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24.03.2015 | GWI9525 D-AIPX | A320 | Absturz in der Nähe von Dignes (FR)


eldior

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Okay, es dürfte doch eine zweite Primärquelle geben! Warten auf die Pressekonferenz...

 

 

Seyne-les-Alpes (AFP) - Über die letzten Minuten des in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Flugzeugs gibt es dramatische neue Erkenntnisse: Einer der beiden Piloten des Airbus A320 war während des Absturzes aus dem Cockpit ausgesperrt. Das ergab eine Auswertung des Stimmenrekorders der Maschine, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen erfuhr. Zahlreiche Angehörige der Opfer kamen am Donnerstag in Südfrankreich an.

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Es ist unglaublich wie hier Prozeduren diskutiert werden, die absolut nichts in der Öffentlichkeit verloren haben.

Neben den anderen Argumenten: Ich habe bisher nichts gelesen, was nicht schon seit Jahren bekannt wäre, weil es hier schon x mal diskutiert wurde.

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Ich finde das diese Infos hier grade nichts zu Sache tuen! Ebensowenig wie solche Infos hier hin gehören! Auch finde ich die Diskussionen hier echt dumm, kann man nicht mal auf Fakten warten? Ihr wisst das alles was ihr hier schreibt öffentlich ist? Angehörige, Medien, alle können sich diesen geistigen Unfug der hier teilweise verbreitet wird (sorry!) durchlesen. 

 

Eine Diskussion um die Cockpit-Panzertüren finde ich nicht dumm. Die Dinger sind nun mehr denn je ein Sicherheitsrisiko. Da sollte mal ganz viel drüber diskutiert werden und vielleicht verschwinden sie dann auch hoffentlich bald wieder ... die Panzertüren. Oder liebes fliegendes Personal: Finde ihr die Dinger gut?

Bearbeitet von Baeriken
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Vielleicht irre ich mich oder mein Gedächtnis lässt mich im Stich. War es nicht bei allen größeren Abstürzen (vor allem bei AF im Atlantik) "üblich" dass schon relativ kurz nach dem Crash Fotos mit Namen und Alter der Piloten veröffentlicht wurden ? Bei AF 447 wurden diese Infos ja veröffentlicht, in jeder Reportage über diesen Crash wurden die Namen der Piloten genannt. Hat es ermittlungstechnische Gründe, das bei dem Germanwingsabsturz die Identität der Piloten vollkommen im dunklen gelassen wird und ein Geheimnis daraus gemacht wird. Man kann natürlich sagen, aus pietätsgründen etc. ist es angemessen, aber es wurden ja z.B. auch schon Namen und Bilder von Germanwingspassagieren veröffentlicht (dieser eine Opernsänger aus Düsseldorf z.B.). Findet ihr das ungewöhnlich oder üblich, das die Identität der Piloten nicht veröffentlicht wird?

 

Christian

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Okay, es dürfte doch eine zweite Primärquelle geben! Warten auf die Pressekonferenz...

 

 

Seyne-les-Alpes (AFP) - Über die letzten Minuten des in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Flugzeugs gibt es dramatische neue Erkenntnisse: Einer der beiden Piloten des Airbus A320 war während des Absturzes aus dem Cockpit ausgesperrt. Das ergab eine Auswertung des Stimmenrekorders der Maschine, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Ermittlerkreisen erfuhr. Zahlreiche Angehörige der Opfer kamen am Donnerstag in Südfrankreich an.

 

Auch AFP zitiert eine einzige anonyme Quelle, könnte somit gut die selbe wie diejenige der NYT sein (wenn es sie denn gibt):

 

 

Seyne-les-Alpes (France) (AFP) - One of the two pilots on the Germanwings flight that crashed in the French Alps was locked out of the cockpit before the plane went down, killing 150 people, a source close to the investigation told AFP Thursday.

(...)

Cockpit recordings recovered from the crash site indicated one of the seats was pushed back and the door opened and closed. Then knocking is heard, said the source, adding "there was no more conversation from that point until the crash".

The source said an alarm indicating the proximity to the ground could be heard before the moment of impact.

https://news.yahoo.com/pilot-locked-cockpit-germanwings-crash-source-022140232.html;_ylt=AwrSyCMBbxNVsBcA.DvQtDMD

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Ja, siehe 2:20 im Video.

 

 

Chris

 

Da sieht man wie der nach vorne gedrückt wird, also unlock!

Würde mich nicht wundern, wenn es evtl. nach hinten einfach so geht, also das Verrigeln schneller gehen muss/soll .... ???

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Vor einigen Postings wurde schonmal der Querschluss zur Informatik und dem unbrauchbaren "security by obscurity" gezogen.

Ich sehe diese gesamte Cockpit-Door Sache ähnlich wie Kryptographie (Verschlüsselung, SSL, WPA2 WLAN etc):

 

Dort ist jedes kleinste Detail für die Allgemeinheit zugänglich, ja sogar die meistverwendetsten Implementierungen (OpenSSL und co) sind Open Source, d.h. im Gegensatz zu Windows, Office, Internet Explorer und co im Quelltext öffentlich einsehbar.

 

Dass es funktioniert, liegt an den zugrundeliegenden mathematischen Verfahren, die grob zusammengefasst ein Erzeugen der Schlüsselpaare und Verschlüsseln/Entschlüsseln damit in relativ kurzer Zeit ermöglichen, während ein Angriff/Knacken zeitlich um einen ziemlich großen Faktor länger dauert. Diese mathematischen Verfahren sind aber genauso öffentlich zugängig und es ist mathematisch beweisbar, wie lange Entschlüsseln dauert, bzw. dass ein nachträgliches Entschlüsseln (Perfect Forward Secrecy) nicht möglich ist (nie! niemals!).

 

Nur weil Verfahren frei zugänglich sind, heißt es nicht, dass sie sicherer sind als bspw. closed source. Diese Implikation verbietet sich mMn. Der jahrelang nicht erkannte Heartbleed-Angriff auf die oft verwendete (offene) TLS-Implementierung OpenSSL sei hier exemplarisch dazu angeführt. Aber wir driften hier zu stark ab. Will sagen: nur weil Verfahren allgemein bekannt und frei zugänglich sind, heißt es nicht dass sie frei von Sicherheitslücken sind.

 

So war den Luftfahrtingenieuren sicherlich auch seit Jahren bekannt, dass ein Pilot einen anderen aussperren kann, ohne dass dies als sicherheitskritisches Problem erkannt wurde (evtl. ja schon, jedoch hat man den Insider als Angreifer einfach nicht vorgesehen, bzw. hält den Angriff eines Outsiders für deutlich wahrscheinlicher, erscheint in den meisten Fällen ja auch logischer). Nach wie vor gilt aber: wir haben keine gesicherten Fakten über das, was an Bord geschehen ist.

 

Weiterhin hinkt der Vergleich zwischen Krypto und Zugangssicherheit. Beides hat miteinander gar nicht zu tun, sind komplett unterschiedliche Paar Schuhe. Das ist ein Sicherheitsproblem, welches von Krypto gar nicht adressiert werden kann. Mit Mathematik hat das (auf nicht-technischer, konzeptioneller Ebene) gar nichts zutun.

 

Wir sprechen hier nämlich über Authentisierung und Authentifizierung. Wenn sich ein Pilot (also PNF faktisch) von draußen an der Cockpit-Tür mit einer geheimen Information (Emergency-Code) authentisieren kann, jedoch ein Insider als Angreifer (PF) im Cockpit die Authentifizierung verweigern kann, also den Zugang sperrt, so haben wir hier ein glasklares konzeptionelles Security-Problem. Das Angreifermodell muss in diesem Fall überdacht werden, eigentlich sogar unabhängig vom tatsächlichen Grund des Absturzes. 

 

Gruß

Stefan

Bearbeitet von stumcm
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Das BEA bestätigt gerade den Sachverhalt (dass nur ein Pilot im Cockpit war).

 

Ich befürchte auch eher, dass es der Capt war, der drin war. Bei solchen Fällen wird ein junger Copilot als Opfer genommen, weil man noch keine persönliche Bindung zu ihm hat. Auf Deutsch: Der ist mir sch...egal, so wie die 140 Paxe und der Ruf der Luftfahrt.

 

Die Türe ist tatsächlich ärgerlich, aber nötig. Das Procedure mit einer Cabin Attendant im Cockpit löst das Problem allerdings. Das wird jetzt wohl bei allen Airlines Pflicht, wie bei den meisten bisher. Es hätte wahrscheinlich, aber nicht notwendigerweise, den Crash verhindert. Denn so eine leichte Dame ist auch sehr schnell übertölpelt. Wahrscheinlich müssen die ab jetzt einen Selbstverteidigungskurs machen...

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n-tv schreibt in der Artikel-Überschrift "Copilot allein im Cockpit", im Artikel beziehen sie sich auf die NY Times. In dem Artikel der NYT steht aber nicht, wer das Cockpit verlassen hat.

Zwischenzeitlich hat n-tv diesen Artikel und die Überschrift klammheimlich editiert und schreibt: "Einer der Piloten war wohl allein im Cockpit". Die nachträgliche Änderung wird aber nirgendwo erwähnt, wie das z.B. SPIEGEL Online zumindest tut (abgesehen davon, dass sie ihre hehren Grundsätze auch oft missachten). Für mich ist n-tv damit spätestens jetzt als seriöses Medium passé. Bleibt leider eigentlich fast nur noch die ehrwürdige NZZ übrig.

 

Friedrich

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Da sieht man wie der nach vorne gedrückt wird, also unlock!

Würde mich nicht wundern, wenn es evtl. nach hinten einfach so geht, also das Verrigeln schneller gehen muss/soll .... ???

 

 

Es ist tatsächlich so, daß der einfach nach hinten gedürckt werden kann : Video ab 3 Minute!!!!!

Wenn jetzt der Kapitän drinn war wird das immer ungeheuerlicher ..... Nur der Kapitän kann den Schalter bei einer evtl. Ohnmacht nach hinten drücken, wenn er nach rechts kippen sollte !

 

    ab 3. Minute! Bearbeitet von simones
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Findet ihr das ungewöhnlich oder üblich, das die Identität der Piloten nicht veröffentlicht wird?

Zumindest finde ich es gut. Name, Adresse, Lebenslauf, Familienleben, Krankengeschichte der Piloten - das geht die Öffentlichkeit in diesem Stadium überhaupt nichts an. Denk mal an die Angehörigen. Sollte irgendetwas davon wirklich ursächlich im Crash sein, werden wir es sicherlich erfahren.

 

Friedrich

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Ich befürchte auch eher, dass es der Capt war, der drin war. Bei solchen Fällen wird ein junger Copilot als Opfer genommen, weil man noch keine persönliche Bindung zu ihm hat. Auf Deutsch: Der ist mir sch...egal, so wie die 140 Paxe und der Ruf der Luftfahrt.

 

Von Dir sowas zu lesen, was soll man da noch sagen... Es gibt da so ein Zitat von Max Liebermann...

 

 

Chris

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Guten Tag

 

Eine Frage, die ich mir stelle, und bisher nirgends erwähnt wurde. Wie es sich auch zugetragen haben mag, mich verwundert es etwas, dass nirgends von Handys oder SMS zu lesen ist. Als Passagier merkst du irgend einmal, so er bei Bewusstsein ist, dass die Maschine sinkt. Du merkst, da ist etwas sehr faul. Da nehme ich an, dass es unter 150 Passagieren einige gibt, die dies per Handy mitteilen werden. Irgendwo auf dem Sinkflug müsste man auch Verbindung haben. Aber diesbezüglich war nichts zu lesen, wobei weder Blick noch Bild mein Startbildschirm ist, und ich von den Katastrophen Liveticker wenig angetan bin. 

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Es ist tatsächlich so, daß der einfach nach hinten gedürckt werden kann : Video ab 3 Minute!!!!!

 

Und ab der 4. Minute wird gezeigt, wie man trotzdem reinkommt. Mann, mann, mann, ich glaub's ja nicht. (Ich rede jetzt nur von handlungsunfähigem Pilot, bewusst aussperren geht natürlich.)

Bearbeitet von fm70
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Es gibt nach wie vor die moegliche Kombination aus Pilot nicht handlungsfaehig und Tuer defekt....

Wartet den entspr. Bericht von offizieller Stelle ab.

 

 

Chris

Bearbeitet von Pioneer300
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Die französische Staatsanwaltschaft in Marseille bestätigt: Der Copilot war alleine im Cockpit und hat den Sinkflug eingeleitet. Atemgeräusche bis zuletzt hörbar.

 

edit: Der Staatsanwalt geht davon aus, dass die Absicht des Copiloten war, das Flugzeug zu zerstören.

Bearbeitet von dennisnb
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Und? Immer noch wilde Spekulationen? Chris nun ist gut ja. Bei allem Respekt. Da zieht einem ja die Schuhe aus.

Bearbeitet von claudiprien
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Auch auf Avherald :( :( :(

 

 

 

 

On Mar 26th 2015 the States Attorney of Dusseldorf (Germany) reported, that according to preliminary results by French Authorities only one pilot was in the cockpit at the time of the crash.

On Mar 26th 2015 the States Attorney of Marseille (France) reported, the first officer was alone in the cockpit. The first officer was not talking, only normal breething could be heard after the captain departed the cockpit. The captain was not able to get back into the cockpit. The first officer initiated a rapid descent, there was no reason to initiate the rapid descent, there was no reason to not communicate with air traffic control, there was no reason why the door wouldn't open. With the current information it can be said, that the breething of the first officer is not consistent with someone suffering a heart attack or other health issue. Other than that there is absolute silence, screams are heard only in the last few moments.

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Nach der Pressekonferenz sieht es wirklich düster aus.

 

Dort wurde gesagt, dass er BEWUSST den Kapitän am Betreten des Cockpits gehindert hat, dass er bis zuletzt "normal geatmet" hat (keinerlei Anzeichen auf irgendeine Art Anfall etc., "ganz normale menschliche Atmung")), dass es keinerlei sonstige Warnungen gab und dass unmittelbar vor dem Aufprall Schreie aus der Kabine zu hören waren.

 

Damit fallen sämtliche Unfalltheorien bzgl. Druckabfall / Versagen von Systemen raus. 

 

Es wurde auch gesagt, dass dieses Flugzeug offenbar keine Möglichkeit hatte, von aussen einen Code einzugeben. Es fällt mittlerweile recht schwer, an etwas anderes als einen ganz bewusst herbeigeführten Absturz zu glauben. 

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Und nun besteht Klarheit - Pressekonferenz ergibt, dass der COPILOT das Flugzeug bewusst zum Absturz gebracht hat. So an den Haaren herbeigezogen war meine Vermutung im Posting #67, nur 4 Stunden nach dem Absturz, nicht.

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Scheisse....

Mir fehlen grad die Worte, ist sicher auch gut so.

 

 

Chris

Bearbeitet von Pioneer300
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Und? Immer noch wilde Spekulationen?

 

Ja. Wenn man einfach wild und höchstens auf der Basis von unbestätigten Gerüchten und ungenannten Quellen in alle Richtungen spekuliert, dann bleiben das auch dann wilde Spekulationen, wenn sich eine davon hinterher als zufälligerweise zutreffend erweisen sollte. Ich kann mir auch 20 mögliche Szenarien aus den Fingern saugen und, falls eines davon dann zufälligerweise mehr oder weniger zutrifft, mir nachher öffentlich auf die Schultern klopfen, weil ich es ja schon immer gesagt habe.

Bearbeitet von fm70
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