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Eigene Airline für den People's Business Airport St. Gallen-Altenrhein


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Geschrieben

People‘s hat heute für Sommer 2018 eine weitere Destination bekanntgegeben. Im Auftrag von Sunshine Holidays flegen sie von Juni bis September ab Altenrhein nach Sevilla.

Geflogen wird 1x wöchentlich, jeweils Mittwochs.

  • 8 Jahre später...
Geschrieben

People‘s wird ihre E170 OE-LMK „Laura“ nicht mehr einsetzen. Stattdessen kommt ab März 2027 eine D328 zum Einsatz.

Aus meiner Sicht bestätigt sich damit der Ruf der Dornier 328, mit welcher man zwar kein Geld verdienen kann, aber man verliert auch nicht so viel (wie mit einem Jet der Klasse E170).

https://www.aerotelegraph.com/airlines/peoples-ersetzt-embraer-e170-durch-dornier-do-328-100/stev56c

Geschrieben

Eine Do328 hat nur die Hälfte der Sitzplätze einer E170. Da wurde wohl viel Geld verloren im Betrieb.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Maxrpm:

Eine Do328 hat nur die Hälfte der Sitzplätze einer E170. Da wurde wohl viel Geld verloren im Betrieb.

Und ein Dornier-Jet in sämtlichen Versionen hätte die Embraer überflügeln können. Das Konzept war da. Aber eben...😪

 

Jetzt wird tüchtig zurück-dimensioniert,

Immerhin kommt der Do-328-Turboprop ab 2027 als Ersatz in Dienst. 

Spricht einmal mehr für Dornier.

 

Gruss Richard

Geschrieben

Und wer kauft eine gebrauchte EMB170? Nach heutigen Massstäben ist die viel zu klein, um Geld damit zu verdienen.

Geschrieben (bearbeitet)
4 hours ago, FalconJockey said:

Und wer kauft eine gebrauchte EMB170? Nach heutigen Massstäben ist die viel zu klein, um Geld damit zu verdienen.

Es gibt in den USA schon einen großen Markt für die E170. Die feeder airlines dürfen wegen der scope clause Die E190 nicht einsetzen. Wenn allerdings die  CFM34 kaum mehr Stunden haben ist das Flugzeug sehr wenig Wert.

 

wolfgang 

Bearbeitet von Maxrpm
Geschrieben (bearbeitet)

Ist eh erstaunlich, wie lange sich dieses - zu Beginn von vielen auch hier als "Großmannssucht-Unterfangen" gesehene Ambitionen (siehe erste Seiten des Threads) - Konzept gehalten hat. Damals hatte man ja den Deal mit OS mit z.T. fragwürdigen Methoden ausgehebelt, um dieses ambitionierte "PEOPLES Airline"-Konzept aufzuziehen.

 

Naja, der Wien-Kurs fing in den frühen 90ern mit einer Dash 8-100 der Rheintalflug an (mit OS-Beteiligung) und endet nun womöglich mit einer Do328. Denn in AUT wurde die Verbindung Wien - Graz dieser Tage nach Jahrzehnten eingestellt. Andere Strecken gibt es schon länger nicht mehr (u.a. Wien - Linz) und selbst Frankfurt - Linz (heute mit einer ATR der dänischen DAT im Auftrag von LH geflogen) steht immer wieder zur Diskussion. Wenn VOEST (ein für Europa großes Stahlwerk und stahlverarbeitender Betrieb in Linz) und andere Betriebe in OÖ eine ATR kaum füllen können (Business-Kunden), - so wie früher eine LH 737 -, dann zeigt das halt einen nunmehr veränderten Markt.

 

Jedenfalls hat das "Mischkonzept" (Charterflüge im Sommer u. dgl.) von PEOPLES am Ende in diesen Zeiten wohl nicht gereicht, um u.a. die teureren Checks für die Treiber wirtschaftlich durchführen zu können.

So wie in Deutschland, AUT und andernorts die Zubringer-Kurzstrecken ausgedünnt oder ganz an die Bahn ausgelagert werden, stellt sich am Ende des Tages die Frage, warum man nicht ab dem viel näheren Zürich abfliegt (oben schrieb jemand von 50 Minuten per SBB, die zudem pünktlich ist). Mittlerweile kostet eine Flasche Evian am Airport im VIE wegen der jahrelangen Inflation wahrscheinlich mehr, als in ZRH.

 

Ich frohlocke dennoch nicht in Schadenfreude, auch wenn ich den Namen ("PEOPLES") immer lächerlich fand und den eigenen Ein-Jet-Betrieb überambitioniert. Denn ich bin kein Fan von Zentralisierung und Konzentration! Am Ende so einer Entwicklung stehen immer ganz wenige ganz Große bzw. immer weniger wirkliche Auswahl für die Konsumenten bzw. Kunden.

Und die ÖBB od. Westbahn als Ersatz, wenn ich z.B. ab Linz via VIE in die weite Welt will, ist nicht mein Ding, weil es auch hier - gefühlt immer öfter - zu Pannen, Verspätungen und dgl. kommt - man muss immer mindestens einen Zug früher, als jenen, der eigentlich ideal wäre, als Puffer nehmen und sitzt dann ewig am Flughafen herum. Früher stieg man in Linz, Graz und dgl. ohne jeglichen Stress in eine Dash oder einen Canadair-Regiojet und checkte durch. In den frühen 90ern kam man ab Linz per Linie noch nach VIE, FRA, ZRH, DUS und CDG. Unglaublich..., und wenn der Kurs nach FRA fällt, ist der Ofen ganz aus...

 

Aber LCC, "Klima" (u.a. ideologischer Aktionismus, Änderung des Konsumentenverhaltens) und auch das sich immer mehr abzeichnende Ende der "fetten Jahre" - zumindest bei der derzeit herrschenden Geopolitik - (siehe dzt. u.a. Treibstoffpreise und sogar mögliche Knappheit) schlagen halt auf die Auslastung und Margen..., UND für manche werden Flugreisen halt dadurch unattraktiver, wenn man - in Bezug auf das obige Beispiel - ggf. sogar eine Nacht im Airport-Hotel buchen muss, weil man dem Nachtzug aus Hamburg oder Zürich, der einen pünktlich nach Wien bringen soll(te), nicht traut...

 

FAZIT: Alles hat seinen Preis, auch das Aufgeben der Zubringer!

 

Gruß

Johannes

Bearbeitet von Phoenix 2.0
gekürzt
Geschrieben

Jeder Flugplatzverwalter will halt selber in seinem kleinen Königteich (um nicht Diktatur zu schreiben) regieren.

 

Das bei einer Zusammenarbeit zwischen den Regionalplätzen Synergien genutzt werden könnten, wird prinzipiell nicht eingesehen.

 

Damals beim Aufbau der flyBAIR haben wir natürlich mit diesen Plätzen gesprochen, das ist aber schnell im Sand verlaufen.

 

Fun fact: Auch PrivateWings war damals der Meinung, dass sie Ausserhalb des Werkcharters nicht viel anderes fliegen müssen.

Wie doch die Zeit vergeht.

Geschrieben (bearbeitet)

Sieht mir generell nach einer weiteren Nische aus, welche von Helvetic bearbeitet werden könnte: Sommerverkehr /-charter ab Altenrhein. 🙂

PMI im W-Pattern oder sowas in der Art könnte wohl noch funktionieren, wenn People's nicht mehr kann oder will.

Bearbeitet von Raffi
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Phoenix 2.0:

Ist eh erstaunlich, wie lange sich dieses - zu Beginn von vielen auch hier als "Großmannssucht-Unterfangen" gesehene Ambitionen (siehe erste Seiten des Threads) - Konzept gehalten hat. Damals hatte man ja den Deal mit OS mit z.T. fragwürdigen Methoden ausgehebelt, um dieses ambitionierte "PEOPLES Airline"-Konzept aufzuziehen.

 

Naja, der Wien-Kurs fing in den frühen 90ern mit einer Dash 8-100 der Rheintalflug an (mit OS-Beteiligung) und endet nun womöglich mit einer Do328. Denn in AUT wurde die Verbindung Wien - Graz dieser Tage nach Jahrzehnten eingestellt. Andere Strecken gibt es schon länger nicht mehr (u.a. Wien - Linz) und selbst Frankfurt - Linz (heute mit einer ATR der dänischen DAT im Auftrag von LH geflogen) steht immer wieder zur Diskussion. Wenn VOEST (ein für Europa großes Stahlwerk und stahlverarbeitender Betrieb in Linz) und andere Betriebe in OÖ eine ATR kaum füllen können (Business-Kunden), - so wie früher eine LH 737 -, dann zeigt das halt einen nunmehr veränderten Markt.

 

Jedenfalls hat das "Mischkonzept" (Charterflüge im Sommer u. dgl.) von PEOPLES am Ende in diesen Zeiten wohl nicht gereicht, um u.a. die teureren Checks für die Treiber wirtschaftlich durchführen zu können.

So wie in Deutschland, AUT und andernorts die Zubringer-Kurzstrecken ausgedünnt oder ganz an die Bahn ausgelagert werden, stellt sich am Ende des Tages die Frage, warum man nicht ab dem viel näheren Zürich abfliegt (oben schrieb jemand von 50 Minuten per SBB, die zudem pünktlich ist). Mittlerweile kostet eine Flasche Evian am Airport im VIE wegen der jahrelangen Inflation wahrscheinlich mehr, als in ZRH.

 

Ich frohlocke dennoch nicht in Schadenfreude, auch wenn ich den Namen ("PEOPLES") immer lächerlich fand und den eigenen Ein-Jet-Betrieb überambitioniert. Denn ich bin kein Fan von Zentralisierung und Konzentration! Am Ende so einer Entwicklung stehen immer ganz wenige ganz Große bzw. immer weniger wirkliche Auswahl für die Konsumenten bzw. Kunden.

Und die ÖBB od. Westbahn als Ersatz, wenn ich z.B. ab Linz via VIE in die weite Welt will, ist nicht mein Ding, weil es auch hier - gefühlt immer öfter - zu Pannen, Verspätungen und dgl. kommt - man muss immer mindestens einen Zug früher, als jenen, der eigentlich ideal wäre, als Puffer nehmen und sitzt dann ewig am Flughafen herum. Früher stieg man in Linz, Graz und dgl. ohne jeglichen Stress in eine Dash oder einen Canadair-Regiojet und checkte durch. In den frühen 90ern kam man ab Linz per Linie noch nach VIE, FRA, ZRH, DUS und CDG. Unglaublich..., und wenn der Kurs nach FRA fällt, ist der Ofen ganz aus...

 

Aber LCC, "Klima" (u.a. ideologischer Aktionismus, Änderung des Konsumentenverhaltens) und auch das sich immer mehr abzeichnende Ende der "fetten Jahre" - zumindest bei der derzeit herrschenden Geopolitik - (siehe dzt. u.a. Treibstoffpreise und sogar mögliche Knappheit) schlagen halt auf die Auslastung und Margen..., UND für manche werden Flugreisen halt dadurch unattraktiver, wenn man - in Bezug auf das obige Beispiel - ggf. sogar eine Nacht im Airport-Hotel buchen muss, weil man dem Nachtzug aus Hamburg oder Zürich, der einen pünktlich nach Wien bringen soll(te), nicht traut...

 

FAZIT: Alles hat seinen Preis, auch das Aufgeben der Zubringer!

 

Gruß

Johannes

 

Linz ist eben so eine Strecke, die wirklich viel zu nahe an Wien liegt (schnellste Bahnverbindung um 1:15). Das ist ähnlich wie Basel zu Zürich, da fliegt auch niemand mehr. Aber Altenrhein, bzw. Vorarlberg nach Wien ist doch noch eine Distanz, Zürich ist nicht bloss 50 Minuten sondern eher 1:50 entfernt und zudem ist man in ACH sicher eine ganze Stunde schneller durch Check-in und Security. Es gibt also durchaus Argumente, ab Altenrhein zu fliegen. Meiner Ansicht nach sind aber ein grosses Problem für diese Kleinanbieter auch die Algorithmen der Suchmaschinen, die tendenziell grosse Player bevorzugt ausspucken. Google & Co. sind auf Masse optimiert, nicht darauf, alternative Wege zu finden.

 

Zum Thema Kosten - ich dachte immer, mit zunehmender Digitalisierung wird alles günstiger? Wo sind all die Kosteneinsparungen der letzten Jahrzehnte hingeflossen? An den Löhnen kann es ja nicht liegen... Woher kommen die hohen Spritkosten? Im Juni 2008 kostete das Fass Rohöl US$ 139.95, beim damaligen Kurs von CHF 1.04 pro Dollar waren das CHF ~145.- pro Fass. Stand heute kosten ein Fass West Texas Intermediate ca. US$ 100.-, die Nordsee-Sorte Brent um die US$ 115.- pro Fass. Das sind nach heutigem Umrechnungskurs zwischen 83.- und 95.- Schweizer Franken und damals kostete der Diesel nicht zwo Stutz fünfzig. Irgendwer bescheisst uns grandios... Aber geht dann ins off topic und das diskutieren wir zu unser aller Seelenfrieden besser dort😇

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Lubeja:

Das sind nach heutigem Umrechnungskurs zwischen 83.- und 95.- Schweizer Franken und damals kostete der Diesel nicht zwo Stutz fünfzig.

 

Es liegt nicht nur am Rohöl, sondern auch an den Raffineriekapazitäten. Offiziell zumindest. 🤫

 

Gruß Alex

Geschrieben
Zitat

 

Sieht mir generell nach einer weiteren Nische aus, welche von Helvetic bearbeitet werden könnte: Sommerverkehr /-charter ab Altenrhein. 

PMI im W-Pattern oder sowas in der Art könnte wohl noch funktionieren, wenn People's nicht mehr kann oder will.

 

 

Die Frage ist, wie viele Flieger die helvetic 2027 grundsätzlich für extrene Aufgaben hat, jetzt wo sie noch mehr für die LX fliegen.

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