FalconJockey Geschrieben 9. Januar 2024 Geschrieben 9. Januar 2024 Das Hauptproblem war wohl, dass sie keinerlei "Situational Awareness" hat, keinen Überblick. Erschreckend. Und sie wird nicht der einzige Pilot sein, der so durch den Luftraum irrt. Ich habe mich auch schon verflogen, das kommt vor! Aber es gibt dann doch Grenzen... 3 Zitieren
iprigger Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 Hoi, On 12/29/2023 at 1:53 PM, Maxrpm said: Woher wissen wir eigentlich, dass die tote Pilotin so ungeeignet war? Mir gefällt dieser YouTube Experte nicht unbedingt. Zu selbstsicher die Anschuldigungen gegen den CFI und den Examiner der Pilotin. 400h ist keine grosse Erfahrung aber für eine PPL auch nicht ganz unerfahren. So weit würde ich jetzt nicht gehen dass ich die Pilotin als "ungeeignet" einstufen würde. Allerdings... ich kenne den Kanal... habe ein paar mal versucht ein Video zu Ende zu sehen... (ohne Erfolg). Ich finds ja gut wenn man ehrlich mit sich selber ist und nicht alles "schönschneidet" - aber was ich da sehen durfte war zum Teil schon über der Schmerzgrenze. Sie war mit der Beech permanent überfordert und ist dem Flugzeug mental permanent hinterhergeflogen. Gibt eine Aufnahme wo sie 15min um ihren Startflugplatz rumeiert - VMC und completely desorientated. Bei ihr dürfte das Hauptproblem gewesen sein dass sie extrem ehrgeizig war und die Herausforderung gesucht hat (was ja nicht primär verkehrt ist - nur hätte irgendwer ihr mal sagen müssen dass man in der Fliegerei mit Zwängerei eher weniger gut fährt). Gruss Tobias Zitieren
DaMane Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb iprigger: Hoi, ................ Bei ihr dürfte das Hauptproblem gewesen sein dass sie extrem ehrgeizig war und die Herausforderung gesucht hat (was ja nicht primär verkehrt ist - ............ Nun, die Dame hatte das Teenager-Alter schon ein wenig hinter sich, und müßte demnach schon Erfahrungen damit gemacht haben, wieviel Herausforderung sie vertragen kann....... Aber als Influencer:in ist man ja nicht deswegen erfolgreich, weil man seinen Followern die (rauhe) Wirklichkeit vermittelt.... vor 3 Stunden schrieb iprigger: .............. - nur hätte irgendwer ihr mal sagen müssen dass man in der Fliegerei mit Zwängerei eher weniger gut fährt). Gruss Tobias ...... das hilft nur bedingt weiter. Das nächste mal ist dann gerade mal niemand zu Hand, der einem was sagen kann, was ein:e Aviator::in von sich aus erkennen sollte (um auf Dauer zu überleben). Wissen und Erfahrung ist das eine - und das ist naturgemäß für jeden immer irgendwo begrenzt - Verständnis und die Fähigkeit, daraus Erkenntnisse zu entwickeln, das andere. Und davon kann man beim Fliegen nie genug mitbringen. Just-my-2ct-4-2day........ Gruß Manfred Bearbeitet 16. Januar 2024 von DaMane Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 (bearbeitet) vor 5 Stunden schrieb iprigger: ... - nur hätte irgendwer ihr mal sagen müssen dass man in der Fliegerei mit Zwängerei eher weniger gut fährt). Im "freien Westen" kann man heute schon seinen Job verlieren, wenn man ein falsches Wort benutzt oder jemand "Hypersensiblen" falsch gegendert hat. Da traut sich gewiss kaum mehr jemand, einer "Influencerin" zu sagen, dass sie sich lieber ein anderes Hobby suchen sollte - leider! Was mich am mehreren stört und worüber hier auch schon diskutiert wurde ist, dass die Dame im Verlauf nur mehr Instructors engagiert hat, die sie nicht kritisierten bzw. kritisch korrigierten. Das ist auch eine Art Bubble, und dies ist symptomatisch für den Zeitgeist, in Zuge desse es immer mehr nicht mehr aushalten, wenn jemand an ihrem Putz (Ego) bröckelt (und da geht's noch lange nicht um das "Fundament"). Solche Vorfälle und Unfälle wie jener, der in diesem Thread besprochen wird, werden wir zukünftig wohl immer öfter sehen. Leute wollen ein Image/Bild nach außen repräsentieren, welches jedoch auch Eignung, Training, Dedication + Frustrationstoleranz, Kritikfähigkeit und tw. auch etwas Talent bedarf. Hieraus resultiert dann eine (hoffentlich) ansteigende Lernkurve. Viele wollen heute allerdings oft sofort irgendwas sein bzw. darstellen - also im Sinne der Außenwahrnehmung. Krasserweise reicht das vielen, wenn die anderen glauben, es wäre so, wie via Social Media vorgegeben wird, dass es sei. Das sind lauter kleine "Frank Abagnales", nur dass sie nicht direkt betrügen, sondern indirekt im Sinne klassischer Image-Pflege und durch eine Marketing mittels Selbstinszenierung. Letztens habe ich was Krasses gelesen, nämlich wie eine junge Frau sich als erfolgreiche "Influencerin" inszeniert hat. Sie hatte mehr als eine Millionen Follower auf mehreren Channels sowie auch viele Bewertungen sowie Kommentare. Das war aber alles fake und teuer bezahlt (das kostet schnell Hunderttausende - vor allem die Kommentare und Bewertungen). Werbe-Deals wurden erfunden und Unternehmen mahnten schon zur Unterlassung. Die hat reiche Eltern, die ihr das finanzierten. Als das ans Licht kam, fing sie an, jene zu verklagen, die aufdeckten was Sache ist und inszenierte sich als Mobbing-Opfer. Fazit: Wir leben mehr und mehr in Zeiten, in welchen die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge verdreht wird..., vor allem in den "sozialen" Medien... Das "Tennessee-Flygirl" hatte ganz offensichtlich die Absicht, ihre fliegerische Karriere parallel via Social Media zu monetarisieren, und das bei offenbar stagnierender Lernkurve. Ich frage mich, was zuerst da war - der Beschluss, SM-Sternchen zu werden, oder das Fliegen. Das ist wie bei Start-ups - manche haben zuerst die Geschäftsidee, andere zuerst den Impuls, ein Start-up zu gründen und dann erst eine "Problemlösung" für einen Markt zu finden. Es gibt viele, die solche Unterfangen ebenfalls auf diese Art auf SM aufziehen, aber dort funzt das, und es ist oft genug wirklich feiner Content. Ich schau mir z.B. immer wieder gerne Videos von einem Missions-Flieger auf Papua an. Aber der inszeniert sich nicht primär selbst, sondern DAS FLIEGEN!! Genau hier liegt der Unterschied zu "echten" Influencern: bei Letzteren geht es zuerst um SIE, dann lange um nichts anderes, und dann kommt irgendein Thema, mit dem man auf Klick-Fang geht. Das war ein zugegeben wieder längerer Exkurs über Social Media, da dies bei vorliegendem Unfall Teil des "Swiss Cheese" zu sein scheint.. Gruß, Johannes Bearbeitet 16. Januar 2024 von Phoenix 2.0 1 1 Zitieren
iprigger Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 Hoi, 1 hour ago, Phoenix 2.0 said: Letztens habe ich was Krasses gelesen, nämlich wie eine junge Frau sich als erfolgreiche "Influencerin" inszeniert hat. Sie hatte mehr als eine Millionen Follower auf mehreren Channels sowie auch viele Bewertungen sowie Kommentare. Das war aber alles fake und teuer bezahlt (das kostet schnell Hunderttausende - vor allem die Kommentare und Bewertungen). Werbe-Deals wurden erfunden und Unternehmen mahnten schon zur Unterlassung. Die hat reiche Eltern, die ihr das finanzierten. Als das ans Licht kam, fing sie an, jene zu verklagen, die aufdeckten was Sache ist und inszenierte sich als Mobbing-Opfer. Ach, da musst Du gar nicht so weit suchen gehen. Nur mal 20min und / oder Blick aufmachen und schauen wen die als "Aviatik-Experten" so anfragen. Und das mit der Klagerei... siehe auch (in anderem Kontext) den (erfundenen) Antisemitismus Vorfall in einem Hotel in Deutschland vor einem Jahr. Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie gross mein Hinterteil ist und wie weit mir gewisse Dinge darum herum gehen wenn es um so Sachen geht. Tobias Zitieren
iprigger Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 Hoi 2 hours ago, DaMane said: Nun, die Dame hatte das Teenager-Alter schon ein wenig hinter sich, und müßte demnach schon Erfahrungen damit gemacht haben, wieviel Herausforderung sie vertragen kann....... Aber als Influencer:in ist man ja nicht deswegen erfolgreich, weil man seinen Followern die (rauhe) Wirklichkeit vermittelt.... Naja, in anderen Bereichen hat sie mit viel Ehrgeiz auch wohl durchaus was erreicht. Ich würde nicht so weit gehen und bei ihr alles nur auf das Influencertum zu schieben. Ich denke, ein Teil davon war durchaus schon ehrlich gemeint (nur halt unerträglich zum Anschauen). Wie dem auch sei. RIP. Tobias Zitieren
iprigger Geschrieben 16. Januar 2024 Geschrieben 16. Januar 2024 Hoi, 1 hour ago, Phoenix 2.0 said: Was mich am mehreren stört und worüber hier auch schon diskutiert wurde ist, dass die Dame im Verlauf nur mehr Instructors engagiert hat, die sie nicht kritisierten bzw. kritisch korrigierten. Naja, anhand von den Berichten die vorhanden sind... ja, sie hat mehrere Instructors (ver?)braucht. Was der wirkliche Grund davon war ist mir aber ehrlich gesagt nicht ganz klar - und möchte ich auch nicht kommentieren. Ich finds immer ein Bisschen schwierig wenn ich solche Äusserungen von FIs höre und die Meinung der anderen Person nicht einholen kann. Auch ich habe schonmal einen FI degagiert und mir einen anderen engagiert. Da gings mir nicht ums Fachliche sondern darum wie er mit Leuten umgeht - ist aber ein anderes Thema und komplett offtopic. Tobias Zitieren
DaMane Geschrieben 25. Januar 2024 Geschrieben 25. Januar 2024 Noch eine alternative Meinung: Gruß Manfred 1 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 25. Januar 2024 Geschrieben 25. Januar 2024 (bearbeitet) Mein Billiard-Trainer (Carambol) hatte dereinst (ich spielte Ende der 80er bis in die frühen 90er-Jahre) eine Interessante Betrachtungsweise: 1.) Wenn der Spielball haarscharf nicht karambolierte und ich dann "Mist..., so ein Pech!!" rief, meinte er lapidar, dass dies kein "Pech" war, sondern ich schlicht nicht präzise genug gestossen hätte. 2.) Wenn es sich hingegen so ergab, dass ein Punkt nicht durch die ursprünglich beabsichtigte "Geometrie" des Stosses erzielt wurde, sondern aus einer "chaotischen Dynamik" heraus ein Stoss, der eigentlich als Fehlstoss zu werten war, doch z.B. über die ein oder andere Bande folglich ungeplant diesen Punkt einbrachte, dann war dies allerdings "Glück". Fazit: Es ergab sich für mein damals junges Alter hieraus das Verständnis, dass man in manchen Disziplinen und Bereichen kein "Pech", aber durchaus "Glück" haben kann. So ähnlich sehe ich das als Laie auch betreffend manche Aspekte der Fliegerei, obgleich ich es heute durchaus etwas differenzierter betrachte. Sowas wie Vogelschlag, eine severe CAT oder gewisse andere Umstände bzw. Störgrößen, welche u.a. durch Fehler Dritter gravierende oder auch fatale Auswirkungen haben, kann man u.U. durchaus als "Pech" betrachten. Sully etwa hatte "Pech", dass eine sehr seltene Situation eintraf (beide Treiber unmittelbar nach Takeoff ausgefallen). Und wie viel "Glück" war es, dass sie die Landung im Hudson unbeschadet schafften? Oder schaffte Sully einfach souverän einen schwierigen Mehrband-Trick-Stoss (um einen Vgl. mit dem Billard herzustellen)? Dieses Tennessee-FlyGirl hatte aus meiner Sicht jedoch eher kein "Pech"! Die auslösenden und beitragenden Faktoren waren m.E. inhärent und vom TFG selbst ausgehend u./o. verstärkt. Sie hatte offenbar zu wenig Erfahrung, um diverse Risiken zu identifizieren sowie zu minimieren. Mal sehen, was im Endbericht stehen wird. Gruß Johannes Bearbeitet 25. Januar 2024 von Phoenix 2.0 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 26. Januar 2024 Geschrieben 26. Januar 2024 (bearbeitet) Bitte löschen..., falscher Thread Bearbeitet 26. Januar 2024 von Phoenix 2.0 Zitieren
sharkbay Geschrieben 26. Januar 2024 Geschrieben 26. Januar 2024 Am 16.1.2024 um 16:19 schrieb Phoenix 2.0: Im "freien Westen" kann man heute schon seinen Job verlieren, wenn man ein falsches Wort benutzt oder jemand "Hypersensiblen" falsch gegendert hat. Da traut sich gewiss kaum mehr jemand, einer "Influencerin" zu sagen, dass sie sich lieber ein anderes Hobby suchen sollte - leider! Was mich am mehreren stört und worüber hier auch schon diskutiert wurde ist, dass die Dame im Verlauf nur mehr Instructors engagiert hat, die sie nicht kritisierten bzw. kritisch korrigierten. Das ist auch eine Art Bubble, und dies ist symptomatisch für den Zeitgeist, in Zuge desse es immer mehr nicht mehr aushalten, wenn jemand an ihrem Putz (Ego) bröckelt (und da geht's noch lange nicht um das "Fundament"). Solche Vorfälle und Unfälle wie jener, der in diesem Thread besprochen wird, werden wir zukünftig wohl immer öfter sehen. Leute wollen ein Image/Bild nach außen repräsentieren, welches jedoch auch Eignung, Training, Dedication + Frustrationstoleranz, Kritikfähigkeit und tw. auch etwas Talent bedarf. Hieraus resultiert dann eine (hoffentlich) ansteigende Lernkurve. Viele wollen heute allerdings oft sofort irgendwas sein bzw. darstellen - also im Sinne der Außenwahrnehmung. Krasserweise reicht das vielen, wenn die anderen glauben, es wäre so, wie via Social Media vorgegeben wird, dass es sei. Das sind lauter kleine "Frank Abagnales", nur dass sie nicht direkt betrügen, sondern indirekt im Sinne klassischer Image-Pflege und durch eine Marketing mittels Selbstinszenierung. Letztens habe ich was Krasses gelesen, nämlich wie eine junge Frau sich als erfolgreiche "Influencerin" inszeniert hat. Sie hatte mehr als eine Millionen Follower auf mehreren Channels sowie auch viele Bewertungen sowie Kommentare. Das war aber alles fake und teuer bezahlt (das kostet schnell Hunderttausende - vor allem die Kommentare und Bewertungen). Werbe-Deals wurden erfunden und Unternehmen mahnten schon zur Unterlassung. Die hat reiche Eltern, die ihr das finanzierten. Als das ans Licht kam, fing sie an, jene zu verklagen, die aufdeckten was Sache ist und inszenierte sich als Mobbing-Opfer. Fazit: Wir leben mehr und mehr in Zeiten, in welchen die Lüge zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge verdreht wird..., vor allem in den "sozialen" Medien... Das "Tennessee-Flygirl" hatte ganz offensichtlich die Absicht, ihre fliegerische Karriere parallel via Social Media zu monetarisieren, und das bei offenbar stagnierender Lernkurve. Ich frage mich, was zuerst da war - der Beschluss, SM-Sternchen zu werden, oder das Fliegen. Das ist wie bei Start-ups - manche haben zuerst die Geschäftsidee, andere zuerst den Impuls, ein Start-up zu gründen und dann erst eine "Problemlösung" für einen Markt zu finden. Es gibt viele, die solche Unterfangen ebenfalls auf diese Art auf SM aufziehen, aber dort funzt das, und es ist oft genug wirklich feiner Content. Ich schau mir z.B. immer wieder gerne Videos von einem Missions-Flieger auf Papua an. Aber der inszeniert sich nicht primär selbst, sondern DAS FLIEGEN!! Genau hier liegt der Unterschied zu "echten" Influencern: bei Letzteren geht es zuerst um SIE, dann lange um nichts anderes, und dann kommt irgendein Thema, mit dem man auf Klick-Fang geht. Das war ein zugegeben wieder längerer Exkurs über Social Media, da dies bei vorliegendem Unfall Teil des "Swiss Cheese" zu sein scheint.. Gruß, Johannes Off-Topic-ON Gut erfasst! Seit diesen gesellschaftlich immer stärker umsichgreifenden auffallend negativen Entwicklungen vergeht mittlerweile kaum ein Tag in meinem Leben frei von dem Gedanken « Glauben diese Typen denn wirklich im Ernst dass es niemand ausser sie selbst gibt die diese Lügenspiele nicht durchschauen !? » Off-Topic-OFF Gregor 1 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 26. Januar 2024 Geschrieben 26. Januar 2024 (bearbeitet) vor 51 Minuten schrieb sharkbay: « Glauben diese Typen denn wirklich im Ernst dass es niemand ausser sie selbst gibt die diese Lügenspiele nicht durchschauen !? » Sers Gregor, des is bissl wia hier am Schluss: "Wo nimmst du dei fünfts As hea kruzifix...!!" De Wöult is voulla Foulschspöula... Hinweis: Der Link oben is a Insider für einen Landsmann... Gruß Johannes Bearbeitet 26. Januar 2024 von Phoenix 2.0 Zitieren
sharkbay Geschrieben 26. Januar 2024 Geschrieben 26. Januar 2024 In Tirol reden wir doch um einiges anders, Joe. Viel von dem vorhergegangenen Geschreibsel verstehe ich nicht. Aber was soll’s, recht hast gehabt in Deinem von mir zitierten Beitrag. Und das zählt. Gregor 1 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 26. Januar 2024 Geschrieben 26. Januar 2024 (bearbeitet) vor 10 Minuten schrieb sharkbay: In Tirol reden wir doch um einiges anders, Joe. Viel von dem vorhergegangenen Geschreibsel verstehe ich nicht. Aber was soll’s, recht hast gehabt in Deinem von mir zitierten Beitrag. Und das zählt. Gregor Aso,...I hob' ma denkt, Du bist a Steira... Ols Tirola ghersch holt natiarlich zua "Elite"! Es hobt's sogoa amoi de Bayern und Franzosn ausseghaut... OT-Ende, bevor sich jemand echauffiert. Gruß Johannes Bearbeitet 26. Januar 2024 von Phoenix 2.0 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 21. Februar Geschrieben 21. Februar Der Untersuchungsbericht ist erschienen. Schlimm. Die gute Frau hatte wirklich Null Ahnung von dem was sie da tat und stand zudem unter dem Einfluss von Medikamenten wie Xanax. Zitat [..] as the airplane climbed through 6,500 ft mean sea level (msl) and became established enroute, a performance study of ADS-B data showed that the airplane’s altitude and airspeed began to vary as the airplane repeatedly descended and climbed with fluctuating airspeeds. These oscillations became increasingly more severe over about 25 minutes, with altitude deviations up to 1,500 ft and significant fluctuations in airspeed. An air traffic controller advised the pilot that the airplane was left of course; although the pilot acknowledged the controller, the deviations continued to worsen and the pilot stopped responding to radio calls. Faint emergency transmissions were later received from the pilot and passenger as the airplane continued to descend. During the final portion of the flight, the airplane exceeded a descent rate of 10,000 ft per minute with a groundspeed of about 228 knots before terrain impact. The increasing altitude and heading deviations, loss of communication, and rapid uncontrolled descent were consistent with a loss of airplane control. Flight instructors who had flown with the pilot before the accident indicated that she routinely demonstrated poor manual aircraft handling and struggled with cockpit automation, including autopilot and trim use. The pilot’s training history showed that she had demonstrated difficulty maintaining situational awareness, suggesting the high-performance airplane she had purchased about 1.5 years before the accident was beyond her level of pilot proficiency, something explicitly noted by one of the instructors who had flown with her. Based on the pilot’s reported misunderstanding of that system, including, but not limited to the autopilot’s pitch inputs and the requirement for manual pitch trim application, it is possible that the pilot inadvertently mis-trimmed the airplane, which resulted in oscillations that were exacerbated by the pilot’s application of force on the control yoke. These kinds of pilot-induced oscillations can occur when manual yoke or pitch trim inputs are in conflict with the autopilot's pitch control inputs, leading to delayed, or out-of-sync, corrections, rather than a smooth, constant altitude hold. The airplane’s vertical profile as evidenced by the ADS-B data, was consistent with these kinds of pilot-induced oscillations. As the oscillations became stronger, the pilot may have ultimately been unable to control the airplane’s pitch, even with the autopilot disengaged, resulting in the loss of airplane control. Toxicology results indicated that the pilot had used a combination of medications that may be used to treat conditions such as anxiety and depression, which may have performance- impairing effects. However, no details about any associated underlying conditions were available from reviewed records. Additionally, the medications trazodone, alprazolam, and buspirone may cause psychomotor and cognitive impairment such as slowed reaction time, diminished situational awareness, and sedation. However, due to the extent of the pilot’s injuries, measurement of drug levels was limited to tissue specimens only, preventing reliable comparison to antemortem reference ranges in blood. Overall, the pilot may have been experiencing impairing effects of medication use or an associated underlying condition at the time of the accident, and such effects may have diminished her ability to render effective control inputs. Zitat [..] she passed her private pilot (single-engine land) practical test, at which time she had accumulated 193.2 hours total flight time. Of those hours, 182.6 were dual instruction received [..] she, “leaned on technology too much and did not have solid stick and rudder flying skills.” [..] A subsequent interview with the general manager of the pilot’s flight school indicated that her training progress was not meeting the necessary proficiency levels. He reported that several weeks before the accident she was given an instrument phase check and that it did not go well on almost all aspects of aircraft control, situational awareness, and risk management. He reported that he advised her that she was behind the Debonair and that he believed she had purchased more aircraft than she was ready for. “She and her father did not disagree when I repeated this assessment.” 3 Zitieren
Phoenix 2.0 Geschrieben 22. Februar Geschrieben 22. Februar (bearbeitet) Eines jedenfalls habe ich in den letzten Jahren durch diese Art von Flugunfall-Threads und -Videos gelernt: Steig niemals bei Leuten ein, die das Fliegen ganz offensichtlich als Aufmerksamkeits- und Klick-Generator für ihre Social-Media-"Karriere" benutzen, und wo u.a. bei Frauen der Ausschnitt und eng anliegende Klamotten - ich meine also das in-Szene-Setzen gewisser körperlicher Merkmale - auf den Thumbnails und in den Clips stets als wichtiger und präsenter erscheinen, als der fliegerische Focus! Und in so Fall muss man noch gar kein schlechter Pilot sein; es reicht, dass kognitive Aspekte wie Aufmerksamkeit und Konzentration vor und während des Fluges zu einem gewissen Prozentsatz bei den Cams, dem Look, dem "Acting" (situativ Content herausarbeiten für die Follower und so) und dgl. liegt, und nicht vollumfänglich beim Fliegen. Aber was man zu diesem spezifischen Fall (Thread-Thema) da nun zu lesen bekommt, zeigt auch, dass da absolut Untaugliche versuchen, das Fliegen als "Content-Bringer" zu missbrauchen. Und dann auch noch auf Psychopharmaka..., das verstärkt nur das bereits sich aufbauende stereotype Bild, dass gerade solche Aufmerksamkeitsheischer (Influencer, SM-Content Creator etc.) zuerst mal nach innen an ihrer eigenen Persönlichkeitstruktur arbeiten sollten, anstatt nach außen etwas verkörpern/darstellen zu wollen, was sie eigentlich nicht bringen... Man darf natürlich auch nicht alle in einen Topf werfen, es verunglückten auch schon YouTube-Fly-Girls, die fliegerisch top drauf waren! Dennoch bleibt der Aspekt, dass man - mal mehr, mal weniger - ggf. in allen Phasen des Fluges Aufmerksamkeit bzw. kognitive Kapazitäten für unnötiges Gedöhns (die Aufzeichnung) aufwendet. Bei den professionellen Cockpit-Videos in den Airliner-Flight Decks agieren die Piloten, wie wenn die Kameras nicht da wären und geben wenn dann nur im Cruise paar Infos an die Zuseher. Gruß Johannes Bearbeitet 22. Februar von Phoenix 2.0 Zitieren
FalconJockey Geschrieben 22. Februar Geschrieben 22. Februar Am 22.2.2026 um 10:10 schrieb Phoenix 2.0: Dennoch bleibt der Aspekt, dass man - mal mehr, mal weniger - ggf. in allen Phasen des Fluges Aufmerksamkeit bzw. kognitive Kapazitäten für unnötiges Gedöhns (die Aufzeichnung) aufwendet. Tendenziell ja, aber ich würde das nicht zuuuuuuuu streng sehen. Es kommt immer auf die Situation drauf an und auf die Fähigkeiten des Piloten. Bei einem VFR-Flug ohne offensichtliche Risikofaktoren (Wetter, dichter Verkehr etc.) stellt das eher weniger ein Problem dar. Selbstverständlich muss man bei einem Sichtflug mehrheitlich nach Draussen schauen und nicht dauernd in irgendeiner Kamera, aber selbst ohne Kamera schauen inzwischen viele VFRler inzwischen vermehrt im Cockpit auf ihre ganzen Bildschirme und Tablets und kriegen nicht mit, wenn ihnen einer direkt vor der Nase vorbeifliegt. "Ich hatte aber Vorflugrecht" bringt einem nicht viel, wenn es auf dem Grabstein geschrieben steht. Erst letztes Jahr selbst erlebt, das war nicht angenehm - war eine Cirrus SR20 oder SR22, wie so oft dieselbe Klientel: Aussen hui, innen pfui. Das Problem beim hier beschriebenen Unfall war einfach, dass die Frau einfach nicht die charakterlichen und kognitiven Eigenschaften hatte, um überhaupt einen Pilotenschein zu haben. Sie hat es aber trotzdem durchgezogen, weil sie es halt so wollte und nicht auf Profis gehört hat. Es gibt genug PPL-Abbrecher, weil sie einsehen müssen, dass der Traum ein Traum bleiben wird, weil sie es halt nicht können. Das ist Grösse. 1 1 Zitieren
Maxrpm Geschrieben 22. Februar Geschrieben 22. Februar Eine erschreckend oberflächliche Unfallsanalyse. Es gibt mindestens 2 wenn nicht 3 Schuldige hier. 1. Der CFI der sie für das exam freigeschrieben hat. 2. Der Examiner bei dem sie bestanden hat 3. Der CFI der ihr das high Performance endorsement unterschrieben hat ( vielleicht ident mit 1) mit keinem Wort wird das im Bericht erwähnt. Wolfgang FAA CFI Zitieren
FalconJockey Geschrieben 22. Februar Geschrieben 22. Februar Das dachte ich auch. Aber wie wir im Verlauf dieser Diskussion gesehen haben, hat sich Madame ja konsequent von Lehrern getrennt, die sie kritisiert haben. Zitieren
Maxrpm Geschrieben 23. Februar Geschrieben 23. Februar 13 hours ago, FalconJockey said: Das dachte ich auch. Aber wie wir im Verlauf dieser Diskussion gesehen haben, hat sich Madame ja konsequent von Lehrern getrennt, die sie kritisiert haben. Umso mehr die Schuld des CFI der ihr schließlich die Freigabe zur Prüfung unterschieben hat und noch mehr der CFI der ihr ein high Performance endorsement in Logbuch eingetragen hat . wolfgang Zitieren
FalconJockey Geschrieben 23. Februar Geschrieben 23. Februar Ganz interessant: Im zugehörigen Docket gibt es zusätzliche Informationen und Fotos, die im Abschlussbericht nicht so auftauchen. 1 Zitieren
Frank Holly Lake Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar Am 21.2.2026 um 22:05 schrieb FalconJockey: Der Untersuchungsbericht ist erschienen. Schlimm. Die gute Frau hatte wirklich Null Ahnung von dem was sie da tat und stand zudem unter dem Einfluss von Medikamenten wie Xanax. Aus einem anderen bekannten Forum: "Xanax und Tazadone gehören zu den Medikamenten, die Piloten nicht verschrieben werden dürften. Alprazolam (auch bekannt als Xanax) wurde im Lebergewebe mit einer Konzentration von 222 ng/g nachgewiesen. Es handelt sich dabei um ein Medikament gegen Angstzustände und Depressionen. Häufige Symptome sind Schläfrigkeit, Schwindel, Müdigkeit, Sedierung, verminderte Hemmschwelle und beeinträchtigte kognitive Funktionen. Alpha-Hydroxyalprazolam (ein Metabolit von Xanax) wurde im Lebergewebe in einer Konzentration von 57 ng/g nachgewiesen. Trazodon wurde im Lebergewebe in einer Konzentration von 286 ng/g nachgewiesen. Ein Antidepressivum und Beruhigungsmittel. Häufige Symptome sind motorische Störungen und beeinträchtigte kognitive Funktionen. Buspiron wurde im Lebergewebe in einer Konzentration von 55,5 ng/g nachgewiesen. Ein Medikament gegen Angstzustände. Häufige Symptome sind Schläfrigkeit, Schwindel, Müdigkeit und beeinträchtigte kognitive Funktionen" Nun nicht aus dem Glashaus mit Steinen werfen. Das Problem ist bekannt. Einer der Fälle war ein Suizid in den Alpen mit dem A320. Einige Antidepresiva werden sogar in Absprachen von Flugärzten verschrieben, selbst für Piloten der LHG. Dort wird darauf geachtet, dass zu nächten Medical das rechtzeitig abgesetzt wird wegen des Bluttestests. Wobei bei einem Standart Bluttest nicht nach alle Substanzen gesucht wird, wie bei einer ausführlichen Autopsie. Da würden nur z.B Ungewöhnlche Leberwerte auffallen. Und erst dann wird genauer hingeschaut. Grüße Frank Zitieren
HuPa Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar Am 27.12.2023 um 16:17 schrieb Phoenix 2.0: Das mag hier für manche pietätlos klingen, aber es ist halt seit längerem in vielen Social Media-Bereichen zu beobachten, das "Content-Creatorinnen" bzw. "Influenzerinnen" mit mäßig Talent dafür umso mehr ihre "natürlichen Assets" in Szene setzen, um Follower bzw. Clicks zu generieren.. Ist auch bei Videos mit Instrumenten, bei Garten-Tipps, Heimwerker-Tipps, Koch-Tipps etc. etc. etc. en masse zu finden. Ein enges Top mit tiefem Ausschnitt, ein Jeans-Mini, laszive Blicke und Posen und schon strömen die Klicks... Gruß Johannes Bin 100-prozentig bei Dir, Johannes. Bei Garten-Tipps ist's "wurscht" wie wir in Wien sagen, bei hochkomplexen technischen Systemen wie einem Flugzeug mit Autopilot kann es tödlich enden. Traurig aber vermeidbar. LG Patrick Zitieren
sharkbay Geschrieben 24. Februar Geschrieben 24. Februar (bearbeitet) Kann denn ein Pilot aus welchen Gründen auch immer nicht auch depressiv werden ( dürfen ) , über kürzere oder längere Zeit !? Niemand und keine Berufsgruppe ist davon ausgenommen! Dankbarkeit in einer Zeit leben zu dürfen in der es gute medizinische und medikamentöse Behandlungen gibt. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Menschen ihre Ängste zu nehmen nicht deshalb gleich ihren Beruf zu verlieren oder aufgeben zu müssen wäre aus meiner Sicht der beste therapeutische Ansatz. Bearbeitet 24. Februar von sharkbay 1 Zitieren
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