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neueste A380 Info...


Burkhard

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oder sie haben eine gute Gelegenheit genutzt, sich aus dem Markt zu verabschieden und die Verluste bei den Kunden gelassen.

Nein, könnte zwar sein, ist es aber in dem Fall nicht...

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​Kommt wohl auf die Interessenlage an... Was für die Fondseigner oder Aviatikfans gut ist, muss es für den Fondsmanager nicht zwangsläufig auch sein. Wenn ich einige A380 besitze, steigere ich vielleicht deren Wert, indem ich die am Markt verfügbare Anzahl "mit Gewalt" reduziere.

 

Ich kann mir vorstellen, die Fondsgesellschaft hätte einiges dafür angestellt, dass nicht publik wird, dass sie über eine halbe Million Verwaltungskosten im Jahr berechnen - wohl gemerkt für eine Verwaltung die seit 10 Jahren daraus besteht, die Nullen auf der monatlichen Überweisung von SQ zu zählen und das Geld am Ende jeden Jahres auf die Anleger zu verteilen.

 

Geschlossene Fonds sehen halt immer super aus und versprechen traumhafte Renditen (wie hier über 7%). Leider denken viele Anleger nicht darüber nach, dass das Flugzeug/Schiff/Haus/etc. nur für eine bestimmte Zeit fest vermietet ist und danach der Mieter in einer deutlich besseren Position, den Preis neu zu verhandeln ...

 

Florian

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  • 3 Wochen später...

Die 9V-SKA (oder MSN 003) steht inzwischen in Südfrankreich.

Ob Tarbes/Lourdes mit gut 1m Niederschlag im Jahr nun der beste Ort ist, ein Flugzeug zu parken, dass man nochmal verkaufen möchte ist wohl eher fraglich...

von deren Homepage:

 

TARMAC AEROSAVE provides not only Aircraft Storage services but also Aircraft Maintenance and Aircraft Recycling services.

Hoffen wir mal das beste für den einstigen Stolz der Singapore Flotte.

 

Gruß

Ralf

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Im September konnte man in SIN vor allem aus dem T1 besagte Maschine in der großen Maintenance-Halle gut sehen. Sie war bereits ganz in Weiss.

 

Was mit dem Fatbus 003 geschieht, steht in den Sternen. Was ist aus dem Gerede der IAG geworden (Iberia - im alten Livery wär's DER Wahnsinn gewesen - oder gar Aer Lingus)?

 

Gruß

Johannes

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Reuters zitiert Insider, laut denen Emirates in Dubai mehr als 30 neue A380 bestellen wird. Nach Informationen von "Bloomberg" verhandelten Emirates und Airbus zuletzt über 20 A380.

 

http://www.aero.de/news-27890/Emirates-will-30-Airbus-A380.html

 

 Von 36-38 ist jetzt die Rede:

 

https://www.reuters.com/article/emirates-airshow/airshow-emirates-may-order-36-38-airbus-a380-jets-source-idUSL8N1NH098

 

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-11-11/emirates-said-negotiating-order-for-about-16-billion-of-a380s

Bearbeitet von guy
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so wie's aussieht, wird der erste verschrottet und die weiteren gehen zu Hifly.

 

Aber das ist nur der momentante Stand der (Fehl-)planung. Das kann schon morgen wieder alles anders sein.

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Airbus und Emirates ringen auf der Dubai Airshow weiter um einen Auftrag um bis zu 40 A380,

 

 

Scheint ein schmerzhafter Prozess zu sein:

"Es werden jetzt bei den Konditionen die Schmerzgrenzen ausgetestet" : :wacko: :"" ...das A380-Bestellungs-Monopol eiskalt ausnützend, verlangen die Scheichs "hohe zweistellige Rabatte". Selbst die Rücknahme von älteren Modellen soll dem Konzern "abgerungen" werden, heisst es da.

 

Gruss

Richard

Bearbeitet von reverser
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Was soll den so eine Garantie wert sein? Wenn eine Weiterproduktion Airbus ruinieren würde, hätte Emirates auch nichts gewonnen. Wenn A380 "auf Halde" produziert werden, was hilft das Emirates? Und für wie viele Zulieferer (mit meist noch weniger Geldreserven) soll diese Garantie mitgelten?

 

 

"hohe zweistellige Rabatte"

Also 99% ??? Ist auch noch zweistellig.

Ohne zweistellige Rabatte ist doch dieses Jahrtausend vermutlich nicht ein einziges Flugzeug verkauft worden. "hohe" hiesse dann deutlich über 50% ???

 

Am einfachsten steigen die Emirate mit einem Anteil bei Airbus ein, der dem A380 Anteil an der Firma entspricht, und garantieren damit für das Programm...

 

 

so wie's aussieht, wird der erste verschrottet

Warum muss es soweit kommen? Solange das Ding noch flugtauglich war (noch Triebwerke hatte) hätte sich doch bestimmt ein Museum, Restaurant, Hotel etc. gefunden, dass es für den Schrottwert (minus dem Wert für die ausbaubaren Teile) übernimmt. Immerhin ist es doch ein Prestigevogel, sowas wäre einmalig auf der Welt. Wenn es erstmal in fluguntauglich abgestellt ist, gibt es nicht mehr viele Alternativen. Straßentransport scheidet ja wohl aus. Wäre wirklich schade, wenn es so enden würde.

 

Gruß

Ralf

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Was soll den so eine Garantie wert sein? Wenn eine Weiterproduktion Airbus ruinieren würde, hätte Emirates auch nichts gewonnen. Wenn A380 "auf Halde" produziert werden, was hilft das Emirates? Und für wie viele Zulieferer (mit meist noch weniger Geldreserven) soll diese Garantie mitgelten?

 

Wäre nicht der erste Operator, der immer mehr Rabatte forderte, bis der Hersteller tatsächlich in den Konkurs ging. Ich sage nur Saab, Bombardier, etc.

 

 

 

Warum muss es soweit kommen? Solange das Ding noch flugtauglich war (noch Triebwerke hatte) hätte sich doch bestimmt ein Museum, Restaurant, Hotel etc. gefunden, dass es für den Schrottwert (minus dem Wert für die ausbaubaren Teile) übernimmt

 

Was ich weiss sind natürlich nur (gut unterrichtete) Gerüchte. Ich nehme an, die ersten Flugzeuge waren wirklich noch "handgemacht" (erinnert sich jemand an die zu kurzen Kabel?) und modifiziert, dass da jede Menge Restriktionen und "Performance Penalties" (verringerte Leistung, dadurch weniger Rendite möglich) eingebaut sind, dass es sich wirklich lohnt, die Einzelteile weiterzuverkaufen.

 

Wenn du das Geld und den Platz hast, kannst du gerne das Teil kaufen! Ich glaube, sie würden dir einen guten Preis machen. Allerdings bin ich nicht so sicher, dass Airbus das wirklich mögen würde, denn da geht es zu einem grossen Teil auch um Prestige. Eine A380 soll noch nicht ins Museum kommen. Dann lieber verschrotten, aus den Augen, aus dem Sinn. Deshalb macht Airbus wahrscheinlich auch sehr gute Verträge (gut für den Kunden) mit den Operatoren, die bereit sind, die Flieger von SIA zu übernehmen.

 

Dani

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Die Transformation von Beutereitern zu Ivy-League-getauften Geschäftsmännern ist im Sandkasten etwas gar schnell von statten gegangen. Nun sind sie größenwahnsinnig und Airbus dackelt an der kurzen Leine hinterher. Eine Weiterproduktionsgarantie für die A380-Linie wegen eines einzigen Großkunden wäre aus meiner Sicht vergleichbar damit, wie wenn man in einem Starfighter den Schleudersitz ausbaut...

 

Gruß

Johannes

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Schön und gut, aber wer garantiert uns, das Emirates die nächsten Jahre überdauert? Ich sag' nur: "Wer auf Sand baut..."
Too big to fail gibt es im Airline-Business bekanntlich nicht, auch nicht bei den Scheichs.
 

 

Gruss

Johannes

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Korrekt. Und das trifft auch für Airbus zu. Ergo ist diese Forderung Makulatur und ein Scheingefecht.

 

Markus

 

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Die Airbus-Leute sind an der Pressekonferenz von Emirate aus Protest nach einigen Minuten alle rausgegangen. Es scheint, dass sie regelrecht aufs Kreuz gelegt wurden.

Sich so zu verhalten gegenüber (eines der) wichtigsten Kunden, vor den Augen der Weltpresse, scheint mir ohne Beispiel und auf diesem Level von Big Business schlicht ein No-Go. Wer sowas macht, hat sich nichts mehr zu sagen und ist äusserst verbittert.

 

Mich würde gar nicht wundern, wenn da wieder mit allen illegalen Mitteln seitens Boeing gekämpft wurde. Die Geschichte um Boeing hat das ja schon mehrmals sichtbar gemacht.

Das zeigte zuletzt die Anzeige von Airbus wegen Industriespionage 2015, aber früher auch schon im Zusammanhang mit den Gerichtsverhandlungen und die Aushändigung von Beweismitteln an die Gegenparte im dubiosen Vergleich vor Gericht der angeklagten Boeing betr. Tankerflugzeug.

 

Die ganze Region ist ja unter seit sehr langer Zeit nicht mehr dagewesenen Spannungen. Der von S.A. geführte Krieg gegen Yemen, die Hetzjagt und dann das Flugverbot gegen Quatar (Aegypten, Saudi Arabia, den V.A.E. und Bahrain) der Druck der Saudis auf Libanon, die panische Angst vor dem sich erholenden Iran (und vor deren Potential) scheint in naher Zukunft keine gute Basis für eine florierende Weltregion für die zivile Aviatik zu bieten.

 

Die Wüstenkönige verplämpern ihre kostbare Zeit: bis die Querelen und Spannungen beiseitegelegt sind, vergehen Jahre, in denen auf der ganzen Welt kräftig weiter Richtung alternative Energiequellen gearbeitet wird, mit Ausnahme vielleicht des grössten Öl-Junkee USA. Vielleicht wird zum Schluss in einigen Jahrzehnten nur noch die Aviatik und die Militärs als Grossabnehmer von Erdölprodukten in Erscheinung treten.

Dann werden die Wüstenfüchse wieder zur Vernunft zurückkehren müssen.

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Zur Unvernunft gehören in der Geschäftswelt immer wenigstens zwei...

Wer den Scheichs die Füße leckt, und sich mit Angeboten gegenseitig unterbietet, darf sich nicht wundern wenn am Ende nur die Scheichs davon profitieren.

 

Früher oder später wird da unten wieder ausser Sand nichts mehr zu holen sein, und alle die groß auf diesen Absatzmarkt gesetzt haben werden Augen machen.

Ob Boeing da wirklich gegen Airbus gewonnen hat, oder nur Flugzeuge unter Wert verkauft, das wird sich noch zeigen müssen.

 

Vom Golf abzuhängen ist sicherlich derzeit das mit Abstand größte Problem des A380.

 

Gruß

Ralf

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  • 1 Monat später...

Und erneut wirds billiger für Emirates...

 

Obwohl man das Thema strategisch bei EADS anschauen wird und nicht opportunistisch....

 

Und dann kommen noch die Politik und die Gewerkschaften dazu.

 

Da wird noch viel passieren, before dem A380 das Licht ausgeht...

 

Markus

 

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Ein Link aus der zur Zeit aktuellsten und top informierten Aviatik Zeitung der Schweiz...

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-A380-steht-vor-dem-Aus-17986532

 

 

aus Deutscher Sicht:

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article167104419/Die-Zukunft-des-A380-sieht-noch-duesterer-aus.html

 

salve

Ed

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Wie viele der noch etwa 100 ausstehenden Auslieferungen hat Airbus wohl intern inzwischen abgeschrieben?

Bei 12 Flugzeugen im Jahr und 100 Fliegern im Backlog gäbe es ja prinzipiell keinen Grund zur Panik...

 

Gruß

Ralf

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