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Swiss zockt Schweizer Passagiere ab - genau wie damals die Swissair


Kuno

Empfohlene Beiträge

vor 4 Stunden schrieb Gulfstream:

I
Andersherum zahlt Swiss, sogar nach long haul Flügen, wahrscheinlich nicht genug, dass sie am Finger andocken können. So kürzlich in den USA erlebt. 1 Buss für eine T7, draussen iwo auf dem Acker. Einfach nur peinlich. Premium.


 

?

Kurze Zwischenfrage:

Haben sich dort allesamt in demselben überfüllten Bus wiedergefunden - Passagiere aus Economy, Business & First Class?

Gruss Richard

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Kurze Zwischenfrage:
Haben sich dort allesamt in demselben überfüllten Bus wiedergefunden - Passagiere aus Economy, Business & First Class?
Gruss Richard
Yep, ging auch entsprechend lange.

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vor 38 Minuten schrieb Gulfstream:

Yep, ging auch entsprechend lange.
 

In die T777 gehen 320 Pax.  Bei 80% Auslastung wären dies 256 Paxe.  Vorfeldbusse mit hohem Stehplatzanteil fassen ca. 110-120 Paxe. (z.B. Cobus 3000) Bist du wirklich sicher, dass alle Paxe der T777 in einen einzigen Bus passten? Auf welchem US-Airport hast du dies erlebt?

Hausi

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Ich denke er meinte, dass nur ein Bus bei Ankunft verfügbar war und es entsprechend lange ging, bis die restlichen Passagieren mit weiteren Bussen transportiert wurden.

 

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In die T777 gehen 320 Pax.  Bei 80% Auslastung wären dies 256 Paxe.  Vorfeldbusse mit hohem Stehplatzanteil fassen ca. 110-120 Paxe. (z.B. Cobus 3000) Bist du wirklich sicher, dass alle Paxe der T777 in einen einzigen Bus passten? Auf welchem US-Airport hast du dies erlebt?
Hausi
SFO.

Und der selbe Buss hat commuted (hat man an der Nummer gesehen), nicht zwei oder drei hintereinander. Daher ging das deboarding ewig.

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vor 43 Minuten schrieb Gulfstream:

SFO.

Und der selbe Buss hat commuted (hat man an der Nummer gesehen), nicht zwei oder drei hintereinander. Daher ging das deboarding ewig.


 

Die First-Class-Passagiere durften vielleicht mit dem ersten Bus mitfahren, und es wurde ihnen ein Sitzplatz freigehalten;-))

 

Gruss Richard

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Es gibt Airlines, bei denen die Kabinencrew zum Aussteigen die Durchgänge zwischen Economy und Business/First blockiert, damit zuerst die Premiumpassagiere rauskommen und nicht plattgetrampelt werden.

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Vielleicht denkt sich die SWISS einfach, dass die Schweizer eh "Stutz" haben und das gefälligst zahlen sollen, was sie wollen. Die Schweizer haben nämlich alle "Geld wie Heu" und bei Emirates ist einfach aaaalles besser...  😜

 

Nein ernsthaft, das treibt m. E. bisweilen schon seltsame Stilblüten hier, was manche erwarten bzw. fordern.

 

Gruß

Johannes

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Vielleicht denkt sich die SWISS einfach, dass die Schweizer eh "Stutz" haben und das gefälligst zahlen sollen, was sie wollen. Die Schweizer haben nämlich alle "Geld wie Heu" und bei Emirates ist einfach aaaalles besser...  
 
Nein ernsthaft, das treibt m. E. bisweilen schon seltsame Stilblüten hier, was manche erwarten bzw. fordern.
 
Gruß
Johannes
Stimmt, ich fordere. Aber wenn ein Produkt mit jeder Möglichkeit als Premium positioniert wird und die Preise ebenso, aber nicht mehr Premium drin ist, dann darf der Konsument das.

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vor 43 Minuten schrieb Gulfstream:

Stimmt, ich fordere. Aber wenn ein Produkt mit jeder Möglichkeit als Premium positioniert wird und die Preise ebenso, aber nicht mehr Premium drin ist, dann darf der Konsument das.

 

Du hast m. E. wie so viele irgendwie versäumt, dass sich in den letzten 30 Jahren viel getan hat. "Premium" steht heute auf vielen Produkten in Aldi, Lidl und auf irgendwelchem China-Schrott. Es ist zu einer leeren Worthülse verkommen, und in jedem Dummenfang-Multilevelmarketing-System regnet es "Premium", "Platinum", "Diamant" und andere Worthülsen, und auch ein 3er BMW oder ein TESLA mit üblen Spaltmassen und Plastik/Synthetik-Innenraum sollen ein "Premium-Image" transportieren; aber es ist nur mehr billige Massenware mit technischen Marotten und stinkt nach billigem Plastik und jede Menge Toxinen, was man den Leuten jedoch als "Neuwagengeruch" verkauft.

 

Das frühere "Premium" stirbt aus. Es wird womöglich in absehbarer nur mehr die Luxuskategorie für die "oberen 10.000" geben, und Ramsch für die Plebs, was aber als "Premium" verkauft wird.

Der größte Trick, den die "Eliten"  jemals gebracht haben war es, das Bürgertum bzw. den heutigen Mittelstand glauben zu machen, sie selbst seien "die Elite". 😏

 

Man kann also fordern was man will, aber Premium-Feeling und -Qualität gibt es bei uns nicht für einen Spott, UND es ist selbst für gutes Geld nicht mehr so wie in den 80ern. Emirates spielt m. E. auch seine letzte Karte, welche ihnen durch Wettbewerbsvorteile noch einen "Stich" mehr ermöglicht. Wenn jedoch im Westen immer mehr nicht mehr auf die Malediven, nach Australien und dgl. fliegen können, weil man das Geld für eine Heizungs- und Haussanierung investieren MUSS und andernorts das Schuldengebäude vieler Privater zusammenbricht, dann wird es auch für EK eng, denn die Asiaten fliegen mit ihren eigenen Carriern. Zudem werden sich wohl manche im Westen nun von arabischen Unternehmungen abwenden.

 

Letztlich gibt es auch noch eine Art subjektiver Moral als Kunde/Konsument/User. Ich etwa ziehe vor, nicht zu verreisen, wenn ich mit FR oder dgl. dort hin muss, weil es anders nicht (mehr) geht. Wenn ich also nicht mehr mir OS, LH, LX, AY oder dgl. fliegen kann bzw. auch dort meine Knie nicht mehr hinter der Rücklehne des Seats vor mir ohne Krampf unterbringen kann, dann ist es wohl an der Zeit, zuhause zu bleiben. Dies gilt in diesem Beispiel für Urlaube, nicht für Familienzusammenführung und dgl.

 

so long

Johannes

 

Bearbeitet von Phoenix 2.0
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@ Phoenix:   Mag ja alles sein; "Premium", "Premium Plus", usw.   Man bezahlt einen Aufpreis für leere Versprechen, wie im hier geschilderten Fall.

Aber wenn Swiss in den USA aussen vor parkt, und nicht am Fingerdock, um Kosten zu sparen, und gleichzeitig "Premium" Passagiere befördert, dann ist es halt cheap. Kein Wunder, wenn sich Passagiere "abgezockt" fühlen. Und, um nochmal auf die First Class zurückzukommen, im astronomischen Preis Segment: Da gibt es Airlines, die stehen bei dir zuhause mit einer Limousine vor der Tür, um dich zum Flieger zu bringen.

Und im hier beschriebenen Fall wurden sie in einem vollgestopften Bus zum Terminal gekarrt.

Gruss Richard

 

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vor 6 Minuten schrieb reverser:

Aber wenn Swiss in den USA aussen vor parkt, und nicht am Fingerdock, um Kosten zu sparen, und gleichzeitig "Premium" Passagiere befördert, dann ist es halt cheap. Kein Wunder, wenn sich Passagiere "abgezockt" fühlen. Und, um nochmal auf die First Class zurückzukommen, im astronomischen Preis Segment: Da gibt es Airlines, die stehen bei dir zuhause mit einer Limousine vor der Tür, um dich zum Flieger zu bringen.

Und im hier beschriebenen Fall wurden sie in einem vollgestopften Bus zum Terminal gekarrt.

 

Nun, vielleicht ist der "Niedergang" Europas ja real. 🫠

 

Mir wird in diesem Zusammenhang auch zu wenig von Sicherheit gesprochen. Also die Qualität der Crews sowie die Maintenance. Und ja, SR-Technics ist wohl nicht mehr das, was es früher mal war und LH läßt u.a. auf den Philippinen warten. Aber die Levels sind dennoch höher, als bei vielen Konkurrenten, so traue ich mich mal zu behaupten.

 

Das mit dem Fingerdock finde ich allerdings auch etwas befremdlich - ist das Usus oder sporadisch?

 

Ich sage auch nicht, dass ich nicht wählerisch bin. Ich ziehe z. B. SQ oder ANZ durchaus der LH vor. Aber ich lasse mich nicht von dem "Zauber von 1001er Nacht"" einlullen...

 

Gruß

Johannes

 

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vor einer Stunde schrieb reverser:

Aber wenn Swiss in den USA aussen vor parkt, und nicht am Fingerdock, um Kosten zu sparen, und gleichzeitig "Premium" Passagiere befördert, dann ist es halt cheap. Kein Wunder, wenn sich Passagiere "abgezockt" fühlen. Und, um nochmal auf die First Class zurückzukommen, im astronomischen Preis Segment: Da gibt es Airlines, die stehen bei dir zuhause mit einer Limousine vor der Tür, um dich zum Flieger zu bringen.

 

Wir kennen ja hier nicht alle Details… Ich bin vor etwa 5 Jahren einmal rund 30 Minuten zu früh in Los Angeles gelandet. Und der Flieger stand danach rund 1 Stunde auf dem Vorfeld, bis ein Lufthansa Flieger das Gate verlassen hatte, weil am internationalen Terminal keine Position am Fingerdock frei war. Ich wäre statt zu warten liebend gerne auf dem Vorfeld in einen Bus umgestiegen, weil das sicherlich weniger lange gedauert hätte.

 

Grüsse Ernst

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vor einer Stunde schrieb Phoenix 2.0:

Das mit dem Fingerdock finde ich allerdings auch etwas befremdlich - ist das Usus oder sporadisch?


Nein, ist es nicht. LX39 steht eigentlich meist am Gate G13, sieht man auch schön wenn man die Playback-Funktion von FR24 nutzt (habe mal die letzten 20 Tage angeschaut).

 

Grüsse Ernst

Bearbeitet von ErnstZ
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vor 10 Stunden schrieb ErnstZ:


Nein, ist es nicht. LX39 steht eigentlich meist am Gate G13, sieht man auch schön wenn man die Playback-Funktion von FR24 nutzt (habe mal die letzten 20 Tage angeschaut).

 

Grüsse Ernst

Danke ErnstZ für die Klarstellung, ich hatte mich auch schon beim (mit)Lesen des Threads gewundert - auf die Idee mit FR24 bin ich nicht gekommen.

 

Natürlich weiß man als Passagier nicht, weshalb welche Parkposition gewählt wird und Ansagen diesbezüglich würden entweder überhört oder Diskussionen hervorrufen, weil es anders doch bestimmt besser gewesen wäre. Vermutlich hat die Crew eine Aussenposition einer langen Wartezeit an Bord auf dem Vorfeld mit laufenden Triebwerken (und Abschnallverbot) vorgezogen. Andersrum hätten sich vielleicht Andere über das "Premium" beschwert. Allen Leuten recht getan ist eine Kunst die Niemand kann.

Vielleicht bin ich "einfach gestrickt" oder "gutmptig", aber wenn mir sowas einmalig passiert, wundere ich mich und denke mir "ist halt so, es wird schon seine Gründe dafür geben". Vielleicht gab es auch Probleme an den Fingerpositionen (über die Verfügbarkeit hinaus) weshalb mehrere Flieger eine Aussenposition nutzen mussten und entsprechend viele Busse im Einsatz waren.

 

Ob der User Gulfstream lieber noch x Minuten gewartet, bis ausreichend Busse für alle Passagiere bereitgestanden wären und hätte bei der Einreise das abermalige Bad in der Menge genossen. Das wäre dann echtes "Premium"-Feeling gewesen?! Immerhin hatten die Passagiere dann Zeit, sich mehrfach zu vergewissern, dass sie tatsächlich nichts im Flieger zurückgelassen haben, Pässe herrichten etc. etc.

 

Einen schönen Tag noch

Ralf S.

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vor 10 Minuten schrieb Romeo_Sierra:

Ob der User Gulfstream lieber noch x Minuten gewartet, bis ausreichend Busse für alle Passagiere bereitgestanden wären und hätte bei der Einreise das abermalige Bad in der Menge genossen. Das wäre dann echtes "Premium"-Feeling gewesen?!

 

Nicht ganz 😉

Wenn du  zwei mal im Jahr fliegst, ist das alles ok und ich habe keine Probleme, mit allen im Bus zu warten. Ich fliege übrigens alles unter 5h in der Eco, erst darüber biege ich links ab im Eingang (Business). Wenn man aber x mal in der Luft ist im Jahr, nach der Landung geht's meistens mit Terminen weiter und nicht ins Hotel, und - jetzt kommts - man Mondpreise zahlt für einen schlechten (keinen) Service (ich spreche von einem Becher Kaffee am Morgen zB) oder eben ein vorher beschriebenes lausiges deboarding - dann passt das einfach alles nicht zusammen. Und ex ZRH hat man halt (praktisch) keine Alternative und muss die Preise akzeptieren. Und um das geht es mir. Oder man fliegt nicht, ok 😉.

 

Ich bin Schweizer, mein Schwiegervater hatte eine Swissair Vergangenheit, meine Frau kam zwei Tage nach der ersten Swissair 747 Überführung zur Welt und mein Schwiegervater war an Board dieser Überführung. Ich habe eine gewisse Bindung zu dieser Firma und auch zur Nachfolgerin, zur Schweiz sowieso. Aber was die aktuelle Swiss bietet und von sich behauptet, passt einfach nicht mehr zusammen. Ausnahmen wie immer ausgenommen, denn es gibt viele Crews, die sich unglaublich Mühe geben, diesen Umstand und mismatch auszubaden. Und das tun sie - und reden auch darüber wenn man sie fragt. 

 

Als Vielflieger darf ich mit den Beträgen, die ich beruflich für's Fliegen ausgeben will/muss, entsprechende Erwartungen haben. Und wenn sich eine Firma (freiwillig!) als Premium positioniert und den Claim Premium hat - dann muss auch Premium drin sein. Was immer denn Premium heisst. Und da sind konstante und massive Verspätungen m.E. nicht enthalten. Die (sicher validen) Erklärungen interessieren mich als Kunde (aber) nicht - löst die Probleme. So sehen das auch meine Kunden. 

 

Denn wenn ich mit meinen Kunden so umgehen würde, wäre ich pleite. Denn die haben eine Alternative und sind weg, so einfach ist das. Jeder, der an der Front ist, weiss das.

 

Und damit werde ich es nun bewenden lassen. 

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@Markus: Ok, wenn Du Dir als Unternehmer/Chef Deine eigenen (Business-)Trips quasi selbst zahlst bzw. das alles allem voran auf häufige Geschäftsreisen (also Vielfliegen) beziehst, ist das natürlich schon was anderes. Zudem denken Unternehmer anders (siehe Umgang mit Kunden, Abwanderungsmöglichkeiten zum Mitbewerb etc.).

 

Ich will mich nicht wiederholen, weshalb ich nur kurz resümiere, dass "Premium" halt oft nur mehr ein Marketing-Begriff ist, um die (potentiellen) Kunden einzulullen.

Hier ein Clip, was tw. auch zunehmend im unteren Luxussegment abgeht. Ein neuer Ferrari, der vor Fehlern und Mängeln nur so strotzt und der Hersteller so gut wie keine Kulanz walten läßt bzw. der offensichtlich auf jene Kunden, die keine Celebrities oder Superreichen sind, irgendwie zu pfeifen scheint.

 

Fazit: Es gibt immer mehr "normale" Menschen (nicht nur so einzelne "Oberschwarzmaler" wie mich), die meinen, dass es eh bald alles "zerreisst". Vielleicht ist das hier auch ein weiteres "Zeichen" dafür; also wenn sich die "Teppichetagen" der Hersteller und Dienstleister nur mehr einen Dreck um die Kunden scheren und Erstere, obwohl man den Kunden "Premium" versprochen hat und sie das zahlen läßt, nicht Premium liefern.

Es ist wie bei uns tw. im Tourismus: man verachtet und hasst bisweilen sogar den gemeinen Touristen (vor allem aus dem Usland), und der soll sich möglichst schnell wieder "schleichen" (verpissen), aber vorher bitte soll er gefälligst ordentlich Kohle da lassen...

 

Der Krug geht eben solange zum Brunnen, bis er bricht..., und vielleicht versinkt bald der ganze Brunnen in einer spontan aufklaffenden Erdspalte... (diesen Abschluss bin ich meinem Ruf schuldig 😜)...

 

So long

Johannes

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vor 55 Minuten schrieb Maxrpm:

Könnte es unter Umständen sein, dass Ihr verwöhnte Kinder des reichsten Landes der Welt seid?

Verwöhnte Kinder?

Hier ging es eher darum, dass man halten soll, was man verspricht:

Gehört dazu, zur Kindererziehung.

 

Gruss Richard

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11 hours ago, Gulfstream said:

 

Nicht ganz 😉

Wenn du  zwei mal im Jahr fliegst, ist das alles ok und ich habe keine Probleme, mit allen im Bus zu warten. Ich fliege übrigens alles unter 5h in der Eco, erst darüber biege ich links ab im Eingang (Business). Wenn man aber x mal in der Luft ist im Jahr, nach der Landung geht's meistens mit Terminen weiter und nicht ins Hotel, und - jetzt kommts - man Mondpreise zahlt für einen schlechten (keinen) Service (ich spreche von einem Becher Kaffee am Morgen zB) oder eben ein vorher beschriebenes lausiges deboarding - dann passt das einfach alles nicht zusammen. Und ex ZRH hat man halt (praktisch) keine Alternative und muss die Preise akzeptieren. Und um das geht es mir. Oder man fliegt nicht, ok 😉.

 

Ich bin Schweizer, mein Schwiegervater hatte eine Swissair Vergangenheit, meine Frau kam zwei Tage nach der ersten Swissair 747 Überführung zur Welt und mein Schwiegervater war an Board dieser Überführung. Ich habe eine gewisse Bindung zu dieser Firma und auch zur Nachfolgerin, zur Schweiz sowieso. Aber was die aktuelle Swiss bietet und von sich behauptet, passt einfach nicht mehr zusammen. Ausnahmen wie immer ausgenommen, denn es gibt viele Crews, die sich unglaublich Mühe geben, diesen Umstand und mismatch auszubaden. Und das tun sie - und reden auch darüber wenn man sie fragt. 

 

Als Vielflieger darf ich mit den Beträgen, die ich beruflich für's Fliegen ausgeben will/muss, entsprechende Erwartungen haben. Und wenn sich eine Firma (freiwillig!) als Premium positioniert und den Claim Premium hat - dann muss auch Premium drin sein. Was immer denn Premium heisst. Und da sind konstante und massive Verspätungen m.E. nicht enthalten. Die (sicher validen) Erklärungen interessieren mich als Kunde (aber) nicht - löst die Probleme. So sehen das auch meine Kunden. 

 

Denn wenn ich mit meinen Kunden so umgehen würde, wäre ich pleite. Denn die haben eine Alternative und sind weg, so einfach ist das. Jeder, der an der Front ist, weiss das.

 

Und damit werde ich es nun bewenden lassen. 


Danke für diesen Beitrag! Ich teile Deine Meinung in vielerlei Hinsicht.
Auch ich bin oft geschäftlich unterwegs in Europa, auf Monopolstrecken der Swiss ohne Alternativen (keine anderen Airlines, Zug dauert zu lange).
Der Preis an sich ist das Eine - unsere Präsenz vor Ort hat seinen Wert und die Firma zahlt. Und auch ich habe halt weiterhin eine gewisse Affinität zur Swiss, so dass grundsätzlich die Bereitschaft besteht, ein Premium zu zahlen.

 

Aber wie Du korrekt sagst, die Leistung entspricht einfach nicht diesem Premium-Preis… wenn man zusätzlich zu den CHF 800 für den stündigen Eco-Flug dann auch noch CHF 5.00 für einen lausigen Kaffee oder für ein Feierabendbierchen berappen soll, oder wenn wiedermal am komplett leeren Airport in Venedig eine gedrängte Busfahrt statt das Fingerdock auf Dich wartet, dann besteht doch ein frapantes Missverhältnis, das dem „Premium“ jeglichen Glanz entzieht (dies nur zwei von vielen Beispielen).
Die Crews sind meist ok, geben sich manchmal mehr, manchmal weniger Mühe - sicher noch eher ein Lichtblick gegenüber anderen Airlines. 

Von daher, liebe Swiss, bitte arbeitet wieder etwas mehr an der Leistung, und nicht nur am Preis.

 

Die mangelnde Konkurrenzsituation am Flughafen Zürich hilft halt auch nicht wirklich weiter. Alle Rennstrecken nach DE (ausser Berlin mit mickrigen 4 wöchentlichen Easyjet-Flügen), nach IT und zu vielen anderen vielgeflogenen Destinationen (Wien, Brüssel, Prag, usw.) sind fest in der alleinigen Hand von LX und der LH-Group. Leider ohne Aussichten auf baldige Konkurrenz (und bei Rom fällt bald auch noch ITA weg, auch wenn dies nicht wirklich eine Alternative war…).

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vor 13 Minuten schrieb Phil:


 

 

Aber wie Du korrekt sagst, die Leistung entspricht einfach nicht diesem Premium-Preis… wenn man zusätzlich zu den CHF 800 für den stündigen Eco-Flug dann auch noch CHF 5.00 für einen lausigen Kaffee oder für ein Feierabendbierchen berappen soll...

Premium-Preis buchen und dann 5 Franken für den Kaffee zuzahlen?

Das darf doch nicht wahr sein!  Ich hoff das stimmt nicht; mit CHF 5.00 Aufpreis dermassen "abserviert" zu werden.

 

Besser "Basic" buchen, statt "Premium":  Da weiss man wenigstens, dass der Kaffee nicht inbegriffen ist☕😞

Gruss

Richard

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Wie wärs die CHF 5 fürs Kaffee aus einem grösseren Blickwinkel zu betrachten? Beispiel Venedig: Wird jetzt im Winter 3x täglich aus ZRH mit swiss bedient… 

Das bedeutet maximale Flexibilität, selbst bei grossen Unregelmässigkeiten. Meiner Meinung nach ist dies ein Faktor der gerne vergessen wird. Angenommen ein LCC würde VCE 1x täglich bedienen zu 45.—, dann wäre dies sicher günstiger. Um beim Beispiel zu bleiben, wird dann für die ganze Geschäftsreise ein zwei Tagestripp fällig inklusive Hotel und Spesen. Wenn dann ein Hotel gebucht wird, welches den obigen Ansprüchen genügen muss, dann sind dann die 800.— auch weg…

 

Der Vergleich mit der Bahn fällt eh weg, bezüglich Zeitauwand, Preis und der anfälligkeit auf Unregelmässigkeiten…

 

Und auch mit dem Auto reichen die 800.— nur knapp wenn überhaupt…

 

so long

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17 minutes ago, reverser said:

Premium-Preis buchen und dann 5 Franken für den Kaffee zuzahlen?

Das darf doch nicht wahr sein!  Ich hoff das stimmt nicht; mit CHF 5.00 Aufpreis dermassen "abserviert" zu werden.

 

Besser "Basic" buchen, statt "Premium":  Da weiss man wenigstens, dass der Kaffee nicht inbegriffen ist☕😞

Gruss

Richard


Auf vielen Strecken ab Zürich beginnen die „Basic“-Preise bei CHF 500+, und da hast Du dann nicht mal eine freie Sitzwahl inklusive. Und übrigens gilt das nicht nur für Daytrips, sondern auch mit 1-2 Tagen Aufenthalt.

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4 minutes ago, mountain_Andy said:

Wie wärs die CHF 5 fürs Kaffee aus einem grösseren Blickwinkel zu betrachten? Beispiel Venedig: Wird jetzt im Winter 3x täglich aus ZRH mit swiss bedient… 

Das bedeutet maximale Flexibilität, selbst bei grossen Unregelmässigkeiten. Meiner Meinung nach ist dies ein Faktor der gerne vergessen wird. Angenommen ein LCC würde VCE 1x täglich bedienen zu 45.—, dann wäre dies sicher günstiger. Um beim Beispiel zu bleiben, wird dann für die ganze Geschäftsreise ein zwei Tagestripp fällig inklusive Hotel und Spesen. Wenn dann ein Hotel gebucht wird, welches den obigen Ansprüchen genügen muss, dann sind dann die 800.— auch weg…

 

Der Vergleich mit der Bahn fällt eh weg, bezüglich Zeitauwand, Preis und der anfälligkeit auf Unregelmässigkeiten…

 

Und auch mit dem Auto reichen die 800.— nur knapp wenn überhaupt…

 

so long


Kann das Argument nachvollziehen und mitunter ist die Flexibilität natürlich ein Grund, weshalb trotz hoher Preise weiterhin grosszügig LX gebucht wird.
 

Finde jedoch trotzdem, dass es mehr Abstufung im Service bräuchte, um den wirklich gut zahlenden Passagiere Mehrwert zu bieten. Am Boden (bspw. Prio-Access ab gewissem Preisniveau) oder in der Luft (Bordservice, Free Wifi usw).
Wie oben bereits erwähnt, die Tendenz geht leider eher in die andere Richtung, Stichwort Änderungen bei Miles & More.

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