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Licht am Ende des Tunnels für Airlinepiloten?


franzf

Empfohlene Beiträge

vor 25 Minuten schrieb Alexh:

Mein verlinkter Artikel bezieht sich sogar auf Delta Airlines, wo der Autor fliegt.

Wow, hatte an einen Druckfehler geglaubt 😄

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  • 2 Wochen später...
Urs Wildermuth
Am 27.5.2022 um 20:11 schrieb FalconJockey:

So geht das! Nicht die armseligen Gehälter europäischer Airlines!

 

Eine gute Freundin von mir ist vor knapp 2 Jahren bei einem Regional eingestellt worden und hat soeben das Upgrading fertig. Sie hatte schon Erfahrung zuvor (war u.a. auch Editor beim Flying Magazine und so weiter) aber sie hat sich für die Airlines entschieden und ist sehr glücklich dort, obwohl sie zwischenzeitlich noch einige Monate auf Eis gelegt wurde während Covid.

 

Ein alter Freund von mir, ex Crossair, ist nun in seinen 50gern bei einer US Airline gelandet und fliegt dort A320 als PIC. Er hat massig Erfahrung und wurde mit offenen Armen willkommen geheissen, obwohl er zuvor eigentlich nicht mehr mit einem Flying Job gerechnet hatte.

 

Man darf aber bei aller Euphorie auch nicht vergessen: So schnell wie es dort Hui geht, ist in der Krise auch Pfui. Während der Finanzkrise und auch während Covid gab es massig Layoffs und auch durchaus Entlassungen, erzwungene Frühpensionierungen (und diverse Airlines haben ihre Pension Funds massiv reduziert oder gar aufgegaben) und die Supergehälter die gezahlt werden, wenn die Airlines nach Personal schreien, sind dann auch sehr schnell wieder weg. Amerika ist nach wie vor "Hire and Fire" , auch in der Airline Industrie.

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vor 54 Minuten schrieb Urs Wildermuth:

Amerika ist nach wie vor "Hire and Fire" , auch in der Airline Industrie.

Das ist hier nicht viel anders, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann...

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Urs Wildermuth
vor 7 Minuten schrieb FalconJockey:

Das ist hier nicht viel anders, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann...

 

Bei den grossen europäischen Airlines schon, auch wenn die Hürden schwer zurückgegangen sind. Wobei in diverser Hinsicht auch das US System seine Vorteile hat: Hier wirst entlassen und wirst eventuell neu eingestellt mit neuem Vertrag und alles. In den USA wirst freigestellt, bleibst aber bei vielen Airline auf der Crewliste und hast z.b. noch Stafftravel e.t.c. während dem Du nen anderen Job machen kannst und wirst zurückgeholt, wenn wieder gebraucht. Erst wenn Du dann dort sagst, nee, will nicht mehr, bist ganz raus.

 

Zumindest hör ich solche Dinge von diversen Kollegen sowohl drüben als auch hier. VIP Fliegerei ist wieder ne andere Sache.

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Eben, das ist der Unterschied zwischen "redundancy" (ist mir passiert) und "furlough". Furlough ist besser, keine Frage. Macht man hier aber weniger, ich hoffe das ändert sich.

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  • 2 Wochen später...
Frank Holly Lake

Regionalgeschäft

American erhöht Pilotenlöhne um mehr als 50 Prozent

Die Fluggesellschaft hat zu wenig Cockpitpersonal für regionale Strecken. Um neue Pilotinnen und Piloten zu finden, zahlt American Airlines jetzt massiv mehr Lohn.

die hohe Nachfrage können die Fluggesellschaften nicht immer befriedigen. American Airlines beispielsweise muss derzeit rund hundert Regionalflugzeuge am Boden lassen, weil Pilotinnen und Piloten fehlen.

Um den Mangel an Cockpitpersonal zu bekämpfen, hat die Fluglinie jetzt die Löhne massiv erhöht. Ihre beiden Regionaltöchter Envoy Air und Piedmont Airlines haben sie für die Zeit bis August 2024 um 50 Prozent angehoben, wie dieser Tage bekannt wurde. Hinzu kommen permanente Verbesserungen.

Bestbezahlte Regionalpilot:innen

Einschließlich der dauerhaften Erhöhungen steigen die Stundenlöhne für erste Offiziere von American Airlines im Regionalbereich in ihrem ersten Flugjahr von 51 auf 90 Dollar pro Stunde, die von Kapitänen im ersten Jahr von 78 auf 146 Dollar pro Stunde. Damit gehören die Regionalpilotinnen und Piloten jetzt zu den bestbezahlten in den USA. Gemeinhin sind die Löhne auf den kurzen Strecken schlechter bezahlt als die auf längeren.

 

https://www.aerotelegraph.com/american-erhoeht-pilotenloehne-um-mehr-als-50-prozent

 

Private Anmerkung.

Hatte gerade das Vergnügen mein Auto reparieren zu lassen. Stundensatz 143 Euro + 19 %   170 Euro die Stunde  . Selbst diese erhöten Löhne von AA Piloten für mich ein Witz. Grüße Frank

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  • 2 Wochen später...
Am 18.6.2022 um 22:59 schrieb Frank Holly Lake:

Private Anmerkung.

Hatte gerade das Vergnügen mein Auto reparieren zu lassen. Stundensatz 143 Euro + 19 %   170 Euro die Stunde  . Selbst diese erhöten Löhne von AA Piloten für mich ein Witz. Grüße Frank

Ist aber ein ziemlicher Apfel/Birnen Vergleich. Deine 143 Euro gehen bei der Garage sicher nicht direkt auf die Lohnabrechnung des Mechanikers, sondern dafür ist ein grosser Teil für Infrastruktur, Steuern, Versicherungen etc.

 

Grüsse Ernst

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Urs Wildermuth
Am 18.6.2022 um 22:59 schrieb Frank Holly Lake:

Selbst diese erhöten Löhne von AA Piloten für mich ein Witz.

 

 

Für die USA sind die keineswegs ein Witz. Und abgesehen davon ist das wohl ein temporäres Aufflackern. Spätestens bei der nächsten Covid Welle bricht das gesamte Kartenhaus wieder weg, wenn nicht schon allein wegen dem Oelpreis sehr viele Leute aufhören zu fliegen. Hier in Europa wird der momentane Kollaps der Infrastrukturen ein übriges tun, sehr viele werden wohl in Zukunft die Finger vom Fliegen lassen nachdem sie erst mal 5-6 Stunden in DUS oder LHR angestanden und danach ihr Gepäck ins Nirwana geschickt haben. IMHO schadet diese Krise der Luftfahrt mehr, als es Covid getan hat, denn dort war ein Ende abzusehen.

 

 

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vor einer Stunde schrieb Urs Wildermuth:

Für die USA sind die keineswegs ein Witz.

Inwiefern? Wenn man als Pilot nicht in einem Schuhkarton wohnen will, muss man in den Ballungsräumen (dort, wo diese ganzen Regionalfluggesellschaften ihre meisten Basen haben) 2000 USD bis 3000 USD Miete hinlegen. Ganz zu schweigen von Lebensmitteln oder dem Besuch im Restaurant. Die USA sind in den letzten Jahren sehr teuer geworden. Du verlässt kein durchschnittliches Restaurant für unter 40 USD pro Person, es sei denn Du isst bei Wendy's oder anderen Schlechtaurants.

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Urs Wildermuth
vor 5 Stunden schrieb FalconJockey:

Wenn man als Pilot nicht in einem Schuhkarton wohnen will, muss man in den Ballungsräumen (dort, wo diese ganzen Regionalfluggesellschaften ihre meisten Basen haben) 2000 USD bis 3000 USD Miete hinlegen. Ganz zu schweigen von Lebensmitteln oder dem Besuch im Restaurant. Die USA sind in den letzten Jahren sehr teuer geworden. Du verlässt kein durchschnittliches Restaurant für unter 40 USD pro Person, es sei denn Du isst bei Wendy's oder anderen Schlechtaurants.

Die meisten Leute die ich kenne dort haben keine Chance sowas zu mieten, 2k$ netto sind max und die schon eher selten. Profis mit Uni e.t.c. kriegen so um die 5 netto, wovon 2/3 die ersten 20 Jahre für den Studienlohn drauf geht. Die meisten arbeiten 2-3 jobs, u.a. auch Piloten und falls verheiratet arbeiten beide 2 Jobs...

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Eben, deswegen braucht man dieses Gehalt. Vielleicht habe ich Deine Antwort bzgl. des "Witzes" falsch verstanden!?

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