Jemen hatte angefangen die Ölanlagen der Saudis im letzten Krieg ins Visier zu nehmen. Daraufhin haben die Saudis die Angriffe auf den Jemen beendet. 

JD Vance soll jetzt die Verhandlungen leiten. Das macht Hoffnung auf diplomatische Lösungen. 

Stimmt: Der Finanzriese Saudi Arabien hatte den armen Schlucker Jemen nicht besiegen können. Das ist die Krux mit der asymmetrischen Kriegsführung. Seit den längst vergangenen Zeiten der Griechischen Mythologie hat sich am Prinzip "Achillesferse" nichts verändert.

Aber bevor der Barrel Rohöl auf 200 $ steigt, und Quatar Airlines & Co. pleite gehen, könnten sich jedoch neue Allianzen ergeben.

Schau'n mer mal; oder anders gesagt: let's see.

 

Auf diesen JD Vance zu hoffen...wäre für mich ein Rohrkrepierer, ein Eigentor - wie auch immer du es nennen möchtest.

(Gut dass ich nicht die Absicht habe, in die USA zu reisen: Nach diesen letzten Zeilen dürfte mir die Einreise verweigert werden😉)

Gruss Richard

 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Urs Wildermuth:

 

Was da abgeht hinter den Kulissen wissen wir nicht. Und auch wenn Israel und die USA hier den Krieg vom Zaun gebrochen haben, die Agressionen des Iran gegen den gesamten mittleren Osten sowie den Westen dauern nun auch schon einige Jahrzehnte. 

 

 

Das einzige Ziel, das wert ist zu erreichen wäre, wenn die Bedrohung aus dem Iran ein für alle Mal verschwindet. Und damit meine ich nicht (nur) die Möglichkeit, dass der Iran irgendwann Nuklar wird, sondern auch ihre gesamte Unterstützung des weltweiten islamischen Terrors. Da sind sich mittlerweile wohl auch die Arabischen Staaten einig drin, denn oft genug sind sie als Buhmänner dargestellt worden, wenn in der Tatsache die Mullahs dahinter stecken. 

 

Für Israel gibt es hier diverse Interessen: Die endgültige Zerstörung des Nuklearprogramms der Iraner sowie ihre Fähigkeit, Terrororganisationen in Gaza und dem Libanon zu unterstützen. De Facto heisst das, die Mullahs sowie die Revolutionsgarden müssen weg. 

 

Für die USA geht es wohl primär um das Öl aber durchaus auch um das Nuklearprogram und nach 9-11 hat die USA sich den Krieg gegen den Terror auf die Fahne geschrieben, auch wenn sie in Afghanistan und im Irak damit gescheitert sind, wobei sie die Terrororganisationen wie Al Quaeda und ISS schon stark dezimiert haben. 

 

 

 

Korrekt, 100-prozentige Zustimmung meinerseits. Vielen Dank dafür. 🙂 

 

Natürlich gibt's die finanziell-politischen Interessen (Erdöl für die USA) aber für Israel geht es schlicht und ergreifend um seine Sicherheit, weil der Iran einfach keine Atomwaffen haben darf. Dass die USA ihre eigenen Interessen verfolgen, weiß man auch in Israel sehr genau aber angesichts der Bedrohung durch den Iran ist ihnen das egal.

 

LG
Patrick

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Urs Wildermuth
Geschrieben

Leute: 

 

Das Thema dieses Threads ist die Auswirkungen des Krieges auf die Gulf Airlines. Der Thread ist leider nun in eine politische Diskussion abgeglitten, die weit über dieses Thema hinausgeht. Das ist nicht zielführend.  

 

Ich fordere Euch auf, beim Thema zu bleiben und auch auf die Sache zu spielen, nicht auf den Mann. Ansonsten muss der Thread geschlossen und ausgeblendet werden. 

 

Ich danke für Euer Verständnis. 

  • Danke 2
Geschrieben
Am 30.3.2026 um 14:26 schrieb LS-DUS:

Wenn zum Beispiel die Golfstaaten weiter angegriffen werden mit Zerstörung der Infrastruktur, werden die alle Gelder aus den USA abziehen müssen. Also die Schuldtitel verkaufen und die Investments im KI Bereich. Beim KI spricht man eh schon von einer Blase und die Überschuldung ist extrem. 

Das würde eine weltweite Bankenkrise auslösen. Die USA wären keine Imperialmacht mehr. Sie könnten nicht mehr den Verteidigungsetat bezahlen. Der Dollar ist dann nichts mehr wert. Es würde große Armut in den Industriestaaten auslösen. Russland und China, auch der Iran, würden sich dann die Hände reiben. 

Genau. Ich würde sogar sagen, dass Du den Konjunktiv in den Sätzen entfernen kannst.

Warum?

Der Dollar wäre schon längst total abgestürzt, wenn er nicht gleichzeitig das Fett im Getriebe der Weltwirtschaft wäre. Nicht umsonst nennt man ihn "Petrodollar". Jedes Unternehmen, das international handelt, ist direkt oder indirekt an den USD gebunden. Unsere Bankkarten und Kreditkarten z.B. (Mastercard, Visa) sind Kinder von US-Firmen, die jede Transaktion in USD- umrechnen in ihren Büchern. So bleibt der Bedarf an 'frischen' USD konstant und hoch. Dadurch kann der wahre Wert des Dollars geradezu gegen null pendeln. Relevant ist der stetige Umlauf der Währung. 

 

Aktuell beobachten Makroökonomen ein Rückgang der Zentralbanken grosser Nationen im Bedarf. Das wird entsprechend interpretiert als "Reduce the risk", manche sind überzeugt, dass der Prozess des Niedergangs der US-Hegonomie und damit des Dollars unumkehrbar begonnen hat.  Die Abwertung und gleichzeitige Zinserhöhung auf Bonds ist einer der Effekte.

 

Der Schaden im Orient ist schon angerichtet. Die desolate Situation und Ausgangslage wird mehrere Generationen beschäftigen.

 

Was mich schon sehr wundert: Zu Zeiten des beinahe Zusammenbruchs der Weltwirtschaft 2008 wurden überall von Banken und Lebensversicherern sogenannte Stresstests gefordert. Es gieng um die Bewertung der Risiken im Bezug auf das Kapital der Konzerne. 

Heute, wo die Situation aus meiner Sicht gravierender ist, wird eher vertuscht und geschönredet.  Ein Zusammenbruch wird nach Meinung von Topökonomen (und Nobelpreisträger) sehr schnell ablaufen. Einer verglich den Vorgang mit dem Startvorgang einer Lawine. Ausserdem ist die systemisch gewachsene Finanzwelt heute im nichtregulierten Finanzgeschäft um Faktoren grösser als die Realwirtschaft. Das ist explosiv bei 'overshooting the imbalance', also regeltechnisch ausgedrückt die Istwerte aus dem Regelbereich herauslaufen in ungedämpfte Instabile Zonen.

 

Ich hatte in diesem Forum schon geschrieben, dass die USA aufgrund systemtechnischer Simulationen zu einem hohen Wahrscheinlichkeitswert in etwa 5 Jahren insolvent wird, weil sie die Verzinsung der Staatsanleihen und verwandte Instrumente nicht mehr bedienen können wird. 

 

Das gegenwärtig sichtbare Gegenmittel: Color Revolution-> Umsturz-> Übernahme der Staatsreserven, massive Verschuldung in Dollar , Wiederaufbau durch ausschliesslich US-Konzerne mit ein paar Almosen für lokale Firmen zu horrenden Bedingungen. (Japan, Deutschland, Vietnam, Südkorea..)

 

Das hatte ein paar mal gut funktioniert, aber der Skalierungsfaktor ist unheimlich geworden, um das fortzuführen.

 

Cosy

  • Danke 2
Geschrieben (bearbeitet)

Ein Stresstest für Banken ist dafür gedacht, wenn einzelne Banken pleite gehen. Damit nicht direkt der Staat eingreifen muss. Wenn die USA pleite gehen, dann helfen solche Sicherungssysteme nicht mehr. Zumal auch die Bürger selber hoch verschuldet sind.

Wenn zum Beispiel der Euro zusammen bricht, würde man in Deutschland eine Währungsreform machen mit Zwangsanleihen auf Immobilien.

 

Leider sind so Atommächte wie die USA unberechenbar geworden. Bei einer Pleite sind Aggressionen nach Aussen und sogar ein Bürgerkrieg denkbar. Es beginnt ja jetzt schon damit unbedingt immer mehr Macht über die globalen Ölvorkommen zu erhalten.

 

Eine Gesellschaft funktioniert irgendwann nicht mehr wenn ein sehr kleiner Teil extrem reich ist und der Rest kaum Vermögen besitzt. Warum die USA jedes Jahr 800 Milliarden für die Armee  ausgeben ist auch schwer verständlich.

 

Man hofft immer die Vernunft siegt, aber vieles sieht global eher unvernünftig und chaotisch aus.

 

In Europa hatten wir wahrscheinlich deshalb einige Jahrzehnte Ruhe, weil es den zweiten Weltkrieg gegeben hat mit all seinem Horror. Deshalb auch die Europäische Union. 

 

Scheint ein völlig verrücktes Experiment zu sein bald 9 Milliarden Menschen auf einem begrenzten Platz (Erde) vor sich hin wursteln zu lassen. Mit all den Verschiedenheiten (Staaten, Rassen, Religionen). Dabei sind wir doch im Grunde alle gleich.

Dazu ist der Mensch sehr begrenzt mit seinem Verstand. Alleine die Gier immer mehr besitzen zu wollen. 

Auch dieser Hass gegenüber anderen Staaten. Alleine der Hass zwischen Palästinenser und Israelis. Das ergibt doch keinen Sinn. 

 

Leider hat der Mensch Techniken entwickelt globale Katastrophen auszulösen wie mit Atombomben. Dazu die Folgen des Wachstums auf das Klima. 

 

 

 

 

 

 

Bearbeitet von LS-DUS
Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb LS-DUS:

Warum die USA jedes Jahr 800 Milliarden für die Armee  ausgeben ist auch schwer verständlich.

 

Wirklich jetzt? Mich wundert, wie einen das wundern kann! Das ist Teil des "Spiels", und der Petrodollar (u.a. von cosy und mir schon erwähnt) ist der wesentlichste "Eintreiber", um allem voran diese Rüstungsausgaben zu finanzieren. Fällt das Petrodollar-System weg, ist der Ofen für die USA aus..., noch dazu bei den immensen Schulden.

 

vor 9 Stunden schrieb LS-DUS:

Man hofft immer die Vernunft siegt, aber vieles sieht global eher unvernünftig und chaotisch aus.

 

"Bullerbü" ist vorbei..., wenn sich nicht schnell etwas auftun sollte. Aber man hat beim Ukraine-Krieg gesehen, dass es halt heutzutage "out" ist, sich an Verhandlungstischen zu treffen. Der Feind ist automatisch jemand, mit dem man um nichts in der Welt reden darf/will.

 

Man muss "Vernunft" m.E. definieren. Für Idealisten etwa (z.B. nach Kant) ist es "vernünftig", alles dran zu setzen, dass es keinen Krieg mehr gibt (Idealismus). Die Realisten hingegen halten es für "vernünftig", dass man sich zur Abschreckung bis an die Zähne bewaffnet ("Si vis pacem para bellum"). 

Während die Idealisten also u.a. an das Gute im Menschen und dessen Sehnsucht nach dauerhaftenFrieden glauben wollen und daraus eine Vernunft ableiten, glauben die Realisten an das Schlechte, bleiben misstrauisch und rüsten auf bis zum geht-nicht-mehr.

 

Kant sagte u.a, Frieden dürfe nicht den geheimen Vorbehalt für einen zukünftigen Krieg enthalten; er müsse absolut und dauerhaft sein. F. Fukuyama schlug zumindest teilweise in diese Kerbe und sah das US-Demokratieverständnis als "Gewinner" des Kalten Krieges, was nichts anderes als eine Unipolarität bedeutete. Leute wie J. Mearsheimer und S. Huntington hielten auf Seiten der Realisten dagegen und hielten nichts von diesen idealistischen Ansichten. Gegenteilig zeichneten sie ein düsteres Bild jener Zeiten, wie wir nun erleben...

 

Europa verfiel - mit Teilen des Westens - per Ende 1989 in eine idealistische Phase ("Das Ende der Geschichte", F. Fukuyama) und begann, abzurüsten, die Wehrpflicht abzuschaffen usw. Nun sind sogar die Grünen - ehem. militante Pazifisten - für Rüstung und Wehrpflicht für Mann und Frau. Manche werden das nun als "Vernunft" bezeichnen, altlinke Alt-60er - die sich nicht wie Joschka der Macht und dem Mammon andienten - jedoch weniger.

 

FAZIT: Es kann m.E. in einer kollektiven Masse, die von Eliten gesteuert wird, keine wirkliche "Vernunft" geben. Vernunft wird definiert und gedeutet, z.B. was man zu glauben und sagen hat, um als "guter" Bürger angesehen zu werden und letztlich keinen staatlichen Repressalien, oder zumindest keiner sozialen Ausgrenzung zu unterliegen. Im Iran sieht man derzeit gut, dass es zu keiner durch "Vernunft" induzierten kollektiven Auflehnung gegen eine theokratische Diktatur kam. Die Angst vor dem eigenen Tode läßt die Vernunft erstarren und sich ergeben, bzw. erscheint es dann vernünftiger, sich anzupassen - ganz gleich, ob man das System hasst oder nicht.

 

Was ich besonders spannend finde ist in dieser Polykrise bzw. multiplen Krisengemengelage, dass es immer schwieriger wird, komplett "gut und richtig" zu sein. Was man bei Covid, Russland, Klima, Gaza und Grönland zu denken hat(te), war/ist klar. Bei Venezuela war es schon ein bissl schwieriger (außer bei diversen Genossen, die auch keine Probleme mit Todesschwadronen haben), und nun wird es immer verzwickter, wie man auch hier im Forum sieht. 

 

Beim Iran-Krieg gestehen manche Israel zu, sich mit allen Mitteln wehren zu dürfen, weil Irans Führer seit Jahrzehnten von der Vernichtung Israels daherreden. Nach dem HAMAS-Entführungsanschlag hingegen war Israel - obwohl in diesem Falle Opfer - der dämonisierte "Aggressor" wegen der expansiven Siedlungspolitik. Die westliche Linke - inklusive "Klima-Gretel" - deutete den Terrorangriff am 07.10.2023 somit in eine Art gerechtfertigte Wehrhaftigkeit Palästinenser gegenüber eines "Apardheit-Staates" um. Spannenderweise ist die HAMAS massgeblich durch den Iran ausgebildet und finanziert. Dann müssten die linken Studenten eigentlich nun alle pro Mullahs sein, oder nicht? Den "armen" Maduro hatten sie ja auch bedauert...

 

Beim Ukraine-Krieg sehen wiederum jene Kreise, die viele als "Putinversteher" bzw. "rechts" klassifizieren, Putin als jenen, der sich "gerechtfertigterweise" - zuerst 2014 und dann 2022 - gegen die NATO-Osterweiterung gewehrt haben will, welche durch den Westen angeblich nie nicht garantiert wurde. 

 

Man sieht also, dass die Sachen immer verworrener werden. Bald weiß man nicht mehr, was ein "guter braver Bürger" in allen Belangen zu denken hat, um nicht angreifbar durch irgendwelche ideologen zu werden. Ist eigentlich mittlerweile eigentlich fast unmöglich. Und in Deutschland reicht es bald ein Mann zu sein, um auf der Straße vom feministischen Mob verfolgt zu werden (Causa Fernandes).

 

Und sorry für die politischen Inhalte hier trotz Warnung oben. Wir drohen in eine Phase zu schlittern, in der vielleicht alles politisch wird und die zivile Luftfahrt nur mehr eine Nischenerscheinung (worst case). Da bleibt dann nicht mehr viel zu diskutieren.

 

Die Welt wie wir sie kennen ist im Umbruch, was die Menschen natürlich mehr und mehr beschäftigt. Manche Beobachter, Analysten und Politiker sagten die Tage schon, dass das was nun kommen könnte, Covid und alle bisherigen Krisen seit 1945 in den Schatten stellen würde. Man kann das darüber Reden/Schreiben nun verbieten und zensieren, um irgendwie Ruhe zu haben, aber wie bei einem Sandsturm wird der Sand durch alle Ritzen hereinkommen. Und in einer echten Not würde der Traffic ohnehin langsam versiegen...

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
  • Danke 1
Geschrieben

Der EU-Energiechef fordert dazu auf, weniger Energie zu benötigen. Dazu gehört auch weniger zu fliegen. Wobei es da eh zu Marktregulation durch höhere Preise kommt. 

 

Wie Johannes schon geschrieben hat, ein Traum für jeden Grünen diese Situation. 

 

Damit haben sich die USA ins eigene Knie geschossen. Es wird neue Bündnisse geben und man wird immer mehr versuchen auf alternative Energien zu setzen. 

 

Ich denke die Regierung (USA) wird jetzt versuchen Sündenböcke zu finden und die nächste Wahl zu verhindern. Die Amis hassen Inflation. Und die wird auch in den USA sehr übel werden. 

Geschrieben (bearbeitet)

Die Sorge die wächst ist, dass man zunehmend dem Gedanken anheim fallen könnte, Nukes einzusetzen. Das können anfänglich auch sog. Mini-Nukes sein. Wenn die MAGA-Truppe realisiert, dass sie da nicht rauskommen, ohne die nächsten Wahlen zu verlieren (ich rede da nicht von den Midterms), wird sie u.U. mehr und mehr eskalieren.

 

Dazu kommen die ganzen Probleme im Land selbst (Schulden, Cleavages, Proteste etc.) sowie das Aufbegehren ehemaliger Allianzpartner (insbesondere Spanien). Nur BlackRock-Friedrich ändert jede zweite Woche - entgegen seiner Versprechen und Ankündigungen - seinen Kurs um 180°....

 

Eine massive Eskalation - u.U. mit ABC-Waffen - sowie Terroranschläge und "verirrte Drohnen" (kennen wir ja aus dem Ukraine-Krieg, das weiß dann in der Öffentlichkeit niemand, wer die wirklich abgeschossen hat; das Thema haben wir ja nun bzgl. Angriffe auf Türkei und Zypern), würde immer noch den Bündnisfall ausrufen können, und dann könnten Spanien und Deutschland nicht mehr so einfach kneifen, wie bei der Sache mit Hormuz, wo Trump zwischen den Zeilen die NATO-Länder aufforderte, was zu schicken.

 

Es ist allerdings zu früh, zu sagen, die USA hätten verspielt und Iran wäre der große Sieger. An der Sache stimmt m.E: was nicht! Bei RUS-UKR war es auch so - seit vier Jahren erzählt man uns im ÖRR und in anderen Medien, dass "der Russe" nur mehr über eine Schrott-Armee verfüge, dass es zu wenig Soldaten gäbe, das Putin schwer krank sei, dass Russlands BIP in den Keller rasseln würde, dass es innere Probleme gäbe etc. Und immer noch herrscht Krieg und Russland hält - trotz der ganzen westlichen Milliarden an die Ukraine - seine eroberten Gebiete.

 

Fazit: Dieses ganze Gelabere in unseren Medien kann man knicken! Und das im alternativen Bereich auch allzu oft. Jedenfalls, wenn alle schreien, dass es so sein müsse, ist es oft gegenteilig - das kann man heitzutage ohne VT-Gefahr sagen, denn Merz und Co. machen es ja vor. Die dreiste Lüge in Politik und Medien ist heute salonfähig, es regt sich auch niemand mehr auf...

 

Gruß

Johannes

 

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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FalconJockey
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

Manche werden das nun als "Vernunft" bezeichnen, altlinke Alt-60er - die sich nicht wie Joschka der Macht und dem Mammon andienten - jedoch weniger.

Joschka ist halt erwachsen geworden, die Alt-60er nicht.

 

Ich denke, dass 99% der Menschen es toll fänden, wenn wir ohne Rüstung auskommen könnten, weil die Menschheit Kriege (nicht Konflikte, die wird es immer geben - die Frage ist nur wie sie beigelegt werden) hinter sich lassen würde. Laut Startrek geht es noch etwa 200 Jahre, bis es soweit sein wird 🙂

Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Minuten schrieb FalconJockey:

 Laut Startrek geht es noch etwa 200 Jahre, bis es soweit sein wird 

 

Das könnte sein, erst müssen wir diese Phase noch überkommen (dieses StarTrek-bezogene Video hat mir jemand geschickt - ich finde es in seiner Ironie äußerst treffend). UNBEDINGT in Englisch schauen, die K.I.-Übersetzung ist Müll!!

 

Fazit: Wir haben so massive innere Probleme, dass wir derzeit im Außen gar nicht effektiv sein können..., imho. Leute wir Du müssten derzeit an die Front, nicht die Jungen... (siehe Video). 😏

 

 

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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FalconJockey
Geschrieben

Das grundlegende Problem der Menschheit ist deren Egoismus.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir drohen in eine Phase zu schlittern, in der vielleicht alles politisch wird und die zivile Luftfahrt nur mehr eine Nischenerscheinung (worst case). Da bleibt dann nicht mehr viel zu diskutieren.

 

 

Ein kleiner Rest an Aviatik-Content bleibt...😐😉

Airports verzeichnen immer noch Wachstumsrekorde an Passagierzahlen: Siehe Basel, z.B. oder Memmingen mit 14% Verkehrszuwachs in diesem Jahr. In München gibt es Bemühungen, die beerdigte Dritte Startbahn wieder aus der Versenkung zu holen usw.

  In meinem persönlichen Umfeld sehe ich, von wenigen grünen Ausnahmen abgesehen,  lauter in der Gegend herumfliegende Leute, ob jung oder alt.

Gewiss, die Energiepreise steigen weiter und damit die Ticketpreise. Inwieweit, und wie schnell sich das im immer noch boomenden Flugverkehr bemerkbar machen wird, bleibt abzuwarten.

 

Eine energetische Zweiklassengesellschaft könnte sich herausbilden: Eine privilegierte, ihren Energiehunger problemlos stillende Oberschicht, denen die Energiehungersnot einer immer breiter werdenden Masse am Allerwertesten vorbeigeht.

 

Gruss Richard

  • Danke 1
Urs Wildermuth
Geschrieben

Ich versuche es noch einmal: Der Titel dieses Threads betrifft die Golf Airlines in der Krise. 

 

Den Politischen und Gesellschaftlichen Teil davon können wir im Off Topic diskutieren, da gibt's schon diverse Threads zum Thema. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb reverser:

In meinem persönlichen Umfeld sehe ich, von wenigen grünen Ausnahmen abgesehen,  lauter in der Gegend herumfliegende Leute, ob jung oder alt.

 

Ich hab mich gestern auch gewundert, als ich in der Stadt (Landeshauptstadt) um 15:00 in den Osterferien (da sollte eigentlich weniger los sein, weil die SUV-Mamis ihre Goofen nicht die ganze Zeit kutschieren und nicht wenige Eltern Urlaub nehmen) überall in zähfliessenden Verkehr geriet. Der Diesel um über 2,20 Euro und Benzin über 1,80 scheint den Leuten nichts zu machen.

 

Ich und meine bessere Hälfte haben uns schon eingeschränkt und schauen, dass wir Fahrten zusammenlegen. Und das mit nur einem Auto, wir haben gar nicht zwei, wie eigentlich fast alle! Ich vergönne dem Staat die Mehreinnahmen durch die Steuern nicht!! Vorher gehe ich zu Fuss und nehm den Bus. So werden die Menschen "ge-nuged", mich kriegen sie halt nicht mit dem Klima-Getue, sondern wegen der Renitenz gegenüber der dreisten Abzocke der eigenen Bürger, aber der Effekt ist der gleiche. Am Ende gewinnt immer die Obrigkeit, die sich selbst mit fetten Luxus-Verbrennern kutschieren lässt... 🧐

 

Jaja, der Kapitalismus ist resilienter, als man meinen mag. Vielleicht bin ich doch zu pessimistisch und alles bleibt eitel Sonne. Habe ja auch vor 2 Monaten einen Urlaub gebucht. OS sollte es im Sommer noch geben, davon gehe ich aus... 😎

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb reverser:

Eine energetische Zweiklassengesellschaft könnte sich herausbilden: Eine privilegierte, ihren Energiehunger problemlos stillende Oberschicht, denen die Energiehungersnot einer immer breiter werdenden Masse am Allerwertesten vorbeigeht.

 

Die Oberschicht fliegt dann aber mit Privatjets? Zumindest gibt es dann keinen Massenmarkt mehr für die Airlines. Dann werden wir bis 2050 nicht auf 3,5 Grad Erwärmung kommen, aber noch auf ca. 3,2 Grad. 

 

vor 13 Minuten schrieb reverser:

Siehe Basel, z.B. oder Memmingen mit 14% Verkehrszuwachs in diesem Jahr. In München gibt es Bemühungen, die beerdigte Dritte Startbahn wieder aus der Versenkung zu holen usw.

 

Man darf das nicht vergessen. Die größte Gefahr war bisher die Erderwärmung für die Menschheit. Wobei sich die aktuelle Regierung in den USA und Israel dazu anscheinend entschlossen haben, selber zur größten wirtschaftlichen Gefahr für die Menschheit zu werden. Hoffentlich nicht noch zur größten militärischen Gefahr. 

 

FalconJockey
Geschrieben

Ich glaube wir kriegen hier keine Beiträge mehr hin, die zum eigentlichen Thema gehen. Ich mache mal zu bis es bedeutende Entwicklungen in der Golfregion gibt.

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