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Umfrage Airbus gegen Boeing


Kessi

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Satyre ist immer eine Gratwanderung, deshalb bitte, bitte noch mehr davon

 

Also gut:

 

 

Spaß muss sein...sonst könnte man den ganzen Laden zumachen:008:

 

 

Genau - ihr habt doch alle nuuuull ahnung... super lustig wie banal ihr hier beurteilt ohne auch nur im traum die 14 tausend veteranen-stunden wie ich zu haben :p :p :p

 

hahaha - auch lustig gemeint... :p :009:

 

Cheers,

Berni

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will da auch noch mein beitrag dazu abgeben, und zwar als mechaniker, der an den dingern rumschrauben muss (darf).

 

rein vom konzept: airbus

optik: beide (a340-500 und B777 sind beides schöne vögel)

zum dran arbeiten: airbus NULL punkte, boeing 10 Punkte (-> die setzen bei der planung immer den mensch der dran arbeiten darf mit rein)

 

aber der schönste und besste, steh ja nicht (mehr) zur diskusion, ist halt immer noch die schöne alte MD-11 :005:

 

gruss

 

rudi

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Hallo Rudi

allerdings durften die Mechaniker gerade in der Einführungszeit der Elfer bei der SR mehr herumschrauben, als eigentlich geplant war, oder? Erstens, um die all die nötigen Modifikationen anzubringen, damit die versprochene Performance erreicht wurde.

 

ich persönlich war zwar bei der einführung noch nicht mit von der partie, aber es soll so gewesen sein. aber dazu hat sicher auch die SR selig einiges dazubeigetragen.

und zum vergleich, muss man dafür jetzt bei den fliegenden bussen mehr rumschrauben, als das verkündet würde. kann mich gut an die worte eines herren erinnern, bei der vorstellung des a330er, "das ist die zukunft, das ist ein no maintenance aircraft"

 

Und zum einen gab es doch bei SR Probleme mit den PW 4000, da sich die Schaufeln relativ schnell abnutzten?

Gruss

 

und das mit den pw4000er war ja nicht die schuld des schönen 11er :005:

 

gruss

 

rudi

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Hi!

 

Rudi hat einen Punkt eingebracht, der interessanterweise kaum aufgebrochen ist.

 

Aribus vertrat auch bei den Piloten die Mentalität, dass sie das schwächste Glied in der Kette seien. Bevor ich hier weiter schreibe, empfehle ich zur Lektüre untenstehenden Link. Nicht uninteressant...

 

http://ronald-schmid.de/p2000_ZLW_3.html

 

Gruss

Johannes

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Beide Hersteller sind erfolgreich am Markt. Die Produkte beider Hersteller haben ihre Stärken und manche auch Schwächen.

 

Bei der Evaluation eines neuen Flugzeuges sind verschiedene Kriterien (Anschaffungskosten, Betriebskosten, Wirtschaftlichkeit, Wartung, Umweltbelastungen, Flexibilität, Umschulungsaufwand, Zuverlässigkeit, Technologie, Akzeptanz bei den Passagieren, bereits bestehender Flotte etc.) und Anforderungen entscheidend. Diese Faktoren können je nach Airline unterschiedlich sein.

 

Anstelle der ursprünglichen Fragestellung wäre es sinnvoll, sachlich die Stärken und Schwächen und Vorteile und Nachteile der Produkte dieser beiden Hersteller einander gegenüber zu stellen.

 

Gruss, Toby

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Dieser Bericht sagt nichts aus über den technologischen Stand des Flugzeuges. Aus dem Bericht geht lediglich hervor, dass die Technologie aus dem Westen und nicht aus Russland kommt. Ob Russland überhaupt imstande ist, selbständig und ohne Westliche Unterstützung Hitech zu entwickeln?

 

Eine andere Frage ist dann auch, wer denn im Westen Russische Flugzeuge kaufen soll. Ich stelle mir vor, dass die Akzeptanz Russischer Flugzeuge im Westen sehr gering ist. Selbst im Osten wird der Trend zu Westlichen Flugzeugen immer grösser. Man stelle sich vor, die Swiss würde plötzlich Russische Flugzeuge kaufen. Sicherlich würden dann viele Passagiere einer anderen Airline mit Westlichen Flugzeugen den Vorzug geben.

 

Gruss, Toby

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Ob Russland überhaupt imstande ist, selbständig und ohne Westliche Unterstützung Hitech zu entwickeln?

 

[iRONIE]

Niemals! Wenn sie nicht alles den Amerikanern abgeguckt hätten, hätten sie es nie geschafft auch einen Menschen ins All zu schießen...:001:

[/iRONIE]

 

Ich möchte nicht wissen, was von einem Airbus oder einer Boeing noch übrig ist, wenn sie einen Winter lang auf einer innersibirischen Buschstrecke betrieben worden ist.

 

Gruß

Ralf

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Niemals! Wenn sie nicht alles den Amerikanern abgeguckt hätten, hätten sie es nie geschafft auch einen Menschen ins All zu schießen...:001:

 

Erstens waren die Russen schneller, zweitens haben sowohl die Russen wie auch die Amis auf dem deutschen Raketenprogramm aufgebaut.

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Niemals! Wenn sie nicht alles den Amerikanern abgeguckt hätten, hätten sie es nie geschafft auch einen Menschen ins All zu schießen...:001

 

es ist erschreckend, wie leichtsinnig ihr (du) die russen unterschätzt. wer war dann zuerst im all? und wer sagt uns denn, dass die russen dem westen alles abgeschaut haben oder das noch tun? weiss jemand über die machenschafen des westens, vorallem der amis, bescheid? wer sagt uns denn, dass es nicht umgekehrt ist und der westen den russen abschauen? weiss jemand, was mit einem neuen russenflieger in der wüste der amis geschieht? alles offene fragen, die wir hir nicht beantworten können und sollen. geht es hir doch nur um den vergleich AIRBUS gegen BOEING.

 

gruss

 

rudi

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Ich stelle mir vor, dass die Akzeptanz Russischer Flugzeuge im Westen sehr gering ist. Sicherlich würden dann viele Passagiere einer anderen Airline mit Westlichen Flugzeugen den Vorzug geben.

Gruss, Toby

Ganz genau. Das ist das Problem der Russenflieger. Die Passagiere haben kein Vertrauen.

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Eindeutig: BOEING

 

Ich bin zwar auch Europäer, aber Aibus ist wirklich nur Meterware (ich warte nur bis dort auch das Pickerl made in China/Taiwan raufkommt).

 

Die Fliegerei wurde durch kauzige, abenteuerliche Typen und nicht durch Technokraten dorthin gebracht wo sie heute ist. Oder um es mit den Worten eines alten Piloten zu sagen: "Die Bürokraten haben keine Ahnung vom tollen Gefühl ein Flugzeug zu fliegen, deswegen haben sie alles standatisiert und alles mit Papierkram zugepflastert. Fliegen muss fliegen bleiben und nicht Computerspielen".

 

Irgendwie hat Boeing diesen Flair, obwohl auch dort schon das Glascockpit Einzug gehalten hat.

 

... und das die Performance besser ist, ist auch klar!

 

Außerdem: Probiert einmal auf einem großen Flughafen aus welche Typen ihr schneller erkennt, die Abstufungen der Boeing-Familie sind deutlich, bei Airbus muss ich auch länger schauen bzw. ertappe mich manchmal beim Lesen der Typenbezeichnung (denn zwischen 319 bis 321 sind die optischen Unterschiede marginal).

 

LG

 

Michi :)

 

Wie sagt Siegfried immer: .... nur wer muss fliegt den Bus! (DANKE Siegfried)

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Hm, ist Boeing nicht der Erfinder der Meterware:

707/720, 727 und 737 in jeweils verschiedenen Längen sind doch alles das gleiche, nur etwas andere Triebwerksanordnung und Flügel/Fahrwerk. Bei der 757 haben die dann immerhin einen andere Cockpitsektion verbaut.

 

Die 777 ist auch nur eine aufgeblasene 767 mit gleicher Sektion 41, doch wann ist es eine -200 oder -300.

 

Charakteristisch ist doch nur die alte, bucklige Dame. Ohne Werbeohren könnte man da aber nur schwer eine -300 von einer -400 unterscheiden. Und woran erkannt man, ob es eine -200SUD ist, wenn die Airline die Typenbezeichnung nicht auflackiert hat?

 

Ich kann eine A320 leichter von einer A321 unterscheiden als eine 734 von einer 738, von 738 und 739 rede ich erst gar nicht.

 

Meine Stimme zählt trotzdem nicht, da "Unentschieden" nicht angeboten wird.

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Hallo Leute,

 

endlich, auf so ein Thema habe ich schon lange gewartet:D ! Denn jetzt kann ich auch mal meinen Senf dazugeben und meine persönliche Meinung über die zwei größten Passagierflugzeughersteller abgeben !

Ich sagen nur, dass ich eindeutig Boeing-Fan bin ! Aber ich möchte nicht behaupten Airbus seie schlecht. Im Gegenteil. Airbus ist ziemlich gut, aber Boeing ist eben besser :005: ! Immerhin: Boeing hat schon viel früher mit dem Herstellen von Flugzeugen angefangen und hat sehr viel mehr Erfahrung damit als Airbus. Und schließlich kommt das sicherste und erfolgreichste Flugzeug immer noch aus Seattle (737) :cool: ! Vielleicht hat Airbus früher gemerkt, dass ein paar digitale Anzeigen im Cockpit übersichtlicher und hilfreicher sind, aber Boeing fängt jetzt auch an (737NG, 787 usw.). Und wie ich finde, ist es spannender, immer ein ganz anderes Cockpit zu sehen. So hat jeder Flieger sein ganz besonderen Charme. Die Airbusse sehen auch irgendwie so aus, als kämen sie vom Laufband, weil die doch alle irgendwie gleich aussehen. Bei Boeing hat man doch an jedem Flieger spezifisch dran gearbeitet und immer neue Formen entwickelt. Klar, Airbus hat es geschafft ein wirklich riesiges Flugzeug wie die A380 in die Luft zu bekommen, aber ein Jumbo bleibt eben ein Jumbo und kann von keinem anderen Flugzeug ersetzt werden. Und bald kommt ja auch die B748:) !!!! Ich gebe zu, dass ich in meinem Zimmer ein A380 Poster hängen habe. Aber direkt datrüber hängt eins mit einer 787 !

So, jetzt habe ich auch mal meine Meinung schreiben können.

 

Viele Grüße

David

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Die Russen hatten damals, wie auch die Amerikaner, Deutsche Raketeningenieure. Die Russischen wie die Amerikanischen Raketen wurden damals von Deutschen Ingenieuren entwickelt. Die Deutschen Ingenieure in Russland wurden einfach weniger bekannt als Wernher von Braun in den USA.

 

Gruss, Toby

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Boeing hat schon viel früher mit dem Herstellen von Flugzeugen angefangen und hat sehr viel mehr Erfahrung damit als Airbus.
Airbus entstand durch die Fusion verschiedenener Firmen. Deren Geschichte kann ich bis 1910, dem Gründungsjahr der "Aeroplanbau Otto-Alberti", zurückverfolgen. Die "Pacific Aero Products Co." wurde erst 1916 gegründet.
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Hi!

 

Eine schön emotionaler Thread...

 

Der Begriff "Meterware" ist sicherlich auch auf Boeing anwendbar, aber grade durch die unterschiedliche Auslegung in diversen Bereichen (Treiber, Gear, Flügel, etc.) entstanden auf Basis des Standardrumpfes eigene Airliner-Charaktere.

 

Bei mir schleicht sich heutzutage auf den Observation Decks schnell Langeweile ein, wenn dauernd diverse A31x und A31x einschweben - zumeist in wenig unterschiedlicher Coleur (Platzhirsche und kontinentale Standardcarrier). Dann freut man sich, wenn aus dem Dunst zwischendurch mal eine 757, 777 oder MD11 auftaucht.

Jedoch hat jede Zeit ihre Lieblinge, und da unter den Spottern viele Nostalgiker zu finden sind, wurde zu allen Zeiten gerne auf die "Neuen" gelästert.

Dereinst waren in der Anfangsphase der ETOPS-Zeiten die 76/75er und A300/310er die "Langweiler", und wenn mal eine DC-10 oder Tristar vorbeirollte nickte man mit dem Kopf um einzustimmen, das dies doch die "einzig wahren Teile" seien. Und davor war es so mit den Coronados, Comets, Constellations und dergleichen.

 

Ich hielt letztes Jahr am Dachboden einige Poster in der Hand, die dereinst in meinem Zimmer hingen. Darauf werden die A310-324 und die MD87 als Neuzugänge bei der AUA gefeiert. Heute fliegen sie höchstwahrscheinlich als Frachter bzw. in Schwellenländern...

 

Nicht vergessen sollte man in dieser Diskussion auch, dass die modernen Flieger beim Start keine auffallenden dunklen Streifen mehr hinter sich herziehen und es etwas leiser geworden ist. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es die Russen sehr wohl verstanden, robuste und gute Flugzeuge zu bauen - aber betreffend Triebwerke waren sie halt mehr als nur ein bissl hinten. Eine Tu-154 war im Vergleich zu einer 727 nie konkurrenzfähig, sowohl wirtschaftlich als auch performancemässig. Dafür konnte man damit auf Pisten starten und landen, die bei uns nicht als solche klassifiziert würden.

 

Ich finde es schön, wenn man auf einer emotionalen Basis diskutieren kann. Wie PeterG ähnlich bemerkt,...es ist eine Gelegenheit, um sich eine grosse Packung Lebkuchen aufzureissen und etwas Limo zu schlürfen, während man des abends entspannt scrollt.

 

Zur Verteidigung von Airbus möchte ich noch abschliessend - wie bereits in anderen Postings angemerkt - wiederholen, dass es schon was für sich hat, wenn man mit einem Rating ohne grossen Schulungsaufwand diverse Muster fliegen kann/darf, es bei einem Simulator nur kleiner modularer Umbauten und des Laden einer anderen Software bedarf und man das Ersatzteillager überschaubar halten kann. Da haben die Europäer definitiv einen Volltreffer gelandet.

Als Nicht-Pilot entzieht es sich letztendlich meiner Kenntnis und Erfahrung, was nun wirklich besser ist und inwieweit man beim Airbus durch die Ingenieure und die SW "entmündigt" wird. Es scheint schon was dahinter zu sein, wenn man diverse Diskussionen verfolgt und Statements von Profis gegenüberhält. Da braucht es nicht, sich ausschliesslich auf Darstellungen a la Tim van Beveren einzuschiessen (wie der Link, den ich weiter oben angeführt habe).

 

Ich getraue mich zu behaupten, dass ein grosser Teil der ambitionierten ForumsleserInnen es nicht ausschlüge, wenn man jenen eine Pilotenausbildung mit der Verpflichtung anböte, dass man sein gesamtes Pilotenleben lang nur auf Airbus fliegen muss ;)

 

Und betreffend persönliche Vorlieben sei erwähnt, dass beispielsweise "Schönheit" rein subjetiv ist. Niemand kann mir ausreden, dass eine DC-10 im Vergleich zu einem A340 "schöner" ist...

 

Gruß

Johannes

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Ohne "Meterware" ist heute kein Hersteller mehr konkurrenzfähig, auf jeden Fall nicht im Massenmarkt. Und in diesem Haifischbecken fischen sowohl Boeing wie Airbus Seit an Seit.

Diese Feststellung gilt übrigens nicht nur für den Flugzeugbau, diese gilt für alle Produkte, die sich nicht in Marktnischen behaupten können/wollen.

 

Alles Schwärmen von Einzigartigkeit ist ist Nostalgik und hat mit den realen Produktionsgegebenheiten / Kostenrechnung nichts zu tun.

 

Gruss

René

 

Und wie Johannes sagt: die Schönheit ist Geschmackssache und darüber kann man seitenlang streiten.

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In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es die Russen sehr wohl verstanden, robuste und gute Flugzeuge zu bauen - aber betreffend Triebwerke waren sie halt mehr als nur ein bissl hinten. Eine Tu-154 war im Vergleich zu einer 727 nie konkurrenzfähig, sowohl wirtschaftlich als auch performancemässig. Dafür konnte man damit auf Pisten starten und landen, die bei uns nicht als solche klassifiziert würden.

Die Tu-154 ist etwa ein Jahrzehnt jünger als die 727, sie ist aerodynamisch deutlich besser (bessere Hochauftriebshilfen, z.B. Slats über die ganze Spannweite statt Krügerklappen innen, Superkritisches Profil, negative V-Form zur Verbesserung des "Dutch-Roll" Verhaltens...), Fahrwerk in Flügelgondeln zur Verringerung des Transsonischen Widerstands (Area-Ruling). Die im Vergleich zur 727 schlechtere Performance erklärt sich insbesondere durch die deutlich schwächeren Triebwerke bei deutlich höherer Abflugmasse. Short Field Performance und High-and-Hot ist im riesigen Sibirien kein Thema, dann verlängert man eben die Schotterposte nochmal etwas... Wirschaftlich würde ich mich nicht festlegen, wenn man alle tatsächlich anfallenden Kosten pro Passagierkilometer vergleicht. Immerhin sind Flieger und Triebwerke deutlich billiger.

Russische Triebwerke sind unter ganz anderen Vorgaben entwickelt als westliche, und daher unter Gesichtspunkten wie Lärm oder Verbrauch mit westlichen Mustern nicht zu vergleichen. Die russische Luftfahrt war staatlich, und musste nicht wirtschaftlich sein. Sie musste eben den letzten Winkel eines riesigen Landes erschließen, koste es was es wolle. Die russischen Triebwerke laufen auch noch mit minderwertigem Sprit, starten bei minus 50°, saugen klaglos Staub und kleine Steine beim Start von Schotterpisten und sind mit einem handlichen Werkzeugkasten instandzusetzen. Dafür muss man einige Typen (bei uns undenkbar) erst auf Temperatur bringen, bevor man Vollgas geben darf. D.h. der Schub wird auf der Runway in einer mehrere Minuten dauernden Prozedur Schritt für Schritt auf Vollgas gefahren.

Bei der Entwicklung von Turboproptriebwerken sind uns die Russen so ca. 4 Jahrzehnte voraus (Wirtschaftlichkeit und Lärm mal ausgenommen), wenn man sich die Triebwerke der Tu-95/Tu-114/AN-22 im Vergleich zum immer noch nicht fertigen A400M Antrieb anguckt. Insbesondere in der Getriebeentwicklung sind die Russen absolute Weltklasse. Bei Hubschraubertriebwerken sieht es in der oberen Leistungsklasse ähnlich aus.

 

Bei meiner letzten Russenbemerkung ist wohl so manchem Leser die Ironie nicht sofort klar geworden, die "westliche Überlegenheit" ist oftmals schlicht Unkenntnis und Ignoranz gegenüber den russischen Ingenieurleistungen.

Ich habe zuhause noch einen Aerokurier von 1972, in dem macht Sikorsky Werbung für die CH-53 mit den Worten "der größte Hubschrauber der freien Welt", Best of the West sozusagen. Zu dieser Zeit war die russische Hubschraubertechnik dem Westen mindestens ein Jahrzehnt voraus, genauso wie die Raketentechnik zur Zeit des "Sputnik-Schocks".

 

Gruß

Ralf

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Bei der Entwicklung von Turboproptriebwerken sind uns die Russen so ca. 4 Jahrzehnte voraus (Wirtschaftlichkeit und Lärm mal ausgenommen)

 

Wenn man "Wirtschaftlichkeit und Lärm" mal ausnimmt, so bleiben Staatssubventionen und Umweltbelastung.

Das sind nicht sehr überzeugende Argumente für "Vorsprung dank Technik"...:D

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