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Lausig

Bericht: Neues Kampfflugzeug Schweizer Luftwaffe

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Dierk
vor 6 Stunden schrieb Kuno:

Gerd - ich befürchte, dass man mit FIAT bereits einen rechtsgültigen Vertrag unterschrieben, und die ersten 

Wenn man nun doch noch die Steyr-Motoren bekommt (bzw. nehmen muss), dann hat man wahrscheinlich plötzlich viel mehr Motoren, als man eigenlich Duro-Lastwagen zum umbauen hat.... die Lösung wäre dann wohl, zusätzliche Lastwagen zu kaufen...

 

Also man würde dann zusätzliche Lastwagen ohne Motor kaufen, um dann die überzähligen Motoren einzubauen? 

 

Dann hat man aber plötzlich zu viele Lastwagen. 

Man könnte die überzähligen dann einfach draussen in den Regen stellen bis sie verrosten und sie anschliessend als dynamische Ziele für Luft-Boden-Angriffe verwenden. 

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AnkH
vor 2 Stunden schrieb ErnstZ:

Dann schau doch mal in der Privatwirtschaft wie viele Projekte schlussendlich massiv abgeschrieben werden müssen. Oder Grossfirmen, welche sich fast alle drei Jahre wieder teuer reorganisieren weil ein neuer Chef entweder selber oder mit Hilfe eines Beratungsunternehmens meint es gehe noch effizienter. Bis man dann ein paar Jahre später nach 2-3 weiteren Reorganisationen wieder am selben Ort angelangt ist wie vorher...

 

Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass in der Privatwirtschaft so einfach Milliarden verbraten werden, die die jeweiligen Firmen zuerst selber erwirtschaftet haben und es sich bei der Geldverbrennung des Bundes um Steuergelder handelt...

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Kuno
3 hours ago, AnkH said:

 

Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass in der Privatwirtschaft so einfach Milliarden verbraten werden, die die jeweiligen Firmen zuerst selber erwirtschaftet haben und es sich bei der Geldverbrennung des Bundes um Steuergelder handelt...

 

@ Christian - ganz so einfach ist es allerdings auch nicht... wenn eine Firma ein Projekt "verlocht" ist das verlorene Geld oft nicht ihr eigenes, sondern das von Investoren (gerne auch mal Gemeinden... wie zB. die eine Stadt im Wallis ;-)). Die Angestellten, die dann den Job verlieren... usw.

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cosy
On 7/23/2019 at 11:07 AM, Kuno said:

Hände von Experten zu legen

"Experten" = manipulierende Lobbisten.

 

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cosy
On 7/23/2019 at 3:51 PM, Hotas said:

Geht man nach euren Beispielen, hat aber zu 100% die Privatwirtschaft versagt und nicht die Armasuisse. 

da bin ich nicht Deiner Meinung. Gerade bei Staatsaifträgen (insb. Mil) ist es ja gang und gäbe, den Gewinn knallhart zu maximieren, und die anfallenden Mehrkosten gnadenlos an den Auftraggeber abzuwälzen.

Wenn der Beschaffer solche "faule Wurmbüchsen" wie die DURO Sanierung vorlegt und abschliesst, dann sollte da automatisch ein Untersuchungsausschuss PUK) dahinter angesetzt werden. Amtsversagen.

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Kuno

...vielleicht mal wieder etwas weniger mit Schlagworten um sich werfen. Der Duro-Auftrag ist sicher etwas speziell... aber wer von uns weiss jetzt genau, was da drin alles rnthalten ist 😉

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guy

Vielleicht interessiert das hier:

 

F-35 ERHÄLT AUTO-GCAS-SYSTEM GEGEN ABSTÜRZE
Nach der technischen Freigabe hat die US Air Force damit begonnen, Die Software für das Automatic Ground Collision Avoidance System (Auto GCAS) auf ihren F-35A zu installieren.

 

https://www.flugrevue.de/militaer/automatischer-eingriff-im-notfall-f-35-erhaelt-auto-gcas-system-gegen-abstuerze/

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cosy

Wenn das GCAS in etwa so häufig eingreift wie die 'Terain, terrain!!!'-Warninhgs der G1000 Suite im Schweizer Luftraum (oder G500 in den Std Volten von LSGS), dann sind Tiefflüge in CH ein Alptraum..

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cosy
On 7/26/2019 at 12:34 PM, ErnstZ said:

Luftschlösser wie eine NEAT

Wie kannst Du nur so etwas Sinnbefreites schreiben? NEAT ist das erfolgreichste ÖV-Projekt, das in der Schweiz je geboren wurde.

NEAT = neue europäische Alpen-Tansversale (für nordische Mitleser): eine Y-artige , gegabelte Nord-Süd Verbindung von Norddeutschland mit Italien für Personen- und Güterverkehr auf der Schiene statt auf der Strasse. Die irre Greta würde ja arg ausflippen, wenn sie den Effekt in Gigatonnen CO2 durchzurechnen imstande wäre, welche diese beiden Verbindungsäste leisten.

 

Das erste Element der NEAT war der 34.6 km lange Lötschberg Tunnel. Dieses Bauwerk ist schon einige Jahre nach Inbetriebnahme so erfolgreich, dass die Streckenbelegung (Trassée) und die Auslastung der Züge Top-Rekordwerte erreicht , und heute wirtschaftlich hoch rentabel betrieben wird. Der Bau (Ein Basistunnel durch eine Bergkette mit lauter 3- und 4-Tausender)  wurde in der vorgegebenen Zeit und im Budgetrahmen abgeschlossen und 2007 dem Verkehr übergeben.

 

Verschiedene Wirtschaftsstandorte würden zusammenbrechen, wenn es ihn nicht mehr gäbe.  Der Gotthard jedoch war von Budget- und technischen Schwierigkeiten verfolgt und mit massiver Verzögerung 2018 an den Probebetrieb übergeben worden. Ich bin vollkommen überzeugt, dass auch dieser Teil mittelfristig als volller Erfolg verbucht werden wird.

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ErnstZ
Posted (edited)
vor 4 Stunden schrieb cosy:

Wie kannst Du nur so etwas Sinnbefreites schreiben?

 

Ich würde dir empfehlen, den Beitrag inkl. des Smileys am Schluss noch einmal zu lesen, bevor du irgendetwas von vor über zwei Monaten kommentierst...

 

Grüsse Ernst

Edited by ErnstZ
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Kuno

Wenn es gestattet ist, möchte ich dieses alte Thema wieder mal aufwärmen: Die neuen Kampfjets sind ja noch nicht gekauft.

 

Von "offizieller Seite" her ist es in den letzten Monaten sehr ruhig geworden, was die Beschaffung der neuen Flugzeuge betrifft. Dafür haben sich unsere Sozialdemokraten (SP) mitterweile aufgemacht, einen eigenen Kampfjet zu finden. Kürzlich gab es einen Beitrag in der "Rundschau", als die SP-eigene Expertenrunde zu Besuch in Italien, bei Leonardo, war. Dort ist man zum Schluss gekommen, dass der Trainer M-346 FA wohl das richtige Kampfflugzeug für die Schweiz wäre...

 

Aber irgendwie, so dünkt es mich, konnte man die Diskussion damit nicht wieder in Gang bringen. Auch die Schweizer Politik wird aktuell vom "Klima" dominiert und es waren ja auch grad Parlamentswahlen...

 

Aber jetzt hat die SP nochmal nachgelegt und sich, wie bereits vor eniger Zeit unsere Verteidigungsministerin, den Rat eines einzelnen Experten geholt. Den Experten fand die SP in den USA in der Person von "Ex-Luftwaffenoffizier Michael Unbehauen". Ich bin mir nicht sicher, ob es immer optimal ist, ehemalige Mitglieder der Luftwaffe als Experten heranzuziehen, wenn es um die Beschaffung von Kampfflugzeugen geht (und die "Herkunft" von Herrn Unbehagen kenne ich auch nicht im Detail).

 

Es wird nicht weiter überraschen, dass der von der SP beauftragte Experte zu ganz neuen Erkenntnissen kommt, die eher im Sinne seiner Auftraggeberin zu sein scheinen. Wenn ich aber lese, dass dieser Experte (unter anderem) zum Schluss kommt, dass die Schweiz eventuell vom Iran aus der Luft angegriffen werden könnte, dann würde mir klar, dass ich mich mit der Veröffentlichung seiner Expertise mit grosser Wahrscheinlichkeit lächerlich machen würde....

 

"Als Konfliktszenario ist es laut Unbehauen allenfalls vorstellbar, dass Russland oder der Iran die Schweiz angreifen würden. Doch weder aufgrund der russischen noch aufgrund der iranischen Militärdoktrin seien Angriffe mit Kampfflugzeugen zu erwarten."

 

Vieleicht hatte er das Beispiel Iran ja auch nur genannt, um aufzuzeigen, wie unrealistisch ein Luftangriff auf die Schweiz grundsätzlich ist. Wenn dem so wäre, dann hätte er allerdings Russland nicht in der gleichen Zeile nennen sollen... vielleicht ist er baer halt einfach auch nur etwas "zu amerikanisch" und sieht im Iran den grossen Gegner der Zukunft.

 

Hier der ganze Artikel: https://www.badenertagblatt.ch/schweiz/geld-fuer-raketen-statt-kampfjets-136000680

 

 

 

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onLoad

Da es in der Schweiz einerseits nichts zu holen gibt, andererseits das Geld der Mächtigen in Schweizer Banken lagert, wird niemand dieses Land angreifen - erst recht nicht aus der Luft. 

Somit reduziert sich das Argument neue hochpotente Kampfjets für x-Milliarden zu kaufen noch auf Know-how Erhalt und vielleicht noch Kooperation mit den Nachbarn (was allerdings wieder an unserer hochangepriesenen Neutralität kratzt).

Den Experten von der SP kann ich genauso wenig ernst nehmen wie diejenigen von Armasuisse, die sich wieder mal das teuerste Spielzeug anschaffen wollen. Die DURO Renovation hat, jedenfalls bei mir, auch ihren Beitrag geleistet bezüglich Vertrauen in den Rüstungsbeschaffer...

Edited by onLoad
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Raffi

Den Grundgedanken der SP finde ich ehrlich gesagt nicht verkehrt. Luftpolizeidienst kann man wohl auch mit dem bewaffneten Italiener, oder ähnlichen Fliegern wie der KAI T-50 Familie. Als neutrales Land wäre auch Schweden (ohne offizielles Militärbündnis) mit dem Gripen interessant gewesen. Dies als alleinige Lösung greift aber wohl etwas zu kurz.

Damit macht man sich wohl hier drin nicht viele Freunde, bin ich mir bewusst. Aber dass es die "Luxusklasse" braucht, sehe ich beim besten Willen nicht ein.

Edited by Raffi

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Voni

Raffi, mit dem SP - Flieger fliegt dir jeder Passagierflieger davon, also Mumpiz !

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Hotas

Ich würde die SP deswegen nicht verteufeln; jede Studie hat ihre Berechtigung, ist aber stark abhängig von der ihr zugrunde liegenden Szenarien. Unsere Bundesverfassung gibt aber das Szenario bereits vor, ob es nun eintritt oder nicht.

 

- Die Typenwahl wird im Wesentlichen durch das Lastenheft bestimmt.

- Das Lastenheft wird im Wesentlichen durch den Auftrag der Luftwaffe in der Armee bestimmt.

- Der Auftrag der Armee wird durch die Bundesverfassung bestimmt.

 

Die offiziellen Kflz-Kandidaten sind also nur die logische Folge dessen, was in der Bundesverfassung steht. Das Szenario für unsere Luftwaffe definiert sich also über ein Stück Papier. Was die Realität macht, ob wir angegriffen werden oder nicht, hat damit gar nichts zu tun.

 

Wir könnten genau so gut in die Bundesverfassung schreiben, dass die Armee uns gegen Blauwale verteidigen muss. Dann kann man es der Armee bei aller Kritik nicht übel nehmen, wenn sie Echolote und Harpunen beschafft.

Edited by Hotas
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cosy
39 minutes ago, Hotas said:

- Die Typenwahl wird im Wesentlichen durch das Lastenheft bestimmt.

genau. Und darum: Taktische Multirole Kampfflugzeuge der 5th gen. dürfen nur dann ins Beschaffungsvisier, wenn die Schweiz Erstschlag Angriffszenarien in ihrem Lastenheft vorschreibt. Zur Verteidigung der Hoheitsgebiete brauchts auch keine "Tarnkappenjäger'.

schon Ende 60er Jahre wurde dem Volk was vorgeschwatzt für den Entscheid, Mirage Iii zur Landesverteidigung zu beschaffen. Beschafft hat man aber auch Ausrüstung, Umbau und Zubehör um mit der Version III S auch Nuklearwaffen aus fast Stratosphärenhöhe abzuschiessen. Vollkommene Verblendung.

Der Zusatzmotor dazu hiess 'SEPR' und wurde unter Anderem mit hochgiftigem HNO3 betrieben (Raketenmotor). Der Austieg auf über 20'000 m Einsarzhöhe war nur mit speziellen Stratosphären-Anzügen  möglich.

 

Sehr,sehr spät gab dies die Armeeführung kleinlaut und tröpfchenweise zu und verabschiedete sich offiziell von dieser 'Doktrin'

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