Zum Inhalt springen

LH will weiter sparen


Kjeld

Empfohlene Beiträge

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bei-Lufthansa-wird-s-enger-article592476.html

Hört sich für mich nicht gerade sehr erstrebenswert an, was man dort vor hat...

Es wird genau da beschnitten wo's nicht sein sollte - bei den Gästen. Diese Tage habe ich mit einem ehemaligen Kollegen von meinem Praktikum dort gesprochen - der hatte auch schon komplett den Kaffee auf...

 

:001::(

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bin ja mal gespannt, ob es wirklich das bewirkt, was es bewirken soll. Denn ich finde, dass grade der Service (egal ob auf Lang-, Mittel- oder Kurzstrecken) die Visitenkarte einer Airline ist.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

So schlimm denke ich, ist es nicht. Man macht einfach das was die Tochter Swiss bereits hinter sich hat.

 

Swiss baute in allen Fliegern A319-321 mehr sitze ein. Beispiel vorher A320 waren es max 150 Sitze jetzt sind es 168 oder auf dem A321 waren es 180 Sitze jetzt sind es 200 Sitze!

 

Durch die neuen Sitze spart man nebenher Gewicht = Treibstoff da diese viel leichter sind und der Passagier hat dank der Sitztasche oben in der Rückenlehne mehr Platz für die Beine als vorher.

 

Beim Essen war am Anfang der Swiss auf gewissen Strecken Hotmeal dann Coldmeal und jetzt Sandwiches! Da mussten die Passagiere auch einstecken und Abzüge in Kauf nehmen. Jetzt bieten wir Beispiel nach Istanbul wieder eine warme Mahlzeit an (keine Pizza mehr) mit Dessert usw. Diese kommt bei den Passagieren sehr gut an.

 

Bei Lufthansa wird genau so gemunkelt das man auch 200 Sitze in dei A321 einbauen will usw, denke man muss sich da einfach der Zeit etwas anpassen.

 

Der Bericht ist genau so geschrieben als ob es jetzt viel Enger wird im Flieger und jeder Passagier verhungern muss. Denke soweit kommt es nicht.

 

Andy

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Irgendwo muss die Airline ja sparen. Es bringt ja nichts wenn LH an ihrem bisherigen Konzept festhält und so in den Ruin fliegt. Die Menschen wollen billige Tickets, also gibts auch weniger Service. So einfach ist es. ;)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Die Menschen wollen billige Tickets, also gibts auch weniger Service. So einfach ist es. ;)

 

So einfach "wäre" es. Billige Tickets wollen die Menschen, korrekt, aber meine Beobachtung und Erfahrung zeigt, dass sie dafür gleich viel, wenn nicht sogar mehr Service wollen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Man kann nicht immer "dr Foifer und s Weggli" haben. :005:

 

Für unsere deutschsprachigen Leser: "dr Foifer und s Weggli" heisst frei übersetzt: "5 Euro und ein Brötchen". Das soll heissen, man kann nicht alles haben :D

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

5 Euro und ein Brötchen

 

Ich dachte immer, es wäre der 5 Räpplär. Heute sind wir schon bei 5 Franken. Schon da sieht man doch, dass wir immer mehr wollen. :005:

 

Sorry für mein Off-Topic.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Moin,

 

Für unsere deutschsprachigen Leser: "dr Foifer und s Weggli" heisst frei übersetzt: "5 Euro und ein Brötchen". Das soll heissen, man kann nicht alles haben :D

siehe auch hier: http://www.brandeins.de/archiv/magazin/stadt/artikel/das-kleine-wirtschaftswoerterbuch-schwyzerduetsch-deutsch.html

 

:009:

 

Markus

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Mir ist schon klar, dass die LH nicht so weitermachen kann wie bisher aber ich hätte kreativeres erwartet.

Für mich hinkt die Logik Wirtschaftskriese->weniger PAX->Service runterfahren und mehr Sitze einbauen stark!

Nicht nur das ich den Service einschränke, fahre ja durch die höhere Anzahl an Sitzen auch die Frequenz der Flüge runter (sonst würde das ganz ja nix bringen wenn ich genauso oft mit halbleeren Flugzeugen fliege)

Niedrige Frequenz -> nierigeres Kundennutzen (Anschlussflüge)

 

Meiner Meinung nach ist die LH halt ein Großkonzern, der nunmal nicht die Kosten- und Organisationsstruktur z.B. einer Ryan Air hat. Warum versucht man dann diese einzuholen bzw. sich mit diesen einen Preiskampf zu liefern?

 

Meiner Meinung nach müsste es andere Wege geben, Kosten zu sparen und gleichzeitig die Kunden an sich zu binden.

 

Wir hatten an der Uni ein Case (leider komme ich nichtmehr auf Details, weder Namen sonst noch was vll weiss jmd mehr) über eine Amerikanische Airline in den neunzigern (??), die sich in einer ähnlichen Situation wie die LH befand: Überangebot, Kriese, Nachfrageeinbruch.

Die haben statt den Service runterzufahren und mehr Sitze einzubauen, Sitze AUSgebaut, um dem PAX mehr Komfort zu bieten (die Flieger flogen sowieso halbleer).

Folge: Mehrwert für Pax, Mitbewerber sehen es nicht als offensive Strategie, die in einem Unterbietungswettbewerb endet.

 

Das das mit dem mehr Service beim PAX ankommt sieht man doch an Singapore, Qatar und wie sie alle heissen...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wir hatten an der Uni ein Case (leider komme ich nichtmehr auf Details, weder Namen sonst noch was vll weiss jmd mehr) über eine Amerikanische Airline in den neunzigern (??), die sich in einer ähnlichen Situation wie die LH befand: Überangebot, Kriese, Nachfrageeinbruch.

Die haben statt den Service runterzufahren und mehr Sitze einzubauen, Sitze AUSgebaut, um dem PAX mehr Komfort zu bieten (die Flieger flogen sowieso halbleer).

Das dürfte vermutlich die American Airlines mit ihrem "more room to coach" (MRTC)-Programm gewesen sein. Den nachhaltigen Erfolg dieses Programms sieht man daran, dass inzwischen die Sitzabstände wieder verringert wurden... :009:

 

Das das mit dem mehr Service beim PAX ankommt sieht man doch an Singapore, Qatar und wie sie alle heissen...

Nun vergleiche aber mal Flugpreise auf Strecken von Europa nach Asien und Du wirst feststellen, dass gerade QR, EK usw. meist die günstigsten Preise haben. Nun ist die Frage - kommen die Passagiere wegen des Service oder wegen der Preise? Würden sie auch kommen, wenn eine QR 200EUR teurer wäre als eine LH?

 

Auf Kurzstrecken gibt es nicht viele Produktmerkmale, um sich durch Service zu unterscheiden. Für ein Stündchen kann man mal die Füsse etwas einziehen und das Sandwich ist den meisten Passagieren ohnehin keine 50EUR Mehrpreis wert. Für Geschäftsreisende, die zunehmend die Holzklasse bevölkern, zählt in erster Linie der Flugplan und kaum jemand würde freiwillig 2 Stunden länger an einem Airport warten, nur um den Flug einer anderen Airline mit etwas besserem Service zu erreichen.

 

Macht mal eine Umfrage unter Passagieren, welche Services sie gerne hätten. Und dann fragt, wieviel sie effektiv bereit wären, dafür extra zu bezahlen. Beim zweiten Teil wird sich im Kurzstreckenbereich ein betretenes Schweigen breit machen...

 

Gruss,

Thomas

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Auf Kurzstrecken gibt es nicht viele Produktmerkmale, um sich durch Service zu unterscheiden. Für ein Stündchen kann man mal die Füsse etwas einziehen und das Sandwich ist den meisten Passagieren ohnehin keine 50EUR Mehrpreis wert.

 

Uhhhh, ganz falsch ;) Zumindest nach dem was meine damalige Abteilung bei der LH (das Produktmanagement) gemacht hat. Da sind einige Leute bei der LH und nochmal einige bei der LSG einen Großen Teil ihrer Zeit mit dem Fooddesign von "Special Moments" beschäftigt, Service Angebote auf Kont, die in der Business angeboten werden und den LH Flug zum besonderen Erlebnis werden lassen sollen. Kannst dir bei der Anzahl an involvierten Personen (+Betriebsrat) vorstellen, dass das kein einfacher Prozess ist...

Ich habe damals auch nicht wirklich an die Wirkung von sowas geglaubt, bis meine Mutter die Strecke DUS-Paris-Rio Business geflogen ist, DUS-Paris LH, Paris-Rio TAM. Von der Paris-Rio Strecke hatte sie relativ wenig zu berichten, auf der DUS-Paris Strecke hat sie die angebotene Schokolade mit Heftchen, bla bla bla allerdings ziemlich fasziniert.

 

Das viele Fluggäste am Ende dann doch die billigste Airline wählen ist natürliche eine andere Sache...

Auch gebe ich zu, dass Männer von solchen Kleinigkeiten sicher nicht so sehr fasziniert sind wie Frauen...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Nun vergleiche aber mal Flugpreise auf Strecken von Europa nach Asien und Du wirst feststellen, dass gerade QR, EK usw. meist die günstigsten Preise haben. Nun ist die Frage - kommen die Passagiere wegen des Service oder wegen der Preise? Würden sie auch kommen, wenn eine QR 200EUR teurer wäre als eine LH?

 

Gut, man kommt schon noch günstiger nach Asien als mit SQ, QR... Das Preisleistungsverhältnis zB. bei Aktionen von SQ ist jedoch einfach unschlagbar, so dass zumindest ich gerne 200Fr. mehr bezahle und dafür den Flug in vollen Zügen geniessen kann.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich dachte immer, es wäre der 5 Räpplär.

Waren 5 Euro nicht auch mal 5 Mark? Die entsprachen damals wiederum etwa unseren 5 Rappen :004: :p So betreffend Wechselkurs ;)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Uhhhh, ganz falsch ;) Zumindest nach dem was meine damalige Abteilung bei der LH (das Produktmanagement) gemacht hat. Da sind einige Leute bei der LH und nochmal einige bei der LSG einen Großen Teil ihrer Zeit mit dem Fooddesign von "Special Moments" beschäftigt, Service Angebote auf Kont, die in der Business angeboten werden und den LH Flug zum besonderen Erlebnis werden lassen sollen. Kannst dir bei der Anzahl an involvierten Personen (+Betriebsrat) vorstellen, dass das kein einfacher Prozess ist...

 

Genau das meint der Herr Franz wahrscheinlich (u.a.) auch, wenn er sagt

Die Informationen über diese Wahrheiten sind weniger ein Weckruf, sondern ein Appell an die Mitarbeiter, neugierig und lernwillig zu bleiben.

 

Es wäre interessant, zu bemessen, ob ein günstigerer Preis bei akzeptablem Komfort oder "Food design" auf Kont-Flügen zu einer stärkeren Kundenbindung führt. In meinen Augen wird sich dabei zu sehr auf die Kür konzentriert und die Pflicht vernachlässigt. Kostenneutrale, aber sehr wirksame Produktmerkmale wie z.B. die Freundlichkeit des Personals wurden dagegen jahrelang sträflich vernachlässigt. Inzwischen gibt es dort aber auch merkliche Fortschritte, so dass ein Kunde auch bei der LH ein Kunde und kein Antragsteller mehr ist ;) .

 

Ich sehe das bei unserem kleinen national carrier, der Luxair. In der Economy bekommt man ein schlichtes, aber leckeres Käse- oder Schinkensandwich in einer Papiertüte oder -box gereicht. In Business gibt es ein allerliebst auf Porzellan angerichtetes Essen, das ebenso wohlschmeckend wie winzig ist. Wann immer ich in den Genuss der Luxair-Business komme, wünsche ich mir entweder 3 Business-Meals oder alternativ das Käsesandwich aus der Eco ;) So gesehen ist das Business-Essen also kein Anreiz, mehr zu zahlen.

 

Gruss,

Thomas

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Die Menschen wollen billige Tickets, also gibts auch weniger Service. So einfach ist es.

So einfach "wäre" es. Billige Tickets wollen die Menschen, korrekt, aber meine Beobachtung und Erfahrung zeigt, dass sie dafür gleich viel, wenn nicht sogar mehr Service wollen.

Und das Problem der Lufthansa ist, das die Menschen tatsächlich woanders mehr Service bei billigeren Tickets bekommen!

Ganz sicher wird kein Kunde mit einer Airline fliegen, die teurer ist und schlechteren Service bietet. Wenn man also schon Strukturbedingt (größeres Streckennetz, Vielfliegerprogramm, Engagement in internationalen Projekten*) etwas teurer sein muß, dann muß man eben auch noch die 5 Euro für den Boardservice drauflegen. Nur mit Firmenverträgen allein kann man seine Kunden auf Dauer nicht halten.

Ich hatte gerade Montag morgen auf dem LH Frühflug eine Diskussion mit der Flugbegleiterin, ich empfinde die zwei Tage (!!) alten Brötchen als Provokation, nicht als Service. Die sind auch objektiv absolut unzumutbar. Dagegen profitiere ich (wie wohl die meisten Fluggäste) nicht davon, das ich schon morgens vor dem Meeting ein Glas Champagner oder Whiskey auf nüchternen Magen haben könnte. Und die konzerneigene "Konkurrenz" serviert für 5 Euro ein qualitativ deutlich hochwertigeres Brötchen aus der selben Firma und ein Getränk. Bei einem Bruchteil des Ticketpreises, identischen Sitzen und i.d.R. modernerem Fluggerät. Das Germanwings auch noch von einem mir deutlich angenehmeren Flughafen aus operiert, das Checkin noch von richtigen Menschen gemacht wird, und trotzdem deutlich schneller geht, und die Preispolitik sehr viel gerechter und transparenter ist, kommt noch dazu. Ich fliege nur dann mit Lufthansa, wenn Germanwings die Strecke nicht operiert. Wenn ich die Wahl habe, zahle ich doch nicht freiwillig viel mehr für schlechteren Service.

 

In meinen Augen kann die Lufthansa nur dann gegen die Billigkonkurrenz bestehen, wenn sie ihre Trümpfe beim Streckennetz ausspielt und beim Preis-Leistungs (=Service) Verhältnis wenigstens gleichwertig ist. Den Kampf um Strecken die auch von der Billigkonkurrenz beflogen werden kann die Lufthansa so oder so auf dem freien Markt nur verlieren. Auf diesen Strecken bleiben nur noch die Vertraglich gebundenen Firmenkunden, und auch die werden nur bei der Stange bleiben wenn es sich lohnt.

 

Ich persönlich bin immer bereit einen angemessen höheren Preis für ein besseres Produkt zu bezahlen. Leider darf ich diese Rechnung geschäftlich nicht aufmachen, da muß ich die billigste Option nehmen. Das wird heutzutage den meisten Geschäftsreisenden so gehen. Die meisten Firmen haben eine Verwaltung... Aber gerade für diese ist Zeit nunmal Geld, und auch da kann Lufthansa wieder nur mit dem besseren Streckennetz (incl. Kooperationen mit der Bahn, z.B. die AiRail Tickets) und mehr Flügen pro Tag punkten. Wenn ein früherer Frühflug oder ein späterer Spätflug oder einer Direktverbindung wo andere nur Umsteigeflüge bieten eine Übernachtung einspart, dann kann man auch den Zuschlag fürs Ticket rechtfertigen. Vorausgesetzt man kommt nicht mit knurrendem Magen zum Meeting oder hungrig nach Hause... Denn zwischen Automatencheckin Schlange stehen, Baggage drop off Schlange stehen, Security Schlange stehen, zum Gate hetzen, Boarden, Aussteigen, zum nächsten Gate hetzen, Boarden, Aussteigen, Immigration Schlange stehen, aufs Gepäck warten...und dann ab ins Meeting, kommt man nunmal nicht zum essen, und wenn es dann an Board nichts vernünftiges gibt (nicht einmal für Geld und gute Worte), dann nervt das schon gewaltig!

 

Gruß

Ralf

 

* Lufthansa engagiert sich in allerlei internationalen Organisationen, nimmt an allerlei Meetings zu technischen- und Flugsicherheitsthemen teil, hilft bei der erstellung von Normen und Vorschriften mit und investiert einen Teil der Ingenieurkapazität in Projekten, von denen sie nur mittelbar profitiert. Solches Engagement ist hoch anzurechnen!

Die Billigairlines leben ganz gut von den Errungenschaften, die die "Teuerairlines" erarbeiten.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

hallo,

 

warum unnötig Jammern?

 

Immerhin bietet LH (und AUA/Swiss) sehr oft preisgünstigere Tickets im Kurzstreckenbereich an, als die viel zitierte Billig-Konkurrenz.

 

Ich bin nun schon in den letzten Monaten dutzendmal von Düsseldorf nach Wien geflogen, für 99€. Zeitgleich kostete der Gaudi bei "Anderen" +50€ mehr.

 

Selbst wenn der schmale Service auf Null (sinngemäß auf das Level der selbsternannte Preisbrecher) sinken würde, gibt es Fakten, die auch zählen:

 

verhältnismäßig sehr dichte Flugfolgen zum Ziel,

 

AUA/Swiss/LH relativ unschlagbare Pünktlichkeit,

 

großzügige Abfertigungs-Sections und ggf. eigene Terminalbereiche,

 

rasches Check-Inn + Security (z.B. EDDL, LOWW..),

 

Park-Position am Gate....mit dadurch beschleunigter Gepäckausgabe

 

 

NOCH relativ großer Sitzabstand (Ausnahme ggf. 50-100 Sitzer): wenn der verringert wird, dann entspricht dieser AB oder 4You. Was selbst dann OK ist.

 

cheers

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Alle (wollen) sparen - nicht zuletzt die Kunden.

Wenn man nicht nur die Schlagzeilen liest, versteht man die eigentliche Aussage: Die Änderungen sollen so wenig wie möglich für die Passagiere eine geringere Produktqualität bedeuten.

 

Nichts anderes ist es, wenn man nun in der Eco auf Kurzstrecken statt 4 verschiedenen Arten von Snacks (über den Tag hinweg) nun 2 verschiedene hat - schließlich bekommt es der Passagier nicht mit, ob nun Morgens und Mittags das gleiche serviert wird - und selbst wenn wird er damit mit Sicherheit gut leben können.

Sitzabstand? Mal ehrlich, zählt der Passagier nun die Sitze beim Einsteigen oder freut er sich, die Sitzlehne nach hinten klappen zu können und immernoch ausreichend Beinfreiheit zu haben?

 

Es gibt eben auch Dinge, die man bei Billiganbietern abschauen kann ohne zum Billigflieger zu werden. Längere Betriebszeiten, kürzere Bodenzeiten, Homogenisierung der Flotte,... Aber diese Punkte sind eben für die Medien nicht so spannend. Genau wie die eigentlichen Tatsachen: Man schaut, wo man Geld sparen kann - mehr wurde doch noch nichteinmal gesagt - "es wird geprüft..." heißt nicht, dass wir morgen alle nur noch Stehplätze in Fliegern haben.

 

Ein wenig Lesekompetenz und schon sinkt der Blutdruck.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Es gibt eben auch Dinge, die man bei Billiganbietern abschauen kann ohne zum Billigflieger zu werden. Längere Betriebszeiten, kürzere Bodenzeiten, Homogenisierung der Flotte,...

 

Aber um auf diese Binsenweisheiten zu kommen, wird man bei der LH doch nicht bis zur Rezession 2009 gebraucht haben? Southwest macht es mit kurzen Turnarounds und hoher Nutzungsrate der einheitlichen Flotte schon seit den frühen 70ern vor?

 

Gruss,

Thomas

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Aber um auf diese Binsenweisheiten zu kommen, wird man bei der LH doch nicht bis zur Rezession 2009 gebraucht haben? Southwest macht es mit kurzen Turnarounds und hoher Nutzungsrate der einheitlichen Flotte schon seit den frühen 70ern vor?

Theoretisch ja, praktisch bedeutet das vermutlich einige Prozessänderungen, die man vielleicht nicht für nötig hielt. Ich weiß es nicht, aber wenn man so vergleicht, wie lange die Flieger an Gates stehen und wie schnell die Lowcoster auf Außenpositionen abgefertigt werden, fragt man sich schon, ob das nicht effizienter gehen könnte.

Vielleicht scheut man diesen Schritt, weil kürzere Bodenzeiten weniger Reserve in der Flugplanung bedeuten würden, was sich ab einem gewissen Punkt negativ auf die Pünktlichkeit auswirken könnte. Aber das sind die Überlegungen und Überprüfungen, die nun vermutlich anstehen werden.

 

Bei Sparprogrammen wird man nicht umhinkommen auch Dinge zu betrachten, die man vielleicht bisher nicht im scope hatte. Wenn eine United das Essen auf Langstrecke nur gegen Bezahlung anbieten will, ist das genauso ein Schritt. Schlechtes Beispiel, weil das ganze eher den entgegengesetzten Effekt hatte, aber prinzipiell denkt man in schlechten wirtschaftlichen Zeiten an Dinge, die man zu guten Zeiten nichteinmal zu hinterfragen wagte.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Also so wie ich es mitgekriegt habe ist das Thema MinGT von hoher Prio bei der LH.

Vielleicht wäre ja auch eine Idee des Kostensparens, dass man ENDLICH Swiss, AUA und LH Pasage zusammenführt und nach einem Best Practice weiterführt.

*schnell wegduck*:005:

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bislang konnte man sich auf den LH(Passage)-Kurzstrecken/Zubringern in der Holzklasse wenigstens von Langstrecken bzw. der für mich engen Bestuhlung auf der 744 oder den A340 "erholen". Mal sehen, wie eng es nu wirklich wird ;)

 

Grund für mich LH zu fliegen ist immer noch die Wartung/Technik (deutsche Gründlichkeit) sowie die Top Ausbildung der Crews sowie deren Entscheidungsspielräume im Vergleich zu so mancher Konkurrenz. Das ist für mich in Zeiten, wo einige Carrier (aus meiner Sicht) in diversen no-go-Sparten den Sparstift ansetzen, ein wahrhaftiges Argument.

 

Dennoch bin ich nicht happy, denn mit knapp über 1,80 Meter bin ich quasi ein "Normalo" und fühle mich dennoch bereits dezent beengt. Aber natürlich will ja auch ich nicht schwerst ablöhnen. Seit ausgewachsen und nicht mehr so flugbegeistert nehme ich bei allen Flügen, wo ich keinen Seat am Overwingexit oder sonst irgendwie fussfrei bekomme immer einen Seat an der Aisle (zum gelegentlichen Haxen ausstrecken)...

 

Gruß

Johannes

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dennoch bin ich nicht happy, denn mit knapp über 1,80 Meter bin ich quasi ein "Normalo" und fühle mich dennoch bereits dezent beengt.

 

Ich bin auch nur "kleine 1.86", dennoch ist es bei unseren mehr Sitzen, auf der A320-Familie nicht enger geworden, sondern wie bereits von Andy erwähnt fast noch luftiger durch die anders konzipierten Sitztaschen und den dünneren, dennoch bequemen Sitzenlehnen.

 

Bei Preis vs. Verpflegung bin ich immer noch der Meinung, dass es auf einem "Flug" von Zürich nach Berlin (z.B.) der gleich lange dauert wie "mit dem Zug" von Zürich nach Bern und sogar preislich, wenn früh gebucht kaum Unterschiede gibt, eine Erwartung noch verpflegt zu werden doch etwas merkwürdig ist. Aber auf dieses Thema muss nicht weiter eingegangen werden. Man sieht ja, auf der einen Seite wird es als Frechheit und zu teuer bezeichnet wenn man für einen Flug ZRH-TXL-ZRH mal 200 Franken bezahlen muss, andererseits erwarten viele dafür ein Gourmet Menu für den Preis wofür ich im Zug im dümmsten Fall nicht mal einen Sitzplatz bekomme.

 

Our world is a crazy place... Zum Glück faszinieren mich solche Sachen mehr, als dass sie mich aufregen :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

×
×
  • Neu erstellen...