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Hallo zusammen, ich habe das Screening im Januar 2026 erfolgreich absolviert. Hier möchte ich nun meine Erfahrungen und Tipps teilen. Da diese Wahrnehmung sehr unterschiedlich sein kann, soll dieser Bericht als meine persönliche Meinung angesehen werden. Vorbereitung: Man kann sich auf unterschiedliche Wege vorbereiten. In meinem Fall habe ich mich schon vor der Anmeldung zum Screening mit dem Programm „SkyTest“ (kostet ca. 80.–) vorbereitet. Damals wusste ich noch nicht, wie das Screening genau aussehen wird, und somit habe ich einfach die ganze Software durchgearbeitet. Als ich nach der Anmeldung auf die CBT-Software aufmerksam geworden bin, habe ich hauptsächlich damit weitergelernt. Intensiv vorbereitet habe ich mich jedoch erst etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen Screening. Ich würde hier definitiv mehr Zeit empfehlen. Ablauf Screening-Tag: Voraussetzung zu diesem Teil ist, dass ihr bereits wisst, wie die einzelnen Übungen funktionieren. (Die aufgeführte Reihenfolge entspricht auch meinem Screening-Tag.) Englisch: Beim Englischtest gibt es nicht viel zu sagen. Wenn man eine Matura hat oder während der Lehre Englisch hatte, sollte dieser Test kein Problem sein. Ansonsten empfiehlt es sich, den CBT-Test genau zu analysieren und die Themen, die man noch nicht kennt, zu üben. Mir hat hier die SkyTest-Software stark geholfen, da dort eine grössere Aufgabenbreite zur Verfügung stand. Vorallem zu den Themen Synonymen und Redewendungen. Kopfrechnen: Der Kopfrechnungstest besteht aus 12 akustischen und 12 visuellen Aufgaben, welche ohne Notizen in einer bestimmten Zeit gerechnet werden müssen. Die Zeit ist dem Schwierigkeitslevel der jeweiligen Aufgabe angepasst. Bei mir war die Zeit meist kein Problem, aber auch ich habe zwei Aufgaben nicht richtig beantworten können. Auch hier hilft SkyTest, da dort einfach mehr verschiedene Aufgaben gestellt werden. Ich habe bei CBT mit der Zeit immer wieder die gleichen Aufgaben bekommen. Früh anzufangen, beispielsweise mit einer App auf dem Handy, kann sehr stark helfen. Räumliches Vorstellungsvermögen: Dieser Test ist identisch mit dem auf dem CBT-Programm. Der einzige Unterschied ist die Darbietungsgeschwindigkeit. Am Screening wurde die Geschwindigkeit von Anweisung zu Anweisung schneller und nicht wie beim Üben plötzlich schnell. Wenn man hier aber mit dem CBT-Programm auf Level 3 gut zurechtkommt, reicht das. Visuelle Merkfähigkeit: Wenn möglich, startet mit dem Üben bei diesem Test so früh wie möglich. Es hat mich zu Beginn extrem frustriert, da ich nur wenige Prozente erreicht habe. Hier ist Übung der Schlüssel zu hohen Prozenten und einem sicheren Gefühl. Für mich hat die Taktik, bei der man sich nur die Farben merkt, am besten funktioniert. Aber auch hier hat jeder seine eigenen Herangehensweisen. Konzentrationsvermögen: Ich hatte bei diesem Test wenig Mühe. Zuhause konnte ich nur auf einem Bildschirm mit Maus und Tastatur üben. Am Screening wiederum sind alle Tests auf einem Touch-Display. Dies hat mir jedoch keine grossen Schwierigkeiten bereitet. Ich kam auch gut mit einem Finger zurecht. Technisches Verständnis: Dieser Test ist mir etwas schwergefallen. Obwohl ich eine gute Voraussetzung bei diesen Themen habe, waren die Fragen am Screening eher schwer. Vorbereitet habe ich mich hier natürlich mit dem CBT-Programm und mit SkyTest. Bei SkyTest hat man den Vorteil, von viel mehr Fragen und der direkten Lösung mit Lösungsweg zu profitieren. Hier hilft nur intensives Auseinandersetzen mit den geforderten Themengebieten. Optische Wahrnehmung: Vor diesem Test hatte ich am meisten Respekt, da ich zwei Tage zuvor noch meine Taktik geändert habe. Ich kam bis Level 2 gut mit sturem Ablesen der einzelnen Instrumente zurecht. Ab Level 3 jedoch merkte ich, dass es einfach zu schnell für mich war. Entscheidend dafür war sicherlich auch der Fakt, dass ich nicht genug Zeit eingeplant habe, um mich auf diesen Test vorzubereiten. Hier kann ich die Taktik, sich die Zeigerpositionen zu merken und anschliessend die Zahlen im Kopf zu erschliessen, empfehlen. Viele berichten, dass am Screening die Ziffern mit grösseren Lücken dargeboten werden. Somit habe ich mich gegen das sture Ablesen entschieden und noch kurz zuvor umgestellt. Im Nachhinein war dies für mich die richtige Entscheidung, da ich mich während des Tests viel sicherer gefühlt habe. Rechenaufgaben: Bei diesem Test hatte ich eigentlich eine gute Vorbereitung. Auch hier habe ich nebst dem CBT-Programm viel mit SkyTest gelernt, da es stark hilft, wenn man bei Fehlern direkt den Lösungsweg gezeigt bekommt. Am Screening habe ich jedoch bei diesem Test gefühlsmässig am schlechtesten abgeschlossen. Was sicherlich essenziell ist, ist der Dreisatz, ebenso der doppelte Dreisatz sowie das Aufstellen und Erkennen von Satzgleichungen. Psychomotorik und Mehrfachanordnungen: Für diesen Test gibt es keine Übung im CBT-Programm. Man erhält vor Ort eine Einführung und bekommt alles Schritt für Schritt erklärt. Wenn man gut aufpasst und eventuell schon ein wenig Erfahrung mit Flugsimulation hat, ist es kein Problem. Ich persönlich hatte keine Erfahrung damit, und es erschien mir nicht allzu schwer. Persönlichkeits- und Refraktometertest: Kurz vor Schluss muss man noch 146 Fragen bezüglich seiner Persönlichkeit beantworten. Hier einfach durchklicken und möglichst spontan und realistisch antworten. Hier ist logischerweise keine Übung gefordert. Bevor man gehen kann, muss man noch kurz seine Augen testen lassen. Ich habe keine Brille oder Linsen, und somit war es für mich nach 20 Sekunden vorbei. Fazit: Der ganze Tag ging schnell vorbei, und ich erhielt etwa 30 Minuten nach Abschluss bereits eine Mail bezüglich meines Status auf der Sphair-Webseite. Das Klima während des ganzen Tages ist sehr angenehm, und die Leiter vor Ort sind sehr freundlich. Solange man den ausgedruckten Fragebogen und eine Identitätskarte dabei hat, läuft alles reibungslos ab. Mein Tipp an alle, die vor ihrem Screening stehen: Beginnt früh genug mit dem Training! Lieber jeden Tag 20 Minuten als unter Stress über mehrere Stunden. Die frühe Vorbereitung gibt einem ein Gefühl von Sicherheit, welches sehr wichtig ist. Macht euch keine Gedanken, wenn ein Test nicht so ablief, wie erhofft. Startet bei jedem Test wieder mit neuer Motivation und vergesst, wie der Test zuvor ablief. Mindset ist ein wichtiger Punkt an solchen Tagen! Es ist definitiv möglich, diesen Test erfolgreich zu absolvieren, auch wenn man oft das Gegenteil hört. Lasst euch nicht von anderen Personen mit extrem guten CBT-Werten einschüchtern! Es hat immer Vor- und Nachteile, solche Berichte zu lesen. Mich haben die extrem guten CBT-Werte anderer ziemlich eingeschüchtert. Nehmt andere CBT-Werte als Motivation und nicht als Richtwerte. Versucht, für euch persönlich das Beste herauszuholen! Hier sind meine CBT-Werte drei Tage vor dem Screening (auf dem jeweils höchsten Level): ENS: 79 % KRN: 96 % OWT: 74 % RAG: 93 % ROT: 98 % SKT: 98 % TVT: 97 % VMC: 83 % Hier noch die CBT-Werte am Tag vor dem Screening: ENS: 100 % KRN: 100 % OWT: 80 % RAG: 93 % ROT: 100 % SKT: 99 % TVT: 97 % VMC: 88 % Nun wünsche ich allen viel Erfolg beim Screening!
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Hallo zusammen Ich möchte heute über mein SPHAIR-Screening, welches ich am 15. Dezember 2025 bestanden habe, berichten. Ich werde einige Punkte nennen, die mir persönlich sehr geholfen haben, dieses Screening zu bestehen. Mein Prüfungstag Englisch (ENS) Als ich an diesem kalten Montagmorgen den Screeningraum betrat, war ich froh, mit Englisch und Raumorientierung zu starten. Ich kann sehr gut Englisch, weshalb ich mich auf diesen Test kaum vorbereitet hatte – und genau das war ein Fehler. Der Englischtest hat mich am meisten gefordert . Es kamen Wörter und Redewendungen vor, die ich noch nie gehört hatte. Ich schätze, dass ich etwa 75–80 % korrekt hatte, definitiv nicht mehr. Ich habe etwas mit Easyflight trainiert (sehr empfehlenswert), allerdings nur bis etwa 10 von 100 Punkten, da mir vieles sehr einfach vorkam und ich deutlich mehr Zeit in die Vorbereitung für RAG und TVT investierte. Kopfrechnen (KRN) Allein beim Gedanken daran bekam ich schwitzige Hände. Bei der Vorbereitung auf der Website hatte ich meist etwa 60 % auf Level 2, im CBT jedoch 80–90 %. Ich dachte, es würden extrem komplizierte Aufgaben kommen – doch glücklicherweise waren sie sehr ähnlich zum CBT und zur Website. Sowohl schriftlich als auch audiell waren die Aufgaben gut machbar. Heisser Tipp: Nutzt bei den audiellen Aufgaben das Antwortfeld als Notizfläche (kontrolliert niemand ). Ich hatte vermutlich alle Aufgaben korrekt, bis auf 1–2 Fehler. Die erste Aufgabe war extrem einfach (23 × 11), doch ich habe mich zweimal vertippt – und dann war die Zeit abgelaufen. Ich schätze mein Resultat auf 85–90 %. Raumorientierung (ROT) Bei der Vorbereitung hatte ich fast immer über 90 %, teilweise sogar 100 %. Der Test war für mich sehr einfach – so einfach, dass ich mir währenddessen schon überlegte, was ich zu Mittag essen werde. Bei einer Aufgabe am Ende kam ich kurz nicht mehr mit, nicht aus Unfähigkeit, sondern weil ich gedanklich abgeschweift war. Für mich war dieser Test mehr ein Konzentrationstest als ein Raumorientierungstest. Tipp: Schaut auf das Weisse des Bildschirms und „zeichnet“ euch den Würfel gedanklich darauf. Dreht ihn visuell weiter – nicht mit Worten im Kopf, das dauert zu lange. Pause (5 Minuten) Zwei Teilnehmer sagten, dass ihnen ROT Schwierigkeiten bereitet habe – für mich unverständlich. Kopfrechnen war für alle machbar. Englisch war für viele, auch für mich, eine echte Knacknuss – dennoch ein gutes Gefühl insgesamt. Merkfähigkeit (VMC) Oh Hilfe… Beim Üben lag ich meist bei 65–70 %, gegen Ende der Vorbereitung und im Test selbst schätze ich 75–85 %. Bis etwa 4-Back ging es gut, danach war es oft Bauchgefühl. Ich stellte mir die Figuren immer in einer Linie vor und ersetzte sie gedanklich, wenn sich etwas änderte. Manchmal konnte ich mir nur die Farbe merken. Hier wurde mir kurz mulmig – aber ich verlor den Mut nicht. Konzentration (SKT) Der Test ist weniger schwierig als er wirkt. 90 % Genauigkeit sollte machbar sein. Am Prüfungstag durften wir nur einen Finger verwenden (ich hatte mit mehreren geübt). Wichtig: Die eigentliche Herausforderung ist es, sich bei vielen Regeln immer die aktuell gültige Regel zu merken. Wenn man den Faden verliert, ist man schnell ein bischen cooked. Trainiert genau das. Technisches Verständnis (TVT) Wenn man bis hierhin nicht schon dachte, man sei raus – dann spätestens hier. Ich habe mich auf diesen Test am intensivsten vorbereitet, da er in fast allen Erfahrungsberichten als sehr schwer beschrieben wird. Bei Easyflight hatte ich 70 von 100 Punkten. Ganz klar: Holt euch Easyflight fürs TVT. Mit dem CBT allein habt ihr keine echte Chance, ausser ihr studiert Physik oder Chemie – denn beim CBT kennt man irgendwann die Fragen. Bei mir kamen genau die Themen, mit denen ich mich am wenigsten auskannte. Viel Raten war nötig – an dieser Stelle wohl etwas Glück. Bei mir kam viel Strom, Energie, Archimedes-Prinzip usw. Es kann wirklich alles drankommen. Tipp: Schaut euch jede Aufgabe extrem genau an. Es sind oft Logikfallen in Bildern oder Texten versteckt. Ich schätze mein Resultat auf etwa 75 %. Mittagspause Ich habe einen Döner gegessen. War ehrlich gesagt nicht gut – Brot war sehr trocken. Wahrnehmung (OWT) Viele hatten erstaunlicherweise Angst vor diesem Test. Ich habe mich mit der App BU/GU Lite sowie dem CBT gut vorbereitet. Achtung: Die Instrumente sind grösser als gewohnt. Gewöhnt euch schon während der Instruktion an die Dimensionen. Beim Üben hatte ich selten unter 90 %, meist sogar 100 %. Rechenaufgaben (RAG) Für mich der Finalboss. Ich habe mit lehrerschmidt.de und Easyflight geübt – definitiv nicht genug Zeit genommen, um jedes Prinzip vollständig zu verstehen. Einige Aufgaben waren sehr TVT-lastig (z. B. Lichtintensität bei halbierter Distanz → vierfach). Zum Glück kamen auch Geschwindigkeitsumrechnungen und Geometrie, womit ich gut klarkam. Trotzdem vermutlich mein schwächstes Resultat: ca. 70 % oder weniger. Psychomotorik & Mehrfachanordnung Dieser Test hat mir Spass gemacht. Ich weiss nicht, ob es an meinen 1000 h DCS und 600 h MSFS liegt – aber ich kam sehr gut zurecht. Tipp: Überkorrigiert die Turbulenzen nicht. Steuert ruhig und feinfühlig. Und falls ihr euch einmal vertut: Ruhe bewahren und sauber auskorrigieren. Persönlichkeitstest Sie sagen zwar, man könne hier nichts falsch machen – ich glaube aber, dass dies einer der wichtigsten Tests ist. Tipp: Macht den Persönlichkeitstest auf Easyflight einmal. Dort seht ihr, ob eure Antworten zum Pilotenprofil passen. Ich habe ehrlich geantwortet – sowohl dort als auch am Prüfungstag – und bestanden. Refraktometertest Kurzer Augentest (ca. 5 Minuten). Hier entscheidet schlicht euer Auge. Das Ergebnis Obwohl gesagt wurde, dass wir das Resultat in einigen Tagen erhalten würden, bekamen wir es bereits 30 Minuten später im Zug. Als ich die positive Rückmeldung sah, sprang ich vor Freude fast vom Sitz auf. Die anderen Passagiere schauten etwas komisch – mir war es egal. Ich bin meinem Kindheitstraum einen Schritt näher gekommen und darf im Herbst 2026 nach Lommis an den Flugkurs. Wenn jemand spezifische Fragen hat, einen Buddy zur Flugkurs-Vorbereitung sucht oder einfach über Fliegerei/SPHAIR sprechen möchte: Instagram: @nolex_zh Ich schreibe diesen Beitrag aus Dankbarkeit – die Erfahrungsberichte hier haben mir enorm geholfen. Viel Glück an euch alle. Solange ihr 100 % gebt, ist Versagen unmöglich. Glaubt an euren Traum. Herzlichen Dank fürs Lesen Liebi Grüess Noel Alexandre Bischoff
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Hallo zusammen, Hat jemand von euch zufälligerweise am 14. August das Sphair-Screening in Dübendorf? Würde mich über einen Lernbuddy freuen! Gruss Diego
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Ich habe mich vor ein paar Wochen für das Screening beim FAI angemeldet. Seither bereite ich mich (jeden abend ca. 30-60 min) darauf vor. Da ich das screening schon in kürze haben werde wollte ich mal fragen, wie meine chancen mit meinen momentanigen (höchst) Testresultaten für folgende Tests aussehen? Raumorientierung: 90% Konzentration: 95% Kopfrechnen: 72% OWT1 : 91% OWT2: 76 % (Die anderen Tests liste ich nicht auf, da sie ja immer gleich sind) Am meisten Probleme bietet mir der OWT2, gibts da noch irgendwelche tipps? Ich versuche mir im Kopf hauptsächlich die Farben zu mekren, was mir bis und mit zum "3-Back" relativ gut gelingt.
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Hallo zusammen Momentan bereite ich mich auf das SPHAIR Screening vor. Dazu gehe ich die Übungsprogramme immer wieder durch und probiere mich zu steigern. Bei den meisten Kategorien klappt es auch schon recht gut, allerdings bereitet mir das Gedächtnis 2 (2-back, 3-back,..) ein wenig Kopfschmerzen. Wie habt Ihr das Gedächtnis trainiert? Habt jemand vielleicht ein paar Tipps für mich? Die Anderen Kategorien laufen recht gut, falls Ihr aber auch da noch Vorschläge habt wie ich mich besser vorbereiten kann, bitte melden. Wie habt Ihr Euch denn auf das Screening vorbereitet? Danke für Eure Hilfe! LG Tim
