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Schaffhauser Polizei...


Burkhard

Empfohlene Beiträge

Klar ist eine Busse für 2km/h zu viel sehr ärgerlich, ich weiss von was ich rede. ;) Nur ist die Frage, wo man die Grenzen setzt. Nebst dem, dass die Tachometer grundsätzlich, auch je nach Profilhöhe der Reifen, mehr oder weniger, aber sicher zu schnell anzeigen, wird ja trotz fast absoluter Genauigkeit der Messgeräte nochmals etwas abgezogen, und letztlich ist dann einfach irgendwo die Grenze, diese war hier bei 62km/h. Ob dann 64 oder auch 63 zu schnell war oder nicht, beschränkt sich auf eine Mathematikaufgabe und das Einkassieren ist auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Mir ist diese Methode der "Strafverfolgung" mit klarer Linie und Gerechtigkiet jedenfalls lieber, als wenn die Bussenhöhe auf Verhandlungsbasis mit dem anwesenden Polizist bestimmt wird und das Geschäft in jedem Fall ohne Quittung abläuft. ;)

 

Um einiges dämlicher finde mein Erlebnis in Stuttgart im Dezember 2007. Unbewusst habe ich auf einem Behinderten-PP parkiert (oder in deutschem deutsch "geparkt" ;) ). Die entsprechende Busse habe ich selbstverständlich umgehend überwiesen, letztlich ist es mein Problem, wenn ich im Ausland nicht an die Art der Beschilderung gewohnt bin. Die Forderung, welche rund eine Woche nach Bezahlung jedoch nachfolgte, mit den Spesen für die Busse, für welche ich nochmals eine teure Auslandüberweisung hätte machen sollen, demonstrierte dann höchstens noch die Qualifikation der betroffenen, stadtischen Angestellten, für die ich nichts kann. Dieser Rechnung konnte ich mich mit einem entsprechenden Schreiben dann auch erfolgreich verweigern.

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Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit, da kann ich den Berg in der 30er Zone auch mit 45 hinunterdüsen und keiner meckert

 

Damit würde ich mich nicht so brüsten! Das Schlimme ist, wenn ein Radfahrer mit einem Auto kollidiert, wird der Autofahrer so oder so bestraft, ob er (mit)schuldig ist oder nicht! Einfach, weil er mit seiner Blechbüchse eine potentere Gefahr im Strassenverkehr darstellt als ein Radfahrer.

 

Halbrichtig! Der Autofahrer wird nicht "bestraft" sondern er, bzw. der Halter des Autos, ist haftbar durch die sogenannte Kausalhaftung. D.h. die Auto-Haftpflichtversicherung muss den Schaden des Velofahrers bezahlen, auch wenn dem Autofahrer nicht der geringste Regelverstoss nachzuweisen ist.

 

 

Es gibt auch bei den Kausalhaftungen die Möglichkeit, sich als Fahrzeughalter zu wehren. Der Fahrzeughalter muss beweisen, dass die anderen beteiligten Personen grobfahrlässig gehandelt haben.

Ich hatte einmal einen interessanten Fall zu beurteilen: Ein Auto fuhr auf Strasse X, zur gleichen Zeit kam eine Gruppe Schüler auf der gleichen Strasse entgegen. Diese machten ein Wettrennen und benutzten beide Strassenhälften. Der Autofahrer sah diese Personen und hielt sein Fahrzeug sicherheitshalber sofort auf seiner Strassenseite an. Dennoch fuhren 3 Velofahrer im gleichen Tempo weiter. Ein Mädchen auf dem Gehweg warf einem der Velofahrer bei vollem Tempo einen Schneeball ins Gesicht, dieser schaute zurück, verlor die Kontrolle über sein Fahrrad und krachte mit vollem Tempo in das korrekt stehende Fahrzeug.

Die Versicherung des Fahrradfahrers weigerte sich danach, die Kosten des Autofahrers zu übernehmen und berufte sich auf die Fahrzeughalterhaftung (dabei sei anzumerken, dass der Fahrzeughalter weder anwesend noch am Steuer sass!).

Der Fahrzeughalter konnte anschliessend jedoch beweisen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer grobfahrlässig (grobe Missachtung der Verkehrsregeln) gehandelt haben und musste-nach zähem Ringen-seinen Schaden nicht selbst übernehmen.

 

Wer in einer 30er-Zone 45 fährt riskiert also, dass er bei einem Unfall mit dem Fahrrad ebenfalls für den Schaden geradestehen muss.

 

 

Gruss

Thomas

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einen kurs für korrektes kreiselfahren zu absolvieren, damit sie sich in zukunft korrekt verhalten in den kreiseln.

 

Tobi

 

dein Wort in Gottes Ohr,;) da hab ich mich auch schon zig mal geärgert, da ich ja in (Kreis)lingen wohne, (wir haben davon eine genügende Anzahl,) stelle ich das nicht-/falschblinken tag täglich duzendmal fest, ist denn das wirklich sooooo schwehr :mad: Paradebeispiele sind dabei unsere lieben Nachbarn aus dem grossen nördlichen Kanton:D

 

Gruss und schöns Weekend

Chrigel

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Interessant diese Diskussion zu verfolgen.

Ich stelle für mich nochmal klar: Ich habe kein Problem eine Geschwindigkeitsübertretung zu verantworten und mich der Folgen zu stellen, aber ich finde in diesem Fall eine Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Mittel für mehr als angebracht.

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Interessant diese Diskussion zu verfolgen.

Ich stelle für mich nochmal klar: Ich habe kein Problem eine Geschwindigkeitsübertretung zu verantworten und mich der Folgen zu stellen, aber ich finde in diesem Fall eine Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Mittel für mehr als angebracht.

 

Ich wollte eigentlich den "Zitieren-Button" anstelle des "Danke-Button "drücken. :008:

 

Ganz konkret: Was wäre denn für dich verhältnismässig? Du bist König der Schweiz, wie sehe deine Regelung aus?

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Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.

 

Ohne Wiederspruch!

Aber... wie soll ich mich, bei eingestellten 60kmh, die auch digital im Infodisplay dargestellt wurden, in Zukunft verhalten.

Fahre ich 2kmh weniger, werde ich angezeigt wegen zu langsamen Fahrens, fahre ich 60kmh besteht die Gefahr einer Übertretung. Ihr Schweizer macht es uns nicht leicht. Hab ja jetzt schon ein Grauen davor am 17.01. nach Hergiswil zu kommen!!:002:

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Ganz konkret: Was wäre denn für dich verhältnismässig? Du bist König der Schweiz, wie sehe deine Regelung aus?

 

ICH ... König der Schweiz!!! :008:

der Franken wird absofort abgeschafft!

 

Im Ernst:

Verhältnismässig ist für mich, und das ist meine Meinung, die hier ansässige Regelung in Deutschland.

Gemessen wird ab 10kmh aufwärts und die entsprechende Toleranz abgezogen.

 

Andere Frage:

Wie genau arbeiten denn heute Tachometer in den jeweiligen Autos?

Ein Messgerät kann sicher genau messen (oder doch nicht?), aber es gibt genügend Faktoren, die eine Beeinflussung ergeben.

In Deutschland gibt es knallharte Vorgaben für eine Messung.

Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.

Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.

Bin ja froh, dass ich nicht in Österreich erwischt wurde, da dürfen die Polizisten sogar die Geschwindigkeit schätzen und entsprechende Massnahmen vollziehen.

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Den Franken abschaffen? Der Franken dient doch immer wieder als Fluchtwährung und als sicherer Hafen in stürmischen Wirtschaftszeiten. Eine Minute König und schon die erste Fehlentscheidung. :cool:

 

10 km/h + Toleranz? Dann fahre ich zukünftig mit 62 km/h durch die Innenstadt?

 

Das Systemidee ist einfach: Fährst du inner- und ausserorts 2 km/h zu schnell, bezahlst du 40 Franken. Fährst du auf der Autobahn 2 km/h zu schnell, sind es nur noch 20, weil du auf der Autobahn nicht mit spielenden Kindern & Co. rechnen musst.

 

Meines Wissens zeigen die Tachos immer etwas zu viel an.

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ICH ... König der Schweiz!!!Im Ernst:

Verhältnismässig ist für mich, und das ist meine Meinung, die hier ansässige Regelung in Deutschland.

Gemessen wird ab 10kmh aufwärts und die entsprechende Toleranz abgezogen.

 

Andere Frage:

Wie genau arbeiten denn heute Tachometer in den jeweiligen Autos?

Ein Messgerät kann sicher genau messen (oder doch nicht?), aber es gibt genügend Faktoren, die eine Beeinflussung ergeben.

In Deutschland gibt es knallharte Vorgaben für eine Messung.

Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.

Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.

Es gibt vier Varianten um solchen Ärger zu vermeiden:

1.) Bleib in Zukunft einfach in Deutschland, dann wird Dich die Schaffhauser Polizei nicht belangen wegen zu schnellem Fahren.

Oder

2.) reise mit der Eisenbahn, wenn Du nicht fähig bist dein Auto so zu fahren, dass Du nicht in Konflikt kommst mit den Gesetzesvorschriften.

oder

3.) Fahr korrekt

oder

4.) Bezahl einfach kommentarlos wenns Dich erwischt, es ist nicht der Fehler der Polizisten sondern Dein eigener!!!!

 

Gruss

Philipp

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Ich halte die Regelung der Deutschen auch für angemessener. Mein Beileid also. Den Franken würde ich jedoch nicht abschaffen, wäre dem so, müsstest Du 40€ bezahlen, so ich das richtig einschätze.

 

Die Messgeräte werden wohl genau sein, wobei mir unklar ist, weshalb die frühere Toleranz von 5 km/h auf deren 2 reduziert wurde.

In der Schweiz ist die Gesetzgebung für Geschwindigkeitsmesser so: Das fahrzeugeigene Gerät darf von Genau bis 10% zuviel anzeigen, 0% zuwenig. Dies macht Sinn, bei fabrikneuen Reifen soll die Anzeige exakt sein, bei gebrauchten zeigt der Tacho eine etwas zu hohe Geschwindigkeit an. Ein Tacho, welcher 60 anzeigt, die Radarmessung jedoch 62 km/h ergibt, würde zurückgewiesen. Mir ist dies vor Jahren beinahe passiert, von 3 Messungen waren 2 zu hoch, die letzte stimmte. Der Experte liess mich laufen, es waren fabrikneue Reifen montiert. Hast Du allenfalls andere, grössere, Felgen drauf? Da sollte dann die Differenz schon wieder grösser sein, ich nehme also an dass dem nicht so ist.

Buch es unter schweizerischer Kleinlichkeit ab, ist eben so.

Es Grüessli!

Hans

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Ich habe in meinem ganzen Leben vielleicht 5 geschw. Busen bekommen und bin beruflich täglich unterwegs, auch die Höhe der Busen finde ich echt nicht weltbewegend, wenn ich denke, was ich für die KFZ Versicherungen, unterhalt, StV Steuer usw bezahlen muss.

 

Ich finde es aber eher verwerflich wie der Staat hinterlistig die Autofahrer ausbluten lässt. Ich mag mich noch erinnern wie es früher in Basel überall weisse Parkfelder gab und zwar ohne Parkuhr und heute gibt es nichts mehr ausser Blau und Weiss mit Uhr. Bewirtschaftung des ruhenden Verkehrs haha ha.

 

Es ist ein Millionengeschäft und die Polizei währe mit Steinschleudern bewaffnet ohne dieses Geld.

 

Ich glaube, wir haben eine verlässliche Polizei die man gebrauchen kann, deshalb darf man das nicht so streng sehen, wir geben mit Leuenberger das Geld für dümmeres aus :D

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Bei der ganzen Erbsenzählerei begeht man einen Denkfehler.

Klar ist: Irgendwo muß die Grenze gezogen werden, und wer die überschreitet, der muß bestraft werden. Schließlich geht es hier um Sicherheit und nicht zuletzt auch mitunter um Menschenleben.

 

Aaaaaaber: wenn man schon bei 2km/h derart hart durchgreift, muß man damit rechnen, daß die Leute ihrem Tachometer mehr Aufmerksamkeit als dem Verkehrsgeschehen schenken (womit die Gefahr erhöht wird) oder daß die Leute bewußt immer einen gewissen Abstand zum Limit halten (z.B. statt 60 nur noch 50 fahren) - damit steigt dann die Gefahr, daß andere sich derart genervt fühlen, daß sie zu riskanten Überholmanövern verleitet werden, womit die Gefahr abermals steigt.

 

Wenn ich mir jetzt - ich bin ja nicht ganz ohne Fachwissen - überlege, welchen Aufwand man technisch treiben müsste, um dauernd die Geschwindigkeit zu kontrollieren und damit zu garantieren, daß die Limite niemals übertreten werden, dann wird klar, daß das ein Mensch, der ja auf das Verkehrsgeschehen achten muß, nicht leisten kann. Letztlich wird eine zu hohe Präzision verlangt. Ein Autofahrer wird - wenn er willens ist exakt 60km/h zu fahren - seine Geschwindigkeit allenfalls in einem Band von vielleicht 2-3 km/h um die 60km/h halten können, also zwischen ca. 57km/h und 63km/h fahren.

 

Sinnvoll - im Hinblick auf die Maximierung der Sicherheit - wäre es also bei einem Limit von 60 einen gewissen Toleranzbereich zuzulassen (z.b. 5km/h), in dem nicht oder nur sehr gering bestraft wird (z.B. mündliche Verwarnung oder 5SFR Buße). Wer aber diese "Toleranzone" verläßt und beispielsweise mit 66km/h fährt, der begeht bereits eine Überschreitung von 6km/h - die kann dann durchaus mit 20 SFR geahndet werden.

 

Die Strafe sollte sich sinnvollerweise nach der Erhöhung der Gefahr orientieren. In einer extrem engen Straße, die zudem von Fußgängern genutzt wird oder im Bereich von Schulen beispielsweise ist eine Überschreitung sicherlich "schlimmer", als 5m vor dem Ortsende, wenn links und rechts der Straße ohnehin schon Felder und Wiesen sind. morgens um 12 Uhr 5km/h zu schnell an einer Schule vor bei ist sicherlich schlimmer, als das selbe nachts um 3 Uhr.

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1.) Bleib in Zukunft einfach in Deutschland, dann wird Dich die Schaffhauser Polizei nicht belangen wegen zu schnellem Fahren.

 

ade Du schöne Schweiz!!

Wenn alle Deutschen deinem Rat folgen, dann habt ihr wieder Ruhe!

 

2.) reise mit der Eisenbahn, wenn Du nicht fähig bist dein Auto so zu fahren, dass Du nicht in Konflikt kommst mit den Gesetzesvorschriften.

 

Danke, dass Du mir die Fähigkeit des Autofahrens absprichst!

 

4.) Bezahl einfach kommentarlos wenns Dich erwischt, es ist nicht der Fehler der Polizisten sondern Dein eigener!!!!

 

2kmh als Fehler einzustufen mit eingestellten 60kmh, finde ich lächerlich!

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10 km/h + Toleranz? Dann fahre ich zukünftig mit 62 km/h durch die Innenstadt?

 

Mitnichten sollst Du das.

Ich weiß, dass unsere Messgeräte genau da anfangen.

Die Fehlertoleranzrate ist wohl in Deutschland höher angesiedelt als bei Euch!

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Witterungsverhältnisse, Lichtverhältnisse, Abstände in/ oder ausserhalb von Ortschaften zu jeweiligen Verkehrszonen, dass Messfahrzeug muss nach einer exaten Vorgabe am Straßenrand stehen etc.

Ich gehe davon aus, dass dies auch in der Schweiz so ist.

Klar ist das geregelt. Mal schauen, ob ich das morgen ausfindig machen kann; ich werde in entsprechender Gesellschaft sein (eingeladen, nicht vorgeladen! :D). Habe in Erinnerung, dass z.B. eine Regel ist, dass ab 50m vor einer Geschwindigkeitserhöhung und bis 200m nach einer Reduktion nicht auf Basis der Niedrigeren gebüsst werden darf. Aber ohne Gewähr...

 

Bin ja froh, dass ich nicht in Österreich erwischt wurde, da dürfen die Polizisten sogar die Geschwindigkeit schätzen und entsprechende Massnahmen vollziehen.

In der Tat kurlig. Jedoch sind die resultierenden Beträge lächerlich. Vor etwa 6-7 Jahren habe ich im Tirol auf der Autobahn (80er Zone) hinter einem anderen Auto (D) mit gleicher Absicht noch einen LKW vor einer Spurverengung überholen wollen (und es auch getan), dabei bin ich ganz kurz etwas über angezeigte 100, allerhöchstens auf 110km/h geraten ( :o ). Ein Motorradpolizist hat uns dann etwas später, im Einspurbereich, mit 120-130km/h über die Sicherheitslinie überhohlt und angehalten. Seine Schätzung lag diskussionslos bei "gut 140km/h" (was angesichts dem Wissen seiner rechtsgültigen Schätzung nicht ganz so lustig war :eek: ) und sein Verhalten uns gegenüber liess eine gleich folgende, standesamtliche Erschiessung erahnen. Er meinte dann, dass wir gröbere Probleme nur noch verhindern könnten, wenn wir die Strafe gleich bar bezahlen.

 

Es waren dann 25€ :D

...und eine bleibende "Erfahrung".

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Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf. Kommt sie dann ins Haus geflattert, ist sie m.E. ohne zu meckern zu bezahlen, schliesslich sind wir alle Erwachsen und sollten um die Konsequenzen unserers Handelns wissen.

 

Ja, das ist auch meine Meinung. Manchmal gibt es jedoch Situationen, da wird die Geschwindigkeit völlig unabsichtlich überschritten. Die Verkehrsschilder-Fülle ist allmählich so expandiert, dass man manchmal den Baum vor lauter Wald - sprich - das einzelne Begrenzungsschild - nicht mehr sieht. Dann wird eine Busse allerdings sehr ärgerlich, insbesondere dann, wenn man sich immer pflichtbewusst an die Regeln gehalten hatte.

 

Spezielle Wut verursachen die notorischen Drängler: Dieses blöde meternahe Auffahren und Blinken trotz korrekt eingehaltener vorgeschriebener Geschwindigkeit löst nackte Aggression in mir aus. Dann wünschte ich mir immer eine aus dem Heck meines Wagens ausfahrbare Maschinenkanone, mit der ich den Drängler hinter mit mit enem Feuerstoss (a la James Bond) in einen Feuerball verwandeln könnte.

 

Egon:mad:

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Spezielle Wut verursachen die notorischen Drängler: Dieses blöde meternahe Auffahren und Blinken trotz korrekt eingehaltener vorgeschriebener Geschwindigkeit löst nackte Aggression in mir aus. Dann wünschte ich mir immer eine aus dem Heck meines Wagens ausfahrbare Maschinenkanone, mit der ich den Drängler hinter mit mit enem Feuerstoss (a la James Bond) in einen Feuerball verwandeln könnte.

Die Frage ist einfach noch, ob Du Dich auf der linken Spur der Autobahn befindest oder woanders.

 

Die notorischen und grundlosen Linksfahrer kann man täglich als DIE Ursache für die meisten Dränglereien - für die auch ich absolut kein Verständnis habe! - beobachten.

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Die Sachlage ist ja wohl mehr als klar. Es gibt Verkehrsregeln, an die wir uns zu halten haben. Sind wir der Meinung, die vorgeschriebene Geschwindigkeit sei zu langsam oder das Blinken im Kreisel unnötig, dann nehmen wir eine Strafe aktiv in Kauf.

 

Und genau hier bin ich eben nicht einverstanden. Kannst Du immer genau 50km/h fahren? Ich jedenfalls nicht, mein Tempo schwankt gerne mal etwas. Und wenn ich Pech habe, werde ich genau dann geblitzt, wenn ich 58km/h auf dem Tacho hatte. Und dann kriege ich die volle Härte des Gesetzes zu spüren.

 

Nur weil ich nicht alle paar Sekunden auf den Tacho schaue, fahre ich nicht vorsätzlich zu schnell und ich nehme auch keinesfalls "aktiv eine Strafe in Kauf".

 

"Ok, dann fahr halt immer zu langsam, dann bist du auf der sicheren Seite", könntest du jetzt sagen. Aber das funktioniert auch nicht. Beachte mal, wie sich die Leute verhalten, wenn Du zu langsam fährst. Da wirst du mit Lichthupen, brüskem Auffahren und wilden Handzeichen genötigt. Und das dann garantiert folgende Überholmanöver des Hintermannes ist viel gefährlicher, als wenn ich 5km/h zu schnell gefahren wäre.

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Die Frage ist einfach noch, ob Du Dich auf der linken Spur der Autobahn befindest oder woanders.

 

Die notorischen und grundlosen Linksfahrer kann man täglich als DIE Ursache für die meisten Dränglereien - für die auch ich absolut kein Verständnis habe! - beobachten.

 

Nein - zu diesen ebenso schlimmen Linksfahrern gehöre ich sicher nicht. Auch auf der Autobahn nehme ich's gemütlich, schwimme mit 110 km/h im Verkehrsstrom mit und schlage mich nicht mit Tempobolzern herum. Als Dreingabe spare ich Sprit und verschleisse meine Reifen nicht unnötig. Wenn 80Meilen in den endlos weiten USA genügen, genügen 110 km/h ganz sicher in der kleinen engen Schweiz - für mich mindestens. Und - wem es so zu langsam ist, der kann ja fliegen:008:

 

Mit meiner Kritik meinte ich die Drängler auf der Landstrasse und im Stadtverkehr. Wenn ich in Ortschaften 50km/h fahre (Anzeige auf dem Tacho 55 km/h), dann hat - zum Teufel nochmal - hinter mir keiner dicht aufzufahren, zu blinken oder gar zu hupen!

 

Egon:002:

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2kmh als Fehler einzustufen mit eingestellten 60kmh, finde ich lächerlich!

 

Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....

Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.

Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.

Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?

 

Speed costs money! How fast do you wanna go?:p

 

Gruss Philipp

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Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....

Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.

Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.

Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?Gruss Philipp

 

Und nochmal, ich hatte meinen Tempomat auf 60kmh eingestellt! Unterstelle mir also nicht Fahrlässigkeit. Da euer Lohnsystem anders als unseres ist, sind 40Fr. oder 27,50€ ein anderes Thema!

 

Hab ich mich gegen die Staatsherrschaft bei Euch beschwert?

Mir ging es um die Verhältnismässigkeit der Mittel. Schön aber das sich so viele an dem Tread beteiligen, scheint ja dann doch ein tägliches Thema in eurem Ländle zu sein!

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Moment mal! Du hast selber geschrieben, Du wurdest mit 64 km/h gemessen. So schnell bist Du tatsächlich unterwegs gewesen.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit heisst das, dein Tacho zeigte nochmals deutlich mehr, z.B. vielleicht 66 oder 67 oder 68.....

Das Limit war aber 60! Du hast Dich nicht dran gehalten sondern bist einfach zu schnell gefahren.

Und nun beklagst Du Dich über die 2 km/h Überschreitung für die man Dir grad mal 40 CHFR Busse abknöpft.

Für das Geld könntest Du auf dem Unique International Airport nicht mal einen Tag lang das Auto im Parkhaus abstellen, also was soll der Aufstand? Hättest Du Dich an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gehalten, dann wärs nicht passiert. Was gibt es da zu murren?

 

 

 

Gruss Philipp

 

 

warum muss eigentlich bei jeder diskussion in diesem forum früher oder später ein agressiver angriff kommen? ist doch völlig unnötig und schade. lass doch deinen frust anders raus, danke.

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Lieber Burkhard

 

nachdem einige „Schreiber“ ihren Frust über unseren Rechtsstaat und dessen Konsequenzen von der Seele geschrieben haben (die Meisten ärgern sich ja über sich selbst) hoffe ich, mit meinem Beitrag ein wenig zur Klärung beitragen zu können.

 

Als erstes jedoch bitte ich dich Burkhard, die von der Schaffhauser Polizei erhaltene Übertretungsanzeige noch einmal genauer zu lesen. Sollten dir tatsächlich nur 2 km/h Toleranz auf die gemessene Geschwindigkeit gewährt worden sein, dann hätte die Polizei einen Fehler gemacht bzw. sich nicht an die geltenden Richtlinien des ASTRA (Bundesamt für Strassen) gehalten. Eher glaube ich jedoch, dass du den Verzeigungsvorhalt nicht genau gelesen hast oder nicht genau daraus zitierst.

 

Meines Wissens gibt es zur Zeit in der Schweiz für kein Geschwindigkeits-Messgerät, sei es mit Radar- oder Lasertechnologie, eine Toleranz unter 3 km/h. Genaue Informationen dazu bzw. zu allen Vorschriften betreffend Geschwindigkeitsmessungen können mit dem nachstehenden Link zum ASTRA gefunden werden.

 

http://www.astra.admin.ch/dokumentation/00117/00208/01640/index.html?lang=de

 

Wer auch immer also schreibt, er sei ja nur 1, 2 oder 3 km/h zu schnell gefahren, erzählt nur die halbe Wahrheit und unterschlägt in der Regel wissentlich, dass er die gewährte Toleranz nicht eingerechnet hat. Auch wird von vielen Verkehrsteilnehmern oder eben Schreiber dieses Forums mit Fleiss ausgeblendet, dass die signalisierten Höchstgeschwindigkeiten eben Höchstgeschwindigkeiten sind, die ja nur dann erreicht bzw. gefahren werden dürfen wenn dies die gegebenen Verhältnisse auch zulassen. Gerade in dieser Jahreszeit wird es vielfach kaum so sein, dass die gegebenen Verhältnisse so ideal sind, dass man dann tatsächlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeiten fahren darf!

 

Ich stelle manchmal mit Erstaunen fest wie in unserem Forum über Vorschriften, welche uns das Strassenverkehrsrecht zu unserer eigenen Sicherheit aufbürdet, diskutiert wird. Mir, als täglicher Leser der meisten Forumsbeiträge, ist kein einziger Beitrag bekannt in dem über das Überschreiten von Sicherheitslimiten im Flugverkehr (und sei dies nur um fünf oder zehn Prozent) lamentiert wird. Nein, hier ist Allen sofort bewusst, dass das Eingehen eines solchen Risikos möglicherweise lebensbedrohende Folgen haben könnte. Dies ist meiner Meinung nach auch im Strassenverkehr nicht anders!

 

Diskussionen über das Theme Geschwindigkeit im Strassenverkehr sind in unserem Forum alle Jahre wieder im Gang. Einen interessanten Link zum Thema bzw. zur Sicherheit (Bremsweg-Berechnung) findet ihr in diesem Beitrag:

 

http://www.flightforum.ch/forum/showthread.php?p=321330#post321330

 

Ich wünsche allen einen unfallfreien Winter, sei es als Verkehrsteilnehmer auf der Strasse oder auf der Ski-Piste. Toleranz, Rücksicht und die ungetrübte, richtige Einschätzung seiner eigenen Unzulänglichkeiten ist an beiden Orten oberstes Gebot. Denkt daran, auch für euch hat schon einmal jemand anderer die Bremse gedrückt als euch ein Fehler passiert ist!

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In meiner Heimatstadt fahren die meisten Autofahrer schneller als die erlaubten 50 km/h. Hauptgrund dafür dürfte sein, dass auf den Hauptverkehrsachsen oftmals die Ampeln so eingestellt sind, dass man mit 50 an jeder Ampel stehenbleiben muss, mit 60+ jedoch eine bequeme grüne Welle hat. Sollte es nicht im Interesse der Stadt sein, die Verkehrsregelung so einzustellen, dass überhaupt kein Anreiz mehr für zu schnelles Fahren besteht?

 

Verstehen könnte ich es ja noch, wenn an jeder Ecke ein "Starenkasten" stehen würde und der Stadtkämmerer so die klammen Kassen durch provozierte Geschwindigkeitsübertretungen füllen möchte... doch auch die Blitzgeräte sind nur recht selten vor Ort.

 

Gruss,

Thomas

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