livia Geschrieben 5. Juli Geschrieben 5. Juli Sphair screening Juli 2026 Hallo zusammen Ich habe erfolgreich mein SPHAIR Screening absolviert und werde, da mir Erfahrungsberichte gut geholfen haben, nun auch meine Erfahrung mit euch teilen. Ich habe mich 1,5 Monate vor dem Screening angemeldet, habe aber davor schon über ca. 8 Monate immer mal wieder ein bisschen mit Easyflight gelernt. Richtig intensiv habe ich aber erst nach meiner Anmeldung angefangen zu lernen, was meiner Meinung nach reichen kann. Ich habe währenddessen viel gearbeitet, konnte mich aber trotzdem gut vorbereiten. Wenn ihr entspannt ans Screening gehen wollt, empfehle ich euch jedoch ca. 2-2,5 Monate vorher anzufangen. Tagesablauf in chronologischer Reihenfolge Beginn um 0900 Uhr Block 1: Englisch: Ich spreche sehr gut englisch und habe meine Matura auch zweisprachig gemacht. Aufgrund dessen habe ich 2-3x maximal das WBT auf Easyflight gemacht. Mehr habe ich mich nicht vorbereitet und das reichte auch aus. Englisch war für mich mit Abstand das leichteste an der Prüfung. Kopfrechnen: Ich habe auf Easyflight auf der zweithöchsten Stufe geübt und war dadurch sehr gut vorbereitet. Ich war mir lediglich bei 2 Aufgaben unsicher, als ich das Ergebnis eintippte. Würfelrotation: Da mir dieser Aufgabentyp gut liegt, habe ich nicht allzu viel geübt. Wenn ihr aber auf Easyflight auf der schwierigsten Stufe gut mitkommt, dann habt ihr reichlich Zeit beim Screening. Es ist da langsamer. Tipp: Lernt den Würfel ausschliesslich in eurem Kopf zu drehen. 5min pause => Ihr dürft nur in der Pause trinken, trinkt also am Morgen genug! Block 2: Visual Memory Capacity: Ich habe nicht mit der Taktik von Easyflight gearbeitet, sondern einfach immer durchgezählt und konnte mir die Symbole so irgendwie merken. Am Test habe ich genau so gearbeitet, wie ich geübt hatte. Konzentration: SKT war wie im CBT. Bei mir hat es am besten funktioniert, wenn ich das Dreieck nicht fokussierte. So erkannte ich viel schneller, ob es gleiche Punktzahl/Farbe oder Orientierung ist. Physik und technisches Verständnis: Vor TVT hatte ich den grössten Respekt, da ich bei Easyflight nur auf einen Readyness Score von 72 gekommen bin. Es ging aber sehr gut und ich konnte mit Zeit nehmen alle Fragen in Ruhe durchzuarbeiten. Bereitet euch mit Easyflight vor. Es ist wirklich ein super Programm. Mittagspause 1h Block 3: Optischer Wahrnehmungstest: Auch hier habe ich auf Easyflight auf der schwierigsten Stufe geübt. Ich erzielte dort die letzten 3 Wochen vor dem Screening stets einen Score von über 84%. Ich empfehle euch auch unbedingt mit Easyflight auf der schwierigsten Stufe zu lernen, da ich es viel schwieriger finde, wie das CBT von SPHAIR. Wenn ihr dort regelmässig gute Scores erzielt, seid ihr gut vorbereitet. Mathematik: Mathe war nach TVT meine grösste Angst. Ich habe vor einem Jahr meine Matur abgeschlossen, hatte aber beim Üben trotzdem Mühe mit den Aufgaben, weil man während der Matur ja so gut wie keine Dreisatzaufgaben lösen muss. Die Aufgabenrange war mir beim SPHAIR CBT zu gering und ich wusste die Lösungen schnell auswendig, was mir nichts bringt. Bei Easyflight habt ihr ca. 450 Aufgaben, mit denen ihr üben könnt. Vor der Prüfung hatte ich Angst, dass ich nicht alle Aufgaben schaffe, ich hatte aber genug Zeit. 5min Pause Mehrfachanforderungen: Ich habe mir einen Flightstick bestellt und mit Easyflight geübt. Ihr könnt das auch machen, müsst aber nicht, da ihr auch während der Prüfung eine ausführliche Instruktion bekommt, wie ihr was machen müsst. Persönlichkeitstest: Antwortet einfach ehrlich, dann klappt das schon Refraktometertest: An alle Linsenträger: in der Bestätigungsmail steht ganz unten, dass ihr mind. 24h vor dem Test keine Linsen tragen dürft. Das habe ich erst 20h vor dem Test gesehen. Nehmt eure Linsen wirklich 24h vorher raus! Mein Augentest war somit nicht gültig und ich musste ihn am nächsten Tag wiederholen gehen. Meine letzten CBT (SPHAIR CBT) 4 Tage vor dem Screening: ENS: 96% KRN: 83% ROT: 86% VMC: 88% SKT: 87% TVT: 77% RAG: 73% OWT: 96% => Lasst euch nicht von Leuten mit zu hohen CBT Werten einschüchtern. Ich habe bei TVT und RAG regelmässig nur 60-66% erreicht. FAZIT: Bereitet euch gut vor. Es gab mir sehr viel Sicherheit zu wissen, dass ich mich so gut vorbereitet habe, wie ich nur konnte. Wie ihr schon gemerkt habt bin ich ein Fan von Easyflight. Kauft euch dieses Programm! Es bereitet euch viel besser vor als das SPHAIR CBT. Das Niveau ist deutlich schwieriger, was einem am Testtag sehr viel Sicherheit gibt. Ausserdem kann ich euch empfehlen das Screening Anfangs Jahr oder im Frühling zu machen, da die Kurstermine sehr schnell ausgebucht sind. Ich werde voraussichtlich bis im Frühling warten müssen, da nur noch französische Kurse frei sind in 2026. Viel Erfolg beim Lernen – ihr schafft das! Zitieren
Ilana Geschrieben 8. Juli Geschrieben 8. Juli hi livia! ersteinmal gratulation zur bestandenen prüfung! ich habe eine frage bezüglich KRN, es macht mir nämlich noch am meisten mühe... ich habe das screening in einer woche und habe in den meisten bereichen immer gute prozentzahlen nur beim kopfrechnen will es nicht klappen, vorallem level 3 im CBT. ist beim screening alles level 3? also immer nur 30sek zum ausrechnen oder ab und zu auch mal level 2 also 60sek? vielen lieben dank im voraus für eine kurze antwort ilana Zitieren
FOD_Lukas Geschrieben 9. Juli Geschrieben 9. Juli (bearbeitet) vor 20 Stunden schrieb Ilana: hi livia! ersteinmal gratulation zur bestandenen prüfung! ich habe eine frage bezüglich KRN, es macht mir nämlich noch am meisten mühe... ich habe das screening in einer woche und habe in den meisten bereichen immer gute prozentzahlen nur beim kopfrechnen will es nicht klappen, vorallem level 3 im CBT. ist beim screening alles level 3? also immer nur 30sek zum ausrechnen oder ab und zu auch mal level 2 also 60sek? vielen lieben dank im voraus für eine kurze antwort ilana Gratuliere dir Livia zum bestandenen Screening! Zu deiner Frage Ilana: Hast du versucht, die Antwortfläche als Notizfläche zu verwenden? Bei mir ging die meiste Zeit dafür drauf sich die grossen Zahlen im Kopf vorzustellen. Wenn ich dann z.B. 9239 - 2348 als Frage gestellt bekam, Notierte ich einfach 92392348 auf die Antwortfläche. Mit den Zahlen vor mir war ich viel schneller, als wenn ich sie nur kurz akustisch oder visuell wahrnehmen kann. Sobald die Rechnung dann im Kopf vollendet ist lösche ich die Notiz mit der DEL taste und gebe die Antwort ein. Berechne nicht Ziffer für Ziffer, denn die DEL Taste löscht das gesamte Antwortfeld, und nicht nur eine Ziffer wie im CBT. Die Zeit, die man für die Rechnungen bekommt richtet sich nach der Schwierigkeit der Rechnungen. Für schwierigere Rechnungen erhält man mehr Zeit als für leichtere. Es wird meinem Empfingen nach genügend Zeit gegeben. Es gab ein bis zwei für die ich keine Zeit mehr hatte. Alle anderen waren für mich gut machbar. Bei Rechnungen wie z.B. 456/12 half es mir sehr Zwischenschritte zu machen. Ein Beispiel: Nummer oberhalb von 456 ist im Kopf gängig durch 12 teilbar? 600. Weil 600/12 ergibt genau 50. Die Differenz von 600 zu 456 beträgt 144. 12 mal 12 sind 144. Dann zieht man 12 von 50 ab und erhält das Resultat: 38. Für mich bei KRN und allen anderen Tests das wichtigste von allem: Lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Bewahre Ruhe und mache, auch wenn etwas mal nicht klappt, einfach konzentriert weiter. Wünsche dir viel Glück! -Lukas Bearbeitet 9. Juli von FOD_Lukas Zitieren
Ilana Geschrieben 9. Juli Geschrieben 9. Juli vor 3 Stunden schrieb FOD_Lukas: Gratuliere dir Livia zum bestandenen Screening! Zu deiner Frage Ilana: Hast du versucht, die Antwortfläche als Notizfläche zu verwenden? Bei mir ging die meiste Zeit dafür drauf sich die grossen Zahlen im Kopf vorzustellen. Wenn ich dann z.B. 9239 - 2348 als Frage gestellt bekam, Notierte ich einfach 92392348 auf die Antwortfläche. Mit den Zahlen vor mir war ich viel schneller, als wenn ich sie nur kurz akustisch oder visuell wahrnehmen kann. Sobald die Rechnung dann im Kopf vollendet ist lösche ich die Notiz mit der DEL taste und gebe die Antwort ein. Berechne nicht Ziffer für Ziffer, denn die DEL Taste löscht das gesamte Antwortfeld, und nicht nur eine Ziffer wie im CBT. Die Zeit, die man für die Rechnungen bekommt richtet sich nach der Schwierigkeit der Rechnungen. Für schwierigere Rechnungen erhält man mehr Zeit als für leichtere. Es wird meinem Empfingen nach genügend Zeit gegeben. Es gab ein bis zwei für die ich keine Zeit mehr hatte. Alle anderen waren für mich gut machbar. Bei Rechnungen wie z.B. 456/12 half es mir sehr Zwischenschritte zu machen. Ein Beispiel: Nummer oberhalb von 456 ist im Kopf gängig durch 12 teilbar? 600. Weil 600/12 ergibt genau 50. Die Differenz von 600 zu 456 beträgt 144. 12 mal 12 sind 144. Dann zieht man 12 von 50 ab und erhält das Resultat: 38. Für mich bei KRN und allen anderen Tests das wichtigste von allem: Lass dich nicht aus dem Konzept bringen. Bewahre Ruhe und mache, auch wenn etwas mal nicht klappt, einfach konzentriert weiter. Wünsche dir viel Glück! -Lukas hallo lukas, danke für deine nachricht! ich probiere deine tipps auf jedenfall aus! das mit dem aufschreiben der rechnung im notitzfeld merke ich mir, das hilft bestimmt vorallem bei den akkustischen übungen, danke!! darf ich ganz frech fragen- hast du evtl auch einen tipps fürs vmc? ich hab ein paar taktiken ausprobiert gerade so für 4- back und 5-back aber bis jetzt bin ich mit nichts 100% zufrieden. vielleicht hast du da ja auch einen tipp -ilana Zitieren
FOD_Lukas Geschrieben 9. Juli Geschrieben 9. Juli (bearbeitet) vor 50 Minuten schrieb Ilana: hallo lukas, danke für deine nachricht! ich probiere deine tipps auf jedenfall aus! das mit dem aufschreiben der rechnung im notitzfeld merke ich mir, das hilft bestimmt vorallem bei den akkustischen übungen, danke!! darf ich ganz frech fragen- hast du evtl auch einen tipps fürs vmc? ich hab ein paar taktiken ausprobiert gerade so für 4- back und 5-back aber bis jetzt bin ich mit nichts 100% zufrieden. vielleicht hast du da ja auch einen tipp -ilana VMC war nicht meine Königsdisziplin, sondern eher meine Schwäche. Meine Bestleistung auf der höchsten Stufe lag bei 72 %. Trotzdem versuche ich, dir meine Taktik so gut wie möglich zu erklären. Vorweg: VMC Taktiken sind sehr schwer über Text zu erklären und zu verstehen, falls es dir nicht gelingt, rate ich dir deine eigene Taktik zu entwickeln und reichlich zu üben! Warum ich diese Taktik nutze Die Idee dahinter ist, die Gedächtnislast zu reduzieren. Statt bei einem 3-Back permanent die letzten drei Elemente aktiv nachzuverfolgen, kontrollierst du bewusst nur einen Teil der benötigten Vergleiche und beantwortest die übrigen mit deinem Gefühl bzw. deinem impliziten Gedächtnis. Das hat aus meiner Sicht zwei Vorteile: Weniger mentale Überlastung. Geringeres Risiko, komplett den Faden zu verlieren. Gerade bei höheren N-Back-Stufen ist eine gute Strategie oft besser als der Versuch, alles perfekt und lückenlos zu verfolgen. Wenn man sich übernimmt, verliert man schnell den Überblick und die Leistung bricht komplett ein. Beispiel: 3-Back (Das kann mit etwas Übung auch bis 4- oder sogar 5-Back gut funktionieren.) Du merkst dir die Form, die vor dir erscheint, und zählst eins. Bei der nächsten zählst du zwei (diese merkst du dir nicht), dann drei. Bei der vierten vergleichst du sie mit der Form, die du dir bei eins gemerkt hast, und fängst danach wieder von vorne an zu zählen. Alle Vergleiche dazwischen beantwortest du eher aus dem Gefühl heraus. Ich weiss, das klingt zunächst etwas seltsam, aber mit der Zeit funktioniert es erstaunlich gut. Mit dieser Methode überprüfst du bewusst ungefähr 25 % der erforderlichen Vergleiche, was dir eine stabile Basis gibt. Die tatsächliche Trefferquote liegt meist deutlich höher, weil man viele der übrigen Vergleiche unbewusst trotzdem richtig erkennt. Nun machst du das Gleiche ein zweites Mal, allerdings versetzt. Du beginnst nicht bei eins, sondern bei zwei, und merkst dir jeweils zwei aufeinanderfolgende Formen. Dadurch kontrollierst du insgesamt etwa 50 % der Vergleiche bewusst. Wenn du das beherrschst, kannst du zusätzlich noch bei drei beginnen und dir dort ebenfalls die relevanten Formen merken. Damit kontrollierst du ungefähr 75 % der Vergleiche aktiv, während der Rest weiterhin über Gefühl und Mustererkennung läuft. Übertragung auf höhere Back-Stufen Für 4-Back und höher gilt genau dasselbe Prinzip. Du musst die Zählung lediglich um eine Position erweitern: Bei 4-Back zählst du bis fünf. Bei 5-Back zählst du bis sechs. Bei 6-Back zählst du bis sieben. Der Grundgedanke bleibt immer identisch. Mit zunehmender Back-Stufe wird es allerdings schwieriger, mehrere versetzte Zählungen gleichzeitig sauber aufrechtzuerhalten. Meine Erfahrung Mit dieser Taktik habe ich bis 3-Back recht gut performt. Alles darüber hinaus war für mich eher Schadensminimierung. Deshalb würde ich empfehlen, 1- bis 3-Back möglichst perfekt zu beherrschen, damit du dir bei 4- und 5-Back einige Fehler erlauben kannst und trotzdem insgesamt eine gute Leistung erreichst. Generell finde ich die Taktiken anderer Teilnehmer für den VMC oft schwer verständlich, weshalb ich mir letztlich meine eigene Strategie entwickelt habe. Solche Methoden sind zudem schwierig zu erklären. Falls du meine Taktik also nicht auf Anhieb verstehst: Keine Angst, mir ging es genauso, als ich die Ansätze anderer ausprobiert habe. Deswegen habe ich ja selbst eine Taktik erfinden müssen. Mein Rat wäre daher: Viel üben, verschiedene Ansätze testen und die Strategie finden, die für dein Gehirn am besten funktioniert. Und zur Beruhigung: Bei meinem Screening kam nur bis 5-Back und kein 6-Back dran -Lukas Bearbeitet 9. Juli von FOD_Lukas Zitieren
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